Beschlussvorlage - 0536/2006

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

1.         Der Rat der Stadt Hagen beschließt das kommunale Handlungskonzept Interkultur.

Die Maßnahme wird ab 2007 umgesetzt.

 

2.                  Die Verwaltung wird beauftragt, unter Einbeziehung des Amtes 32/2 (Ausländer-,

Einbürgerungs- und Personenstandsangelegenheiten) ein umfassendes Integrationskonzept zu erarbeiten. Dabei werden die Maßnahmenvorschläge der Fraktionen aus dem Papier “Lebendiges Hagen – Stadt der Zukunft” berücksichtigt.

Das Integrationskonzept wird dem Rat spätestens zu seiner Sitzung am 14. Dezember 2006 vorgelegt.

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Sachverhalt

Die Stadt Hagen wurde vom Ministerium für Stadtentwicklung und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW als eine von sechs Städten ausgewählt, in einem einjährigen Prozess als Pilotstadt ein kommunales Handlungskonzept für die interkulturelle Kulturarbeit zu entwickeln und dieses als Vorlage dem Rat der Stadt zur Verabschiedung vorzulegen (siehe Anlage 2). Bereits 2004 bewarb sich Hagen erfolgreich um die Projektteilnahme, mit dem Ziel, in der städtischen Kulturarbeit ein Miteinander der verschiedenen Kulturen zu forcieren und verstärkt Anstösse für die Integration der MigrantInnen zu schaffen.

 

Zielgruppe des interkulturellen Handlungskonzeptes sind nicht nur die EinwohnerInnen mit Migrationshintergrund, sondern alle in Hagen lebenden Bürgerinnen und Bürger. Zu der Gruppe der MigrantInnen zählen alle Personen, die entweder eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen, seit 1950 zugewandert sind oder von denen mindestens ein Elternteil zugewandert ist[1]. Das trifft derzeit auf fast ein Viertel der Hagener Bevölkerung zu.

 

Betrachtet man die Entwicklung Hagens, steht dem Bemühen um eine konstruktive Auseinandersetzung mit den verschiedenen Migrantengruppen die Gefahr der Bildung von Parallelgesellschaften gegenüber. Nur eine kommunal abgestimmte Integrationsarbeit und das aktive Bemühen der Migranten wird langfristig die lokal existierenden Kulturen zusammenbringen und ein Miteinander ermöglichen.

Bei sinkenden Bevölkerungszahlen (siehe demographische Prognosen der Stadt Hagen, Anlage 1) kommt den Migranten als Nutzern kultureller Einrichtungen zunehmende Bedeutung zu, da nur bei gleichbleibenden Publikumszahlen eine ökonomische Chance zur dauerhaften Bestandssicherung gegeben ist. So wie die Einwohner mit Migrationshintergrund auf diese Weise stärkere Teilhabe am kulturellen Angebot der Stadt haben sollen, soll darüber hinaus der hier lebenden Mehrheitsgesellschaft der Zugang zu dem Angebot der Migrantenkulturen ermöglicht bzw. erleichtert werden.

 

Die bereits vorhandenen Ressourcen der städtischen und freien Träger (siehe Anlage 1) sollen gebündelt, ergänzt und zu einem gesamtstädtischen interkulturellen Konzept zusammengeführt werden. So geht langfristig – mit der Bestandssicherung – eine Stärkung des kulturellen Images und der Identifikation aller Einwohnerinnen und Einwohner mit der Stadt Hagen einher.

 

Die festgeschriebenen Ziele und Verfahrensweisen bieten eine nachhaltige politische Absicherung und Verbindlichkeit und gewährleisten die notwendige Wechselwirkung zwischen der Mehrheitsgesellschaft und den Menschen mit Migrationshintergrund. So werden Bürgerinnen und Bürger einerseits für die dauerhafte Anwesenheit von Migrantinnen und Migranten in der Kommune sensibilisiert und andererseits den Menschen mit Migrationshintergrund stärker als bisher die Chancen eröffnet, sich am öffentlichen Kulturleben zu beteiligen.

 

Die in dem vorliegenden Konzept vorgeschlagenen Maßnahmen beziehen sich alleine auf den Kulturbereich. Sie sind deshalb kein Ersatz für ein wesentlich umfangreicheres Integrationsmanagement, sondern lediglich ein Einstieg in den Integrationsprozess.

 


 
 

 


Präambel:

Hagen versteht sich als lebendige, weltoffene und tolerante Stadt.

Sie verpflichtet sich der Realisierung der Chancengerechtigkeit aller in Hagen lebenden Menschen, unabhängig von nationaler, kultureller und ethnischer Zugehörigkeit. Dabei gilt der kompetente Erwerb der deutschen Sprache als die wichtigste Voraussetzung für die Chancengleichheit. Mit dem vorliegenden Handlungskonzept werden die benannten Rahmenbedingungen geschaffen, die Politik, Verwaltung und Verbände in die Lage versetzen, ihre kulturellen Integrationsaufgaben effizient und nachhaltig durchzuführen und ihre Umsetzung zu überprüfen.

 

Rund ein Viertel der Hagener Einwohner haben heute einen Migrationshintergrund und stammen aus 25 verschiedenen Kulturkreisen (Türkei, Italien, Griechenland, Portugal, Polen, Marokko, Bosnien/Herzegovina, Kroatien, Ukraine, Spanien, Russland, Iran, Österreich, Frankreich, Niederlande, Tunesien, Sri Lanka, Kasachstan, Rumänien, China, Mazedonien, Großbritannien, Syrien, Irak). Dazu kommen rund 3000 Personen aus oben nicht benannten Staaten sowie knapp 150 EinwohnerInnen ohne oder mit unbekannter Nationalität. Mit Blick auf den demographischen Wandel und dem damit verbundenen Verlust von Einwohnern ist damit zu rechnen, dass 2010 jeder zweite Jugendliche in Hagen nichtdeutscher Herkunft ist.

 

Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen stellt für das Zusammenleben in der Hagener Bevölkerung eine große Bereicherung aber auch Herausforderung dar, die es in Bildung, Arbeit, Wohnen, Spracherwerb, Sport und Kultur zu erkennen und als Standortfaktor zu nutzen gilt.

Die Qualität des Zusammenlebens von Einheimischen und Zugewanderten bestimmt zunehmend die Attraktivität Hagens als Lebens- und Wirtschaftsraum. Im Bereich der interkulturellen Kulturarbeit gibt es bereits heute zahlreiche gelungene Beispiele für ein gleichberechtigtes und nährendes Miteinander. So schafft das LUTZ – junge bühne hAGEN, durch das Aufgreifen aktueller Themen und das Einbinden junger Darsteller mit Migrationshintergrund Diskussionsforen und Möglichkeiten, eine neue Kundenklientel zu binden, die auch der Mehrheitsgesellschaft zu Gute kommt. Zusammen mit dem Sommerprogramm Muschelsalat mit seiner Reihe Odysseen, den Jugendprojekten der eSw sowie des Kultopia und dem interkulturellen Programm des AllerWeltHauses konnten bislang erfolgreiche Einzelmaßnahmen umgesetzt werden, die in ihrer Bündelung zur Steigerung der kulturellen Attraktivität Hagens weit über die Stadtgrenzen hinaus beitragen können.

 

Langfristig wird nur ein gesamtstädtisches und gesteuertes Integrationsmanagement mit enger Bürgerbeteiligung diese und weitere Potentiale der Stadt Hagen ausbauen und sichern (KGSt-Bericht 7-2005). Die im vorliegenden Konzept vorgeschlagenen Maßnahmen beziehen sich alleine auf den Kulturbereich. Sie sind deshalb kein Ersatz für ein wesentlich umfangreicheres Integrationsmanagement, sondern lediglich ein Einstieg in den Integrationsprozess. Die Stadtverwaltung wird bis zum Dezember 2006 unter Einbeziehung des Amtes 32/2 (Ausländer-, Einbürgerungs- und Personenstandsangelegenheiten) ein umfassendes Integrationskonzept vorlegen. Dabei werden die Maßnahmenvorschläge der Fraktionen aus dem Papier “Lebendiges Hagen – Stadt der Zukunft” berücksichtigt.

 Insbesondere sind dazu neue Formen der Zusammenarbeit notwendig, um keine zusätzlichen Personalbestände aufbauen zu müssen.

 

Ein gesamtstädtisches Integrationsmanagement ist jedoch nicht Gegenstand dieser Ratsvorlage, sondern ausschließlich das Handlungskonzept zur interkulturellen Kulturarbeit, das einen wichtigen Teil der Hagener Integrationsarbeit ausmachen wird. Kultur, Kunst und kulturelle Bildung bilden in dem Spektrum von Integrationsarbeit als kommunaler Querschnittsaufgabe eine kaum zu überschätzende Möglichkeit, indem sie gegenseitiges Kennenlernen und wechselseitige Akzeptanz ermöglichen und zur Entwicklung eines gemeinsamen Wertekonsenses beitragen.

 

Kunst und Kultur bieten Foren für gemeinsames Handeln und einen Dialog mit dem Fremden. Insbesondere bei den Bürgern, deren verbale Ausdrucksmöglichkeiten eingeschränkt sind, ermöglicht kulturelle Bildung Kreativitätsentwicklung, Gestaltungs- und Ausdrucksfähigkeit sowie Identitätsstärkung.

 

Ziel:

Eine funktionierende Stadtgesellschaft, die allen Hagenerinnen und Hagenern - unabhängig von ihrer Herkunft - eine gleichberechtigte Teilhabe am kulturellen Leben ermöglicht, muss das definierte Oberziel der Hagener Kulturpolitik sein.

Das Zusammenleben in der Stadt ist getragen von gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung der jeweils anderen kulturellen Identitäten auf der Basis des Grundgesetzes. Gerade die Vielfalt der städtischen wie auch der nichtstädtischen Akteure ist die integrationspolitische Stärke von Hagen. Daher ist das Handlungskonzept Interkultur ein Baustein für ein gesamtstädtisches Integrationsmanagement, mit dem die zahlreichen Maßnahmen systematisch aufeinander bezogen und anhand von definierten Zielen umgesetzt werden. Es befördert eine langfristige Entwicklung der interkulturellen Kulturarbeit in Hagen und legt den Grundstein für eine nachhaltige Zusammenarbeit von städtischen Ämtern, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Vereinen, Künstlern/innen, Wissenschaftler/innen und der Privatwirtschaft.

 

a)     Kunst und Kultur als Standortfaktor

Kunst und Kultur als symbolisches Kapital europäischer Stadtgesellschaften sind heute entscheidende Faktoren im Wirtschafts- und Standortmarketing. Das Handlungskonzept Interkultur verbindet beide Belange und bietet unter Einbeziehung der wirtschaftlichen Zielsetzungen Hagens die Möglichkeit, die Migrations-Thematik in die Stadtgesellschaft einzugliedern. Einerseits kann die Stadt Hagen mit interkulturellen Kunstprojekten an zusätzlicher touristisch-kultureller Attraktivität gewinnen. Andererseits bildet interkulturelle Kulturarbeit einen wichtigen Faktor bei der Schaffung und Differenzierung von Identitäten neuer und bestehender Stadtgebiete sowie von Öffentlichkeiten und unterschiedlichen sozialen Gemeinschaften.

Das Handlungskonzept Interkultur steht daher in direktem Zusammenhang mit den städtischen Bemühungen um Sicherung der Lebensqualität, um Schaffung einer gesellschaftlichen und kulturellen Stadtidentität sowie die Berücksichtung der Kultur als Standortfaktor.

b)     Kunst und Kultur als Identitätsstifter

Gerade bei der Identitätsbildung kommen Kunst und Kultur zur Vergegenwärtigung gesellschaftlich relevanter Themen eine zentrale Bedeutung zu. Eine Strategie für eine Gesellschaft mit kultureller Vielfalt verlangt nach einer Auseinandersetzung mit den zahlreichen Öffentlichkeiten, mit ihren verschiedenen Artikulationsformen, Medien und Kontexten.

Die Hagener Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund sind im Zusammenhang des Handlungskonzeptes Interkultur nicht nur Gegenstand von Recherche und Analyse, sie spielen vielmehr als Partner im kulturellen Dialog eine maßgebliche Rolle und werden somit zum Medium der städtischen Kulturpolitik statt nur zum Adressaten. Der Dialog zwischen den Kulturen über die Notwendigkeit von Migration, die gemeinsame Entwicklung von Perspektiven für die Stadt sowie auch die Benennung von Konflikten dient der Bewusstmachung von kulturellen Differenzen und ist in einer sich verändernden Gesellschaft eine notwendige Aufgabe der kulturellen Bildung. Kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungen dienen den Hagenern unterschiedlicher Herkunft als Orte zum Erwerb und zur Vertiefung interkultureller Kompetenz. Idealerweise unterstützt dieses die Herausbildung einer Identifikation mit der Stadt, in der die Menschen leben.


c) Kunst und Kultur als Grundlage gesellschaftlichen Lebens

Teilhabe am kulturellen Leben heißt Kunst und Kultur für alle und von allen zu ermöglichen, auch für MigrantInnen. Im Medium des Theaters, der Literatur, des Tanzes, der Musik, der bildenden Kunst und der kulturellen Bildung erschließen sich Experimentierfelder für die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe der Hagenerinnen und Hagener mit Migrationshintergrund. Konkret bedeutet das sowohl die Öffnung der bestehenden Einrichtungen für die Kultur der ZuwanderInnen als auch die förderpolitische Akzeptanz ihrer künstlerischen Manifestationen und kulturellen Eigenarten im Rahmen des gemeinsamen Wertekonsenses der demokratischen Gesellschaft.

 

Maßnahmen:

Kunst und Kultur können nur den Weg zum kulturellen Miteinander bereiten, wenn im Bereich der Kulturarbeit ein gesteuertes Integrationsmanagement geschaffen wird. Um eine derartige interkulturelle Modernisierung der Kulturpolitik zu erreichen, müssen verbesserte Bedingungen gewährleistet sein. Deshalb verpflichtet sich die Stadt Hagen, bei städtischen und städtisch geförderten kulturellen Angeboten in Zukunft die folgenden Punkte zu realisieren:

 

-         Der hohe prozentuale Anteil der in Hagen lebenden Migranten wird bei der praktischen Gestaltung der kulturellen Angebote berücksichtigt und schlägt sich in der Verteilung der zur Verfügung gestellten Ressourcen im städtischen Kulturbereich nieder.

Die städtischen und städtisch geförderten kulturellen Einrichtungen ermöglichen den EinwohnerInnen mit Migrationshintergrund eine gleichberechtigte Teilhabe am Hagener Kulturleben durch räumliche und finanzielle Umwidmung und Bündelung der bereits bestehenden Ressourcen.

 

-         Die demographische Entwicklung ist Anlass, die Strukturen der städtischen Kultureinrichtungen zu verändern, um deren Erhalt langfristig zu sichern.

Die Kulturschaffenden ermöglichen durch Austausch, Vernetzung und gemeinsame Absprachen Synergien und erreichen damit auch in der Zukunft eine konstante Angebotsqualität und –quantität. Neues Publikum, vor allem mit Migrationshintergrund, wird an die Institutionen herangeführt und gebunden.

 

 

 

-         Interkulturelle Kulturarbeit hat klare Ansprechpartner.

Die Stadtverwaltung schafft durch Kompetenzverteilung eine Zuständigkeit für interkulturelle Kulturarbeit, um die Koordination des Angebotes, den Fortbestand des bestehenden städtischen Netzwerkes “Interkultur Forum” und den verwaltungsinternen Austausch der Kulturschaffenden zu gewährleisten. Die Koordinierung des Netzwerkes liegt beim Kulturamt.

 

-         Die Stadt begegnet den MigrantInnen auf Augenhöhe und sorgt für ein nährendes Miteinander.

Die städtischen MitarbeiterInnen im Kulturbereich werden in ihrer interkulturellen Kompetenz gestärkt. Jugendliche mit Migrationshintergrund werden gezielt eingeladen, sich um städtische Ausbildungsplätze zu bewerben, um deren zweisprachiges Potential zu nutzen.

 

-         Die Bedürfnisse und Nutzergewohnheiten der MigrantInnen sind kein Geheimnis.

Regelmäßiges Controlling durch die Kulturschaffenden sowie jährliche Evaluation von interkulturellen Daten mit Unterstützung des LDS sorgen für eine – für Hagen maßgeschneiderte - interkulturelle Kulturarbeit und berücksichtigen zeitnah die sich verändernden Bedarfe der Gesellschaft.

 

-         Kontinuierliche Planungen gewährleisten langfristige Ergebnisse.

Die städtischen Kultureinrichtungen legen im Rahmen ihrer jeweiligen Jahresplanungen messbare interkulturelle Maßnahmen fest und führen diese im Laufe des Jahres durch. Erfolgreiche Projekte werden fortgesetzt. Dem Kultur- und Weiterbildungsausschuss wird jährlich über die Aktivitäten berichtet.

 

-         Interkulturelle Netzwerk-Projekte sind Bestandteil des städtischen Kulturgeschehens.

Das Kunstprojekt “Sehnsucht nach Ebene 2 – Kunstprojekt für eine Brücke ” ist Auftakt für eine Interkultur-Reihe. In dem Projekt wird die Altenhagener Brücke als Ort des Zusammenlebens verschiedener Kulturen in den Blick mehrmonatiger Kunstaktionen gerückt. Weitere mögliche Projekte, die augenblicklich in Arbeitskreisen vorbereitet werden, sind “Sommerakademie” (Rahel Varnhagen Kolleg Hagen), “Fluchtwege” (LUTZ – junge bühne hAGEN), “Märchen aus aller Welt” (Westfälisches Freilichtmuseum Hagen – Landesmuseum für Handwerk und Technik), “Slam Poetry” (VHS, LUTZ – junge bühne hAGEN, Rahel Varnhagen Kolleg Hagen) und “MULTILOG” (Interreligiöser Arbeitskreis der VHS).

Derartige Projekte, die in Zusammenarbeit von zahlreichen interkulturellen Partnern und interessierten BürgerInnen realisiert werden, finden regelmäßig statt.

 

-         Junge Menschen sind das Kapital der Stadt und werden gestärkt.

Durch kulturelle Bildung und Projektarbeit wie zum Beispiel im Projekt “HipHop-Contest” des MusicOffice oder in der Jugendtheaterarbeit des LUTZ – junge bühne hAGEN, werden junge und jugendliche Menschen mit und ohne Migrationshintergrund besonders gefördert, um ihre Fähigkeiten zur Integration in die Stadtgesellschaft zu unterstützen.

 

 

 

-         Die Kunst und Kultur der MigrantInnen ist in der Öffentlichkeit berücksichtigt.

Informationen über das kulturelle Leben der EinwohnerInnen mit Migrationshintergrund werden den BürgerInnen vermittelt. Die Marketingstrategien werden aus interkultureller Sicht überarbeitet und kompetente Medienpartner miteinander bekannt gemacht. Internationale Zeitschriften, Magazine und Publikationen werden vom Presseamt und den Kultureinrichtungen über Kulturveranstaltungen informiert. Die bereits existierende fremdsprachige städtische Internetseite wird um weitere Fremdsprachen erweitert (zum Beispiel türkisch, russisch, polnisch).

 



[1] Offizielle Definition des Landesamtes für Datenerhebung und Statistik NRW

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Auswirkungen

x

 Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen.

 

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Beschlüsse

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20.06.2006 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss

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22.06.2006 - Rat der Stadt Hagen - geändert beschlossen

Beschluss:

 

1.         Der Rat der Stadt Hagen beschließt das kommunale Handlungskonzept Interkultur.

Die Maßnahme wird ab 2007 umgesetzt.

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

x

 Einstimmig beschlossen

 

 

Die Beratung zu Punkt 2 wird an den Sozialausschuss, Schulausschuss,

Jugendhilfeausschuss und an den Integrationsrat verwiesen

 

2.                  Die Verwaltung wird beauftragt, unter Einbeziehung des Amtes 32/2 (Ausländer-,

Einbürgerungs- und Personenstandsangelegenheiten) ein umfassendes Integrationskonzept zu erarbeiten. Dabei werden die Maßnahmenvorschläge der Fraktionen aus dem Papier “Lebendiges Hagen – Stadt der Zukunft” berücksichtigt.

Das Integrationskonzept wird dem Rat spätestens zu seiner Sitzung am 14. Dezember 2006 vorgelegt.

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

x

 Einstimmig beschlossen

 

 

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15.08.2006 - Jugendhilfeausschuss - ungeändert beschlossen

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22.08.2006 - Schulausschuss

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30.08.2006 - Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie - ungeändert beschlossen

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06.09.2006 - Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration

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28.09.2006 - Rat der Stadt Hagen - ungeändert beschlossen