Mitteilung - 0950/2007

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Unter Berücksichtigung der Standortbedingungen, der Kosten und im Hinblick auf Ansprüche der mindestbietenden Firma aus der vorangegangenen Ausschreibung erfolgt ein Ausbau des Bolzplatzes mit einer wassergebundenen Decke.

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Sachverhalt

Begründung

 

In der Sitzung der BV Hohenlimburg am 05.09.2007 wurde die Fachverwaltung aufgefordert bis zum 17.10.2007 eine Kostenaufstellung über die möglichen Varianten zur Herrichtung des Bolzplatzes durchzuführen und zu erläutern.

 

In der Sitzung war von der Verwaltung dargestellt worden, dass eine Ausschreibung des Bolzplatzes mit einer wassergebundenen Decke bereits erfolgt sei. Die Kosten für einen Tartanbelag bzw. Kunstrasen betragen ca. 100.000,-- €, also rd. 60.000,-  € mehr als die ausgeschriebene Variante.

Von der mindestbietenden Firma werden im Nachtragsangebot für eine Platzherstellung in Kunststoff (Tartanbelag) 67.998,98 € und für Rasen  25.567,15 € als Mehrkosten gegenüber dem ausgeschriebenen Belag angeboten. Ein Kunstrasen kann die mindestbietende Firma nicht anbieten, da dieser nur von entsprechenden Fachbetrieben verlegt wird.

 

Im Stadtgebiet sind über 75 % die Bolzplätze mit einer wassergebundenen Decke hergestellt.

Darüber hinaus  gibt es aus Kostengründen nur 6 Bolzplätze mit einem Kunststoffbelag.  

Als Rasenplatz sind im Stadtgebiet 3 Plätze ausgeführt. Bei letzteren sind in zwei Fällen die Voraussetzungen ähnlich wie an der Berchumer Straße. Es handelt sich im Stadtgarten und am Krähnocken um  Bolzplätze an einem nassen Standort. Deshalb befinden sich diese Plätze in sehr schlechtem Zustand und werden demzufolge auch kaum bespielt. Abhilfe schafft nur eine Änderung des Deckenaufbaus und der Platzdecke.  Beim Bolzplatz auf Emst handelt es sich um eine großflächige Rasenfläche auf trockenem Standort.

 

Wegen des feuchten Standorts an der Berchumer Straße kommt ein Rasenplatz nicht in Frage.

Auch ein Kunstrasen ist aufgrund seiner hohen Kosten und einem enormen Pflegeaufwand als Bolzplatz nicht zu realisieren.

Da nach Auskunft von 23 über die bereitgestellten  100.000,-- € hinausgehende Maßnahmen zurzeit nicht finanziert sind, kommt ein Kunststoffbelag  nur in Frage, wenn auf die Spielgeräteausstattung des Schulhofes verzichtet wird.

Angesichts des Beteiligungsverfahrens der Kinder der Schule bzgl. der Ausstattung und Umgestaltung ihres Schulhofes sollte deren Erwartungshaltung aber nicht mehr enttäuscht werden.

 

Die Verwaltung empfiehlt folgenden Beschluß:

 

 

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Beschlüsse

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17.10.2007 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - geändert beschlossen

Beschluss:

 

  1. Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

 

  1. Die Bezirksvertretung Hohenlimburg wird die Örtlichkeit kurzfristig zum Zwecke der Entscheidungsfindung besichtigen.

Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen