Beschlussvorlage - 0003/2008

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Stellenplan 2008 wird gemäß der Anlagen 2 und 4 beschlossen.

 

Die Vorlage enthält folgende Anlagen:

 

Anlage 1:        Bedeutsame Stellenplanveränderungen

 

Anlage 2:        a) Globale Ausweisung aller Stellen für Beamte, Angestellte* und

                            Arbeiter*

                            nach TVöD Tarifbeschäftigte

                        b) Stellenübersicht aller Dienstkräfte in der Probe- und Ausbildungszeit

 

Anlage 3:        Stellenplanveränderungsliste ( unter OM = Stellenplanvorlage 2008)

 

Anlage 4:        Stellenübersicht – Aufteilung nach Teilplänen (früher Unterabschnitte)

 

Anlage 5:        Übersicht der Durchschnittspersonalkosten

 

Die Vorlage wird am 20.06.2008 realisiert.

 

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

Der als Anlage 3 beigefügte Entwurf der Stellenplanveränderungsliste für das Haushaltsjahr 2008 umfasst alle Veränderungen, die auf der Basis des Stellenplanes 2007 vorgenommen und in den Stellenplan 2008 eingearbeitet werden sollen.

 

Für den Stellenplan 2008 werden insgesamt folgende Veränderungen vorgeschlagen:

 

39

Mehrstellen

  6

Mehrstellen befristet

40

Wenigerstellen

  6

Wegfall von befr. Planstellen

12

Auslösung von kw-Vermerken

  2

Auslösung von ku-Vermerken

38

Neubewertungen ( Hebungen und Abwertungen)

13

Ausbringung von kw-Vermerken

12

Ausbringung von ku-Vermerken

  4

Aufhebung von kw-Vermerken

  9

Umwandlungen

  3

Umwandlung von unbefristeten Planstellen in befristete Planstellen

  3

Umwandlung von befristeten Planstellen in unbefristete Planstellen

 

 

Die Veränderungen, die sich aus dem Beteiligungsverfahren mit dem Gesamtpersonalrat am 19.11.2007 ergeben haben, sind in die Vorlage eingearbeitet worden


 

Begründung

 

Der vorliegende Entwurf der Stellenplanveränderungsliste für das Haushaltsjahr 2008 umfasst alle Veränderungen, die auf der Basis des Stellenplanes 2007 vorgenommen werden sollen und in den Stellenplan 2008 der Stadt Hagen eingearbeitet werden.

 

Bei Betrachtung der Relation von neuen zu fortfallenden Stellen (einschließlich der Realisierung von kw-Vermerken) handelt es sich beim vorliegenden Entwurf um einen echten "Minus-Stellenplan".

 

Die einzelnen Veränderungen ergeben sich aus der Stellenplanveränderungsliste, die als Anlage 3 beigefügt ist.

 

Für den Stellenplan 2008 werden insgesamt folgende Veränderungen vorgeschlagen:

 

 

39

Mehrstellen

  6

Mehrstellen befristet

40

Wenigerstellen

  6

Wegfall von befr. Planstellen

  2

Auslösung von ku-Vermerken

12

Auslösung von kw-Vermerken

38

Neubewertungen ( Hebungen und Abwertungen)

13

Ausbringung von kw-Vermerken

12

Ausbringung von ku-Vermerken

  4

Aufhebung von kw-Vermerken

  9

Umwandlungen

  3

Umwandlung von unbefristeten Planstellen in befristete Planstellen

  3

Umwandlung von befristeten Planstellen in unbefristete Planstellen


Gliederung

 

A)    Vorbemerkungen

B)    Maßnahmen des Konsolidierungsmanagements

C)    Sollbestandsrelevante Änderungen

D)    Finanzielle Auswirkungen

E)    Abschlussbemerkungen

 

A) Vorbemerkungen

 

Zum Stellenplan 2008 wird das bisherige Stellenplanverfahren durch die IT-Anwendung „Organisationsmanagement“ (nachfolgend OM genannt) unter SAP-HR abgelöst.

Das neue OM-Verfahren ermöglicht eine exakte Darstellung der Aufbauorganisation der Stadt Hagen. Um die Möglichkeiten des neuen Stellenplanverfahrens nutzen zu können, waren einige Veränderungen gegenüber dem Altverfahren erforderlich.

 

Nachfolgend sind die wesentlichen Veränderungen stichpunktartig aufgeführt:

 

  • Die bisherige laufende Stellenplannummer wird durch eine achtstellige ID-Nummer (Identifikationsnummer) abgelöst. Die ID-Nummer ist für jede einzelne Stelle vorhanden und unabänderbar. Im gesamten System ist diese Nummer nur einmal vorhanden und ermöglicht somit eine zweifelsfreie Identifikation jeder Stelle. Damit ist der Aufbau einer Historie jeder Stelle möglich.
  • Das bisherige Stellenplanverfahren hat bei der Berechnung der Stellenanzahl nicht auf den Stellenumfang abgestellt, jede Stelle wurde als Buchungszeile und somit als „1“ gezählt. Das Verfahren unter OM berechnet die Stellen je nach ihrem Umfang. Halbe Stelle werden im Umfang von 0,5, volle Stellen im Umfang von 1 gerechnet. Im Ergebnis erfolgt zukünftig eine exakte Abbildung des Sollbestandes.
  • Im Zusammenhang mit dem Neuaufbau der Datenstruktur erfolgten teilweise redaktionelle Anpassungen. Der Datenaufbau erfolgte hierarchisch anhand der Aufbauorganisation. Im Bereich der Schulen hatte dies zur Folge, dass für jede Schule eigene Stellen einzurichten waren und nicht wie bisher mehrere Schulen in einer Stelle zusammengefasst werden konnten. Es handelt sich hierbei jedoch nur um redaktionelle Anpassungen, da in der Summe keine Stellenausweitung erfolgte. Die Stellen sind für jede Schulform und Schule bedarfsgerecht eingerichtet worden. Die Bedarfe bewegen sich unterhalb der Sollarbeitszeit, insofern kann es in der Übersicht im Stellenplan zu Stellenanteilen im Dezimalbereich führen.
  • Die Stellen der Dienstkräfte in der Ausbildungs- und Probezeit wurden bereinigt. In der Übersicht, die als Anlage 2b beigefügt ist, spiegelt sich die aktuelle Situation wider.
  • OM prüft, welche Auswirkungen Veränderungen auf den Sollbestand haben. Das Ergebnis dieser Veränderungen schlägt sich in der Veränderungsliste nieder. Die bisherige Anzahl der Kategorien der möglichen Stellenplanvorgängen wird reduziert, die Auswirkungen auf den Stellenplan werden in der Veränderungsliste durch doppelte Buchungen deutlich ( z.B. bei einer Hebung erscheint die bisherige Vergütungs/Lohn/Besoldungsgruppe als Abgangsbuchung, die neue Bewertung erscheint als „+“-Buchung.
  •  
  • Folgende neue Termini ergeben sich durch OM:
  •  

Nennung im Altverfahren

Nennung in OM

NN-Stelle

Mehrstelle

Fortfall

Wenigerstelle

Hebung/Abwertung

Neubewertung

Anbringung kw/ku-Vermerk

Ausbringung kw/ku-Vermerkes

Realisierung kw/ku-Vermerk

Auslösung kw/ku-Vermerk

Aufhebung Befristungsvermerk

Umwandlung einer befristeten in eine unbefristete Planstelle

Verlängerung Befristungsvermerk

Verlängerung Befristungsvermerk

Umwandlung

Terminus bleibt bei Umwandlung

 

Bei Betrachtung der Relation von neuen zu fortfallenden Stellen (einschließlich der Realisierung von kw-Vermerken) handelt es sich beim vorliegenden Entwurf um einen echten "Minus-Stellenplan".

Wie in den Vorjahren auch, wurde in die Veränderungsliste eine Bemerkungsspalte  aufgenommen, in der die jeweiligen Veränderungen stichpunktartig erläutert werden.

 

B) Maßnahmen des Konsolidierungsmanagements

 

Die stellenbezogenen Maßnahmen, die im Rahmen der Bemühungen zur Haushaltskonsolidierung Teile des Maßnahmenmanagement sind, sind durch Angabe der entsprechenden Maßnahmebezeichnungen in der Bemerkungsspalte gekennzeichnet worden.

 

Es handelt sich um Maßnahmen, die im Wesentlichen zur Stellenreduzierung durch Wenigerstellen, Auslösung von kw-Vermerken bzw. Ausbringung von kw-Vermerken führen.

 

C) Stellenplanveränderungen

 

Für den Stellenplan 2008 werden insgesamt folgende Veränderungen vorgeschlagen:

 

39

Mehrstellen

  6

Mehrstellen befristet

40

Wenigerstellen

  6

Wegfall von befr. Planstellen

12

Auslösung von kw-Vermerken

  2

Auslösung von ku-Vermerken

38

Neubewertungen ( Hebungen und Abwertungen)

13

Ausbringung von kw-Vermerken

12

Ausbringung von ku-Vermerken

  4

Aufhebung von kw-Vermerken

  9

Umwandlungen

  3

Umwandlung von unbefristeten Planstellen in befristete Planstellen

  3

Umwandlung von befristeten Planstellen in unbefristete Planstellen

Die bedeutsamen Veränderungen sind in der Anlage 1 zu dieser Vorlage gesondert dargestellt.

 

 

D) Finanzielle Auswirkungen

 

Die finanziellen Auswirkungen der einzelnen Veränderungen wurden wieder auf der Basis von Durchschnittskosten, die sich auf vergleichbare Personalfälle je Besoldungs-, Vergütungs- und Lohngruppe beziehen, berechnet.

 

Der diesem Stellenplanverfahren zugrunde liegende Berechnungsmodus beinhaltet folgende Aspekte:

 

·        Bei Stellenbewertungen mit Möglichkeiten des Bewährungsaufstieges wurden die jeweils höchstens zulässigen Vergütungs- bzw. Lohngruppen berücksichtigt.

 

·        Perspektivische Einsparpotentiale aus neu angebrachten kw- bzw. ku-Vermerken (künftig umzuwandeln), die sich erst nach Realisierung der Vermerke in Folgejahren ergeben werden, wurden nicht berücksichtigt.

 

·        Eine Übersicht über die Durchschnittspersonalkosten und deren Berechnungsgrundlage ist als Anlage 5 der Vorlage beigefügt.

Unter Berücksichtigung der vg. Kriterien ergeben sich folgende finanzielle Auswirkungen:

 

Mehrausgaben

 

 

 

Mehrstellen (einschl. befristeter Stellen)

1.316.150 €

Aufhebung von Befristungen/Verlängerung von Befristungen

0 €

Neubewertungen (Hebungen)

73.800 €

Umwandlungen

62.800 €

 

 

Summe:

1.452.750 €

 

 

 

 

Minderausgaben

 

 

 

Wenigerstellen

1.300.450 €

Auslösung von kw-Vermerken

328.400 €

Neubewertungen (Abwertungen)

35.050 €

Auslösung von ku-Vermerken

0 €

 

 

Summe

1.663.900 €

 

 

Es ergibt sich damit auf  Basis der Durchschnittspersonalkosten eine rechnerische

 

Einsparsumme in Höhe von 211.150 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

 

F)     Auswirkungen der Veränderungen auf die Ausweisung von Zulagenwerten für en Bereich A 9m

 

Auf der Grundlage der anzuwenden Rechtsgrundlagen Bundesbesoldungsgesetz, Bundesbesoldungsordnung A, Besoldungsgruppe A 9m, Fußnote 3 ist eine Ausweisung von 30% der A 9m-Stellen mit Zulagenwert zulässig.

Unter Berücksichtigung der beabsichtigten Hebungen ist eine zusätzliche Ausweisung von 3 Werten möglich.

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

 

 

 Es entstehen finanzielle und personelle Auswirkungen

 

Die finanziellen Auswirkungen des Stellenplans 2008 als Anlage zum Haushaltsplan werden im Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2008 behandelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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16.04.2008 - Haupt- und Finanzausschuss - ungeändert beschlossen

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20.05.2008 - Personalausschuss - vertagt

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29.05.2008 - Haupt- und Finanzausschuss - geändert beschlossen

Beschluss:

 

Der Stellenplan 2008 wird gemäß der Anlagen 2 und 4 mit Ausnahme der Mehrstellen und befristeten Mehrstellen beschlossen.

 

Der Verwaltung wird aufgegeben, den Stellenplan 2009 unter der Berücksichtigung des / der Sparpakete/s des Mentors einzubringen.

 

Abstimmungsergebnis:

X

 Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

 14

Dagegen:

 4

Enthaltungen:

 0

 

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19.06.2008 - Rat der Stadt Hagen - vertagt

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04.09.2008 - Rat der Stadt Hagen - geändert beschlossen

Beschluss:

 

Der Stellenplan 2008 wird gemäß der Anlagen 2 und 4 mit Ausnahme der Mehrstellen und befristeten Mehrstellen beschlossen.

 

Der Verwaltung wird aufgegeben, den Stellenplan 2009 unter der Berücksichtigung des /der Sparpakete/s des Mentors einzubringen.

Abstimmungsergebnis:

 

x

 Mit Mehrheit beschlossen