Beschlussvorlage - 1159-2/2019
Grunddaten
- Betreff:
-
Entwurf des Nahverkehrsplans 2020 der Stadt Hagen
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Jörg Winkler
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Unterausschuss Mobilität
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Vorberatung
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Mitte
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Anhörung
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03.06.2020
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Haspe
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Anhörung
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28.05.2020
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
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Anhörung
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20.05.2020
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Hohenlimburg
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Anhörung
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28.05.2020
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●
Erledigt
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Umweltausschuss
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Entscheidung
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10.06.2020
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23.06.2020
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●
Erledigt
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Stadtentwicklungsausschuss
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Anhörung
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Nord
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Anhörung
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24.06.2020
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Sachverhalt
Begründung
Im Rahmen der weiteren Schritte zur Neuaufstellung des Nahverkehrsplans (NVP) der Stadt Hagen wird mit dieser Vorlage gemäß beschlossenem Zeitplan der aktuelle Stand der Bearbeitung widergegeben.
Dieser Entwurfsstand ist auch die Grundlage der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange (TÖB).
Zur leichteren Erfassung der Änderungen werden die Ergebnisse der Diskussionen zum Sachantrag der Fraktionen von CDU, SPD, Bündnis90/ Die Grünen und Hagen Aktiv vom 27.11.2019, der als grundsätzliche Stellungnahme der Politik zum 1. Entwurf gewertet wird, in synoptischer Form dargestellt.
Entsprechend enthält diese Vorlage die Anlagen
Nahverkehrsplan der Stadt Hagen- Entwurfsstand Februar 2020 (2. Entwurf)
Synopse der eingearbeiteten Änderungen
Aktueller Zeitplan
Der nächste Verfahrensschritt ist die Einarbeitung der Anregungen der TÖB- Beteiligung, der Anregungen der Bezirksvertretungen und der aktuellen Änderungswünsche der weiteren politischen Gremien bis zum beschlussreifen Entwurf.
Dieser Sachstand wird dann zur Sitzung des Unterausschusses Mobilität am 26. Mai 2020 als Grundlage für den „finalen“ Ratsbeschluss am 25. Juni 2020 aufbereitet.
Inklusion von Menschen mit Behinderung
Belange von Menschen mit Behinderung
| |
X | sind betroffen |
Kurzerläuterung:
Die Belange von Menschen mit Behinderung sind im NVP berücksichtigt.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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388,1 kB
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2
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(wie Dokument)
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587,4 kB
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3
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(wie Dokument)
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15,7 MB
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20.05.2020 - Bezirksvertretung Eilpe/Dahl - geändert beschlossen
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl empfiehlt dem Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität folgenden Beschluss zu fassen:
1. Der aktualisierte Entwurf des Nahverkehrsplans wird zur Kenntnis genommen.
2. Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl empfiehlt der Verwaltung die nachfolgenden für den Bezirk wichtigen Punkte in den Nahverkehrsplan mit aufzunehmen:
a.) Die Buslinie Volmetal-Breckerfeld (Linie 523) soll ein stetiges möglichst tägliches Angebot bieten
b.) Die von der Buslinie 516 erschlossenen Bereiche Oberhagen und Eilperfeld sollen eine Bedienungsfrequenz im Halbstundentakt erhalten.
c.) Die Regionalbahn 52 (Volmetalbahn) soll künftig im Halbstundentakt fahren und zusätzliche Haltepunkte anbieten (Eilpe, Delstern, Ambrock, Priorei).
28.05.2020 - Bezirksvertretung Haspe - geändert beschlossen
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Haspe nimmt den aktualsierten Nahverkehrsplan zur Kenntnis.
X | Zur Kenntnis genommen
|
Antrag der der Fraktionen: SPD, CDU, Hagen Aktiv sowie des Einzelmitglieds der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung Haspe:
Entwurf des Nahverkehrsplans 2020 der Stadt Hagen
Beschlussvorschläge:
Die Bezirksvertretung Haspe beschließt folgende Stellungnahme zum Entwurf des Nahverkehrsplans (NVP) für die Stadt Hagen:
- Die BV Haspe fordert die Umsetzung Ihres Beschlusses zum ÖPNV vom 06.06.2018, die vom Rat der Stadt in seiner Sitzung vom 05.07.2018 übernommen und ebenfalls beschlossen worden ist. Die zwischenzeitliche Weiterentwicklung im ÖPNV der Stadt Hagen ist zu berücksichtigen. Zusätzlich verweist die BV Haspe auf den Beschluss des Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität [UWA] vom 11.03.2020 (Vorlage 0235 / 2020), in dem festgestellt worden ist, dass der Ratsbeschluss vom 05.07.2018 noch nicht vollständig umgesetzt worden ist.
- Im Einzelnen wird der Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität gebeten, nachfolgend zusammengestellte Anforderungen an den Spätverkehr auf der Basis der Beschlusslage aus 2018 in seiner Sitzung am 10.06.2020 auf eine Übernahme in den NVP zu prüfen: Die Verwaltung wird gebeten, bis dahin eine Kostenschätzung der aufgeführten Maßnahmen vorzulegen:
- Der Spätverkehr ab ca. 22:30 Uhr wird an die Ankunftszeiten und Abfahrtzeiten der Züge am Hagener Hbf angepasst mit dem Ziel, zwischen den Hasper Ortsteilen und der Innenstadt Hagen sowie darüber hinaus mit den Stadtteilzentren der übrigen Stadtbezirke (Boele, Eilpe, Hohenlimburg und Vorhalle) ca. halbstündlich versetzte Fahrten im Busnetz zu erhalten um deutlich verbesserte Umsteigebeziehungen zu den regionalen Zügen und innerhalb der Hauptachsen des städtischen Busverkehrs zu erhalten.
- Die gegenwärtigen Linien NE31 und NE32 werden mit vom Hagener Hbf bzw. aus der Hagener Innenstadt kommenden Linien verknüpft, so dass alle Hasper Ortsteile umsteigefrei erreichbar sind. Die Abfahrten werden aber so verteilt, dass sich zwischen und Haspe Zentrum und Hagen auf einer Achse in beiden Richtungen halbstündlich versetzte Abfahrten ergeben.
- Die Linie 511 ist in den Spätverkehr zu integrieren.
- Im Spätverkehr sind Linienführungen zu wählen, die auch innerhalb des Stadtbezirks Haspe möglichst viele umsteigefreie Relationen ermöglichen, wie in der BV Haspe am 06.06.2018 und dem darauf folgendem Rat vom 05.07.2018 beschlossen. Grundlage bildet das derzeitige Netz der Buslinien.
- Die Punkte 1.17 bis 1.20 der Synopse, die auf dem gemeinsamen Antrag der Ratsfraktionen von CDU, Grünen, Hagen Aktiv und der SPD beruht, enthalten die Anforderungen an einen zeitgemäßen Spätverkehr und sollen entgegen der Kommentierung durch die Verwaltung in den NVP übernommen werden, damit die Hagener Straßenbahn AG die Anforderungen im Rahmen Ihrer Kalkulation des Angebotspreises für den öffentlichen Dienstleistungsauftrag ab 2023 berücksichtigen kann.
- Mit dem neuen Netz der Hagener Straßenbahn AG bleiben verschiedene Ortsteile im Vergleich untereinander und zu anderen Teilen des Hagener Stadtgebietes deutlich schlechter mit Bussen erschlossen als andere. Im Einzelnen wird der Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität deshalb gebeten, nachfolgend zusammengestellte Anforderungen an den Tagesverkehr auf der Basis des neuen Netzes der Hagener Straßenbahn AG in seiner Sitzung am 10.06.2020 auf eine Übernahme in den NVP zu prüfen. Die Verwaltung wird gebeten, bis dahin eine Kostenschätzung der aufgeführten Maßnahmen vorzulegen:
- Das Wohngebiet Quambusch/Baukloh mit seinen ca. 4.100 Einwohnern nördlich der Eisenbahnstrecke muss mindestens eine Bedienungsqualität mit 15-Minuten-Takt in der Haupt- und Normalverkehrszeit und 30-Minuten-Takt zur Schwachverkehrszeit erhalten (entsprechend z.B. dem Hagener Ortsteil Kuhlerkamp mit ca. 3.200 Einwohnern bzw. im Vergleich zu Westerbauer zwischen den beiden Eisenbahnstrecken mit Personenverkehr mit ca. 1.800 Einwohnern und 10-Minuten-Takt). Die Linienführung vom Quambusch zur Innenstadt Hagen ist direkter zu gestalten um kurze Reisezeiten zu ermöglichen.
- Das Wohngebiet um die Dickenbruchstraße mit seinen ca. 3.500 Einwohnern südlich der Eisenbahnstrecke muss mindestens eine Bedienungsqualität mit 15-Minuten-Takt in der Haupt- und Normalverkehrszeit und 30-Minuten-Takt zur Schwachverkehrszeit erhalten (entsprechend z.B. dem Hagener Ortsteil Kuhlerkamp mit ca. 3.200 Einwohnern bzw. im Vergleich zu Westerbauer zwischen den beiden Eisenbahnstrecken mit Personenverkehr mit ca. 1.800 Einwohnern und 10-Minuten-Takt). Die Linienführung von dem Wohngebiet Dickenbruchstraße zur Innenstadt Hagen ist direkter zu gestalten um kurze Reisezeiten zu ermöglichen.
- Für den Spielbrink mit seinen ca. 3.600 Einwohnern nördlich der Eisenbahnstrecke ist zumindest in den Hauptverkehrszeiten eine verbesserte Anbindung des oberen Spielbrink zu realisieren. Darüber hinaus ist die Linienführung vom oberen Spielbrink zur Innenstadt Hagen direkter zu gestalten um kurze Reisezeiten zu ermöglichen.
- Die Linien vom Hasper Zentrum über die Eugen-Richter-Straße und Buscheystraße zur Hagener Innenstadt bzw. zum Hauptbahnhof bilden eine Achse und verkehren auf ganzer Länge jeweils auf gleichem Linienweg im 15-Minuten-Takt in der Haupt- und Normalverkehrszeit und 30-Minuten-Takt zur Schwachverkehrszeit.
- Die Linien vom Hasper Zentrum über die Lange Straße zur Hagener Innenstadt bzw. zum Hauptbahnhof bilden eine Achse und verkehren auf ganzer Länge jeweils auf gleichem Linienweg im 15-Minuten-Takt in der Haupt- und Normalverkehrszeit und 30-Minuten-Takt zur Schwachverkehrszeit.
- Die Linien nach den Punkten 3.4 und 3.5 verkehren zueinander zeitlich versetzt, so dass sich ca. ein 7,5-Minuten-Takt in der Haupt- und Normalverkehrszeit und 15-Minuten-Takt zur Schwachverkehrszeit für die Relation zwischen Haspe und Hagen und von Haspe aus in Richtung Wehringhausen ergibt.
- Die Anbindung von Haspe an das Industriegebietes Lennetal erfolgt über eine durchgehende Achse über den Hagener Hbf und die Innenstadt im 15-Minuten-Takt in der Haupt- und Normalverkehrszeit und 30-Minuten-Takt zur Schwachverkehrszeit.
- In den Hauptverkehrszeiten ist eine Verdichtung des Angebotes zwischen der Stadtgrenze Ahlberg und dem Hasper Zentrum zu prüfen.
- Der Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität wird gebeten, nachfolgend zusammengestellte Anforderungen an Fahrgastinformation und Orientierung in seiner Sitzung am 10.06.2020 auf eine Übernahme in den NVP zu prüfen. Die Verwaltung wird gebeten, bis dahin eine Kostenschätzung der aufgeführten Maßnahmen vorzulegen:
- Die Ausrüstung von Haltestellen mit Dynamischer Fahrgastinformation (DFI) ist eine zeitgemäße Ausstattung. Die Bezirksvertretung fordert einen weiteren Ausbau der DFI und empfiehlt dem Rat, den Punkt 2.2.3 in geeigneter Form in den NVP aufzunehmen.
- Die Bezirksvertretung empfiehlt, den Punkt 3.2 aus der Synopse in den NVP zu übernehmen und zur Optimierung der Orientierung von Fahrgästen die Busse auch an der Rückseite mit Linien- und Zielanzeigen auszurüsten.
- Die Bezirksvertretung empfiehlt, den Punkt 3.5.3 der Synopse in den NVP zu übernehmen und zur Optimierung der Orientierung von Fahrgästen keine Beklebung der Fensterflächen zuzulassen, weil nur so bei schwierigen Sichtverhältnissen (Dunkelheit, Regen, Nebel etc.) eine gute Orientierung für die Fahrgäste im Bus gewährleistet werden kann.
- Die BV Haspe bittet den Rat, folgenden Punkt 5 der Vorlage 0822/2019, die einstimmig vom (UWA) beschlossen worden ist, in den NVP zu übernehmen:
„Der Rat fordert die Stadtverwaltung auf, beim Zweckverband VRR AöR folgende Bahnhöfe bzw. Haltepunkte hinsichtlich der (Wieder-)Inbetriebnahme jeweils als Umsteigestationen zum städtischen ÖPNV anzumelden: Eckesey, Eilpe, Halden (neu zwischen Industriestraße und Überführung im Bereich des ehemaligen Bahnhofs), Haspe (neu an der Voerder Straße), Kabel (im Bereich Schwerter Straße/Hellweg) und Priorei. Zusätzlich sind die Haltepunkte Wehringhausen (mit Ausgängen zum Bodelschwinghplatz und zur Minervastraße) und Vorhalle (zwischen Nöhstraße und Fußgängerbrücke Reichsbahnstraße) zu verschieben jeweils mit Anbindung an den städtischen ÖPNV. Die durchzuführenden Untersuchungen werden politisch von Vertretern der Stadt Hagen begleitet. Ziel dieser Maßnahmen ist deren Aufnahme in den Nahverkehrsplan des Zweckverband VRR AöR, die Landesplanung NRW und den Bundesverkehrswegeplan.“
- Die BV Haspe bittet die vier anderen Bezirksvertretungen, die relevanten Teile dieses Beschlusses für ihr jeweiliges Gebiet zu übernehmen. Ebenfalls werden die beteiligten Ausschüsse sowie der Rat der Stadt gebeten, diese bezirklichen Anliegen in den neuen NVP aufzunehmen, damit die angesprochenen Punkte eine Basis für die Verhandlungen zwischen der Stadt Hagen und der Hagener Straßenbahn AG über den zukünftigen öffentlichen Dienstleistungsauftrag für die Durchführung des ÖPNV in Hagen bilden können und der ÖPNV im Stadtbezirk eine deutliche Verbesserung erfahren kann.
- Die BV Haspe macht sich ausdrücklich die Aussage unter Punkt 1.24 des der Synopse zugrundeliegenden gemeinsamen Antrags von CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Hagen Aktiv zu eigen: „Alle zukünftigen Angebotserweiterungen erfolgen nach den finanziellen Möglichkeiten des Aufgabenträgers.“
Abstimmungsergebnis:
| Ja | Nein | Enthaltung |
SPD | 6 |
|
|
CDU | 4 |
|
|
Hagen Aktiv | 2 |
|
|
Bündnis 90/ Die Grünen | 1 |
|
|
Die Linke | - |
|
|
| |||
X | Einstimmig beschlossen | ||
| |||
Dafür: | 13 | ||
Dagegen: | 0 | ||
Enthaltungen: | 0 | ||
28.05.2020 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - geändert beschlossen
Beschluss:
Der aktualisierte Entwurf des Nahverkehrsplans wird zur Kenntnis genommen.
Die Bezirksvertretung Hohenlimburg beschließt die folgende Stellungnahme zum Entwurf des Nahverkehrsplans für die Stadt Hagen, vorbehaltlich der finanziellen Realisierbarkeit. Die Verwaltung wird beauftragt, bis zur Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität (UWA), spätestens für die Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses (STEA) am 23.06.2020 und in der Sitzung der Bezirksvertretung Hohenlimburg am 27.08.2020 Angaben zur Machbarkeit und zu den daraus entstehenden Kosten vorzulegen.
1. Die BV fordert die Umsetzung des Ratsbeschlusses zum ÖPNV vom 05.07.2018 unter Berücksichtigung der zwischenzeitlichen Weiterentwicklung im ÖPNV der Stadt Hagen. Zusätzlich verweist die BV Hohenlimburg auf den Beschluss des Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität [UWA] vom 11.03.2020 (Vorlage 0235/2020), in dem festgestellt worden ist, dass der Ratsbeschluss vom 05.07.2018 noch nicht vollständig umgesetzt worden ist.
2. Im Einzelnen wird der Rat der Stadt Hagen gebeten, nachfolgend zusammengestellte Anforderungen an den Spätverkehr auf der Basis der Beschlusslage aus 2018 in den NVP zu übernehmen:
2.1. Der Spätverkehr ab ca. 22:30 Uhr wird an die Ankunftszeiten und Abfahrtzeiten der Züge am Hagener Hbf angepasst mit dem Ziel, zwischen der Innenstadt und wichtigen Siedlungsgebieten im Stadtbezirk Hohenlimburg sowie den Stadtteilzentren der benachbarten Stadtbezirke (Boele, Eilpe, Haspe, Hohenlimburg und Vorhalle) ca. halbstündlich versetzte Fahrten im Busnetz zu erhalten um deutlich verbesserte Umsteigebeziehungen zu den regionalen Zügen und innerhalb der Hauptachsen des städtischen Busverkehrs zu realisieren.
2.2. Die gegenwärtigen Linien NE1 und NE2 verkehren vom Hagener Hbf in einer großen Schleife durch Hohenlimburg und zum Hbf zurück, Linie NE2 gegen den Uhrzeigersinn und Linie NE1 im Uhrzeigersinn. Die Abfahrten werden aber so verteilt, dass sich zwischen Hagen und Hohenlimburg Bf und zurück halbstündlich versetzte Abfahrten ergeben.
2.3. Die Linie NE22 ist im Spätverkehr Richtung Elsey/Henkhausen zu verlängern.
2.4. Der Ortsteil Berchum mit seinen ca. 1.500 Einwohnern wird auch im Spätverkehr ab ca. 22:30 Uhr angefahren um gleiche Anbindungsqualitäten innerhalb des Stadtgebietes zu ermöglichen.
2.5. Die Punkte 1.17 bis 1.20 der Synopse, die auf dem gemeinsamen Antrag der Ratsfraktionen von CDU, Grünen, Hagen Aktiv und der SPD beruhen, enthalten die Anforderungen an einen zeitgemäßen Spätverkehr und sollen entgegen der Kommentierung durch die Verwaltung in den NVP übernommen werden, damit die Hagener Straßenbahn AG die Anforderungen im Rahmen ihrer Kalkulation des Angebotspreises für den öffentlichen Dienstleistungsauftrag ab 2023 berücksichtigen kann.
3. Mit dem neuen Netz der Hagener Straßenbahn AG bleiben verschiedene Ortsteile im Vergleich untereinander und zu anderen Teilen des Hagener Stadtgebietes deutlich schlechter mit Bussen erschlossen als andere. Im Einzelnen wird der Rat der Stadt Hagen deshalb gebeten, nachfolgend zusammengestellte Anforderungen an den Tagesverkehr auf der Basis des neuen Netzes der Hagener Straßenbahn AG in den NVP zu prüfen und möglichst zu übernehmen:
3.1. Das Wohngebiet Henkhausen mit seinen ca. 4.500 Einwohnern nördlich der A46 muss mindestens eine Bedienungsqualität mit 15-Minuten-Takt in der Haupt- und Normalverkehrszeit und 30-Minuten-Takt zur Schwachverkehrszeit erhalten (entsprechend z.B. dem Hagener Ortsteil Kuhlerkamp mit ca. 3.200 Einwohnern). Die Linienführung zur Innenstadt Hagen ist direkter zu gestalten, um kurze Reisezeiten zu ermöglichen.
3.2. Das Wohngebiet Berliner Allee mit seinen ca. 1.100 Einwohnern nördlich der A46 muss mindestens eine Bedienungsqualität mit 30-Minuten-Takt in der Haupt- und Normalverkehrszeit und 60-Minuten-Takt zur Schwachverkehrszeit erhalten (entsprechend dem Hagener Ortsteil Garenfeld mit ca. 1.000 Einwohnern). Die Linienführung von der Berliner Allee zur Innenstadt Hohenlimburg ist direkter zu gestalten um kurze Reisezeiten zu ermöglichen.
3.3. Das Wohngebiet Wiesenstraße/Auf dem Lölfert südlich der A46 muss mindestens eine Bedienungsqualität mit 30-Minuten-Takt in der Haupt- und Normalverkehrszeit und 60-Minuten-Takt zur Schwachverkehrszeit erhalten. Die Linienführung von der Wiesenstraße nach Hagen ist direkter zu gestalten um kurze Reisezeiten zu ermöglichen.
3.4. Der Ortsteil Berchum muss in Richtung Innenstadt Hagen mindestens eine Bedienungsqualität mit 30-Minuten-Takt in der Haupt- und Normalverkehrszeit und 60-Minuten-Takt zur Schwachverkehrszeit erhalten.
3.5. Die Anbindung des Industriegebietes Lennetal aus Richtung Hohenlimburg Mitte ist mit einer Linienführung über Reh und einer Bedienungsqualität mit 30-Minuten-Takt in der Haupt- und Normalverkehrszeit und 60-Minuten-Takt zur Schwachverkehrszeit deutlich zu verbessern um die Fahrgastzahlen zu erhöhen.
3.6. Die Anbindung des Ortsteils Oege ist deutlich zu verbessern.
Abstimmungsergebnis:
| Ja | Nein | Enthalten |
CDU | 5 |
|
|
SPD | 3 |
|
|
Bürger für Hohenlimburg | 2 |
|
|
Bündnis 90 / Die Grünen | 1 |
|
|
HAGEN AKTIV | 1 |
|
|
| |||
X | Einstimmig beschlossen | ||
| |||
Dafür: | 12 | ||
Dagegen: | 0 | ||
Enthaltungen: | 0 | ||
03.06.2020 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - geändert beschlossen
Beschluss:
- Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte nimmt den aktualisierten Entwurf des Nahverkehrsplans zur Kenntnis.
Abstimmungsergebnis:
X | Zur Kenntnis genommen |
- Der als Anlage beigefügte Antrag der Fraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und des Einzelmitglieds von Hagen Aktiv in der Bezirksvertretung Hagen-Mitte wird zur Beratung an den Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität überwiesen.
Abstimmungsergebnis:
| Ja | Nein | Enthaltung |
SPD | 5 |
|
|
CDU | 6 |
|
|
Bündnis 90/ Die Grünen | 1 |
|
|
Hagen Aktiv | 1 |
|
|
FDP | 1 |
|
|
Die Linke. | 1 |
|
|
AfD | - | - | - |
| |||
X | Einstimmig beschlossen | ||
| |||
Dafür: | 15 | ||
Dagegen: | 0 | ||
Enthaltungen: | 0 | ||
24.06.2020 - Bezirksvertretung Hagen-Nord - geändert beschlossen
Beschluss:
- Die Bezirksvertretung Hagen-Nord nimmt den aktualisierten Entwurf des Nahverkehrsplanes zur Kenntnis.
x | Zur Kenntnis genommen |
Zusatzbeschluss:
Die Bezirksvertretung Hagen-Nord beschließt folgende Stellungnahme zum Entwurf des Nahverkehrsplans (NVP) für die Stadt Hagen:
- Die BV fordert die Umsetzung Ihres Beschlusses zum ÖPNV vom Juni 2018, die vom Rat der Stadt in seiner Sitzung vom 05.07.2018 übernommen und ebenfalls beschlossen worden ist. Die zwischenzeitliche Weiterentwicklung im ÖPNV der Stadt Hagen ist zu berücksichtigen. Zusätzlich verweist die BV Hagen-Nord auf den Beschluss des Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität [UWA] vom 11.03.2020 (Vorlage 0235/2020), in dem festgestellt worden ist, dass der Ratsbeschluss vom 05.07.2018 noch nicht vollständig umgesetzt worden ist.
- Im Einzelnen wird der Rat der Stadt Hagen gebeten, nachfolgend zusammengestellte Anforderungen an den Spätverkehr auf der Basis der Beschlusslage aus 2018 auf eine Übernahme in den NVP zu prüfen:
- Der Spätverkehr ab ca. 22:30 Uhr wird an die Ankunftszeiten und Abfahrtzeiten der Züge am Hagener Hbf angepasst mit dem Ziel, zwischen der Innenstadt und wichtigen Siedlungsgebieten im Stadtbezirk (u.a. Boele, Vorhalle) ca. halbstündlich versetzte Fahrten im Busnetz zu erhalten um deutlich verbesserte Umsteigebeziehungen zu den regionalen Zügen und innerhalb der Hauptachsen des städtischen Busverkehrs zu erhalten.
- Die gegenwärtigen Linien NE1 und NE7 verkehren von der Innenstadt bzw. dem Hagener Hbf versetzt zueinander. Die Abfahrten werden so verteilt, dass sich zumindest zwischen Hagen und Helfe und zurück ca. halbstündlich versetzte Abfahrten ergeben.
- Im Einzelnen wird der Rat der Stadt Hagen gebeten, nachfolgend zusammengestellte Anforderungen an den Tagesverkehr auf der Basis des neuen Netzes der Hagener Straßenbahn AG auf eine Übernahme in den NVP zu prüfen:
- Die Linien 524 und 528 sollen zwischen der Innenstadt und Boelerheide so versetzt verkehren, dass sich möglichst gleichmäßig verteilte Abfahrten/Ankünfte an der Stadtmitte und in Boelerheide ergeben.
- Zwischen der Innenstadt bzw. dem Hagener Hbf und Vorhalle sollen die Linienwege der heutigen Linien SB72, 541 und ggf. 591 auf der Achse Eckeseyer Straße – Herdecker Straße – Weststraße mindestens in einem 15-Minuten-Takt geführt werden.
- Die Anbindung des Industriegebietes Lennetal von der Innenstadt und vom Hagener Hbf aus ist deutlich zu verbessern um die Fahrgastzahlen zu erhöhen.
- Der Rat der Stadt Hagen wird gebeten, nachfolgend zusammengestellte Anforderungen an Fahrgastinformation und Orientierung auf eine Übernahme in den NVP zu prüfen:
- Die Ausrüstung von Haltestellen mit Dynamischer Fahrgastinformation (DFI) ist eine zeitgemäße Ausstattung. Die Bezirksvertretung fordert einen weiteren Ausbau der DFI und empfiehlt dem Rat, den Punkt 2.2.3 in geeigneter Form in den NVP aufzunehmen.
- Die Bezirksvertretung empfiehlt, den Punkt 3.2 aus der Synopse in den NVP zu übernehmen und zur Optimierung der Orientierung von Fahrgästen die Busse auch an der Rückseite mit Linien- und Zielanzeigen auszurüsten.
- Die Bezirksvertretung empfiehlt, den Punkt 3.5.3 der Synopse in den NVP zu übernehmen und zur Optimierung der Orientierung von Fahrgästen keine Beklebung der Fensterflächen zuzulassen, weil nur so bei schwierigen Sichtverhältnissen (Dunkelheit, Regen, Nebel etc.) eine gute Orientierung für die Fahrgäste im Bus gewährleistet werden kann.
- Die BV Nord bittet den Rat, folgenden Punkt 5 der Vorlage 0822/2019, die einstimmig vom UWA beschlossen worden ist, in den NVP zu übernehmen:
„Der Rat fordert die Stadtverwaltung auf, beim Zweckverband VRR AöR folgende Bahnhöfe bzw. Haltepunkte hinsichtlich der (Wieder-)Inbetriebnahme jeweils als Umsteigestationen zum städtischen ÖPNV anzumelden: Eckesey, Eilpe, Halden (neu zwischen Industriestraße und Überführung im Bereich des ehemaligen Bahnhofs), Haspe (neu an der Voerder Straße), Kabel (im Bereich Schwerter Straße/Hellweg) und Priorei. Zusätzlich sind die Haltepunkte Wehringhausen (mit Ausgängen zum Bodelschwinghplatz und zur Minervastraße) und Vorhalle (zwischen Nöhstraße und Fußgängerbrücke Reichsbahnstraße) zu verschieben jeweils mit Anbindung an den städtischen ÖPNV. Die durchzuführenden Untersuchungen werden politisch von Vertretern der Stadt Hagen begleitet. Ziel dieser Maßnahmen ist deren Aufnahme in den Nahverkehrsplan des Zweckverband VRR AöR, die Landesplanung NRW und den Bundesverkehrswegeplan.“
- Zum nächsten Fahrplanwechsel soll die Linienführung der 510 ab Stennesufer über den Boeler Ring zur Endhaltestelle Boeler Mark erfolgen.
Abstimmungsergebnis:
| |||
x | Einstimmig beschlossen | ||
| |||
Dafür: | 14 | ||
Dagegen: | 0 | ||
Enthaltungen: | 0 | ||