Beschlussvorlage - 0565/2019
Grunddaten
- Betreff:
-
"Aktionsplan Kindertagesbetreuung in Hagen"
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Renate Haack
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Entscheidung
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19.06.2019
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Beschlussvorschlag
1. Der Jugendhilfeausschuss beauftragt die Verwaltung, die im Aktionsplan auf Seite 7 dargestellten Neu- und Ausbauprojekte wie geplant umzusetzen.
2. Der Jugendhilfeausschuss stimmt dem vorgeschlagenen weiteren Vorgehen zum Ausbau der Betreuungsplätze in Hagen zu.
3. Die erforderlichen investiven und konsumtiven Mittel werden bei der Haushalts-planung berücksichtigt.
Sachverhalt
Begründung
Der vorliegende „Aktionsplan Kindertagesbetreuung in Hagen“ gibt einen Überblick über die Entwicklung der Kindertagesbetreuung in Hagen seit Einführung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) im Jahr 2008.
Dargestellt sind die Auswirkungen durch die Einführung des Rechtsanspruches für Kinder ab dem vollendeten 1. Lebensjahr, sowie die Verpflichtung zum Ausbau der U3-Betreuung in Höhe von 38 % durch den Rat der Stadt Hagen am 12.12.2012.
Ursächlich für das Nichterreichen der festgelegten Versorgungsquoten (Versorgung der Ü3- Kinder in Höhe von 98 %) ist die Umkehr der Demografie ab Ende 2014. Der Aktionsplan dokumentiert die Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur aufgrund der Flüchtlingswelle und der Zuwanderung durch die Ausweitung der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit auf die Staaten Rumänien und Bulgarien.
Es wird beschrieben mit welchen Maßnahmen versucht wurde den neuen Herausforderungen zu begegnen und durch jährliche Fortschreibung der Kindergartenbedarfsplanung in den vordringlichen Sozialräumen durch Neu- und Ausbaumaßnahmen Abhilfe zu schaffen.
Deutlich wird, dass es auch mit den dargestellten, in der Planung befindlichen Neu- und Ausbauprojekten (Seite 7) nicht reichen wird die Versorgung der Hagener Kinder mit Betreuungsplätzen sicher zu stellen.
Vor diesem Hintergrund und nach Abwägung der im Aktionsplan abschließend erläuterten Gründe spricht sich die Verwaltung dafür aus, den Ausbau an Betreuungsplätzen weiter zu forcieren um ausreichende Handlungsoptionen für die Steuerung des Gesamtprozesses der bedarfsgerechten Versorgung mit Betreuungsplätzen zur Verfügung zu haben.
Inklusion von Menschen mit Behinderung
Belange von Menschen mit Behinderung (Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)
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X | sind betroffen (hierzu ist eine kurze Erläuterung abzugeben) |
Kurzerläuterung:
Alle Kindertageseinrichtungen betreuen inklusiv.
Anlagen
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(wie Dokument)
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321 kB
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