Beschlussvorlage - 0035/2008
Grunddaten
- Betreff:
-
Bericht über die Baumaßnahmen der Küche in der Stadthalle(Auftrag aus der Sitzung des Betriebsausschusses der GWH am 15.11.2007)
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB65 - Gebäudewirtschaft
- Bearbeitung:
- Ellen Janssen
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Geplant
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Fachausschuss Gebäudewirtschaft
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Entscheidung
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22.01.2008
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Sachverhalt
Kurzfassung
entfällt.
Begründung
Die
Arbeiten zur Sanierung der Küche in der Stadthalle Hagen begannen am 29.05.2007
im Erdgeschoss unter der Küche, im ehemaligen Gastronomiebereich des
Bowlingcenters. Dort wurden Gipskartondecken entfernt, um an die
Betondeckenkonstruktion gelangen zu können. Diese besteht aus einer Betonrippendecke
im Dreiecksraster und einer auf gemauerten Schotten gelagerten
Betonbodenplatte. In die Betondecke mussten einige größere Öffnungen
geschnitten werden, um zu Montagezwecken in die Hohlräume gelangen zu können.
In
der Küche begannen die Abbrucharbeiten am 20.06.2007. In diesem Zuge wurde die
Küche entkernt, dass heißt bis auf Rohbaustandard zurückgebaut, wobei die
vorhandenen Installationen teilweise derart unzugänglich waren, dass sie nicht
komplett zurückgebaut werden konnten.
Im
Rahmen des Neuaufbaus wurde die gesamte Elektro-, Wasser- und
Abwasserinstallation erneuert und auf die neu konzipierte Kücheneinrichtung und
die veränderten Anforderungen hinsichtlich der Arbeitsabläufe und der
Arbeitsergonomie abgestimmt. Die neue Leitungsführung im Bereich Abwasser
erfolgte aus Gründen der Montagefähigkeit und Revisionierbarkeit größtenteils
im Erdgeschoss unterhalb der Decke. Die Sprinkleranlage wurde ebenso angepasst
und erweitert wie die Lüftungsanlage. Eine neue Gipskartondecke sowie neue Beleuchtungskörper
wurden eingebaut. Es wurden eine bituminöse Abdichtung und ein
Gussasphaltestrich eingebracht. Die Wände und der Boden wurden gefliest.
Im
Bereich der Zwischendecke mussten Desinfektionsmaßnahmen und abschließend
Brandschutzisolierungen ausgeführt werden.
Der Estrich sowie die darauf verlegten Fliesen wurden nach Absprache der
beteiligten Fachplaner mit einer gefällelosen Oberfläche eingebaut, da ein
Gefälle bei der vorhandenen Raumgeometrie und den verbleibenden Lauf- und
Bewegungsflächen zu starken Beeinträchtigungen des Personals im Arbeitsablauf
und beim Fahren der Geschirrwagen geführt hätte.
Die
Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen der Gewerke Fliesen- und
Plattierungsarbeiten (DIN 18352) und Estricharbeiten (DIN 18353) sowie insbesondere
die DIN 18202 „Toleranzen im Hochbau – Bauwerke“
berücksichtigen gewisse Ausführungstoleranzen. Im Rahmen dieser Toleranzen kann
sich unter Umständen ein Kontergefälle ergeben, so dass bei Bewässerung der
Bodenfläche nicht ein dünner Wasserfilm stehenbleibt wie auf einer absolut
waagerechten Fläche sondern es zu Pfützenbildung kommt. Dieses wurde bei
Bewässerungsproben festgestellt. Obwohl dieser Sachverhalt keinen Mangel nach
VOB darstellt, wurden Fliesen und Estrich im Bereich zweier Bodenabläufe
zwischen den Kochzeilen kostenneutral nachgearbeitet und mit Gefälle zu den
Abläufen hin ausgeführt.
Auf Grund der Erkenntnisse aus den Bewässerungsproben
und weiterer Erfahrungen aus dem mittlerweile aufgenommenen Betrieb wurden in
Abstimmung mit der Stadthallenbetriebs-GmbH der Einbau eines weiteren
Bodenablaufs und einer weiteren Ablaufrinne sowie drei punktuelle
Überarbeitungen des Bodenbelags beauftragt.
Die Baumaßnahme verlief insgesamt planmäßig und im vorgegebenen Zeitrahmen. Mit
den Abnahmen der letzten Gewerke am 15.08.2007 wurde sie, abgesehen von den
zusätzlichen Arbeiten an Estrich, Fliesen und Bodenabläufen, fertig gestellt.
Die Kostenschätzung zu dieser Maßnahme lag bei 500.000,00
€.
Das im Wirtschaftsplan 2007 eingestellte Budget belief
sich auf 500.000,00 €.
Die vorläufige Kostenfeststellung endet mit 420.000,00
€.
Davon entfallen auf die zusätzlichen Arbeiten 6.500,00
€
