Beschlussvorlage - 0626/2008
Grunddaten
- Betreff:
-
Programm zur Sanierung der städtischen Gebäudehier: Ergebnis der Beratungen in den Arbeitsgruppen der politischen Gremien
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 23 Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte
- Beteiligt:
- FB20 - Finanzen und Controlling; FB37 - Brand- und Katastrophenschutz; FB40 - Schule; SZS - Servicezentrum Sport; FB55 - Jugend und Soziales; FB65 - Gebäudewirtschaft
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Haspe
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Vorberatung
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12.08.2008
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●
Erledigt
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Sport- und Freizeitausschuss
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Vorberatung
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02.09.2008
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
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Vorberatung
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27.08.2008
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Nord
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Vorberatung
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20.08.2008
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●
Erledigt
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Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
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Vorberatung
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20.08.2008
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●
Erledigt
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Schulausschuss
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Vorberatung
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20.08.2008
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●
Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss
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Vorberatung
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21.08.2008
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Mitte
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Vorberatung
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26.08.2008
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●
Geplant
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Fachausschuss Gebäudewirtschaft
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Vorberatung
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26.08.2008
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●
Erledigt
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Kultur- und Weiterbildungsausschuss
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Vorberatung
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27.08.2008
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Hohenlimburg
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Vorberatung
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27.08.2008
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●
Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Vorberatung
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02.09.2008
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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04.09.2008
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Beschlussvorschlag
1.
Der Rat stimmt den Empfehlungen der Arbeitsgruppe Rat / Haupt- und
Finanzausschuss / Verwaltung vom 23.04.2008 zu.
2.
Der Rat beschließt die Umsetzung der in der anliegenden Liste zum
Programm zur Sanierung der städtischen
Gebäude aufgeführten Maßnahmen
- für das Jahr 2009 in Höhe von
12.402.150,- €,
- für das Jahr 2010 in Höhe von 15.975.000,- €,
- für das Jahr 2011 in Höhe von 11.826.400,- €,
3. Der Betrag von 48.501.850,-
€ (8.298.300,- € für das Jahr 2008, 12.402.150,- € für das
Jahr 2009, 15.975.000,- € für das Jahr 2010, 11.826.400,- € für das
Jahr 2011), gem. beiliegender Liste vom 07.07.08, ist als Rückstellung in die
Eröffnungsbilanz einzubuchen.
4. Bei sämtlichen Gebäuden, die für
die Erfüllung städtischer Aufgaben nicht notwendig sind, ist ein Verkauf zu
überprüfen.
5. Dem Rat ist bis zum 31.03.2009 ein
Zwischenbericht vorzulegen.
Sachverhalt
Kurzfassung
In
dieser Vorlage werden der Weg der Beratungen, die Ergebnisse, sowie das weitere
Vorgehen nach Abarbeitung der Arbeitsaufträge im Sinne des Ratsbeschlusses vom
08.11.2007 in den Arbeitsgruppen der politischen Gremien vorgestellt und ein
Bericht über den Stand der bereits in 2007 beauftragten Maßnahmen gegeben.
Die
Ergebnisse der Beratungen sind in der Anlage vom 07.07.2008 zusammengefasst. Das
Protokoll der abschließenden Sitzung der Arbeitsgruppe des Rates- und des
Haupt- und Finanzausschusses vom 23.04.2008 ist beigefügt.
Begründung
Ausgangslage
Der
Rat der Stadt Hagen hat am 08.11.2007 die Beschlussvorlage 0614/2007 –
Programm zur Sanierung der städtischen Gebäude, Maßnahmen in den Jahren 2008
bis 2011 – beraten und beschlossen
- die für
das Jahr 2008 vorgesehenen Maßnahmen mit einem Volumen von 10.877.800
€ bis zum 31.12.2008 umzusetzen;
- sicherzustellen,
dass das Gesamtvolumen der zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von 55
Mio. € zur Durchführung der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen
ausreicht und der Bedarf an laufenden Unterhaltungsmittel entsprechend des
Sanierungsfortschritts nachhaltig um 5 Mio. € gegenüber dem Stand
2006 reduziert wird;
- hierzu
eine Arbeitsgruppe aus Politik und Verwaltung zu bilden, die entsprechende
Vorschläge für die politischen Gremien vorbereitet;
- in dieser
AG zu prüfen, welche Gebäude über die in der Anlage zur Vorlage
gekennzeichneten Gebäude hinaus aufgegeben werden können und welche der
angeführten Kosten, unter Orientierung an einen Funktionsstandard,
reduziert werden können;
- die
Bildung von Unterarbeitskreisen in den Bezirksvertretungen und
Fachausschüssen, mit dem Ziel die Arbeitsergebnisse in die AG des Haupt-
und Finanzausschusses einzuspeisen;
- dem Rat
im Sommer 2008 einen Abschlussbericht vorzulegen.
Beratungen in den Arbeitsgruppen
der politischen Gremien
Den
Unterarbeitskreisen der Bezirksvertretungen und der Fachausschüsse wurden
entsprechend ihrer Bezirke und Zuständigkeiten Gebäudezusammenstellungen aus
dem Programm zur Sanierung der städtischen Gebäude zur Verfügung gestellt.
Diese Auszüge wurden in den Unterarbeitskreisen beraten, die hieraus
resultierenden Empfehlungen sind in der der Vorlage anhängenden Liste in den
Spalten „Empfehlung BV/Fachausschüsse“, festgehalten. Die Arbeitsgruppe
des Rates und des Haupt- und Finanzausschusses hat am 23.04.2008 die endgültigen Empfehlungen zu
Kostenreduzierungen abgegeben. Die daraus resultierende Kostenreduzierung ist
in der Spalte „Reduzierung Rat/HFA 23.04.2008“ abzulesen. Die
Entscheidungen dieser Arbeitsgruppe wurden in einigen Fällen entgegen der
Empfehlungen der Bezirksvertretungen und
der Fachausschüsse getroffen.
Ergebnisse der Beratungen und
weiteres Vorgehen
In
der Vorlage 614/2007 wurden anhand der Liste zum Programm der Sanierung der städtischen
Gebäude mit Stand vom 06.08.2007 Gesamtkosten in Höhe von 86.234.800,-€
ausgewiesen. Mit Maßnahmen in dieser Höhe hätten alle städtischen Gebäude in
den Jahren 2007 bis 2012ff in einen Zustand gebracht werden können, der bei
laufender Bauunterhaltung einen dauerhaften Erhalt garantiert hätte. Der Rat
stellte mit Beschluss vom 08.11.2007 Mittel in Höhe von 55 Mio. € zur
Auflösung des Sanierungsstaus zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch
Ablösung der in der Eröffnungsbilanz auszuweisenden Rückstellung für
unterlassene Instandhaltung. Rückstellungen sind anzusetzen, wenn die
Nachholung der Instandsetzung hinreichend konkret ist (spätestens bis 2011) und
als bisher unterlassen bewertet werden muss. Die für die Jahre 2012ff
vorgesehenen Maßnahmen erfüllen dieses Kriterium nicht. Sie mussten daher
gestrichen oder in 2011 vorgezogen werden.
Im
Laufe der Beratungen in den Unterarbeitskreisen und der Arbeitsgruppe des Rates
und des HFA konnten die
Gesamtkosten von 86.234.800,- €
auf 56.548.850,-€ gesenkt werden. Die Maßnahmen der Jahre 2010 und 2011
sollen jeweils im Vorjahr nochmals kritisch überprüft werden.
Die
Kosten konnten reduziert werden:
-
z.B. durch das
Zugrundelegen eines Funktionsstandards;
-
Maßnahmen bis
50.000,-€ konnten, bis auf bestimmte Einzelmaßnahmen, in die laufende
Bauunterhaltung übernommen werden und sind somit aus der Liste entfallen;
-
durch
Entscheidungen zum Verkauf von Gebäuden konnten Investitionen gestrichen
werden.
Die
Maßnahmen wurden auf einen Standard zurückgeführt, der die Funktion der Gebäude
sichert. Es werden alle derzeit bekannten Mängel abgestellt, deren Beseitigung
zwingend erforderlich ist. Der Gebäudebestand entspricht nach Abschluss der
Maßnahmen den Mindestanforderungen. Modernisierungsmaßnahmen sind nicht
enthalten.
GWH
überprüft derzeit gegebenenfalls noch erforderliche Maßnahmen an
Kindertagesstätten und Schulen.
Im
Unterarbeitskreis des Schulausschusses konnte die Zahl der künftig nicht mehr
benötigten Schulgebäude ermittelt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt können jedoch
noch keine konkreten Gebäude benannt werden. Um trotzdem zu einer anrechenbaren
Kostenreduzierung zu kommen, wurden Schulen in entsprechender Anzahl optional
als Platzhalter benannt. Diese Platzhalter sind in der anliegenden Liste grau
hinterlegt und als solche gekennzeichnet. Aufgrund der Platzhalterregelung
wurden 6,5 Mio. € aus der Liste gestrichen. Es ist schnellstmöglich eine
Entscheidung herbeizuführen auf welche Schulgebäude verzichtet werden kann,
damit nicht in Objekte investiert wird, die später mangels Bedarfs geschlossen
werden.
Bei
der Ischelandhalle wurde in der Arbeitsgruppe Rat/HFA die Entscheidung
getroffen, nur die Maßnahmen in der Liste zu belassen, die notwendig sind, um
für die nächsten 2 Jahre einen Mindestsicherheitsstandard zu gewährleisten.
Alle weiteren Maßnahmen wurden aus der Liste gestrichen. Nachdem entschieden
wurde, das Projekt „Großsporthalle Ischeland“ nicht weiter zu
verfolgen, empfiehlt die Verwaltung, den zur Sanierung der Ischelandhalle
erforderlichen Betrag in Höhe von 2.580.000 € für das Jahr 2010
vorzusehen. Einschließlich des Betrages für die Ischelandhalle sowie
notwendiger nochmaliger Anpassungen durch GWH nach der Beratung in der Arbeitsgruppe
Rat/HFA am 23.04.08, ergeben sich somit Gesamtkosten zur Durchführung der
Maßnahmen im Rahmen des Programms zur Sanierung der städt. Gebäude in Höhe von
57.990.850,- € (s. Anlage, Stand 07.07.08).
Zur
Schließung von Sportstätten gibt es bisher keinen Empfehlungsbeschluss des
Sport- und Freizeitausschusses.
Für
das Kulturzentrum Pelmke wurde in der Beratung des Kultur- und Weiterbildungs-
ausschusses eine Empfehlung zur alternativen Standortsuche gegeben. Der
Arbeitskreis des Rates und des Haupt- und Finanzausschusses hat sich dagegen
für ein Vorziehen der Erneuerung der
Fenster des Gebäudes auf 2010 ausgesprochen. Die Verwaltung empfiehlt eine
Überprüfung der Notwendigkeit der Erneuerung der Heizung und der Fenster.
Stand der Maßnahmen 2007
Alle
beauftragten Maßnahmen 2007 konnten mit folgenden Ausnahmen fertig gestellt
werden:
Sporthalle
GS Franzstraße
Gymnasium
Theodor Heuss
Sporthalle
Pestalozzi
Sporthalle
Eckesey
Die
Aufträge für die Maßnahmen für das Jahr 2008 sind an die GWH ergangen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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84 kB
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2
|
(wie Dokument)
|
48,3 kB
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27.08.2008 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - geändert beschlossen
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hohenlimburg empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen die
Ziffern 1,
2, 3,4 und 5 so zu beschließen.
Zusatz zu Ziffer 4
…. , ein evtl. Teilverkauf
des Rathauses Hohenlimburg wird abgelehnt.