Beschlussvorlage - 0065/2008
Grunddaten
- Betreff:
-
Städtebauliche Planung Arbeitsprogramm 2009/2010
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Martin Schaefer
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Stadtentwicklungsausschuss
|
Vorberatung
|
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16.12.2008
| |||
|
●
Erledigt
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|
Bezirksvertretung Hagen-Mitte
|
Vorberatung
|
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27.01.2009
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
|
Vorberatung
|
|
|
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28.01.2009
| |||
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|
04.03.2009
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Hohenlimburg
|
Vorberatung
|
|
|
|
28.01.2009
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Hagen-Nord
|
Vorberatung
|
|
|
|
04.02.2009
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Haspe
|
Vorberatung
|
|
|
|
05.02.2009
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Stadtentwicklungsausschuss
|
Entscheidung
|
|
|
|
24.03.2009
|
Sachverhalt
Kurzfassung
Mit diesem Bericht
werden die beteiligten politischen Gremien über das in den nächsten beiden
Jahren anstehende Arbeitsprogramm des Fachbereiches für Stadtentwicklung und
Stadtplanung informiert. Er dient auch der Transparenz der dort geleisteten
Arbeit, und zeigt insbesondere die Arbeitsschwerpunkte auf.
Begründung
Der
Stadtentwicklungsausschuss hat in seiner
Sitzung im Februar 2006 das letzte Arbeitsprogramm nach vorheriger Anhörung in
allen Bezirksvertretung beschlossen.
Schon in diesen beiden letzten Jahren lagen die Schwerpunkte der Planung
bei Projekten wie der Bahnhofshinterfahrung, Freizeitbad und Sporthalle
Ischeland, Ortsumgehung Boele (nach dem Urteil des OVG Münster), Ortskern
Boele, Stadtumbau West, Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes, Ruhrtal,
Einzelhandelsgutachten. Ein Teil dieser
Projekte wird auch weiterhin die Arbeit nicht nur in diesem Fachbereich beeinflussen.
Mit
dem Abschluss der Verfahren für die Bahnhofshinterfahrung, das Freizeitbad und
demnächst für die Sporthalle Ischeland sind die planerischen Grundlagen für Großprojekte
gelegt. Parallel dazu wurde mit
Bebauungsplänen und Satzungen ein wichtiger Teil der Prioritätenliste
Bauleitplanung abgearbeitet. Dies konnte jedoch nur durch Umschichtungen von
Arbeitsschwerpunkten innerhalb des Fachbereiches Stadtentwicklung und
Stadtplanung erfolgen.
Die
immer komplexer werdenden Bauleitplanverfahren binden immer neue zusätzliche
Kapazitäten in der Planungs- und Umweltverwaltung. Durch die geänderten Gesetzeslagen
im BauGB (u.a. zentrale Versorgungsbereiche), des § 24 a des LeProG.
(Einzelhandel), des BImSchG (neue faunistische Erhebungen für die Bauleitplanung), werden die zwischenzeitlich
durch die BauGB-Novelle eingeführten Planungsbeschleunigungen konterkariert.
Der zusätzliche Aufwand an Personal- und an Planungskosten lässt sich nicht
mehr kompensieren und führt zu längeren Laufzeiten wichtiger
Bauleitplanverfahren. Auch die Erstellung von Konzepten und Entwürfen zur Vermarktung
städt. Immobilien ist durch die beengte Personallage hinter dem Wünschenswerten
zurückgeblieben.
Des
Weiteren sind durch zusätzliche Aufgaben wie die Erstellung von Lärmaktionsplänen
Ressourcen gebunden und die durch Altersteilzeit entstandenen Lücken im
Ingenieurbereich nicht zu beseitigen.
Die
Konzentration auf bestimmte Arbeitsbereiche wird sich deshalb in Zukunft noch
verstärken.
Nicht
alles, was wünschenswert für eine nachhaltige Stadtentwicklung ist, kann unter
diesen Rahmenbedingungen abgearbeitet werden.
Zur
Zeit bestehend Defizite in der Bürger- und Bauherrenberatung, aber auch in der
Politikberatung werden durch diese Rahmenbedingungen nicht abgebaut.
Insbesondere
Wünsche zur Lösung lokaler Planungsprobleme sind zukünftig nur erschwert und
zeitlich gestreckt zu erfüllen.
Für
den Gesamtarbeitsbereich bedeutet dies eine Schwerpunktsetzung auf die notwendige
- Neuaufstellung des FNP
unter der Vorgabe der Regionalplanung,
- die Abarbeitung der
Prioritätenliste verbindliche Bauleitplanung
- die Fortschreibung des
Verkehrsentwicklungsplanes und des Nahverkehrsplanes,
- die Aufstellung des
Lärmaktionsplanes Hagen,
- die Vorbereitung von
Förderprojekten und die Umsetzung von geförderten
Maßnahmen des Stadtumbaus und der
sozialen Stadt,
- die Umsetzung des
Programms 100-Einfamilienhausgrundstücke sowie
- die Planung für die
Vermarktung städt. Liegenschaften.
Um
dieses Programm zu schultern, bedarf es Vergaben insbesondere bei der Planung
von Erschließungsanlagen, beim Lärmschutz und bei der Erstellung von Gutachten
im Rahmen der gesetzlich normierten Umweltprüfung.
Bei
der Umsetzung der Prioritätenliste hatte der Stadtentwicklungsausschuss die
Verwaltung beauftragt, alle in den Kategorien A, B, C und D aufgeführten
Verfahren gleichrangig zu bearbeiten. Dies ist in den letzten Jahren geschehen
und wird auch weiterhin so gehandhabt.
Zusätzlich eingefügt
wurde die Kategorie A 1. Hier sind Verfahren benannt, die unter dem
Gesichtspunkt Entwicklung von Bauland auf städtischen Flächen mit dem Ziel des
Verkaufs dieser Flächen zur Haushaltskonsolidierung einee besonderen Dynamik
bedürfen.
Arbeitsschwerpunkte
in den unterschiedlichen Fachgruppen:
1. Verkehrsplanung
Fortschreibung
Verkehrsentwicklungsplan (und FNP-Netz)
·
Haushaltsbefragung
und Verkehrserhebungen (Gesamt-Matrix);
·
Teilmatrix
Straßengüterverkehr;
·
LKW-Routen
und Empfehlungsnetz (LKW-Stadtplan);
·
Lärmaktionsplan
Hagen;
Verkehrsmanagement
·
Umsetzung,
Koordinierung und Auswertung „Dynamische LKW-Verkehrsteuerung“
(einschl. Anwendung Datenquelle Ruhrpilot) (mit 66, 32);
·
Wirkungskontrolle
Parkraumbewirtschaftung;
·
Gesamtstädtisches
Parkraumbewirtschaftungskonzept einschließlich Stadtteilzentren;
ÖPNV – Planung und Management
·
Umsetzung
Leistungsminderungskonzept ÖPNV (Zuschusskürzung 2009);
·
Fortschreibung
Nahverkehrsplan;
·
Controlling im
Rahmen „Neuorganisation des ÖPNV“;
·
Sonder- und
Veranstaltungsverkehr;
Komplettierung / Fortschreibung Radwegenetz
Straßenbauprojekte
- Begleitende
Planungsaufgaben (Bahnhofshinterfahrung)
- Rückbau Wehringhauser Straße
- Erschließung westlich Hbf.;
- Straßenrückbau Ortskern Boele;
- Erschließungsplanungen in B-Plan-Verfahren;
Aufbau Netzdatenbank Verkehr
·
Relevantes Netz
(Haupt-, sonst. Straßen);
·
Durchschnittliche
tägliche Belastung;
·
ÖPNV-Strecken;
·
Radwege und -routen
an Straßen;
·
Lärmkartierung
Straße;
Sonstiges
Attraktivitätssteigerung
Innenstadt Hohenlimburg (Parkhaus, ZOB, Bahnhof).
2. Stadtentwicklung/Flächennutzungsplan
Neuaufstellung
FNP
nächste Arbeitsschritte:
·
Abstimmung der
neuen Wohnbau- und Gewerbeflächen
·
Einbringung
Vorentwurf in die Politik
·
Scoping-Termin
·
Umweltbericht
·
Beteiligung der
Öffentlichkeit nach § 3(1) BauGB
·
Beteiligung der
Behörden nach § 4(1) BauGB
Kommunales
Einzelhandelskonzept
nächste Arbeitsschritte:
·
Einbringung der
bisherigen Arbeitsergebnisse in die politischen Gremien
·
Beschluss über
zentrale Versorgungsbereiche und Sonderstandorte
·
Beschluss über
Hagener Sortimentsliste
·
Verfahren der
Beurteilung von Einzelhandelsanträgen (Konsultationskreis)
Vorbereitung
von Förderprojekten (Ziel-2-Mittel)
Entwicklungskonzept
für den Bereiche Ennepe/B7
Regionale
Zusammenarbeit
·
Vertretung der
Stadt Hagen in den verschiedenen regionalen Kooperationen
Fortführung des geografischen Informationssystems (GIS) innerhalb des Fachbereiches
3. Stadtteilplanung
Für
die Umsetzung definierter Projekte werden in den Stadtbezirken mittels
städtebaulicher Entwicklungskonzepte / Rahmenpläne und Masterpläne die
Grundlagen für die Förderung und die planungsrechtliche Umsetzung der Ziele
erarbeitet. Diese Projekte sind, soweit sie bereits räumlich und zeitlich
konkret einzuordnen sind, in das als Anlage beigefügte Arbeitsprogramm für die
Gesamtstadt eingearbeitet.
Sonstige Projekte
·
Vorbereitung von
Förderprojekten, Zentrenentwicklung (Ziel-2-Mittel), Metropole Ruhr
·
Städtebauliches
Entwicklungskonzept für den Bereich Ennepe / B7
·
Umsetzung
Masterplan Wohnen, Stadtteile Wehringhausen, Oberhagen / Eilpe
·
Wehringhausen,
Projekt MANDIE
4. Städtebauliche Einzelplanung
Die Projekte dieser
Gruppe sowie die Satzungen nach § 34 BauGB sind den einzelnen Bezirken in der
Prioritätenliste zugeordnet. Die zur Sicherung der Bauleitplanung eingesetzten
Instrumente wie Satzungen zur Begründung von Vorkaufsrechten und
Veränderungssperren erscheinen dort nicht.
Sonstige Projekte
- Begleitung des
Programms 100 Einfamilienhausgrundstücke (Entwürfe, Bauberatung)
- Nutzungsüberlegungen
und Entwurfskonzepte zu städt. Grundstücken (ehem. Schul- und Bauhöfe)
- Gestaltung von
Plätzen der Innenstadt (Goldberg- und Johanniskirchplatz)
- Erarbeitung eines
Fußgängerleitsystems
- Mitwirkung an Projekten
Stadtumbau West Oberhagen/Eilpe, Soziale Stadt Altenhagen und
Rahmenplanung Wehringhausen
- Erarbeitung von
Projektideen für die Kulturhauptstadt 2010 (Koordinierung bei der
Projektsammlung für die beteiligten Städte der Städteregion 2030, Entwurf
Baukulturplan)
5. Verbindliche Bauleitplanung
Wohnbauflächenentwicklung u.a.
- Harkortstraße
- Rissestraße
- Schmittewinkel
Gewerbliche Bauflächen u.a.
- Haßleyer Insel
- Volmarsteiner Straße
- Am Hammacher
- Fläche an der
Bahnhofshinterfahrung
Infrastrukturmaßnahmen
- Einzelhandelssteuerung
in den zentralen Versorgungsbereichen
- Bettermann
- Einzelhandel
Revelstraße
Freiraum, Freizeit und Erholung
- Freizeit, Camping
Harkortsee
- Lauftreff/Beachclub
Hengsteyse
6. Freiraum und Grünordnungsplanung
Freiraumentwicklungsprogramm
- Bedarfsanalysen und
Flächenpotentiale (Parks und Grünflächen, Kinderspielplätze - s.
Spielleitplanung, Dauerkleingartenanlagen, Sportstätten, Friedhöfe, etc.)
– FNP Neuaufstellung
- Untersuchung des
Freiraumpotentials in der Innenstadt
Freizeit-
und Erholung
- Erholungswaldkonzept
(in Zusammenarbeit mit Forstpädagogisches Zentrum Forsthaus Kurk)
- Konzept zur
besseren Erlebbarkeit der Ennepe (Beschluss BV Haspe 03.08.2007)
- HA2OH! -
Freizeitlandschaft Harkortsee (Haus Baukey, RuhrtalService, RuhrtalVelo,
Neuordnung Camping, Steinzeit live! )
- HA2OH! -
Freizeitlandschaft Hengsteysee (Laufpromenade, Beleuchtung,
Gesundheitskonzept, Beach Club, Dirt-Bike-Strecke)
- Sport- und Freizeitpark
Ischeland
- Multifunktionales
Wegenetz in Hagen (in Zusammenarbeit mit Sportamt im Rahmen
Sportentwicklungsplan)
Stadtteilplanung
- Spielleitplanung
Oberhagen /Eilpe, Auswertung und Umsetzung (Stadtumbau) und Wehringhausen
(Soziale Stadt),
- Freiraumkonzepte
Oberhagen /Eilpe (Stadtumbau) und Wehringhausen (Soziale Stadt)
Vorbereitende
Bauleitplanung / Stadtentwicklung
FNP-Neuaufstellung,
Themenschwerpunkt Freizeit und Erholung
Kompensationsflächenentwicklung
Verbindliche
Bauleitplanung / Grünordnungsplan(GOP) bzw. Landschaftspflegerischer
Begleitplan (LBP)
- Haßleyer Insel
- Haus Harkorten Teil
II
- Enneper Straße
- Distelstück
- Rolandstraße/Rolandshöhe
- Volamrsteiner Straße/
Am Tempel
- Camping Harkortsee
- Schmittewinkel
- Neuordnung Bereich
Bahnhof Hohenlimburg
- Gewebe- und Sonderbaugebiet
zwischen Wannebach- und Verbandstraße
Aktuelle Übersicht über die
abgeschlossenen Bebauungsplan-, sonstigen Satzungs- und
FNP–Teiländerungsverfahren gegenüber dem Arbeitsprogramm 2006/2007
|
Verfahren – Nr. |
Titel |
Anzahl WE qm
– MK-/ Gewerbefläche |
Rechtskraft/ Genehmigung
Bezirksregierung |
Stadtbezirk Mitte
|
B.-Plan Nr. 8/05 |
Leibnitzstraße |
- |
2006 |
|
FNP-Teiländerung Nr. 85 |
Sport- und Freizeitbad Ischeland |
- |
2007 |
|
B.-Plan Nr. 5/06 |
Sport- und Freizeitbad Ischeland |
ca. 43.000 qm SO |
2008 |
Stadtbezirk Haspe
|
Vorhabenbezogener
B.-Plan Nr. 16 1.Änd. |
Hasenclever
Straße |
ca. 19 WE |
2005 |
|
FNP-Teiländerung Nr. 78 |
Gummi
Becker |
- |
2007 |
|
Vorhabenbezogener
B.-Plan Nr. 4/04 |
Gummi
Becker |
ca. 10.120 qm MK |
2006 |
|
B.-Plan
Nr. 7/01 1. Änd. |
Haus
Harkorten Teil 1 |
- |
2006 |
|
B.-Plan
Nr. 20/77 2. Änd. |
Sanierung
Haspe, Freizeit- Sportanlage und Gewerbe |
ca. 10.470 qm |
2006 |
Stadtbezirk Nord
|
FNP-Teiländerung Nr. 82 |
Lütgenheide-Ost |
- |
2006 |
|
B.-Plan
Nr. 8/01 Teil 1 |
Ortskern
Boele/Hilgenland |
ca. 5 -8
WE ca. 6.850
qm MK |
2005 |
|
B.-Plan
Nr. 5/01 |
Turmstraße/Auf
der Heide |
ca. 55 WE |
2005 |
|
FNP-
Teiländerung Nr. 64 |
Steinbruch
Vorhalle |
- |
2006 |
|
B.-Plan
Nr. 8/00 |
Vorhalle
Süd/Steinbruch |
ca. 60 WE |
2006 |
|
B.-Plan
Nr. 9/61 1.
Nachtrag, 1. Änd. |
Schul-
und Sportgelände Boelerheide |
ca. 3 WE |
2006 |
|
Vorhabenbezogener B.-Plan
4/02 1. Änd. |
Villigster
Straße/Steinbergweg |
ca. 39.000 qm |
2006 |
|
B.-Plan
Nr. 5/00 |
Garenfeld
Gräweken |
ca. 60 – 70 WE |
2006 |
|
B.-Plan
Nr. 8/01 T.1 1.
Änderung |
Ortskern
Boele/Hilgenland |
- |
2008 |
|
B.-Plan
Nr. 9/61 1.
Nachtrag, 2. Änd. |
Schul-
und Sportgelände Boelerheide |
- |
2008 |
|
Satzung §
34 BauGB |
In den
Erlen |
a. 10 WE |
2008 |
Stadtbezirk Hohenlimburg
|
B.-Plan
Nr. 11/99 Teil 1 |
Ortskern
Reh (östl. Teilbereich) |
ca. 20 WE ca. 5.110 qm |
2005 |
|
B.-Plan
Nr. 1/79 1.Änderung |
Hohenlimburg
Innenstadt |
(Pflegeheim ca. 20 Pl.) |
2006 |
|
B.-Plan
Nr. 19/79 1.+2.
Änderung |
Südfeld
– Entwicklungsbereich Unteres Lennetal/Halden |
ca. 2.650 qm MK |
2006 |
|
FNP-
Teiländerung Nr. 68 |
Herbeck |
- |
2008 |
|
B.-Plan
Nr. 11/01 |
Herbeck
West |
ca. 65.000 qm |
2008 |
|
B,-Plan
HL 15 1.
Änderung |
Am Berge |
5 WE |
2008 |
Stadtbezirk Eilpe/Dahl
|
B.-Plan
Nr. 15/98 |
Niederkattwinkel |
ca. 25 WE |
2006 |
|
B.-Plan
Nr. 5/01 |
Obere
Hüttenbergstraße |
- |
2006 |
|
Satzung §
34 BauGB |
Mühlhauser
Straße |
ca. 15 WE |
2006 |
Außerhalb
der Satzungsverfahren durch Überplanung städtischer Liegenschaften wurden die
Voraussetzungen zur Vermarktung geschaffen. Dies betraf u. a. Flächen an der
Liebigstraße, Am Romberg, Bruckner- und Feithstraße.
Für
viele weitere Flächen im Innenbereich wurden durch Planvorgaben und Entwürfe
Baurecht initiiert. Dies waren z. B. Flächen an der Breisacher- und
Hardenberg-/Scharnhorststraße.
Übersicht über die
im Berichtszeitraum geänderten und neu aufgenommenen Bebauungsplan-, sonstigen
Satzungs- und FNP – Teiländerungsverfahren
|
Verfahren
Nr. |
Titel |
Stadtbezirk Mitte
|
B.-Plan
Nr. 3/05 |
Am
Höing/Pferdewiese |
|
|
B.-Plan
Nr. 8/05 |
Leibnitzstraße |
|
|
FNP-Teiländerung Nr. 85 |
Sport-
und Freizeitbad Ischeland |
|
|
B.-Plan
Nr. 5/06 |
Sport-
und Freizeitbad Ischeland |
|
|
B.-Plan
Nr. 10/06 |
Sporthalle
Ischeland |
|
|
B.-Plan
Nr. 5/6 1. Änderung |
Verkehrsfläche
Emster Straße |
|
|
B.-Plan
Nr. 6/07 |
Kaufland/Bettermanngelände |
|
|
FNP-Teiländerung Nr.87 |
Bahnhofshinterfahrung
1. Teilabschnitt |
|
|
FNP-Teiländerung Nr.88 |
Bahnhofshinterfahrung
2. Teilabschnitt |
|
|
B.-Plan
Nr. 8/07 |
Bahnhofshinterfahrung
2. Abschnitt Bereich Weidestraße/ Eckeseyer
Straße |
|
|
B.-Plan
Nr. 6/99 Teil1 1.Änderung |
Elbersdrucke |
|
|
B.-Plan
Nr. 5/08 |
Neuordnung
Mischgebiet Alexanderstraße/Brinkstraße |
|
Stadtbezirk Haspe
|
B.-Plan
Nr. 3/06 |
Schlackenmühle |
|
FNP-Teiländerung Nr. 89 |
Alter
Bahnhof Haspe |
|
B.-Plan
Nr. 1/07 |
Alter
Bahnhof Haspe |
|
B.-Plan
Nr. 4/07 |
Distelstück |
|
B.-Plan
Nr. 5/07 |
Gartencenter
Enneper Straße 131 |
|
B.-Plan
Nr. 3/95 1. Änderung |
Rolandstraße/Rolandshöh |
|
B.-Plan
23/77 5.Änderung |
Sanierung
Haspe Ortskern zwischen Haenelstraße u. Corbacher Straße |
|
B.-Plan
Nr. 2/87 Teil 1,
2. Änderung |
Nordumgehung
Haspe und nördlicher Ortskern |
|
B.-Plan
Nr. |
Preußerstraße |
|
B.-Plan
Nr. 2/89 2.
Änderung 1. Nachtrag |
Gewerbegebiet
Eugen-Richter-Straße/Rehstraße |
|
Vorhabenbezogener
B.-Plan Nr. |
Obere
Vogelsanger Straße |
|
Vorhabenbezogener
B.-Plan Nr. |
Waldstraße |
Stadtbezirk Nord
|
B.-Plan
Nr. 11/05 |
Gewerbegebiet
Volmarsteiner Straße |
|
FNP-Teiländerung Nr. 83 |
Evolutionspark
Hagen Bereich Hengsteysee/Böhfeld |
|
B.-Plan
Nr. 1/06 |
Evolutionspark
Hagen Bereich Hengsteysee/Böhfeld |
|
FNP-Teiländerung Nr. 84 |
Evolutionspark
Hagen Bereich Harkortsee/Werdringen |
|
B.-Plan
Nr. 2/06 |
Evolutionspark
Hagen Bereich Hengsteysee/Werdringen |
|
B.-Plan
Nr. 9/06 |
Schwerter
Straße/Niedernhofstraße |
|
B.-Plan
Nr. 9/07 |
Volmarsteiner
Straße/Am Tempel |
|
Vorhabenbezogener
B.-Plan Nr. 2/07 |
Wohnen am
Erlhagen |
|
Vorhabenbezogener
B.-Plan Nr. 7/07 |
Einzelhandel
Revelstraße |
|
FNP-Teiländerung Nr. 82 |
Lütgenheide-Ost |
|
B.-Plan
Nr. 8/01 Teil 1 1.
Änderung |
Ortskern
Boele/Hilgenland |
Stadtbezirk Hohenlimburg
|
B.-Plan Nr. 19/79 1. u. 2. Änderung |
Südfeld –
Entwicklungsbereich Unteres Lennetal/Halden |
|
B.-Plan Nr. 11/99 Teil 1 |
Ortseingang Reh (östl.
Teilbereich) |
|
B.-Plan Nr. 1/79 1. Änderung |
Hohenlimburg Innenstadt |
|
FNP-Teiländerung Nr. 79 |
Im Spieck |
|
B.-Plan Nr. 10/02 |
Im Spieck/Hohenlimburg
Elsey (Änderung des Planungsziels) |
|
Vorhabenbezogener B.-Plan Nr. 8/06 |
Im Klosterkamp |
|
B.-Plan Nr. 7/07 |
Am Schellbrink |
|
B.-Plan Nr. 1/08 |
Ergster Weg - Nord |
|
B.-Plan Nr. 2/08 |
Ergster Weg – West |
|
B.-Plan Nr. 3/08 |
Bahnhof Hohenlimburg |
|
FNP-Teiländerung Nr. 90 |
Verbandstraße |
|
B.-Plan Nr. 4/08 |
Gewerbe- und Sondergebiet
zwischen Wannebach und Verbandsstraße |
|
Vorhabenbezogener B.-Plan Nr. 8/08 |
Berchum Lürwald |
Stadtbezirk Eilpe/Dahl
|
FNP-Teiländerung Nr. 81 |
Krähnocken |
|
B.-Plan Nr. 4/06 |
Wohnbebauung Krähnocken |
|
FNP-Teiländerung Nr. 86 |
Tierheim Hasselstraße |
Das aktuelle konkretisierte Gesamt-Arbeitsprogramm
bezogen auf die beschlussrelevanten Projekte ist als Anlage beigefügt.
Die Priorität der Projekte entspricht folgenden
Gesichtspunkten:
A: Projekte
der Stadt, z.B. für Infrastrukturmaßnahmen oder auf stadteigenen Flächen,
A1: Aktivierung städt. Flächen zur
Haushaltskonsolidierung
B: Private Projekte, die in hohem Interesse der
Stadt sind, z. B. für Gewerbeentwicklungen,
C: Planungen
zur gezielten Steuerung von städtebaulichen Entwicklungen und zur Vermeidung
von Fehlentwicklungen,
D: Private
Projekte ohne besonderes öffentliches Interesse.
Bei den Projekten A und C wird die Stadt
sich vorzugsweise auch mit eigener Planungsleistung engagieren.
Öffentlich-private Partnerschaft
(public-privat-partnership – PPP) bietet sich vorzugsweise bei den
Projekten der Stadt (A) in Verknüpfung mit in den Planungen privater Projekte
(B) an.
Bei D-Projekten wird die Stadt analog zum
Verfahren bei vorhabenbezogenen Bebauungsplänen die Planungsleistungen vom
Antragsteller/Vorhabenträger erbitten.
Bei allen Planungen ist der Ratsbeschluss
zum Bodenmanagement vom 30.05.1996 zu beachten.
Erläuterung der Abkürzungen:
FNP - Flächennutzungsplan – Teiländerung
BP - Bebauungsplan VBP -
Vorhabenbezogener Bebauungsplan
(Vorhaben- und Erschließungsplan)
STP - Stadtteilplanung STE -
Stadterneuerung
S - Satzung EZ -
Einzelplanung

05.02.2009 - Bezirksvertretung Haspe - geändert beschlossen
Beschluss:
Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.
Die Verwaltung wird beauftragt, entsprechend dem
Arbeitsprogramm zu verfahren und nach 2 Jahren erneut zu berichten.
Ergänzung:
Die Verwaltung wird beauftragt, den Bebauungsplan
Kleingartenanlage Ochsenkamp für 2009 einzuleiten.
Die Bezirksvertretung Haspe empfiehlt dem Stadtentwicklungsausschuss
den B’Plan Kleingartenanlage Ochsenkamp mit in das Arbeitsprogramm für
2009 aufzunehmen.
Die Verwaltung wird beauftragt, den B’Plan
Obere Vogelsanger Straße mit folgender Fußnote zu versehen und die nachfolgend beratenden
Gremien entsprechend zu informieren:
Der B’Plan Obere Vogelsanger wird nur dann
in das Arbeitsprogramm aufgenommen, wenn der Antrag des Investors vorliegt und
positiv – auch hinsichtlich seiner äußeren Erschließung (Ausbau
Vogelsanger Straße) - beurteilt wird.
|
Abstimmungsergebnis: |
|||
|
x |
Einstimmig beschlossen |
||
|
Dafür: |
13 |
|
|
|
Dagegen: |
0 |
|
|
|
Enthaltungen: |
0 |
|
|
24.03.2009 - Stadtentwicklungsausschuss - geändert beschlossen
Beschluss:
Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.
Der Bebauungsplan Kleingartenanlage Ochsenkamp
wird mit in das Arbeitsprogramm aufgenommen.
Der Bebauungsplan Obere Vogelsanger Straße wird
nur dann in das Arbeitsprogramm aufgenommen, wenn der Antrag des Investors
vorliegt und positiv – auch hinsichtlich seiner äußeren Erschließung
(Ausbau Vogelsanger Straße) – beurteilt wird.
Die Verwaltung wird beauftragt, entsprechend dem
Arbeitsprogramm zu verfahren und nach 2 Jahren erneut zu berichten.
|
Abstimmungsergebnis: |
|
|
x |
Einstimmig beschlossen |