Beschlussvorlage - 1128/2008
Grunddaten
- Betreff:
-
Reduzierung des Zuschusses an die Hagener Versorgungs- und Verkehrs-GmbH für den ÖPNVErgänzung der Vorlage 0816/2008
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- OB/BC Beteiligungscontrolling
- Bearbeitung:
- Jürgen Reiß
- Beteiligt:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
|
Vorberatung
|
|
|
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03.12.2008
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Hagen-Nord
|
Vorberatung
|
|
|
|
03.12.2008
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Hagen-Mitte
|
Vorberatung
|
|
|
|
09.12.2008
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Hohenlimburg
|
Vorberatung
|
|
|
|
10.12.2008
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Haspe
|
Vorberatung
|
|
|
|
11.12.2008
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Stadtentwicklungsausschuss
|
Vorberatung
|
|
|
|
16.12.2008
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Rat der Stadt Hagen
|
Entscheidung
|
|
|
|
18.12.2008
|
Beschlussvorschlag
Der Beschlussvorschlag der Verwaltung aus der
Vorlage 0816/2008 wird durch folgenden Beschlussvorschlag ersetzt:
1.
Dem
Vorschlag zu weiteren Einsparungen beim Leistungsangebot der Hagener
Straßenbahn AG in Form der Empfehlungen aus den einzelnen Stadtbezirken, wie
sie sich aus der Begründung der Vorlage ergeben, wird zugestimmt. Auf dieser
Grundlage werden die erforderlichen Abstimmungen mit den benachbarten Gebietskörperschaften
und Verkehrsunternehmen sowie dem Zweckverband VRR durchgeführt.
2.
Der zum
ersten Sparpaket, in dem ein Volumen von 2,52 Mio. € beschlossen wurde,
fehlende Betrag ist durch weitere Maßnahmen (ÖPNV-Bevorrechtigung, Schülerverkehre,
Sonn- und Feiertagsverkehr) zu erreichen.
3.
Die
Umsetzung des Beschlusses zu 1. erfolgt zum Sommerfahrplan 2009, die Umsetzung
des Beschlusses zu 2., sofern Auswirkungen auf den Fahrplan bestehen, zum
Winterfahrplan 2010, ansonsten ab Anfang des Jahres 2010.
4.
Die
Verwaltung wird beauftragt, unter Beachtung der reduzierten Verkehrsleistungen
im ÖPNV den Nahverkehrsplan fortzuschreiben bzw. neu aufzustellen.
5.
Darüber
hinaus wird die Verwaltung beauftragt, mit der Hagener Versorgungs- und
Verkehrs-GmbH (HVG) Gespräche über weitere Einsparmöglichkeiten im Gesamtkonzern
HVG zu führen. Ziel dieser Gespräche ist es, den Zuschussbedarf der HVG für die
nächsten Jahre weiter zu senken und ein angemessene Planungssicherheit auch für
die HVG zu erreichen.
Die Umsetzung der Vorlage erfolgt bis zum
30.06.2009.
Sachverhalt
Kurzfassung
entfällt
Begründung
Die Vorlage 0816/2008
sollte ursprünglich durch den Rat der Stadt Hagen in seiner Sitzung am
16.10.2008 beschlossen werden. In den vorgeschalteten Beratungen der Bezirksvertretungen
zeichnete sich jedoch sehr schnell ab, dass eine ausführliche Diskussion - auch
mit den Hagener Einwohnern - erforderlich ist, so dass die Vorlage nicht
zur Beschlussfassung in den Rat der Stadt Hagen eingebracht wurde.
In mehreren von der
Verwaltung und der Hagener Straßenbahn AG (HST) durchgeführten Veranstaltungen
zur Beteiligung der Öffentlichkeit wurde das vorgeschlagene Konzept zur Kürzung
des Zuschussbedarfs vorgestellt. In allen Bezirksvertretungen gab es - zum
Teil in gesonderten Veranstaltungen und Sitzungen -
intensive Beratungen mit konkreten Beschlüssen. Die Ergebnisse der
öffentlichen Diskussionen und der politischen Beratungen sind in der Anlage
vollständig und im Detail aufgelistet. Diese wurden durch die Verwaltung sowie
die HST zusammengefasst und bewertet. Die Bewertung wird unten im Detail - aufgelistet
nach den einzelnen Stadtbezirken - vorgestellt.
Folgende
Veranstaltungen und Sondersitzungen wurden durchgeführt:
Ø
Zentrale
öffentliche Informationsveranstaltung am 22.10.2008
im Betriebshof der HST
Ø
Öffentliche
Informationsveranstaltung für den Stadtbezirk Nord am 27.10.2008 in der AWO-Begegnungsstätte Boelerheide
Ø
Öffentliche
Informationsveranstaltung für den Stadtbezirk Haspe am 29.10.2008 in der AWO-Begegnungsstätte am Hüttenplatz
Die
Bezirksvertretungen haben in eigens eingerichteten ÖPNV-Kommissionen (BV Haspe,
BV-Mitte, BV-Nord) oder in Klausuren (BV Eilpe/Dahl) die Beschlussvorlage und
die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger intensiv beraten. Im Seniorenbeirat
wurde in der Sitzung am 20.11.2008 die Vorlage beraten und ein
Empfehlungsbeschluss formuliert.
Zusammenfassung der öffentlichen
Diskussion
Das
von der Hagener Straßenbahn vorgelegte Konzept über die Erwirtschaftung von
Einsparpotenzialen im Nahverkehr basiert im Wesentlichen auf drei Maßnahmen:
·
Wegfall von
Linien
·
Änderung
(Kürzung) von Linienwegen
·
Ausdünnung des
Taktes.
Insbesondere
der Wegfall von Linien war und ist in den Diskussionen äußerst kritisch
aufgenommen worden, weil hier unmittelbar und am deutlichsten Nachteile erkennbar
sind. Betroffen sind Erschließungslinien in Siedlungsrandbereichen (Oege, Krähnocken,
Detmolder-/Höxter Straße), die aufgrund ihrer örtlich begrenzten Erschließungsfunktion
nachweislich nur sehr schwach nachgefragt werden. Mit dem Hinweis auf die
demographische Entwicklung, die eingeschränkte (körperliche) Mobilität älterer
Menschen und die unzureichende infrastrukturelle Versorgung in den
Wohnquartieren (Einkaufen, Arzt, soziale Kontakte etc.) wird im Sinne eines
Angebots zur Daseinsvorsorge ein Erhalt dieser Linien eingefordert.
Die
deutliche Reaktion auf den geplanten Verzicht auf Erschließungslinien und die
politische Beratung in den Bezirksvertretungen wurden im Einzelfall verbunden
mit dem Vorschlag, zugunsten des Erhalts dieser Linien andere Strecken bzw.
Linien auszudünnen, um einen finanziellen Ausgleich zu schaffen. Das heißt,
zugunsten des Prinzips „Sicherung einer Grundversorgung“ in den
(äußeren) Stadtquartieren soll das Angebot auf stärker nachgefragten Linien
über das bisher vorgeschlagene Maß hinaus gekürzt werden. Hier ist eine
sorgfältige Abwägung zwischen Erschließungsdichte und Taktdichte erforderlich
und zu vermeiden, dass z. B. bei einer Taktausdünnung die Nachfrage nicht mehr
ausreichend bedient werden kann - heißt: überfüllte Busse auf Hauptlinien.
Über
diese grundsätzlichen Erwägungen hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Anregungen,
die von der Verwaltung und der HST geprüft und bewertet wurden.
Zur besseren
Übersicht werden die geäußerten Kritikpunkte und Anregungen aus den öffentlichen
Veranstaltungen, tabellarisch und nach Stadtbezirken, aufgelistet; ihnen wird
die gemeinsame fachliche Stellungnahme von HST und Verwaltung gegenübergestellt,
die daraus sich ergebenden Alternativen gegenüber dem bisher vorliegenden
Konzept zur Einsparung von 2 Mio. € werden gesondert und mit ihren
finanziellen Auswirkungen – Minderungen der ursprünglichen Einsparung
oder zusätzlicher Einspareffekt - dargestellt.
Die einzelnen
Vorschläge wurden durch die HST fahr- und umlauftechnisch bearbeitet und
bewertet. Für die einzelnen Stadtbezirke ergeben sich folgende Maßnahmen:
Bezirk Hohenlimburg
|
1. |
Alternative zur Einstellung der Linie 526 |
|
|
Verlängerung der
Linie 515 von der heutigen Endhaltestelle „Lange Eck“ bis nach
Herbeck mit einer Bedienung im 60-Minuten-Takt Mehraufwand: ca.
35 T€/Jahr |
|
2. |
Bedienung Berchums durch die Linie 536 alternativ
zur Linie 522 |
|
|
Schleifenfahrt der
Linie 536 durch Berchum auf dem Linienweg der Linie 522 und Zurücknahme der
Linie 522 nach Gosmann. Zusätzlich Führung der Linie 536 durch Elsey statt
einer direkten Führung über die Elseyer Straße und Esserstraße. Mehraufwand: ca.
50 T€/Jahr |
|
3. |
Modifizierung der geplanten Linie 530 |
|
|
Aufsplittung der
Linie zwischen der Steltenbergstraße und Einmündungsbereich Esserstraße und
Iserlohner Straße zur wechselweisen Bedienung Elseys und des Bereiches Auf
der Heide, jeweils im 120-Minuten-Takt. Die übrigen Abschnitte werden durch
Überlagerung im 60-Minuten-Takt bedient. Die Veränderung ist ohne Mehraufwand
zur bisherigen Planung möglich. |
|
4. |
Alternative Bedienungsform für den Bereich Oege und
Feldstraße |
|
|
Einrichtung eines
AnrufLinienTaxis (ALT) für den Bereich Oege und Feldstraße mit einem
Fahrtenangebot zwischen 06.30 Uhr und 20.30 Uhr Mehraufwand: ca.
50 T€/Jahr |
Bezirk Haspe
Für den Stadtbezirk
Haspe wurde in Abstimmung mit einer Arbeitsgruppe der Bezirksvertretung ein
modifiziertes Konzept entwickelt, das sich im Wesentlichen durch folgende
Punkte von dem ursprünglichen Vorschlag unterscheidet:
Ø
Einführung einer
modifizierten Linie 532 vom Hasper Kreisel bis auf die Tückinger Höhen mit
gleichzeitiger Bedienung des Bereiches Geweke
Ø
Zurücknahme der
Linie 528 bis zum Hasper Zentrum
Ø
Zurücknahme der
Linie 513 zum Hagener Hauptbahnhof und Bedienung aller Haltestellen zwischen
Hauptbahnhof und Westerbauer durch die Linie SB 72 (ggfs. Umwandlung in
Stadtbuslinie 542)
In Verbindung mit den
übrigen geplanten Maßnahmen ergeben sich hieraus betriebliche Einsparungen von
510 T€.
Bei einem ermittelten
Erlösverlust von rund 90 T€/Jahr ergibt sich eine Nettoeinsparung von
rund 420 T€/Jahr. Diese liegt um rund 100 T€/Jahr über dem
ursprünglichen Vorschlag.
Bezirk Eilpe/Dahl
|
1. |
Eingeschränktes Fahrtenangebot Linie 535 und
AnrufLinienTaxi |
|
|
Hierzu wurde ein
weiterer Vorschlag zur Bedienung des Wohngebietes „Krähnocken“
unterbreitet, der vorsieht, auf der Linie 535 montags bis freitags vormittags
2,5 Umläufe und nachmittags 3 Umläufe sowie samstags 5 Umläufe beizubehalten.
In der Zeit zwischen den Fahrten der Linie 535 am Vormittag und Nachmittag
soll auf der Relation Eilpe - Krähnocken ein AnrufLinienTaxi (ALT) mit Fahrten
im 60-Minuten-Rhythmus eingerichtet werden. Mehraufwand durch
Beibehaltung von einzelnen Fahrten auf der Linie 535 ca. 50 T€/Jahr und
Einrichtung ALT ca. 10 T€/Jahr Mehraufwand: ca.
60 T€/Jahr |
|
2. |
Taktausdünnung Linien 510 und 512 |
|
|
Zum Kompensation
des Aufwandes wird vorgeschlagen, auf der Linie 512 zwischen 09.00 Uhr und
12.00 Uhr den Abschnitt Innenstadt
- Selbecke nur noch im
30-Minuten-Rhythmus zu bedienen. Zusätzlich soll ebenfalls auf der Linie 510
zwischen der Innenstadt und Dahl am Nachmittag ein 30-Minuten-Takt eingeführt
werden. Einsparungen: ca.
100 T€/Jahr |
Bezirk Hagen-Nord
|
1. |
Linie 528 |
|
|
Beibehaltung der
Streckenführung der Linie 528 über Alexanderstraße und Straße Am Sportpark
zur Aufrechterhaltung der Direktverbindung zwischen Boelerheide und den
Schulen um Bereich Höing Mehraufwand: ca.
75 T€/Jahr |
|
2. |
Bedienung Altenheim Buschstraße |
|
|
Die Führung der
Linie 514 mit 4 Fahrten pro Stunde alternativ zur Linie 534 mit 2 Fahrten pro
Stunde über die Buschstraße und Helfer Straße führt zu Mehraufwand. Mehraufwand: ca.
30 T€/Jahr |
Bezirk Hagen-Mitte
|
1. |
Linienführung 527 Emst |
|
|
Führung der Linie
527 ab Innenstadt über die Volmestraße und Wasserloses Tal Richtung Emst über
den heutigen Linienweg der Linie 522 bei gleichzeitiger Reduzierung der Linie
522 auf dem Abschnitt Gosmann - Halden
- Eppenhausen -
Innenstadt. Mehraufwand: ca.
10 T€/Jahr |
|
2. |
Streckenabschnitt Innenstadt -
Buschey |
|
|
Verstärkung des
Linienverkehrs im Schüler- und Berufsverkehr auf dem Abschnitt
Innenstadt - Buschey
- Eugen-Richter-Straße
vorwiegend am Nachmittag zwischen 14.00 Uhr und 17.00 Uhr. Mehraufwand: ca.
20 T€/Jahr (wird nach Umsetzung nochmals geprüft) |
|
3. |
Linie 535 |
|
|
Die Vorstellungen
der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl zur Fahrplan- und Umlaufgestaltung der Linie
535 werden unterstützt. |
Auswirkungen auf das Einsparvolumen
Bei Umsetzung aller
Maßnahmen aus den Stadtbezirken würde sich das Einsparungsvolumen im Saldo um
110 T€ reduzieren und liegt damit um diesen Betrag unter dem vorgegeben
Einsparungsvolumen von 2 Mio. € (2,52 Mio. € im Sparpaket abzgl.
0,52 Mio. € bei Übertragung des Spätverkehrsnetzes auf Sonn- und
Feiertagsverkehr).
|
Bezirk
Hohenlimburg |
||
|
1. |
Alternative zur
Einstellung der Linie 526 |
+ 35 T€ |
|
2. |
Bedienung Berchums
durch Linie 536 alternativ zur Linie 522 |
+ 50 T€ |
|
3. |
Modifizierung der
geplanten Linie 530 |
0 T€ |
|
4. |
Alternative
Bedienungsform für den Bereich Oege und Feldstraße |
+ 50 T€ |
|
|
Gesamt: |
+ 135 T€ |
|
|
|
|
|
Bezirk Haspe |
||
|
|
Gesamtmaßnahme |
./. 100 T€ |
|
|
Gesamt: |
./. 100 T€ |
|
|
|
|
|
Bezirk
Eilpe/Dahl |
||
|
1. |
Eingeschränktes
Fahrtenangebot Linie 535 und AnrufLinienTaxi |
+ 60 T€ |
|
2. |
Taktausdünnung
Linien 510 und 512 |
./. 100 T€ |
|
|
Gesamt: |
./. 40 T€ |
|
|
|
|
|
Bezirk
Hagen-Nord |
||
|
1. |
Linie 528 |
+ 75 T€ |
|
2. |
Bedienung Altenheim
Buschstraße |
+ 30 T€ |
|
|
Gesamt: |
+ 105 T€ |
|
|
|
|
|
Bezirk
Hagen-Mitte |
||
|
1. |
Linienführung 527
Emst |
+ 10 T€ |
|
2. |
Streckenabschnitt
Innenstadt - Buschey |
|
|
|
Gesamt: |
+ 10 T€ |
|
|
|
|
|
Zusammenstellung |
|
|
|
Bezirk Hohenlimburg |
+ 135 T€ |
|
|
Bezirk Eilpe/Dahl |
./. 40 T€ |
|
|
Bezirk Haspe |
./. 100 T€ |
|
|
Bezirk Hagen-Nord |
+ 105 T€ |
|
|
Bezirk Hagen-Mitte |
+ 10 T€ |
|
|
Gesamt: |
+ 110 T€ |
|
In der Sitzung am
19.06.2008 (Vorlage 0377/2008) hat der Rat der Stadt Hagen zudem beschlossen,
zur Optimierung von Betriebsabläufen geeignete Maßnahmen zur
ÖPNV-Bevorrechtigung gemeinsam mit der HST zu prüfen und vorzuschlagen sowie
organisatorische Rahmenbedingungen zur Durchführung des Schülerverkehrs auf
Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen zu überprüfen.
Zu diesen
Themenbereichen wurden bisher von der Verwaltung in Zusammenarbeit mit der HST
noch keine weiteren Schritte eingeleitet, da zunächst die Arbeiten zur Anpassung
des Liniennetzes im Vordergrund standen.
In der Anlage zur
Vorlage 0377/2008 hatte die HST darüber hinaus vorgeschlagen, die Fahrten an
Sonn- und Feiertagen auf das Spätverkehrsnetz umzustellen. Allerdings wurde
hiervon abgeraten, da den Kunden diese weitere Ausdünnung nur schwer zu vermitteln
sei. Unabhängig von ihrer eigenen Empfehlung wurde durch die HST auch diese Maßnahme
nochmals überprüft und führt zu
nachfolgender Stellungnahme:
Das im Juni 2008
eingeführt Spätverkehrsnetz und -angebot zeichnet sich besonders durch eine
stark reduzierte Erschließungstiefe aus. Dies ist in besonderem Maße für ältere
und damit häufig mobilitätseingeschränkte Kunden nachteilig, welche allerdings
im Spätverkehr nicht in großer Zahl registriert werden. Im Gegensatz dazu
gehört dieser Kundenkreis an Sonn- und Feiertagen zu den Hauptnutzern des
öffentlichen Personennahverkehrs im Freizeitverkehr. Zeitliche
Angebotsreduzierungen werden hier eher toleriert als schlechte räumliche
Erreichbarkeit des Angebotes. Vor diesem Hintergrund wurde davon abgeraten, die
Überlegungen, das Spätverkehrsnetz vollständig als Ersatz des bisherigen
Omnibusangebotes an Sonn- und Feiertragen einzusetzen, weiterzuverfolgen. Wenn
eine Umsetzung zur Erreichung der Einsparziele unumgänglich ist, sind zur
Vermeidung größerer Härten noch einige Angebotsergänzungen vorzunehmen.
Das bisher
vorliegende Konzept mit einem Einsparungsvolumen von rund 500 T€ sieht
neben dem Spätverkehrsangebot eine moderate Angebotsergänzung in den Bereichen
Hengstey und Boelerheide sowie in Hohenlimburg einschließlich Wesselbach vor.
Trotz alledem ergeben sich Angebotslücken, die zu überprüfen sind. Dies gilt in
erster Linie für die Bereiche Baukloh, Geweke, Wehringhausen mit der kompletten
Lange Straße, Bereich Turmstraße zwischen Boele und Eckesey sowie die
Wohngebiete Emst und Boloh. Ob und inwieweit die angesprochenen Bereiche durch
zusätzliche Angebote erschlossen werden können und welche finanziellen
Auswirkungen dies hat, konnte zur Zeit noch nicht abschließend ermittelt und
bewertet werden.
Stellungnahme der Verwaltung
Aus Sicht der
Verwaltung waren die durchgeführten Veranstaltungen in den einzelnen
Stadtbezirken sinnvoll und erbrachten gute Vorschläge. Die wesentlichen Maßnahmen
wurden durch die Verwaltung sowie die HST bewertet, erbrachten in der Summe
jedoch eine deutliche finanzielle Verschlechterung gegenüber dem ursprünglichen
Vorschlag. Zum Beschluss im ersten Sparpaket besteht bei vollständiger
Umsetzung nunmehr eine Lücke in Höhe von 630 T€, die gefüllt werden muss.
Wenn auch aus Sicht
der Verwaltung die Ausdünnung des Sonn- und Feiertagsverkehrs nicht für
sinnvoll gehalten wird, so dürfte hieran kein Weg vorbeiführen. Neben dieser
Maßnahme sind dann die oben angesprochene Neuorganisation des Schülerverkehrs
sowie der ÖPNV-Bevorrechtigung zwingend zur Erreichung des Zieles von 2,52 Mio.
€ durchzuführen.
Da diese drei
Maßnahmen noch nicht inhaltlich abschließend hinsichtlich einer Machbarkeit und
entsprechender Kostenersparnis geprüft werden konnten, soll dies mit der HVG im
Jahr 2009 erarbeitet werden.
Sollte der Rat der
Stadt Hagen nur die Vorschläge aus den Bezirken Eilpe/Dahl und Haspe
berücksichtigen und die anderen verwerfen, so besteht nur eine Lücke in Höhe
von 410 T€ zu den Sparvorgaben im ersten Sparpaket. Diese Lücke lässt
sich voraussichtlich ohne Änderungen im Sonn- und Feiertagsverkehr schließen,
es bedarf aber hier noch einer genauen Prüfung.
Der Rat der Stadt
Hagen wird um einen entsprechenden Beschluss gebeten.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
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(wie Dokument)
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74,8 kB
|

03.12.2008 - Bezirksvertretung Eilpe/Dahl - geändert beschlossen
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl empfiehlt dem
Rat der Stadt Hagen folgenden Beschluss zu fassen:
1.
Die Vorlage
0816/2008 wird zur Kenntnis genommen.
2.
Dem
Vorschlag zu weiteren Einsparungen beim Leistungsangebot der Hagener
Straßenbahn AG in Form der Empfehlungen für
den Stadtbezirk Eilpe/Dahl, wie sie sich aus der Begründung der Vorlage
ergeben, wird zugestimmt. Auf dieser Grundlage werden die erforderlichen
Abstimmungen mit den benachbarten Gebietskörperschaften und Verkehrsunternehmen
sowie dem Zweckverband VRR durchgeführt.
3.
Der zum
ersten Sparpaket, in dem ein Volumen von 2,52 Mio. € beschlossen wurde,
fehlende Betrag ist durch weitere Maßnahmen (ÖPNV-Bevorrechtigung, Schülerverkehre,
Sonn- und Feiertagsverkehr) zu erreichen.
4.
Die
Umsetzung des Beschlusses zu 1. erfolgt zum Sommerfahrplan 2009, die Umsetzung
des Beschlusses zu 2., sofern Auswirkungen auf den Fahrplan bestehen, zum
Winterfahrplan 2010, ansonsten ab Anfang des Jahres 2010.
5.
Die
Verwaltung wird beauftragt, unter Beachtung der reduzierten Verkehrsleistungen
im ÖPNV den Nahverkehrsplan fortzuschreiben bzw. neu aufzustellen.
6.
Darüber
hinaus wird die Verwaltung beauftragt, mit der Hagener Versorgungs- und
Verkehrs-GmbH (HVG) Gespräche über weitere Einsparmöglichkeiten im Gesamtkonzern
HVG zu führen. Ziel dieser Gespräche ist es, den Zuschussbedarf der HVG für die
nächsten Jahre weiter zu senken und ein angemessene Planungssicherheit auch für
die HVG zu erreichen.
|
Abstimmungsergebnis: |
|
|
X |
Mit Mehrheit beschlossen |
|
Dafür: |
|
|
Dagegen: |
|
|
Enthaltungen: |
7.
Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl fordert die
Hagener Versorgungs- und Verkehrs- GmbH auf, die Abfahrtszeiten der Linie 510
so zu synchronisieren, dass diese für den stadteinwärts führenden Verkehr
– ausgehend vom Bahnhof Rummenohl – jeweils um 30 Minuten vor bzw.
nach den Abfahrtszeiten der Regionalbahn liegen.
|
X |
Einstimmig beschlossen |
|
Dafür: |
12 |
|
Dagegen: |
0 |
|
Enthaltungen: |
0 |
8.
Letztlich weist die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
darauf hin, dass durch die Umsetzung der aufgeführten Maßnahmen im Stadtbezirk Eilpe/Dahl
das Einsparvolumen erhöht wird. Daher geht die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
davon aus, dass es weitere Einsparungen, den ÖPNV betreffend, im Stadtbezirk
nicht geben wird.
|
X |
Mit Mehrheit beschlossen |
|
Dafür: |
8 |
|
Dagegen: |
2 |
|
Enthaltungen: |
2 |
Die Umsetzung der Vorlage erfolgt bis zum
30.06.2009.
Herr Wölm erinnert an die vergangenen
Diskussionen zum Thema. So gab es bereits bei der ersten Benennung einer
Einsparmöglichkeit schon kräftige Proteste. So bedankt sich Herr Wölm bei allen
Mitgliedern der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl ausdrücklich, die diese Diskussionen,
mit dem entsprechenden Rückgrat, durchgestanden haben.
09.12.2008 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - geändert beschlossen
Beschluss zu 5.9.1. Vorlage 1128/2008:
Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte empfiehlt dem
Rat der Stadt Hagen, dem Beschlussvorschlag aus der Verwaltungsvorlage
1128/2008 mit der Änderung zu folgen, den 30-Minuten-Takt der Linie 527 im
Bereich Ischeland - Hauptbahnhof beizubehalten.
Die Empfehlungen der
Bezirksvertretung Hagen-Mitte aus beiden Vorlagen sind im Einzelnen:
1. Linie
526 (aus Vorlage 0816/2008)
·
Einstellung
der Linie
2. Linie
522 (aus Vorlage 0816/2008)
·
Reduzierung
auf den Abschnitt Gosmann-Halden-Eppenhausen-Innenstadt
3. Linie
527
·
Führung
ab Innenstadt über Volmestraße und Wasserloses Tal Richtung Emst über heutige
Linienführung 522.
·
Beibehaltung
des 30-Minuten-Taktes, auch auf dem Abschnitt Ischeland – Hauptbahnhof
4. Wegfall
der L514 ab Hauptbahnhof; Richtung Haspe (aus Vorlage 0816/2008)
5. Verlegung
der L528 ab Innenstadt, Richtung Haspe, auf den alten Weg der L514 (aus Vorlage
0816/2008)
6. Streckenabschnitt
Innenstadt – Buschey
·
Verstärkung
des Linienverkehrs im Schüler- und Berufsverkehr auf dem Abschnitt Innenstadt
– Buschey – Eugen-Richter-Str., vorwiegend am Nachmittag zwischen
14.00 und 17.00 Uhr.
7. Linie
535
·
Beibehaltung
der Linie bei Reduzierung auf dem Abschnitt Emst – Eilpe auf
2,5 Umläufe montags – freitags
vormittags und
3 Umläufe montags –
freitags nachmittags sowie
5 Umläufe samstags
10.12.2008 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - geändert beschlossen
Beschluss:
Die Bezirksvertretung
Hohenlimburg empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen wie folgt zu beschließen:
Der Beschlussvorschlag der Verwaltung aus der
Vorlage 0816/2008 wird durch folgenden Beschlussvorschlag ersetzt:
1.
Dem
Vorschlag zu weiteren Einsparungen beim Leistungsangebot der Hagener Straßenbahn
AG in Form der Empfehlungen aus den einzelnen Stadtbezirken, wie sie sich aus
der Begründung der Vorlage ergeben, wird zugestimmt. Auf dieser Grundlage
werden die erforderlichen Abstimmungen mit den benachbarten Gebietskörperschaften
und Verkehrsunternehmen sowie dem Zweckverband VRR durchgeführt.
2.
Der zum
ersten Sparpaket, in dem ein Volumen von 2,52 Mio. € beschlossen wurde,
fehlende Betrag ist durch weitere Maßnahmen (ÖPNV-Bevorrechtigung, Schülerverkehre,
Sonn- und Feiertagsverkehr) zu erreichen.
3.
Die
Umsetzung des Beschlusses zu 1. erfolgt zum Sommerfahrplan 2009, die Umsetzung
des Beschlusses zu 2., sofern Auswirkungen auf den Fahrplan bestehen, zum
Winterfahrplan 2010, ansonsten ab Anfang des Jahres 2010.
4.
Die
Verwaltung wird beauftragt, unter Beachtung der reduzierten Verkehrsleistungen
im ÖPNV den Nahverkehrsplan fortzuschreiben bzw. neu aufzustellen.
5.
Darüber
hinaus wird die Verwaltung beauftragt, mit der Hagener Versorgungs- und
Verkehrs-GmbH (HVG) Gespräche über weitere Einsparmöglichkeiten im Gesamtkonzern
HVG zu führen. Ziel dieser Gespräche ist es, den Zuschussbedarf der HVG für die
nächsten Jahre weiter zu senken und ein angemessene Planungssicherheit auch für
die HVG zu erreichen.
Abweichend
wird empfohlen die Linienführung der Linie 536 wie in dem Ursprungsvorschlag
beschrieben in diesen Beschluss mit aufzunehmen.
Die Umsetzung der Vorlage erfolgt bis zum
30.06.2009.
11.12.2008 - Bezirksvertretung Haspe - geändert beschlossen
Beschlussvorschlag:
Der Beschlussvorschlag der Verwaltung aus der
Vorlage 0816/2008 wird durch folgenden Beschlussvorschlag ersetzt:
Änderung:
1.
Dem
Vorschlag zu weiteren Einsparungen beim Leistungsangebot der Hagener
Straßenbahn AG in Form der Empfehlungen aus
dem Stadtbezirk Haspe, wie sie sich aus der Begründung der Vorlage ergeben,
wird zugestimmt. Auf dieser Grundlage werden die erforderlichen Abstimmungen
mit den benachbarten Gebietskörperschaften und Verkehrsunternehmen sowie dem
Zweckverband VRR durchgeführt.
|
Abstimmungsergebnis: |
|||
|
x |
Einstimmig beschlossen |
||
|
Dafür: |
12 |
|
|
|
Enthaltungen: |
1 |
|
|
2.
Der zum
ersten Sparpaket, in dem ein Volumen von 2,52 Mio. € beschlossen wurde,
fehlende Betrag ist durch weitere Maßnahmen (ÖPNV-Bevorrechtigung, Schülerverkehre,
Sonn- und Feiertagsverkehr) zu erreichen.
|
Abstimmungsergebnis: |
|||
|
x |
Mit Mehrheit beschlossen |
||
|
Dafür: |
12 |
|
|
|
Dagegen: |
1 |
|
|
3.
Die
Umsetzung des Beschlusses zu 1. erfolgt zum Sommerfahrplan 2009, die Umsetzung
des Beschlusses zu 2., sofern Auswirkungen auf den Fahrplan bestehen, zum
Winterfahrplan 2010, ansonsten ab Anfang des Jahres 2010.
|
Abstimmungsergebnis: |
|||
|
x |
Mit Mehrheit beschlossen |
||
|
Dafür: |
12 |
|
|
|
Dagegen: |
1 |
|
|
4.
Die
Verwaltung wird beauftragt, unter Beachtung der reduzierten Verkehrsleistungen
im ÖPNV den Nahverkehrsplan fortzuschreiben bzw. neu aufzustellen.
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Mit Mehrheit beschlossen |
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Dafür: |
11 |
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Dagegen: |
2 |
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5.
Darüber
hinaus wird die Verwaltung beauftragt, mit der Hagener Versorgungs- und
Verkehrs-GmbH (HVG) Gespräche über weitere Einsparmöglichkeiten im Gesamtkonzern
HVG zu führen. Ziel dieser Gespräche ist es, den Zuschussbedarf der HVG für die
nächsten Jahre weiter zu senken und ein angemessene Planungssicherheit auch für
die HVG zu erreichen.
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Einstimmig abgelehnt |
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Dafür: |
0 |
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Dagegen: |
13 |
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Die Umsetzung der Vorlage erfolgt bis zum
30.06.2009.
16.12.2008 - Stadtentwicklungsausschuss - geändert beschlossen
Beschluss:
Der Stadtentwicklungsausschuss empfiehlt dem Rat
der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:
1.
Dem Vorschlag zur weiteren Einsparung beim
Leistungsangebot der Hagener Straßenbahn AG in Form der Empfehlungen aus den
einzelnen Stadtbezirken wird mit folgenden Veränderungen zugestimmt:
Bezirk Mitte: Linie 527 Innenstadt –
Ischeland 60–Minuten-Takt statt 30–Minuten-Takt
Bezirk Nord: Beibehaltung der Linienführung 514 /
534 wie im ursprünglichen Verwaltungsvorschlag.
Das Einsparpotential beläuft sich damit auf 2,07
Mio. €.
Auf dieser Grundlage werden die erforderlichen
Abstimmungen mit den benachbarten Gebietskörperschaften und Verkehrsunternehmen
sowie dem Zweckverband VRR durchgeführt.
2. Der zum Sparpaket, in dem ein Volumen von 2.52
Mio. € beschlossen wurde, fehlende Betrag ist durch weitere Maßnahmen (ÖPNV-Bevorrechtigung,
Schülerverkehre, Sonn- und Feiertagsverkehr, Parallelverkehre) zu erreichen.
3. Die Umsetzung des Beschlusses zu 1. erfolgt
zum Sommerfahrplan 2009, die Umsetzung des Beschlusses zu 2., sofern
Auswirkungen auf den Fahrplan bestehen, zum Winterfahrplan 2010, ansonsten ab Anfang
des Jahres 2010.
4.
Die Verwaltung wird beauftragt, unter Beachtung
der reduzierten Verkehrsleistungen im ÖPNVden Nahverkehrsplan fortzuschreiben
bzw. neu aufzustellen.
Die Umsetzung der Vorlage erfolgt bis zum
30.06.2009
18.12.2008 - Rat der Stadt Hagen - geändert beschlossen
Beschluss:
Der Beschlussvorschlag der Verwaltung aus der
Vorlage 0816/2008 wird durch folgenden Beschlussvorschlag ersetzt:
1. Dem Vorschlag zur
weiteren Einsparung beim Leistungsangebot der Hagener Straßenbahn AG in Form der Empfehlungen aus den einzelnen
Stadtbezirken wird mit folgenden
Veränderungen zugestimmt:
Bezirk
Mitte: Linie 527 Innenstadt – Ischeland 60–Minuten-Takt statt
30–Minuten- Takt Bezirk Nord:
Beibehaltung der Linienführung 514 / 534 wie im ursprünglichen Verwaltungsvorschlag.
Das
Einsparpotential beläuft sich damit auf 2,07 Mio. €.
Auf
dieser Grundlage werden die erforderlichen Abstimmungen mit den benachbarten Gebietskörperschaften und
Verkehrsunternehmen sowie dem Zweckverband
VRR durchgeführt.
2.
Der zum Sparpaket, in dem ein Volumen von 2.52 Mio. € beschlossen wurde, fehlende Betrag ist durch weitere
Maßnahmen (ÖPNV-Bevorrechtigung, Schülerverkehre,
Sonn- und Feiertagsverkehr, Parallelverkehre) zu erreichen.
3. Die
Umsetzung des Beschlusses zu 1. erfolgt zum Sommerfahrplan 2009, die Umsetzung des Beschlusses zu 2.,
sofern Auswirkungen auf den Fahrplan bestehen,
zum Winterfahrplan 2010, ansonsten ab Anfang des Jahres 2010.
4. Die
Verwaltung wird beauftragt, unter Beachtung der reduzierten Verkehrsleistungen im ÖPNV den
Nahverkehrsplan fortzuschreiben bzw. neu aufzustellen.
Die Umsetzung der Vorlage erfolgt bis zum
30.06.2009
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Mit Mehrheit beschlossen |