06.02.2006 - 5.8 Zukunftskonzeption und Neuausrichtung der Hagen...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.8
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mo., 06.02.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- OB/BC Beteiligungscontrolling
- Bearbeitung:
- Jürgen Reiß
Wortprotokoll
Herr Wölm informiert darüber, dass der Rat der Stadt Hagen in seiner
Sitzung am 02.02.06 diese Vorlage als Einbringung betrachtet hat.
An einer kurzen Diskussion beteiligen sich Frau Priester-Büdenbender
sowie die Herren Christian Schulz, Dr. Preuß, Grzeschista, Neuhaus und Dr.
Lemme.
Es wird angemerkt, dass am Ende des zweiten Absatzes hinter dem
Doppelpunkt keine Bäderkonzeptvariante eingetragen ist. Herr Grzeschista
begründet dies damit, dass zum Zeitpunkt der Drucklegung die bevorzugten Lösung
noch nicht feststand.
Frau Priester-Büdenbender informiert, dass die Variante, in der das
Ischelandfreibad zum Zentralbad ausgebaut wird und gleichzeitig währenddessen
der Weiterbetrieb des Hengstey- und Hestertfreibades gewährleistet ist,
bevorzugt wird.
Eines der Bäder in Hohenlimburg, entweder das Lennebad oder das Freibad
Kirchenberg, wird zwecks Weiterführung des Betriebs auch mit einer maximalen
Deckungssumme in Höhe von 500.000 Euro versehen.
Herr Wölm lässt nun über die Vorlage abstimmen.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung
Eilpe/Dahl empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden Beschluss zu fassen:
1. Der Rat der Stadt Hagen befürwortet die Errichtung eines zentralen Sport- und Freizeitbades am Freibadstandort Ischeland und beauftragt schon jetzt den/die noch zu bestellende/n Vertreter/in in einer noch anzuberaumenden Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung der Hagener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (HVG) bzw. der HAGENBAD GmbH zu beauftragen, dieses Konzept umzusetzen und alle dafür notwendigen Genehmigungsverfahren und Ausführungsplanungen einzuleiten. Dies erfolgt unter tarifvertraglicher Absicherung der derzeitigen Beschäftigten.
2.
Im übrigen
beauftragt der Rat der Stadt Hagen den/die Vertreter/in in einer noch
anzuberaumenden Gesellschafterversammlung, der Neuausrichtung der Hagener
Bäderlandschaft mit dem Weiterbetrieb folgender Bäder zuzustimmen:
3.
Die Anlagen, die nicht in einem zukünftigen
Bäderkonzept vorgesehen sind, sind nach Fertigstellung des zentralen Sport- und
Freizeitbades am Standort Ischeland zu schließen und einer Nachnutzung
zuzuführen.
Die Umsetzung der Vorlage erfolgt bis zum
31.12.2006.
