31.08.2010 - 7 Einrichtung eines Servicezentrums - Sport (SZS)...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Bereits in der vergangenen Woche hat mit den sportpolitischen Sprechern des Ausschusses ein Gespräch zum Thema stattgefunden, so Herr Dr. Schmidt.

 

Bereits in den Akten seines Vorgängers gibt es Schriftstücke zum Thema Zusammenarbeit zwischen Stadt und Stadtsportbund, so Herr Dr. Schmidt.

 

Die Idee eines Servicezentrums Sport wurde vor mehr als eineinhalb Jahren entwickelt und intensiv diskutiert.

Nachdem Herr Oberbürgermeister Dehm über die Pläne informiert wurde und sich in das Thema eingearbeitet hat, hat er „grünes Licht“ für die Weiterentwicklung gegeben.

 

Das Ergebnis vieler Gespräche liegt mit der Vorlage vor, so Herr Dr. Schmidt weiter.

 

Es wird vorgeschlagen, den Kooperationsvertrag zunächst bis 2012 befristet abzuschließen, um Erkenntnisse über die gemeinsame Arbeit zu sammeln.

Man verspricht sich durch die Zusammenlegung kurze Informationswege und positive Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit den Vereinen. Durch eine gemeinsame Geschäftsführung soll es beispielsweise einheitliche Sprechzeiten geben. Langfristig erhofft man Kosteneinsparungen (siehe z. B. Personalkostenbeteiligung durch den Stadtsportbund). Diese Pläne und Ziele gilt es nun umzusetzen.

Die Entwicklungen werden unter Beobachtung durch Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit stehen, so Herr Dr. Schmidt weiter.

 

Der zukünftige Geschäftsführer des Servicezentrums und auch der Stadtsportbund werden weiterhin bei den Sitzungen des Sportausschusses anwesend sein. Die Politik behält ihre Zuständigkeiten wie bisher.

 

Das Rechnungsprüfungsamt hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der § 82 der Gemeindeordnung bei der Bewirtschaftung der städt. Mittel unbedingt beachtet werden muss (siehe § 8, Abs. 2 des Vertrages).

Den Beschluss werde man dahingehend ergänzen, so Herr Dr. Schmidt weiter.

Frau Neuhaus äußert ihre Bedenken, dass dies im Beschluss untergehen könnte. Es sei wichtig, dass der Passus im Vertrag aufgenommen wird.

Man einigt sich darauf, den Vertrag entsprechend zu überarbeiten und die geänderte Fassung den Ratsmitgliedern zur Verfügung zu stellen.

 

Herr Schisanowski bedankt sich für die kurze Einleitung in das Thema, welches eine lange Historie hat. Nun besteht die Möglichkeit zur Realisierung; die aufgezeigten Chancen müssen genutzt werden.

 

Es hat mehrere Anläufe und immer wieder Diskussionen über das Thema gegeben, so Herr Dr. Fischer. Es ist positiv, dass heute ein konkreter, sehr anspruchsvoller Vorschlag vorliegt, dem die CDU-Fraktion zustimmen werde.

Diese Entscheidung fällt der Fraktion leicht, da zum Einen der Oberbürgermeister der Dienstvorgesetzte des Geschäftsführers bleibt und zum Anderen die Politik Oberhand behält. Positiv ist auch zu sehen, dass der Vertrag zunächst nur für 2 Jahre geschlossen wird.

In diesem Zusammenhang bittet Herr Dr. Fischer die Verwaltung darum, nach Ablauf eines Jahres einen ausführlichen Erfahrungsbericht vorzulegen. Dieser Bericht soll darlegen, welche Verbesserungen erzielt werden konnten.

Herr Dr. Fischer hofft, dass das Servicezentrum ein neuer Impuls ist und die (größtenteils kleinen) Vereine in Hagen zur Zusammenarbeit anregt.

 

Der Stadtsportbund ist froh, dass nach langer Diskussion nun ein Ergebnis vorliegt, so Herr Thieser. Es spricht seinen Dank an Herrn Oberbürgermeister Dehm, Herrn Dr. Schmidt und Herrn Wischnewski für deren Engagement aus.

 

Ein Servicezentrum macht nur Sinn, wenn Erfolge zu verzeichnen sind, so Herr Thieser weiter. Wenn der Rat die Vorlage beschließt, werden viele Fragen, die sich hinter dem Vertrag verbergen, abzuarbeiten sein.

Der Vorstand des Stadtsportbundes hat dem Vertrag zugestimmt, über die Frage zur Besetzung der Stelle des Geschäftsführers werde man in der Vorstandssitzung am 21.09.2010 entscheiden.

Zukünftig sollen auch der Vorsitzende und stellv. Vorsitzende des Ausschusses zu den Vorstandssitzungen des SSB eingeladen werden, damit auch hier die Diskussion permanent gemeinsam erfolgt.

Insgesamt sieht Herr Thieser das SZS als riesen Schritt für die Zukunft des Sports in Hagen.

 

Bei einer heutigen positiven Entscheidung wird ein neuer Weg eingeschlagen, so Herr Michel. Es ergibt sich für den Sport die Chance, zukünftig Probleme an einem Tisch zu klären. Zuständigkeiten können nicht hin- und hergeschoben werden, Entscheidungen werden künftig gemeinsam getroffen. Diese Chance bringt auch mehr Verantwortung mit sich, so Herr Michel weiter. In der zukünftigen gemeinsamen Arbeitsweise muss Transparenz geschaffen werden. Daher begrüßt es Herr Michel, dass zukünftig auch Vertreter des Sportausschusses bei Vorstandssitzungen des SSB beteiligt werden.

Einen ausführlichen Sachstandsbericht nach einem Jahr hält auch Herr Michel für sinnvoll.

 

Auf Rückfragen von Frau Neuhaus, betont Herr Thieser, dass der Kooperationsvertrag vom Vorstand des Stadtsportbund beschlossen wurde, über die personelle Frage jedoch erst entschieden werden kann, wenn feststeht, dass es das Servicezentrum geben wird.

Herr Wischnewski erläutert, dass das Personal in den Sportanlagen weiterhin Personal der Gebäudewirtschaft bleiben wird und der Bereich Schulsport beim Schulamt verbleibt.  

 

 

 

 

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Beschluss:

  1. Die Aufgaben des Sportamtes werden künftig gemeinsam mit dem Stadtsportbund in einem Servicezentrum Sport auf der Grundlage des in der Anlage dargestellten Vertrages gebündelt wahrgenommen werden.

 

  1. Städtischerseits wahrzunehmende Verwaltungsaufgaben für das Servicezentrum Sport werden dem neuen Fachbereich Bildung, Schule und Sport übertragen.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 -15-

Dagegen:

 -

Enthaltungen:

 -

 

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Anlagen zur Vorlage