Berichtsvorlage - 0749/2021
Grunddaten
- Betreff:
-
Interkommunales Tourismuskonzept
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- VB5/P - Projektmanagement
- Bearbeitung:
- Irini Vassiliadis
- Beteiligt:
- HAGEN.AGENTUR GmbH; SZS - Servicezentrum Sport; FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtentwicklungsausschuss
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Vorberatung
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15.09.2021
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Erledigt
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Sport- und Freizeitausschuss
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Vorberatung
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16.09.2021
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Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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23.09.2021
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Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Nord
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Vorberatung
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29.09.2021
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Sachverhalt
Kurzfassung
entfällt
Begründung
Im Rahmen der IGA 2027 haben sich die Städte Hagen, Herdecke, Wetter (Ruhr), Witten und Hattingen zu einer interkommunalen Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. In der Sitzung vom 07.02.2020 wurde sich darauf verständigt, in Zusammenarbeit mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis ein gemeinsames Tourismuskonzept für das „Mittlere Ruhrtal“ in Auftrag zu geben. Mit der Erarbeitung des Konzeptes wurde die ift Freizeit- und Tourismusberatung GmbH beauftragt.
Der erfolgreiche Ansatz der interkommunalen Zusammenarbeit innerhalb der Erarbeitung der Entwicklungsstudie „Flusslandschaft Mittleres Ruhrtal“ wurde fortgesetzt und in die Erstellung des Konzeptes mit einbezogen. Das Konzept legt die Grundlage sowohl für eine interkommunale als auch regional abgestimmte Tourismusförderung, die zudem eng verknüpft ist mit der Stadt- und Regionalentwicklung. Die im Rahmen der Entwicklungsstudie Flusslandschaft Mittleres Ruhrtal, deren erster Fortschreibung und des vorliegenden Tourismuskonzepts entwickelten Projekte und Maßnahmen, bilden den Grundpfeiler einer vernetzenden, qualitätsvollen touristischen Entwicklung im Mittleren Ruhrtal.
Sie erweitern den Fokus von Naherholung auf eine intensivierte touristische Nutzung mit überregionaler Bedeutung und stärken die thematischen Kompetenzen der Region durch eine daran ausgerichtete touristische Positionierung.
Um die notwendige Akzeptanz und Umsetzungsgrundlage für das Konzept zu schaffen, wurden in einem Beteiligungsprozess mit Expertengesprächen und Workshops gemeinsam mit politischen und touristischen Akteuren vor Ort Ziele, Strategien und Leitlinien, Positionierungsansätze sowie konkrete Maßnahmen und Projekte für die Tourismusarbeit der nächsten Jahre erarbeitet. Das Konzept basiert in großen Teilen auf den aus den Beteiligungsformaten gewonnenen Erkenntnissen und soll folgende Fragen beantworten:
Wie kann der Tourismus entlang des Mittleren Ruhrtals langfristig entwickelt werden, um dessen Bedeutung als Wirtschaftsfaktor zu stärken (Aufenthaltsqualität, Verlängerung der Aufenthaltsdauer, Steigerung der touristischen Wertschöpfung)?
Wie kann sich das Mittlere Ruhrtal positionieren und welche Zielgruppen sollen dabei angesprochen werden?
Welche gemeinsamen, interkommunalen Projekte können den Tourismus im Mittleren Ruhrtal entwickeln? Wie sind bereits vorhandene Projektideen zu bewerten und zu priorisieren (Hintergrund: IGA 2027, aktuelle und Ausblick auf weitere Förderkulissen)?
Welche weiteren Ansatzpunkte gibt es für eine Vernetzung der (touristischen) Angebote der Städte außerhalb des Ruhrtals?
Welche Angebote müssen ausgebaut bzw. neu geschaffen werden (Freizeit, Wandern, Radfahren, Wasser, Events, Gastronomie, Beherbergung u. a.)?
Wie können die Vermarktung und Projektumsetzung künftig organisiert werden? Welche Rolle spielen die Städte sowie der Ennepe-Ruhr-Kreis und wo gibt es Schnittstellen zu RTG, RVR und IGA 2027?
Welche Finanzierungsquellen und Förderungen stehen für künftige Projekte zur Verfügung?
Im Ergebnis des Prozesses steht ein Tourismuskonzept für das Mittlere Ruhrtal als Leitfaden für die gemeinsame Tourismusarbeit und -förderung der Städte Hagen, Hattingen, Herdecke, Wetter und Witten, das konkrete Projekte und Maßnahmen in den Bereichen Infrastruktur, Betriebe, Angebote, Vermarktung und Organisation zur kooperativen Umsetzung definiert.
Es bildet eine wichtige Voraussetzung für den Förderzugang des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und kann insbesondere zur Finanzierung der interkommunalen IGA Projekte einen wichtigen Beitrag leisten. Für die weitere Umsetzung sind konkrete Kosten für die Maßnahmen zu ermitteln, die Finanzierbarkeit zu prüfen und ggf. Fördermittel zu beantragen.
Inklusion von Menschen mit Behinderung
Belange von Menschen mit Behinderung | |
x | sind nicht betroffen |
Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung
o | keine Auswirkungen (o) |
Finanzielle Auswirkungen)
x | Es entstehen weder finanzielle noch personelle Auswirkungen. |
gez. Erik O. Schulz | gez. Henning Keune |
Oberbürgermeister | Technischer Beigeordneter |
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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3,2 MB
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