Beschlussvorlage - 0010/2006

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Beschlussvorschlag

1.      Der Rat der Stadt Hagen befürwortet die Errichtung eines zentralen Sport- und Freizeitbades am Freibadstandort Ischeland und beauftragt schon jetzt den/die noch zu bestellende/n Vertreter/in in einer noch anzuberaumenden Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung der Hagener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (HVG) bzw. der HAGENBAD GmbH zu beauftragen, dieses Konzept umzusetzen und alle dafür notwendigen Genehmigungsverfahren und Ausführungsplanungen einzuleiten. Dies erfolgt unter tarifvertraglicher Absicherung der derzeitigen Beschäftigten.

 

2.      Im übrigen beauftragt der Rat der Stadt Hagen den/die Vertreter/in in einer noch anzuberaumenden Gesellschafterversammlung, der Neuausrichtung der Hagener Bäderlandschaft mit dem Weiterbetrieb folgender Bäder zuzustimmen:

 

3.      Die Anlagen, die nicht in einem zukünftigen Bäderkonzept vorgesehen sind, sind nach Fertigstellung des zentralen Sport- und Freizeitbades am Standort Ischeland zu schließen und einer Nachnutzung zuzuführen.

 

Die Umsetzung der Vorlage erfolgt bis zum 31.12.2006.

Reduzieren

Sachverhalt

Die HVG erwirtschaftet mit der HAGENBAD GmbH derzeit ein jährliches Defizit für den Unterhalt und Betrieb von 3 Hallenbädern, 4 Freibädern und 2 Saunen von ca. 5,5 Mio. €. Unter Berücksichtigung des Instandsetzungsbedarfs von zur Zeit 17 Mio. € ist bei einem unveränderten Angebot mit einem deutlich steigenden Defizit zu rechnen.

 

Um die politisch vorgegebene Rückführung des Zuschussbedarfes auf einen jährlichen Betrag von 3 Mio. € unter Wahrung der Interessen aller Schul-/Vereins- bzw. Individualaktivitäten zu erreichen, ist aus der Sicht der HAGENBAD GmbH eine völlige Neukonzipierung und Neuausrichtung der Hagener Bäderlandschaft erforderlich.

 

Die HAGENBAD GmbH hat auf dieser Grundlage verschiedene Alternativen für die Neukonzipierung und Neuausrichtung der Hagener Bäderlandschaft untersucht und bewertet.

 

Sie empfiehlt die Errichtung eines zentralen Sport- und Freizeitbades am Freibadstandort Ischeland. Allerdings müssten zur Erreichung der Zuschussgrenze von 3 Mio. € alle anderen Hallen- und Freibäder der HAGENBAD GmbH geschlossen werden.

 

Sollte die Schließung eines oder mehrerer Hallen- und/oder Freibäder nicht erfolgen, erhöht sich der jährliche Zuschuss.


 
Der detaillierte Sachverhalt ist aus der als Anlage beigefügten Vorlage der Hagener Versorgungs- und Verkehrs GmbH zu entnehmen.

Reduzieren

Auswirkungen

x

 Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen.

 

Loading...

Beschlüsse

Erweitern

02.02.2006 - Rat der Stadt Hagen - ungeändert beschlossen

Erweitern

06.02.2006 - Bezirksvertretung Eilpe/Dahl

Erweitern

08.02.2006 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - ungeändert beschlossen

Reduzieren

14.02.2006 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - geändert beschlossen

Beschluss:

 

Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden Beschluss zu fassen:

 

1.      Der Rat der Stadt Hagen befürwortet die Errichtung eines zentralen Sport- und Freizeitbades am Freibadstandort Ischeland und beauftragt schon jetzt den/die noch zu bestellende/n Vertreter/in in einer noch anzuberaumenden Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung der Hagener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (HVG) bzw. der HAGENBAD GmbH zu beauftragen, dieses Konzept umzusetzen und alle dafür notwendigen Genehmigungsverfahren und Ausführungsplanungen einzuleiten. Dies erfolgt unter tarifvertraglicher Absicherung der derzeitigen Beschäftigten.

 

2.      Die Anlagen, die nicht in einem zukünftigen Bäderkonzept vorgesehen sind, sind nach Fertigstellung des zentralen Sport- und Freizeitbades am Standort Ischeland zu schließen und einer Nachnutzung zuzuführen.

 

Die Umsetzung der Vorlage erfolgt bis zum 31.12.2006.

 

Abstimmungsergebnis:

X

 Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

 15

Dagegen:

 1

Enthaltungen:

 1

 

Erweitern

14.02.2006 - Schulausschuss

Reduzieren

15.02.2006 - Bezirksvertretung Hagen-Nord - geändert beschlossen

Beschluss:

 

Die Bezirksvertretung Nord empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:

 

1.       Der Rat der Stadt Hagen befürwortet die Errichtung eines zentralen Sport- und Freizeitbades am Freibadstandort Ischeland und beauftragt schon jetzt den/die noch zu bestellende/n Vertreter/in in einer noch anzuberaumenden Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung der Hagener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (HVG) bzw. der HAGENBAD GmbH zu beauftragen, dieses Konzept umzusetzen und alle dafür notwendigen Genehmigungsverfahren und Ausführungsplanungen einzuleiten. Dies erfolgt unter tarifvertraglicher Absicherung der derzeitigen Beschäftigten.

 

2.       Im übrigen beauftragt der Rat der Stadt Hagen den/die Vertreter/in in einer noch anzuberaumenden Gesellschafterversammlung, der Neuausrichtung der Hagener Bäderlandschaft mit dem Weiterbetrieb folgender Bäder zuzustimmen:

 

-          Familienbad Hengstey,

-          Freizeitbad Hestert und

-          einem Hohenlimburger Bad.

 

3.       Die Anlagen, die nicht im jetzigen Bäderkonzept vorgesehen sind, sind nach Fertigstellung des zentralen Sport- und Freizeitbades am Standort Ischeland zu schließen und einer Nachnutzung zuzuführen.

 

Die Umsetzung der Vorlage erfolgt bis zum 31.12.2006.

Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 14

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

Erweitern

16.02.2006 - Haupt- und Finanzausschuss - ungeändert beschlossen

Reduzieren

23.02.2006 - Stadtentwicklungsausschuss - geändert beschlossen

 

Beschluss:

1.      Der Rat der Stadt Hagen befürwortet die Errichtung eines zentralen Sport- und Freizeitbades am Freibadstandort Ischeland und beauftragt schon jetzt den/die noch zu bestellende/n Vertreter/in in einer noch anzuberaumenden Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung der Hagener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (HVG) bzw. der HAGENBAD GmbH zu beauftragen, dieses Konzept umzusetzen und alle dafür notwendigen Genehmigungsverfahren und Ausführungsplanungen einzuleiten. Dies erfolgt unter tarifvertraglicher Absicherung der derzeitigen Beschäftigten.

 

2.      Im übrigen beauftragt der Rat der Stadt Hagen den/die Vertreter/in in einer noch anzuberaumenden Gesellschafterversammlung, der Neuausrichtung der Hagener Bäderlandschaft mit dem Weiterbetrieb folgender Bäder zuzustimmen:

 

3.      Die Anlagen, die nicht in einem zukünftigen Bäderkonzept vorgesehen sind, sind nach Fertigstellung des zentralen Sport- und Freizeitbades am Standort Ischeland zu schließen und einer Nachnutzung zuzuführen.

 

Die Umsetzung der Vorlage erfolgt bis zum 31.12.2006.

 

Abstimmungsergebnis:

x

 Die Entscheidung wird dem Rat übertragen.

 

Reduzieren

01.03.2006 - Bezirksvertretung Haspe - geändert beschlossen

Beschluss:

Die Bezirksvertretung Haspe nimmt die Verwaltungsvorlage 0010/2006 zur Zukunftskonzeption und Neuausrichtung der Hagener Bäder zur Kenntnis.

 

Die Bezirksvertretung Haspe begrüßt die Schaffung eines zentralen Sport- und Freizeitbades am Freibadstandort Ischeland.

 

Die Bezirksvertretung Haspe erwartet, dass das Freibad Hestert den Nutzerinnen und Nutzern im gleichen Umfang wie in der Vergangenheit zur Verfügung steht.

Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

Dafür:

14

 

Dagegen:

0

 

Enthaltungen:

0

 

 

Erweitern

01.03.2006 - Sport- und Freizeitausschuss

Reduzieren

02.03.2006 - Rat der Stadt Hagen - geändert beschlossen

Beschluss:

 

1.

Der Rat der Stadt Hagen beschließt die Errichtung eines zentralen Sport- und Freizeitbades am jetzigen Freibadstandort Ischeland auf der Grundlage der Empfehlungen der HVG/Hagenbad GmbH entsprechend der HVG-Drucksache 01/06.

Die Baukosten werden mit max. 25 Mio € zzgl. Baunebenkosten festgeschrieben .

 

Abstimmungsergebnis.    Ja:                  49

                                                Nein:              08

                                                Enthaltung:  00

 

2.

Die Freibäder Hengstey und Hestert sowie das Lennebad Hohenlimburg werden weiterbetrieben.

 

Abstimmungsergebnis.    Ja:                  37

                                                Nein:              20

                                                Enthaltung:  00

 

3.

Der jährliche Zuschuss für den Betrieb dieser vier Bäder soll max. 4,5 Mio € nicht  überschreiten.

 

Abstimmungsergebnis.    Ja:                  45

                                                Nein:              11

                                                Enthaltung:  01

 

4.

Das Kirchenbergbad wird ab sofort nicht mehr betrieben. Das Stadtbad Boele  und das Willi-Weyer-Bad sind mit der Inbetriebnahme des zentralen Sport- und Freizeitbades zu schließen. Diese Standorte sind einer Nachfolgenutzung zuzuführen. Hierbei sind auch Freizeitbelange zu berücksichtigen.

Mögliche Erlöse aus Nachverwertungen sind zur Deckung von Bau- und Baunebenkosten bzw. zur Zuschusssenkung zu verwenden.

 

Abstimmungsergebnis.    Ja:                  38

                                                Nein:              19

                                                Enthaltung:  00

 

5.

Lehrschwimmbecken werden weiter betrieben und sollen möglichst zeitnah in die Verantwortung der Hagenbad GmbH übergehen.

 

Abstimmungsergebnis.    Ja:                  45

                                                Nein:              11

                                                Enthaltung:  01

6.

Die Umsetzung der Bäderkonzeption erfolgt unter tarifvertraglicher Absicherung der derzeitigen Beschäftigten.

 

Abstimmungsergebnis.    Ja:                  45

                                                Nein:              11

                                                Enthaltung:  01

 

7.

Der Rat beauftragt den/die Vertreter/in in einer noch anzuberaumenden Gesellschafterversammlung von HVG bzw. Hagendbad GmbH, die Geschäftsführung der Hagener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (HVG) bzw. Hagenbad GmbH zu beauftragen, die unter den Ziffern 1. bis 6. dargestellte Bäderkonzeption umzusetzen und alle dafür notwendigen Genehmigungsverfahren und Ausführungsplanungen einzuleiten.

 

 

Abstimmungsergebnis.    Ja:                  45

                                                Nein:              11

                                                Enthaltung:  01