Beschlussvorlage - 0679/2010

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

  1. Die Aufgaben des Sportamtes werden künftig gemeinsam mit dem Stadtsportbund in einem Servicezentrum Sport auf der Grundlage des in der Anlage dargestellten Vertrages gebündelt wahrgenommen werden.

 

  1. Städtischerseits wahrzunehmende Verwaltungsaufgaben für das Servicezentrum Sport werden dem neuen Fachbereich Bildung, Schule und Sport übertragen.
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Sachverhalt

Kurzfassung

entfällt

 

 

Begründung

 

 

Aufgrund der bekannten städtischen Haushaltslage steht der Sport erneut vor schwierigen Rahmenbedingungen. Haushaltskonsolidierung ist unabdingbar, ohne jedoch notwendige Strukturen des Sports zu zerschlagen.

 

Ein erster großer und wichtiger Schritt der Zusammenarbeit wurde mit dem Pakt mit dem Sport eingeleitet.

 

Die dort beschlossenen Maßnahmen gilt es in den nächsten Jahren umzusetzen.

 

Der nächste folgerichtig notwendige Schritt liegt in einer Stärkung des Sports durch organisatorische Veränderungen und Steigerung der Mitverantwortung des Sports, verbunden mit der Einbeziehung der Ehrenamtlichkeit.

 

Stadt und Stadtsportbund haben diesbezüglich Gespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit geführt. Ziel ist die Einrichtung eines Servicezentrums Sport mit einer Leitung, die neben den Aufgaben der Stadt auch Aufgaben des Stadtsportbundes in Personalunion übernimmt. Eine gemeinsame, ganztägig besetzte, Geschäftsstelle ist dabei nur ein Aspekt.

 

Hierfür wird der SSB einen angemessenen Personalkostenzuschuss an die Stadt leisten.

 

Grundlage der Zusammenarbeit wird ein Kooperationsvertrag darstellen; dieser ist als Anlage beigefügt.

Im Wesentlichen werden hier die Aufgaben und die Geschäftsbeziehungen geregelt. Der Vertrag ist in seiner Anfangszeit zunächst auf 2 Jahre befristet und verlängert sich dann automatisch, sofern nicht vorher gekündigt wird. Dies hat den Vorteil einer genauen Analyse und Bewertungsmöglichkeit dieses Projektes und einer angemessenen Reaktionszeit.

 

Als Leitung des Servicezentrums und gleichzeitig Geschäftsführer des Stadtsportbundes Hagen wird auf Vorschlag des Oberbürgermeisters und Zustimmung des Stadtsportbundes Herr Hans-Werner Wischnewski eingesetzt.

 

Die künftige Ausrichtung des Sports muss mindestens folgende Ziele und Aufgaben erfüllen:

 

  • Gesamtkoordination des Sports in Hagen
  • Sportentwicklungsplanung
  • Vorbereitung von Grundsatzentscheidungen
  • Zuschussangelegenheiten, Sportförderung, Sportförderplan
  • Sportlerehrung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Sportstatistiken einschl. Bestandserhebungen
  • Nutzungsgenehmigungen
  • Beschaffung von Sportgeräten
  • Intensive Jugendarbeit
  • Beitrag zur Haushaltskonsolidierung
  • Verstärkte  Verantwortungsübernahme durch den Sport
  • Größere Flexibilität durch die Einflussnahme des Sports
  • Stärkere Mitverantwortung durch den Sport

 

Hierauf stellen der Kooperationsvertrag und die geplante Zusammenarbeit eindeutig ab. Der Sport wird strukturell gestärkt und trägt durch vermehrten Einsatz von Ehrenamtlichkeit mittel- und langfristig zu einer weiteren Entlastung der Stadt bei.

 

Die Richtlinienkompetenz verbleibt in jedem Fall beim Oberbürgermeister und der Politik.

Eine verstärkte Einbeziehung der Politik in den SSB durch beratende Mandate im Vorstand ist kurzfristig anzustreben.

 

In den Fachbereich Bildung werden die absolut reinen Verwaltungstätigkeiten (ohne fachliche Bindung) des Sportamtes einbezogen.

 

Die Zusammenarbeit von Sport, Verwaltung und Politik im Sport- und Freizeitausschuss und Vorstand des Stadtsportbundes sowie die teilweise gemeinsame Aufgabenerfüllung ist Grundlage eines starken, transparenten gesellschafts- und kommunalpolitischen Erfolgs und dient damit auch den Intentionen der Zukunftskommission.

 

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

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x

Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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31.08.2010 - Sport- und Freizeitausschuss - ungeändert beschlossen

Erweitern

16.09.2010 - Rat der Stadt Hagen - ungeändert beschlossen