Berichtsvorlage - 0559/2020

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt die Jahresberichte 2019 der Freien Kulturzentren zur Kenntnis.

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Sachverhalt

 

Begründung

 

Die vier Hagener Kulturzentren setzten ihre jeweils stadtteilorientierte Kulturarbeit in 2019 erfolgreich mit unterschiedlichen Schwerpunkten fort. Sie konnten ihre Besucherzahlen durchgängig konstant halten, teilweise steigern. Die Kulturzentren bieten verschiedensten Bevölkerungsgruppen und –schichten ein vielfältiges Kulturprogramm. Sie sind ein offener und verbindender Treffpunkt im Stadtteil, der zur Steigerung der Lebensqualität in den Quartieren beiträgt und Hilfestellungen zur Integration anbietet.

 

Das Kulturbüro des AllerWeltHauses legt den Schwerpunkt seiner Aufgaben konzeptionell auf den entwicklungspolitischen Kultur- und Bildungsbereich. In 2019 wurde eine neue Kultur- und Bildungsreferentin in Teilzeit eingestellt sowie die Stelle der Eine-Welt-Regionalpromotorin neu besetzt. Durch Unterstützung der Sparkasse HagenHerdecke konnte in 2019 die Digitalisierung der Bühnentechnik realisiert werden. Da die Standortabsicherung des Hauses noch nicht geklärt ist, wurden die Gespräche im „Arbeitskreis Zukunft des AllerWeltHauses“ mit Lokalpolitiker*innen fortgesetzt. Das AllerWeltHaus kooperiert mit zahlreichen Partner*innen, u.a. mit der VHS und dem Kulturbüro der Stadt Hagen. Es beteiligt sich aktiv an dem Arbeitskreis „Steuerungsgruppe Fairtrade Town“ und „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

 

Der hasperhammer gilt mit seinem vielseitigen kulturellen Programm und Künstlern auf hohem Qualitätsniveau in der Kabarettszene als einer der führenden Veranstalter im deutschsprachigen Raum. Dank einer Investitionsförderung steht dem Haus u.a. neues lichttechnisches Equipment zur besseren Nutzung der Probebühne sowie eine Seilzugraumbeleuchtung für den Vorraum/Eingangsbereich der Probebühne zur Verfügung. Neue Lautsprecherboxen für den großen Veranstaltungssaal und Nackenbügelmikrofone konnten ebenso angeschafft werden wie neue PC´s, ein Laptop, ein Laserdrucker und eine Telefonanlage für die Verwaltung.

 

Mit einem breit gefächerten Kulturangebot ist das Kulturzentrum Pelmke ein aner-kannter Veranstaltungsort sowie attraktiver sozialer Treffpunkt für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen aus Hagen und der Region. Die dort geleistete Kulturarbeit, auch jenseits des Mainstreams, fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Schwerpunkt im Programm sind Rockkonzerte im weitesten Sinne, Singer-Songwriter Konzerte, Arthauskino Babylon, Kleinkunst, Lesungen/Poetry Slam, Informations- und Bildungsveranstaltungen etc. Weiterer Bestandteil der Arbeit ist Projektarbeit, z.B.  die Koordination des Kinder- und Jugendliteraturfestivals „LeseLust“ in Kooperation mit acht Städten und gefördert aus Mitteln der Regionalen Kulturpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen oder das CreativProjekt „go.stop.act“ in Zusammenarbeit mit der LAG Soziokultur und gefördert vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur NRW.

 

Absicht des Werkhofs Kulturzentrum Hohenlimburg ist es, verschiedenen Bevölkerungsschichten und Altersgruppen in Hagen und Umgebung ein vielfältiges

 

 

 

 

Angebot von Kulturveranstaltungen mit unbekannten und bekannten Künstler*innen zu bieten. Im Werkhof sind vier Theatergruppen beheimatet; der Nachwuchs-förderung fühlt man sich besonders verpflichtet. Monatlich finden „Ideenbörsen“ statt, um neue Veranstaltungsformate zu generieren. Die Öffnung für Hohenlimburger / Letmather Vereine wurde erfolgreich fortgesetzt. Die Hohenlimburger Schlossspiele werden mit Material (Licht, Ton, Bühne) und Personal unterstützt, und der Werkhof dient den Schlossspielen bei Regen als Ausweichspielort.

 

 

Finanzen

 

Die vier Freien Hagener Kulturzentren erhielten in 2019 eine Gesamtzuwendung in Höhe von 198.000 €.

 

Im November 2019 wurden die neuen Budgetierungsverträge, mit Geltungsdauer vom 1. Januar 2020 bis zum 31.12.2024 geschlossen. Diese beinhalten eine jährliche zweiprozentige Indexsteigerung sowie den Wegfall der Personalgestellung für den Werkhof Kulturzentrum Hohenlimburg und Überführung in eine regelmäßige Zuschusszahlung ab 2020.

 

Verschiedentlich weisen die Kulturzentren darauf hin, dass die institutionelle Förderung durch die Stadt Hagen eine wichtige Basis zur Sicherung der freien Kulturarbeit darstellt. Nichtsdestotrotz bleibt die Situation insbesondere im Hinblick auf das Gehaltsniveau der Mitarbeiter prekär, und perspektivisch wird es immer schwieriger, kompetentes Personal zu halten und Stellen neu zu besetzen (Stichwort Generationswechsel).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

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sind nicht betroffen

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

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Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen

 

 

 

 

 

 

gez.

 

Margaita Kaufmann

Beigeordnete

 

 

 

 

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

Erweitern

02.09.2020 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss - zur Kenntnis genommen