Beschlussvorlage - 0734/2018

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Rat der Stadt Hagen beschließt die 16 Strategischen Ziele des ISEK – „HAGENplant 2035“ in der Version Juli 2018.

 

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Sachverhalt

 

Kurzfassung

 

Schwerpunkt dieser Vorlage ist, wie die Rückmeldungen zur Informationsvorlage 0510/2018 aus den 18 beteiligten Gremien in die Überarbeitung der Strategischen Ziele des ISEK „HAGENplant 2035“ eingearbeitet wurden. Dies wird im Folgenden dargelegt, ebenso wie die weiteren Verfahrensschritte.

 

Begründung

 

Die Rückmeldungen und Anregungen aus dem politischen Raum zu den strategischen Zielen von „HAGENplant 2035“ sind in mehrere Ebenen einzuteilen. Neben inhaltlichen Anregungen, die Eingang in die Überarbeitung der Ziele gefunden haben, sind ferner organisatorische oder verfahrensspezifische Anregungen eingegangen. Diese wurden ebenfalls intern diskutiert, können jedoch aufgrund des Charakters der strategischen Ziele nicht in diese eingearbeitet werden. Beispielsweise wurde über den Schulentwicklungsplan diskutiert, der als Fachplan nicht durch das ISEK ersetzt werden kann. Daneben wurde über die Bündelungsfunktion des STEA diskutiert, den Zusammenhang mit der Neuaufstellung des Regionalplans Ruhr oder darüber, ob bestimmte Fachbereiche im Verfahren beteiligt wurden.

Insgesamt ist die Resonanz auf die strategischen Ziele sehr positiv gewesen und die Bedeutung des ISEK für die Stadt Hagen ist mehrfach hervorgehoben worden. Da nunmehr die von den beteiligten Gremien vorgebrachten Änderungswünsche eingearbeitet wurden, geht die Verwaltung davon aus, dass im Rahmen der Beschlussfassung nur noch marginale und redaktionelle Änderungen notwendig werden. Daher soll die Beschlussfassung nun doch komplett im ersten Beratungsgang nach der Sommerpause versucht werden, so dass bestenfalls mit einer Beschlussfassung im Rat der Stadt Hagen am 27.09.2018 zu rechnen ist. Sollte dies nicht gelingen, da noch zusätzliche, umfangreichere Anregungen eingebracht werden, muss auf den nächsten Beratungsgang abgestellt werden, wie auch ursprünglich in der Informationsvorlage 0510/2018 kommuniziert. Dann wird der STEA am 06.11.2018 als Bündelungsorgan fungieren und der Rat am 16.11.2018 final entscheiden. Die Beschlussfassung spätestens im November ist besonders wichtig für das weitere Verfahren, da von dieser die weiteren Schritte abhängen. Sowohl die Onlinebeteiligung, als auch das integrierte Fachforum etc. können dann zeitlich nicht, wie vorgesehen stattfinden.

Der Arbeitsauftrag aus der Politik wurde, wie im Folgenden dargestellt, abgearbeitet (Änderungen der strategischen Ziele sind in Anlage 1 in fett markiert):

 

Beirat für Menschen mit Behinderung

Es wird angemerkt, dass soziale Themen bei dem Prozess zu kurz kämen. Man wünsche sich sagen zu können, dass man aus einer Stadt kommt, die bunt ist und in der alle miteinander gut leben können.

        Mehrere der 16 Ziele umfassen soziale Themen, darunter vor allem das Ziel 4 „Sozial gerechtes Hagen – Stabilisierung und Aufwertung benachteiligter Quartiere“, aber auch in den Zielen 3, 5 und 14 sind soziale Aspekte verankert. Insbesondere die Grundsätze zu den strategischen Zielen, ergänzt um „Gleichstellung, Diversität und Inklusion fördern“ (siehe Seite 8), unterstreichen, dass soziale Themen im ISEK nicht zu kurz kommen, sondern zentrale Anliegen sind.  

 

Es wird darauf hingewiesen, dass in den einzelnen Handlungsfeldern das Querschnittsthema „Inklusive Stadt“ verstärkt berücksichtigt werden soll.

        „Gleichstellung, Diversität und Inklusion fördern“ wird als 5. Grundsatz zu den strategischen Zielen im ISEK verankert (siehe Seite 8).

 

Kultur- und Weiterbildungsausschuss

Die Bezeichnung „Hagener Kieze“ wird als etwas für Hagen Unpassendes und nicht in Hagen Verankertes bezeichnet.

        Die Bezeichnung „Hagener Kieze“ in Ziel 2 wird durch „Hagener Szeneviertel“ ersetzt. Die Zielerläuterung wird entsprechend angepasst (siehe Seite 12). Zur ursprünglichen Begriffswahl „Kiez“ ist anzumerken, dass diese Bezeichnung in der Stadtentwicklung/-planung mittlerweile positiv besetzt ist und vereinfacht gesagt, einzigartige Quartiere mit besonderer Baustruktur und Identität meint. Dies wird nicht als etwas für Hagen Unpassendes, sondern mit Blick auf die Stadtmitte, Wehringhausen und Altenhagen als etwas speziell für diese Quartiere Zutreffendes betrachtet.

Es wird angemerkt, dass sich der Bereich „Kultur“ im umfassenden Sinne nicht in speziellem Bezug zu Hagen im ISEK wiederfände. Beispielhaft werden der Hagener Impuls und das Theater genannt, die keine Erwähnung fänden.

        Der Hagener Impuls und das Theater finden in der Bestandsanalyse (Baustein A) sowie in den Stadtbezirksprofilen (Baustein B) Erwähnung. Der Hagener Impuls ist explizit in Ziel 7 „Das baukulturelle Erbe Hagens – identifizieren, entwickeln, inszenieren“ benannt (siehe Seite 22). Überdies wird die Umsetzung, Evaluation und Fortschreibung des Kulturentwicklungsplans Hagen 20.25 in Ziel 3 als Handlungsansatz aufgeführt (siehe Seite 15). Auch im weiteren ISEK-Prozess, u. a. im Zuge der Erarbeitung von Maßnahmen und Projekten wird der Bereich „Kultur“ Berücksichtigung finden.

Es wird gewünscht, das ISEK spezifischer auf die Stadt zuzuschneiden, auch um die Hagener Bevölkerung mitzunehmen. Unter den Faktoren, die Hagen von anderen Städten unterscheidet, wird die Migration aufgeführt.

        Eine Vielzahl der Ziele weist einen hohen Hagen-Bezug auf, der allein schon in der Bezeichnung der Ziele zum Tragen kommt (dazu zählen insbesondere die Ziele 1, 2, 6, 7, 11 und 12) und in der Erläuterung der Ziele konkretisiert wird. In allen Zielen wird auf hagenspezifische Problemlagen oder Potenziale Bezug genommen. Unterstrichen wird dies durch die Nennung von Handlungsansätzen, die auf die identifizierten Stärken und Schwächen der Stadt Hagen reagieren. Dass einzelne Ziele oder Handlungsansätze auf die Situation in anderen Städten übertragbar sind, schmälert nicht den in der Summe hohen Hagen-Bezug der 16 strategischen Ziele.

 

 

 

Das Thema Migration ist ein für Hagen wichtiges Thema. Dies wird schon in der Bestandsanalyse (Baustein A) deutlich. In den Grundsätzen zu den Zielen, ergänzt um „Gleichstellung, Diversität und Inklusion fördern“ (siehe Seite 8), wird festgehalten, dass sich die Ziele an den Bedürfnissen aller Hagenerinnen und Hagener, unabhängig von Alter, sozialer oder ethnischer Herkunft orientierten. Mehrere Ziele beinhalten Aspekte, die auf das Thema Migration reagieren, darunter die Ziele 2, 4, 5 und 14.

 

Sozialausschuss

Es wird angeregt, die 16 Ziele des ISEK aus Gründen der Übersichtlichkeit zusammenzufassen.

        In der Informationsvorlage 0510/2018 zum Sachstand der strategischen Ziele wird zu den 16 Zielen Stellung genommen und die Anzahl sowie Struktur der Ziele umfangreich begründet. In keinem anderen Gremium wurde nach Beratung dieser Vorlage der Wunsch nach einer Zusammenfassung der Ziele geäußert. Die in der Informationsvorlage aufgeführten Gründe zur Beibehaltung der 16 Ziele haben weiter Bestand, sodass der eingeschlagene Weg fortgeführt und auf eine Zusammenfassung der Ziele verzichtet wird.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Erarbeitung eines kommunalen Präventionsprogramms für verschiedene Förderkulissen zur Unterstützung von Projekten aus dem Jugend- und Sozialbereich von Bedeutung sei. Dies sollte auch im ISEK Berücksichtigung finden.

        Das Thema Prävention wird in der Erläuterung der Ziele 4, 8 und 14 ergänzt (siehe Seite 16, 24 und 36). Die Erarbeitung einer kommunalen Präventionsstrategie wird entsprechend als Handlungsansatz aufgenommen (siehe Seite 17, 25 und 37).

Es wird darauf hingewiesen, dass der Begriff „Inklusion“ fehle.

        „Gleichstellung, Diversität und Inklusion fördern“ wird als 5. Grundsatz zu den strategischen Zielen im ISEK verankert (siehe Seite 8).

Mit Bezug auf die Diskussion im Kultur- und Weiterbildungsausschuss wird die Bitte geäußert, das Wort „Kieze“ nicht mehr zu verwenden. Siehe hierzu den ersten Unterpunkt unter Kultur- und Weiterbildungsausschuss auf Seite 3.

 

Jugendhilfeausschuss

Es wird sich danach erkundigt, wie die Spielflächenplanung im Rahmen des ISEK erfolgt.

        Im Rahmen des ISEK erfolgt keine Spielflächenplanung. Diese ist als Handlungsansatz unter Ziel 8 „Wohnzimmer und Portale – Qualität im öffentlichen Raum“ genannt und wird im Zuge der Erarbeitung von Maßnahmen und Projekten berücksichtigt.

Mit Blick auf das Thema „Bildung“ wird angeregt, Jugendverbände und Jugendinitiativen mit in den Prozess einzubinden.

        Die Einbindung von Jugendverbänden und Jugendinitiativen in den ISEK-Prozess wurde mit der direkten Ansprache dieser Akteursgruppen zur Einladung zum Zielgruppenworkshop „Jugend macht Stadt!“, der am 12. Juli 2018 mit über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattgefunden hat, angestoßen. Die Ergebnisse der Veranstaltung zeigen, dass es große Überschneidungen zwischen den Ideen und Wünschen der jungen Hagenerinnen und Hagener und denjenigen der älteren Generationen gibt. Sämtliche Anregungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung (u. a. Stadtbezirkswerkstätten und Jugendworkshop) werden im weiteren Prozess der ISEK-Erstellung berücksichtigt und geprüft, welche Ideen sich in konkrete Projekte übertragen lassen.

        Die Relevanz von außerschulischen Bildungsangeboten bei der Sicherung und dem Ausbau von Bildungsketten wird in der Erläuterung und als Handlungsansatz in Ziel 14 "Hagen schmiedet Bildungsketten" ergänzt (siehe Seite 36 und 37).

 

Es wird berichtet, dass im Sozialausschuss eine stärkere Betonung der Themen „Inklusion“ und „Prävention“ im ISEK angeregt wurde.

„Gleichstellung, Diversität und Inklusion fördern“ wird als 5. Grundsatz zu den strategischen Zielen im ISEK verankert (siehe Seite 8). Zudem wird die Erarbeitung einer Präventionsstrategie als Handlungsansatz bei den Zielen 4, 8 und 14 ergänzt (siehe Seite 17, 25 und 37).

 

Stadtentwicklungsausschuss

Aus dem STEA kamen keine Äußerungen inhaltlicher Art zu den strategischen Zielen.

 

Sport- und Freizeitausschuss

Aus dem Sport- und Freizeitausschuss kamen keine Äußerungen inhaltlicher Art zu den strategischen Zielen.

 

BV Eilpe / Dahl

Für die Entwicklung des Stadtbezirks Eilpe / Dahl wird das Ziel 6 „Vier Flüsse und zwei Seen – Erlebbar in einer Stadt!“ als besonders bedeutend hervorgehoben. Zudem wünsche man sich im Stadtteil Delstern ein Weiterkommen in Bezug auf die dort bestehenden Probleme hinsichtlich der Industriebrachen und der alten Wohnbebauung.

Die Hinweise werden im Rahmen der weiteren Konzepterarbeitung berücksichtigt, zum einen in den Stadtbezirkskonzepten, zum anderen im Zuge der Erarbeitung von Maßnahmen und Projekten.

 

BV Mitte

Aus der BV Mitte gab es keine Äußerungen inhaltlicher Art zu den strategischen Zielen.

 

Schulausschuss

Es wird betont, dass das ISEK nicht vorrangig über schulische Belange (z. B. über Schulentwicklungsplanung, Förderprogramme wie Gute Schule 2020“, das Konjunkturpaket 2. Kapitel oder über die Bildungspauschale) befinden dürfe, sondern diese lediglich mit in das Gesamtkonzept integrieren solle.

Im Rahmen des ISEK wird nicht über schulische Belange befunden, sondern diese, wie in der Äußerung gefordert, in das Gesamtkonzept integriert. Die Erstellung eines Schulentwicklungsplans ist eine denkbare Maßnahme, die in das ISEK aufgenommen werden könnte. Tiefergehende Aussagen werden aber durch das ISEK nicht getroffen.

 

Frauenbeirat

Es wird empfohlen, die Aspekte „Gleichstellung, Diversität und Inklusion“ als Querschnittsthema zu verankern und vorgeschlagen, diese Themenfelder bei den Werten in den strategischen Zielen als gemeinsamen fünften Grundsatz für alle 16 Ziele des ISEK aufzunehmen.

        „Gleichstellung, Diversität und Inklusion fördern“ wird als 5. Grundsatz zu den strategischen Zielen im ISEK verankert (siehe Seite 8).

        Der Begriff „Adressat“ wird umformuliert zu „Adressatinnen und Adressaten“ (siehe Seite 8).

 

Naturschutzbeirat

Es wird angemerkt, dass das Thema Land- und Forstwirtschaft fehle.

Das Thema Land- und Forstwirtschaft wird unter dem Aspekt „Erhalt von Kulturlandschaften“ in der Erläuterung zu Ziel 9 „Grünes Netzwerk für Mensch und Natur“ ergänzt (siehe Seite 27).

 

Umweltausschuss

Es wird sich danach erkundigt, welchen Einfluss der Regionalplan auf das Projekt habe, denn dieser sehe noch zwei zusätzliche Gewerbegebiete vor.

Unmittelbaren Einfluss auf das ISEK hat der Regionalplan nicht. Dieser wird im anschließenden Verfahren zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans relevant sein, indem der Flächennutzungsplan die Ziele des Regionalplans zu beachten hat und entsprechende Darstellungen enthält.

 

Seniorenbeirat

Es wird angeregt, dass bei der Entwicklung von Neubaugebieten bestimmte Gestaltungsvorschriften für Vorgärten (keine Steingärten) in die Bebauungspläne aufgenommen werden sollten.

 

Die Möglichkeit, über Gestaltungsvorschriften im Rahmen der Bebauungsplanung eine ausreichende Begrünung zu erzielen, findet sich in mehreren Handlungsansätzen zu den strategischen Zielen wieder, darunter der Handlungsansatz "Anwendung bau- und planungsrechtlicher Bestimmungen (u.a. Gestaltungssatzungen)" bei Ziel 7 (siehe Seite 23) und Ziel 9 (siehe Seite 27).

 

Integrationsrat

Aus dem Integrationsrat gab es keine Äußerungen inhaltlicher Art zu den strategischen Zielen.

 

BV Haspe

Aus der BV Haspe gab es keine Äußerungen inhaltlicher Art zu den strategischen Zielen.

 

 

 

 

BV Hohenlimburg

Aus der BV Hohenlimburg gab es keine Äußerungen inhaltlicher Art zu den strategischen Zielen.

 

BV Nord

Aus der BV Nord gab es keine Äußerungen inhaltlicher Art zu den strategischen Zielen.

 

Rat der Stadt Hagen

Aus dem Rat der Stadt gab es keine Äußerungen inhaltlicher Art zu den strategischen Zielen.

 

Weitere Schritte:

Im Anschluss an die Beschlussfassung im September bzw. November soll eine große gemeinsame Veranstaltung mit der Politik stattfinden. Um die strategischen Ziele zu konkretisieren und umzusetzen, müssen diese in Maßnahmen und Projekte überführt werden, welche in der Folge durch die Politik zu diskutieren, zu ergänzen und zu priorisieren sind. In der Veranstaltung sollen die bis dahin entwickelten Projekte, Ideen und Maßnahmen vorgestellt und diskutiert werden. Diese werden auf Basis der nun auch abgeschlossenen Stadtbezirkswerkstätten und dem Jugendworkshop von dem Planungsteam und der Verwaltung abgeleitet und zusammengestellt. Da es sich hierbei bereits um konzeptionelle Arbeiten handelt, ist auch diese Veranstaltung vom Beschluss der strategischen Ziele abhängig.

Im November soll dann die zweite Phase der Onlinebeteiligung stattfinden, im Januar ist nach wie vor das integrierte Fachforum vorgesehen.

Die Protokolle der Stadtbezirkswerkstätten und des Jugendworkshops sind auf www.plan-portal.de/hagen zum Download bereitgestellt. Ebenso die Ergebnisse der Onlineumfrage zu den strategischen Zielen.

 

Siehe auch die Anlagen:

 

1 Strategische Ziele (Stand: Juli 2018)

2 Zeitplan ISEK nach Sommer 2018

 

Inklusion von Menschen mit Behinderung

Belange von Menschen mit Behinderung

X

sind nicht betroffen

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

X

Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen

 

gez. Erik O. Schulz, Oberbürgermeister

gez. Thomas Huyeng, Beigeordneter

 

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Beschlüsse

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29.08.2018 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss - vertagt

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29.08.2018 - Beirat für Menschen mit Behinderungen - vertagt

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04.09.2018 - Bezirksvertretung Haspe - vertagt

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05.09.2018 - Jugendhilfeausschuss - vertagt

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06.09.2018 - Bezirksvertretung Eilpe/Dahl - vertagt

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11.09.2018 - Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie - vertagt

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11.09.2018 - Naturschutzbeirat - vertagt

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12.09.2018 - Umweltausschuss - vertagt

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13.09.2018 - Haupt- und Finanzausschuss - vertagt

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18.09.2018 - Stadtentwicklungsausschuss - vertagt

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18.09.2018 - Schulausschuss - vertagt

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19.09.2018 - Bezirksvertretung Hagen-Nord - vertagt

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19.09.2018 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - vertagt

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20.09.2018 - Sport- und Freizeitausschuss - vertagt

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25.09.2018 - Seniorenbeirat - vertagt

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26.09.2018 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - vertagt

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26.09.2018 - Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration - vertagt

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26.09.2018 - Frauenbeirat - vertagt

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30.10.2018 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss - ungeändert beschlossen

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30.10.2018 - Umweltausschuss - geändert beschlossen

Beschluss:

Der Rat der Stadt Hagen beschließt die 16 Strategischen Ziele des ISEK HAGENplant 2035“ in der Version Juli 2018.

 

 

 

Zum Änderungsantrag der Fraktion BfHo/Piraten vom 28.09.2018:

 

Gnderter Beschluss des Umweltausschusses zum Ziel 1: Kompakte Siedlungsstrukturen in den Flusstälern und an den Hängen:

 

Erläuterung, alt, ab Satz 3: Die bestehenden Siedlungsstrukturen sind zu sichern und zu stärken. Eine Ausweitung des Siedlungskörpers in den Freiraum ist grundsätzlich zu vermeiden. Stattdessen orientieren sollen sich Flächenausweisungen und Baumaßnahmen an bestehenden Siedlungs- sowie technischen und sozialen Infrastrukturen orientieren.

 

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

 

1

 

Die Linke

1

 

 

AfD

 

 

1

FDP

1

 

 

Bürger für Hohenlimburg

1

 

 

 

 

x

Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

14

Dagegen:

1

Enthaltungen:

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die folgenden Punkte unter der Überschrift Handlungsansätze werden wie folgt angepasst:

 

Punkt 1, alt: Anwendung planungsrechtlicher Bestimmungen / Begrenzung der Flächenausweisung in nicht integrierten Lagen / Planungsrechtliche Definition von Siedlungsgrenzen

 

Punkt 1, neu: Maßvolle Flächenausweisung in nicht integrierten Lagen

 

 

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

 

2

 

Hagen Aktiv

 

1

 

Die Linke

1

 

 

AfD

 

 

1

FDP

1

 

 

Bürger für Hohenlimburg

1

 

 

 

 

x

Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

12

Dagegen:

3

Enthaltungen:

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Punkt 9, alt: Orientierung der Siedlungsentwicklung an vorhandenen Siedlungsstrukturen

 

Punkt 9, neu: Vorrangig Orientierung der Siedlungsentwicklung an vorhandenen Siedlungsstrukturen

 

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

 

1

 

Die Linke

1

 

 

AfD

 

 

1

FDP

1

 

 

Bürger für Hohenlimburg

1

 

 

 

 

x

Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

14

Dagegen:

1

Enthaltungen:

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zum Ziel 14 Hagen schmiedet Bildungsketten

 

Beschlussvorschlag: Der in den Strategischen Zielen unter der Überschrift „Stimmen pro“ unter Punkt 1 formulierte Satz „Hagen braucht eine Präsenz-Uni in der Innenstadt“ wird geändert in „Hagen braucht eine Uni-Präsenz in der Innenstadt“.

 

 

Dieser Punkt wurde nicht beraten.

 

 

x

 Die Zuständigkeit liegt nicht beim Umweltausschuss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Änderungsantrag der Fraktion BfHo/Piraten vom 01.10.2018:

 

Zum Ziel 8 Wohnzimmer und Portale Qualität im öffentlichen Raum:

Die Verwaltung wird beauftragt, zu diesem Punkt allgemeine Ziele hinsichtlich der Entwicklung der Sportstätten- und Bäderlandschaft zu formulieren. Diese sollen ein Bekenntnis zur Förderung des Breitensports sowie der Schwimmausbildung beinhalten.

 

 

 

 

 

Dieser Punkt wurde nicht beraten.

 

 

x

 Die Zuständigkeit liegt nicht beim Umweltausschuss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 16.10.2018:

 

  1. Um konkrete Umsetzungsperspektiven und Prioritäten für die im ISEK entwickelten Ziele und Handlungsansätze zu bilden, erarbeitet die Verwaltung die folgenden Informationen:

 

a)     Die 16 Ziele und die daraus entwickelten Handlungsansätze sind mit den anderen bestehenden bzw. in Aufstellung befindlichen strategischen Planungen der Stadt abzugleichen. Dies sind insbesondere der Masterplan Nachhaltige Mobilität, das Handlungskonzept Wohnen, der Kulturentwicklungsplan, der Luftreinhaltungsplan, der Masterplan Grün, die in Aufstellung befindlichen Konzepte zu Radverkehr und Nahverkehrsplan sowie die kommende Schulentwicklungs­planung. Prioritär sind in Folge dieses Abgleichs diejenigen Handlungsansätze aus dem ISEK zu verfolgen, die auch in einer oder mehrerer dieser städtischen Planungen angedacht bzw. vorgeschlagen werden.

 

b)     Mit der Verabschiedung der ISEK-Ziele wird auch ein neuer Zeit- und Prozessplan vorgelegt, aus dem ersichtlich wird,

-             wie aus den Einzelzielen umsetzbare Maßnahmen entwickelt werden,

-            zu welchen Stadtteilen aus dem ISEK nun konkrete IHKe (Integrierte Handlungskonzepte) entwickelt werden sollen,

-            wann und wie es auf dieser Basis mit der Neuaufstellung des FNP weitergeht.

 

  1. Wie vom Umweltausschuss am 12.09.2018 beauftragt, soll die grundsätzliche Orientierung an den Entwicklungszielen der Vereinten Nationen, die die Stadt Hagen für sich beschlossen hat, auch für das ISEK gelten. Daher ist in der Präambel zum ISEK an geeigneter Stelle der Satz einzupflegen:

Die Stadt Hagen orientiert sich mit ihrem Integrierten Stadtentwicklungskonzept am Leitbild der Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung, dem der Hagener Rat im Dezember 2015 beigetreten ist.“

 

  1. Eines der ersten IHKe ist kurzfristig für die Entwicklung an den Ruhrseen (Bereich Harkort/Hengstey) aufzulegen.

 

 

 

 

 

 

Der Antrag wurde zurückgezogen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Änderungsantrag der CDU-Fraktion vom 16.10.2018:

 

 

 

Der Rat der Stadt möge beschließen:

In Abänderung der ursprünglichen Formulierung des Strategischen Ziels 13 übernimmt der Rat der Stadt Hagen die folgenden Formulierungen zu den Erläuterungen, den Kernbotschaften sowie den Handlungsansätzen:

Formulierung ISEK(Stand: 23.07.2018)

Vorschlag für Änderungsantrag

Strategisches Ziel 13 (Seite 34)

 

Hagen produziert

 

 

 

 

Stahlstadt und Wissensstandort mitten im Grünen*

 

* Die Formulierung der HAGENagentur liegt noch nicht endgültig vor. Deshalb ist der Hagener Beitrag (Slogan) zur RVR-Kampagne „Stadt der Städte“ als Strategisches Ziel einzuarbeiten.

Erläuterung (alt)

Erläuterung (neu)

Die Stadt Hagen ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort an der Schnittstelle zwischen Ruhrgebiet und Sauerland. Rückgrat einer in den vergangenen Jahren positiven wirtschaftlichen Entwicklung ist u.a. das produzierende Gewerbe, dessen Anteil in Hagen mit knapp 30 Prozent deutlich über dem Durchschnittswert der nordrhein-westfälischen Großstädte liegt. Der Regionalverband Ruhr diagnostiziert für die

Hagen ist der bedeutende Wirtschaftsstandort an der Nahtstelle zwischen Ruhrgebiet und Sauerland. Hiesige Unternehmen schaffen über Investitionen, Steuern und Abgaben, Arbeitsplätze, Sponsoring und aktive Beteiligung am gesellschaftlichen Leben die Voraussetzungen für die Vitalität eines Gemeinwesens und die Finanzkraft unserer Stadt. ckgrat der in den vergangenen Jahren positiven wirtschaftlichen

kommende Dekade einen zusätzlichen Flächenbedarf von rund 60 Hektar. Ein aktuelles Wirtschaftsflächenkonzept identifiziert jedoch lediglich 35 Hektar Potenzialflächen. Es ist davon auszugehen, dass die Flächenbedarfe unter derzeitigen planerischen Rahmenbedingungen innerhalb des Hagener Stadtgebietes nicht gedeckt werden können.

Entwicklung ist das mittelständisch-industriell geprägte produzierende Gewerbe, dessen Anteil in Hagen mit knapp 30 Prozent deutlich über dem Durchschnitt der NRW-Großstädte liegt. Der Regionalverband Ruhr siehtr die kommende Dekade einen zusätzlichen Fchenbedarf von rund 60 Hektar. Ein aktuelles Wirtschaftsflächenkonzept identifiziert jedoch nur 35 Hektar Potenzialflächen.

Absehbar ist aber auch, dass die gewerblich-industrielle Produktion auch künftig eine wichtige Basis der Stadtökonomie bleiben wird. Aus diesem Grund muss die Diskussion über die gewerblich-industrielle bzw. wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Hagen mit Aufstellung des ISEK mehrdimensional geführt werden: Einerseits gilt es, neue Flächen zu erschließen und damit bestehende Flächenbedarfe zu bedienen.

Absehbar ist, dass die industrielle Produktion eine wichtige Basis der Stadtökonomie bleibt. Deshalb ist die Diskussion über die wirtschaftliche Entwicklung Hagens mit Aufstellung des ISEK mehrdimensional zu führen: Einerseits gilt es, vorausschauend, nachhaltig und bedarfsgerecht neue Flächen geeigneter Größe zu erschließen und damit Flächenbedarfe zu bedienen.

Andererseits muss die Chance ergriffen werden, eine wirtschaftliche Durchmischung zu fördern. Gelingt dies, entwickelt sich Hagen zu einer produktiven Stadt auf zwei Ebenen: Das verarbeitende Gewerbe bleibt langfristig ein zentrales wirtschaftliches Standbein der Stadt Hagen. Flächenbedarfe sind dabei vorzugsweise im Bestand (Ziele 11 und 12) zu decken.

Andererseits ist die wirtschaftliche Durchmischung zu fördern. Gelingt dies, entwickelt sich Hagen zu einer produktiven Stadt auf zwei Ebenen: Das verarbeitende Gewerbe bleibt ein zentrales wirtschaftliches Standbein der Stadt. Flächenbedarfe sind vorzugsweise im Bestand (Ziele 11 und 12), ggf. mittels neuer Flächen zu decken.

Unter dem Leitgedanken „Produktion zurück in die Stadt“sst sich zugleich die kleinteilige und größtenteils nicht-störende Produktion in urbanen Quartieren nieder (Ziel 2). Diese Form der Produktionsverlagerung trägt zu einer funktionalen Durchmischung, Erhöhung der Branchenvielfalt und Belebung von Stadtteilen bei. In Zeiten digitaler Produktionsmöglichkeiten lassen sich spezifische Branchen und Prozesse dabei konfliktfrei in den Stadtraum integrieren.

Unter dem Leitgedanken „Produktion zurück in die Stadt“sst sich die kleinteilige und größtenteils nicht-störende Produktion in urbanen Quartieren nieder (Ziel 2). Einzelne digitale Produktionstechniken lassen sich weitgehend konfliktarm in den Stadtraum integrieren. Diese Formen der Produktionsverlagerung beleben die Stadtteile mittels funktionaler Durchmischung und Erhöhung der Branchenvielfalt.

Kernbotschaften (alt)

Kernbotschaften (neu)

  • gewerblich-industrielle Entwicklung mehrdimensional denken (sowohl räumlich als auch branchenbezogen)
  • gewerblich-industrielle Flächenbedarfe nach Möglichkeit im Bestand decken
  • kleinteilige, nicht-störende Produktion und Dienstleistungen in die Stadt holen (bspw. Agenturen, Büros, Werkstätten, Start-Ups etc.)
  1. Die gewerblich industrielle Produktion ist Kern und Basis der Hagener Wirtschaftskraft. Sie zu sichern und fortzuentwickeln ist das strategische Ziel.
  2. Ziel ist es außerdem, kleinteilige, nicht-störende Produktion und Dienstleistungen nach Hagen zu holen (bspw. Agenturen, Büros, Werkstätten, Start-Ups etc.)
  3. Hierfür benötigen die Unternehmen entsprechende Flächen. Ziel der Gewerbeflächenentwicklung ist deshalb, die Bedarfe der Wirtschaft nachhaltig und vorausschauend durch ausreichende Angebote zu decken.
  4. Die Reaktivierung von gewerblichen und industriellen Brachflächen hat Priorität.
  5. Komplementär bedarf es einer Ausweisung zusätzlicher Gewerbeflächen im Freiraum, um den prognostizierten Bedarf zu decken.

Handlungsansätze (alt)

Handlungsansätze (neu)

  • Abschaffung regulatorischer Hürden (zwecks effizienter Ausnutzung von Flächenpotenzialen)
  • Anwendung planungsrechtlicher Bestimmungen
  • Ausbau einer digitalen Infrastruktur
  • Diskussion über eine neue städtische Industriearchitektur (bspw. Stapelung von Funktionen) und intelligente Vernetzung gewerblich-industrieller Anlagen mit dem Stadtraum
  • Einrichtung eines gesamtstädtischen Gewerbeflächenmanagements
  • Einrichtung eines Leerstandsmanagements / Betriebsflächeninformationsmanagements
  • Flächenmanagement für urbane Produktion
  • Identifizierung potentieller urbaner Nachbarschaften und Förderung des lokalen Gewerbes auf Baublockebene: Einrichtung von Stadtteilgenossenschaften zur kleinteiligen Nutzungsmischung aus Wohnen, Büroräumen, Werkstätten und Ateliers
  • Kommunikation: Faire und transparente Abwägung von Belangen und divergierenden Nutzungsansprüchen
  • Nachverdichtung von Gewerbebetrieben am Standort (im Kontext der Ziele 11 und 12)
  • Profilierung des Wirtschaftsstandortes Hagen als Zentrum spezifischer Wirtschaftszweige und Branchen (bspw. „Silicon-Forrest-City“)
  • Beseitigung unnötiger rden (zwecks optimaler Flächennutzung)
  • unbürokratische Anwendung planungsrechtlicher Bestimmungen
  • Ausbau der digitalen Infrastruktur
  • Diskussion über eine neue städtische Industriearchitektur (bspw. Stapelung von Funktionen) und intelligente Vernetzung gewerblich-industrieller Anlagen mit dem Stadtraum
  • Einrichtung eines gesamtstädtischen Gewerbeflächen-, Leerstands- und Betriebsflächeninformationsmanagements
  • Flächenmanagement für urbane Produktion
  • Identifizierung potentieller urbaner Nachbarschaften und Förderung des lokalen Gewerbes auf Baublockebene: Einrichtung von Stadtteilgenossenschaften zur kleinteiligen Nutzungsmischung aus Wohnen, Büroräumen, Werkstätten und Ateliers
  • Kommunikation: Faire und transparente Abwägung von Belangen und divergierenden Nutzungsansprüchen
  • Stärkung des bisherigen Industrieprofils des Wirtschaftsstandorts für Metallverarbeitung und Logistik
  • Profilierung als Bildungs- und Gesundheitsstandort
  • Zusätzliche Profilierung des Wirtschaftsstandortes Hagen als Zentrum spezifischer Wirtschaftszweige und Branchen ( z.B. „ Silicon-Forrest-City“)
  • Stärkung der regionalen Kooperation
  • Stärkung der regionalen Kooperation
  • Umsetzung und Fortschreibung des Wirtschaftsflächenkonzeptes / der Strategie zur Entwicklung von Wirtschaftsflächen (Empfehlungen: zügige Neubeplanung über entsprechende Bauleitplanverfahren bei Betriebsstillegungen / kurzfristige Aktivierung von Flächenpotenzialen im Bestand für kleine und mittelständische Unternehmen); Schaffung eines kommunalen Wirtschaftsflächenfonds
  • Umsetzung und Fortschreibung des Wirtschaftsflächenkonzeptes / der Strategie zur Entwicklung von Wirtschaftsflächen (Empfehlungen: zügige Neubeplanung über entsprechende Bauleitplanverfahren bei Betriebsstillegungen / kurzfristige Aktivierung von Flächenpotenzialen im Bestand für kleine und mittelständische Unternehmen); Schaffung eines kommunalen Wirtschaftsflächenfonds
  • Umsetzung und Fortschreibung Machbarkeitsstudie B7/17
  • Umsetzung und Fortschreibung Machbarkeitsstudie B7/17

 

 

 

 

 

Dieser Punkt wurde nicht beraten.

 

 

x

 Die Zuständigkeit liegt nicht beim Umweltausschuss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beschluss:

Der Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, den 16 Strategischen Zielen des ISEK - "Hagen plant 2035" - in der Version Juli 2018  mit den beschlossenen Änderungen des Ausschusses zuzustimmen.

Der Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität hält die spätere Erstellung einer politisch abzustimmenden Präambel für erforderlich.

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

 

1

 

Die Linke

1

 

 

AfD

 

 

 

FDP

1

 

1

Bürger für Hohenlimburg

1

 

 

 

 

x

Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

14

Dagegen:

1

Enthaltungen:

1

 

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

 

 

 

CDU

 

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

 

 

 

Hagen Aktiv

 

 

 

Die Linke

 

 

 

AfD

 

 

 

FDP

 

 

 

Bürger für Hohenlimburg

 

 

 

Pro Deutschland

 

 

 

 

 

 

Einstimmig beschlossen

 

Mit Mehrheit beschlossen

 

Einstimmig abgelehnt

 

Mit Mehrheit abgelehnt

 

Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

Ohne Beschlussfassung

 

Zur Kenntnis genommen

 

 

Dafür:

 

Dagegen:

 

Enthaltungen:

 

 

 

 

Reduzieren

06.11.2018 - Stadtentwicklungsausschuss - geändert beschlossen

Beschluss:

 

 

Zum Änderungsantrag der Fraktion BfHo/Piraten vom 28.09.2018:

 

Ziel 1: Kompakte Siedlungsstrukturen in den Flusstälern und an den Hängen:

 

 

Alt

Geändert / neu

Erläuterung, alt, ab Satz 3:

Die bestehenden Siedlungsstrukturen sind zu sichern und zu stärken. Eine Ausweitung des Siedlungskörpers in den Freiraum ist zu vermeiden. Stattdessen orientieren sich Flächenausweisungen und Baumaß- nahmen an bestehenden Siedlungs- sowie technischen und sozialen Infrastrukturen orientieren.

Erläuterung, ab Satz 3:

Die bestehenden Siedlungsstrukturen sind zu sichern und zu stärken. Eine Ausweitung des Siedlungskörpers in den Freiraum ist grundsätzlich zu vermeiden. Stattdessen sollen sich Flächenausweisungen und Baumaßnahmen an bestehenden Siedlungs- sowie technischen und sozialen Infrastrukturen orientieren.

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

5

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

 

1

 

Die Linke

1

 

 

AfD

-

 

 

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

X

Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

15

Dagegen:

1

Enthaltungen:

0

 

 

 

 

Die folgenden Punkte unter der Überschrift Handlungsansätze werden wie folgt angepasst:

 

Punkt 1

 

Alt

Geändert / neu

Punkt 1, alt:

Anwendung planungsrechtlicher Be- stimmungen / Begrenzung der Flächenausweisung in nicht integrierten Lagen / Planungsrechtliche Definition von Siedlungsgrenzen

Punkt 1, neu:

Maßvolle Flächenausweisung in nicht integrierten Lagen

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

5

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

 

2

 

Hagen Aktiv

 

1

 

Die Linke

 

 

1

AfD

-

 

 

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

X

Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

12

Dagegen:

3

Enthaltungen:

1

 

 

 

Punkt 9

 

Alt

Geändert / neu

Punkt 9, alt:

Orientierung der Siedlungsentwicklung an vorhandenen Siedlungsstrukturen

Punkt 9, neu:

Vorrangig Orientierung der Siedlungsentwicklung an vorhandenen Siedlungsstrukturen

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

AfD

-

 

 

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

15

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

 

 

zum Ziel 14 Hagen schmiedet Bildungsketten

 

Beschlussvorschlag: Der in den Strategischen Zielen unter der Überschrift „Stimmen pro“ unter Punkt 1 formulierte Satz „Hagen braucht eine Präsenz-Uni in der Innenstadt“ wird geändert in „Hagen braucht eine Uni-Präsenz in der Innenstadt“.

 

Dieser Punkt wurde zurückgezogen.

 

 

 

 

Zum Änderungsantrag der Fraktion BfHo/Piraten vom 01.10.2018:

 

Zum Ziel 8 Wohnzimmer und Portale Qualität im öffentlichen Raum:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, zu diesem Punkt allgemeine Ziele hinsichtlich der Entwicklung der Sportstätten- und Bäderlandschaft zu formulieren. Diese sollen ein Bekenntnis zur Förderung des Breitensports sowie der Schwimmausbildung beinhalten.

 

 

 

Dieser Punkt wurde nicht beraten.

 

X

Die Zuständigkeit liegt nicht beim Stadtentwicklungsausschuss

 

 

 

 

Änderungsantrag  der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 16.10.2018:

 

1. Um konkrete Umsetzungsperspektiven und Prioritäten für die im ISEK entwickelten Ziele und Handlungsansätze zu bilden, erarbeitet die Verwaltung die folgenden Informationen:

 

a) Die 16 Ziele und die daraus entwickelten Handlungsansätze sind mit den anderen bestehenden bzw. in Aufstellung befindlichen strategischen Planungen der Stadt abzugleichen. Dies sind insbesondere der Masterplan Nachhaltige Mobilität, das Handlungskonzept Wohnen, der Kulturentwicklungsplan, der Luftreinhaltungsplan, der Masterplan Grün, die in Aufstellung befindlichen Konzepte zu Radverkehr und Nahverkehrsplan sowie die kommende Schulentwicklungsplanung. Prioritär sind in Folge dieses Abgleichs diejenigen Handlungsansätze aus dem ISEK zu verfolgen, die auch in einer oder mehrerer dieser städtischen Planungen angedacht bzw. vorgeschlagen werden.

 

b) Mit der Verabschiedung der ISEK-Ziele wird auch ein neuer Zeit- und Prozessplan vorgelegt, aus dem ersichtlich wird,

- wie aus den Einzelzielen umsetzbare Maßnahmen entwickelt werden,

- zu welchen Stadtteilen aus dem ISEK nun konkrete IHKe (Integrierte Handlungskonzepte) entwickelt werden sollen,

- wann und wie es auf dieser Basis mit der Neuaufstellung des FNP weitergeht.

 

2. Wie vom Umweltausschuss am 12.09.2018 beauftragt, soll die grundsätzliche Orientierung an den Entwicklungszielen der Vereinten Nationen, die die Stadt Hagen für sich beschlossen hat, auch für das ISEK gelten. Daher ist in der Präambel zum ISEK an geeigneter Stelle der Satz einzupflegen:

 

Die Stadt Hagen orientiert sich mit ihrem Integrierten Stadtentwicklungskonzept am Leitbild der Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung, dem der Hagener Rat im Dezember 2015 beigetreten ist.“

3. Eines der ersten IHKe ist kurzfristig für die Entwicklung an den Ruhrseen (Bereich Harkort/Hengstey) aufzulegen.

 

Der Antrag wurde zurückgezogen.

 

 

 

 

 

Änderungsantrag der CDU-Fraktion vom 16.10.2018:

 

Der Rat der Stadt möge beschließen:

In Abänderung der ursprünglichen Formulierung des Strategischen Ziels 13 übernimmt der Rat der Stadt Hagen die folgenden Formulierungen zu den Erläuterungen, den Kernbotschaften sowie den Handlungsansätzen:

 

 

Formulierung ISEK(Stand: 23.07.2018)

Vorschlag für Änderungsantrag

Strategisches Ziel 13 (Seite 34)

 

Hagen produziert

 

 

Hagen produziert

 

(Der Antrag auf Änderung der Überschrift wird zurückgezogen.

Der bisherigen Überschrift "Hagen produziert" wird zugestimmt).

 

Erläuterung (alt)

Erläuterung (neu)

Die Stadt Hagen ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort an der Schnittstelle zwischen Ruhrgebiet und Sauerland. Rückgrat einer in den vergangenen Jahren positiven wirtschaftlichen Entwicklung ist u.a. das produzierende Gewerbe, dessen Anteil in Hagen mit knapp 30 Prozent deutlich über dem Durchschnittswert der nordrhein-westfälischen Großstädte liegt. Der Regionalverband Ruhr diagnostiziert für die kommende Dekade einen zusätzlichen Flächenbedarf von rund 60 Hektar. Ein aktuelles Wirtschaftsflächenkonzept identifiziert jedoch lediglich 35 Hektar Potenzialflächen. Es ist davon auszugehen, dass die Flächenbedarfe unter derzeitigen planerischen Rahmenbedingungen innerhalb des Hagener Stadtgebietes nicht gedeckt werden können.

Hagen ist der bedeutende Wirtschaftsstandort an der Nahtstelle zwischen Ruhrgebiet und Sauerland. Hiesige Unternehmen schaffen über Investitionen, Steuern und Abgaben, Arbeitsplätze, Sponsoring und aktive Beteiligung am gesellschaftlichen Leben die Voraussetzungen für die Vitalität eines Gemeinwesens und die Finanzkraft unserer Stadt ckgrat  der in den vergangenen Jahren positiven wirtschaftlichen Entwicklung ist das mittelständisch i ndustriell geprägte produzierende Gewerbe, dessen Anteil in Hagen mit knapp 30 Prozent deutlich über dem Durchschnitt der NRW-Großstädte liegt. Der Regionalverband Ruhr siehtr die kommende Dekade einen zusätzlichen Flächenbedarf von rund 60 Hektar. Ein aktuelles Wirtschaftsflächenkonzept identifiziert jedoch nur 35 Hektar Potenzialflächen.

Absehbar ist aber auch, dass die gewerblich-industrielle Produktion auch künftig eine wichtige Basis der Stadtökonomie bleiben wird. Aus diesem Grund muss die Diskussion über die gewerblich-industrielle bzw. wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Hagen mit Aufstellung des ISEK mehrdimensional geführt werden: Einerseits gilt es, neue Flächen zu erschließen und damit bestehende Flächenbedarfe zu bedienen.

Absehbar ist, dass die industrielle Produktion eine wichtige Basis der Stadtökonomie bleibt. Deshalb ist die Diskussion über die wirtschaftliche Entwicklung Hagens mit Aufstellung des ISEK mehrdimensional zu führen: Einerseits gilt es, vorausschauend, nachhaltig und bedarfsgerecht neue Flächen geeigneter Größe zu erschließen und damit Flächenbedarfe zu bedienen.

Andererseits muss die Chance ergriffen werden, eine wirtschaftliche Durchmischung zu fördern. Gelingt dies, entwickelt sich Hagen zu einer produktiven Stadt auf zwei Ebenen: Das verarbeitende Gewerbe bleibt langfristig ein zentrales wirtschaftliches Standbein der Stadt Hagen. Flächenbedarfe sind dabei vorzugsweise im Bestand (Ziele 11 und 12) zu decken.

Andererseits ist die wirtschaftliche Durchmischung zu fördern. Gelingt dies, entwickelt sich Hagen zu einer produktiven Stadt auf zwei Ebenen: Das verarbeitende Gewerbe bleibt ein zentrales wirtschaftliches Standbein der Stadt. Flächenbedarfe sind vorzugsweise im Bestand (Ziele 11 und 12), ggf. mittels neuer Flächen zu decken.

Unter dem Leitgedanken „Produktion zurück in die Stadt“sst sich zugleich die kleinteilige und größtenteils nicht-störende Produktion in urbanen Quartieren nieder (Ziel 2). Diese Form der Produktionsverlagerung trägt zu einer funktionalen Durchmischung, Erhöhung der Branchenvielfalt und Belebung von Stadtteilen bei. In Zeiten digitaler Produktionsmöglichkeiten lassen sich spezifische Branchen und Prozesse dabei konfliktfrei in den Stadtraum integrieren.

Unter dem Leitgedanken „Produktion zurück in die Stadt“sst sich die kleinteilige und größtenteils nicht-störende Produktion in urbanen Quartieren nieder (Ziel 2).
Einzelne digitale Produktionstechniken lassen sich weitgehend konfliktarm in den Stadtraum integrieren. Diese Formen der Produktionsverlagerung beleben die Stadtteile mittels funktionaler Durchmischung und Erhöhung der Branchenvielfalt.

Kernbotschaften (alt)

Kernbotschaften (neu)

  • gewerblich-industrielle Entwicklung mehrdimensional denken (sowohl räumlich als auch branchenbezogen)
  • gewerblich-industrielle Flächenbedarfe nach Möglichkeit im Bestand decken
  • kleinteilige, nicht-störende Produktion und Dienstleistungen in die Stadt holen (bspw. Agenturen, Büros, Werkstätten, Start-Ups etc.)
  1. Die gewerblich industrielle Produktion ist Kern und Basis der Hagener Wirtschaftskraft. Sie zu sichern und fortzuentwickeln ist das strategische Ziel.
  2. Ziel ist es außerdem, kleinteilige, nicht-störende Produktion und Dienstleistungen nach Hagen zu holen (bspw. Agenturen, Büros, Werkstätten, Start-Ups etc.)
  3. Hierfür benötigen die Unternehmen entsprechende Flächen. Ziel der Gewerbeflächenentwicklung ist deshalb, die Bedarfe der Wirtschaft nachhaltig und vorausschauend durch ausreichende Angebote zu decken.
  4. Die Reaktivierung von gewerblichen und industriellen Brachflächen hat Priorität.
  5. Komplementär bedarf es einer Ausweisung zusätzlicher Gewerbeflächen im Freiraum, um den prognostizierten Bedarf zu decken.

Handlungsansätze (alt)

Handlungsansätze (neu)

  • Abschaffung regulatorischer Hürden (zwecks effizienter Ausnutzung von Flächenpotenzialen)
  • Anwendung planungsrechtlicher Bestimmungen
  • Ausbau einer digitalen Infrastruktur
  • Diskussion über eine neue städtische Industriearchitektur (bspw. Stapelung von Funktionen) und intelligente Vernetzung gewerblich-industrieller Anlagen mit dem Stadtraum
  • Einrichtung eines gesamtstädtischen Gewerbeflächenmanagements
  • Einrichtung eines Leerstandsmanagements / Betriebsflächeninformationsmanagements
  • Flächenmanagement für urbane Produktion
  • Identifizierung potentieller urbaner Nachbarschaften und Förderung des lokalen Gewerbes auf Baublockebene: Einrichtung von Stadtteilgenossenschaften zur kleinteiligen Nutzungsmischung aus Wohnen, Büroräumen, Werkstätten und Ateliers
  • Kommunikation: Faire und transparente Abwägung von Belangen und divergierenden Nutzungsansprüchen
  • Nachverdichtung von Gewerbebetrieben am Standort (im Kontext der Ziele 11 und 12)
  • Profilierung des Wirtschaftsstandortes Hagen als Zentrum spezifischer Wirtschaftszweige und Branchen (bspw. Silicon-Forrest-City)
  • Beseitigung unnötiger Hürden (zwecks optimaler Flächennutzung)

 

  • unbürokratische Anwendung planungsrechtlicher Bestimmungen
  • Ausbau der digitalen Infrastruktur
  • Diskussion über eine neue städtische Industriearchitektur (bspw. Stapelung von Funktionen) und intelligente Vernetzung gewerblich-industrieller Anlagen mit dem Stadtraum
  • Einrichtung eines gesamtstädtischen Gewerbeflächen-, Leerstands- und Betriebsflächeninformationsmanage-ments

     
  • Flächenmanagement für urbane Produktion
  • Identifizierung potentieller urbaner Nachbarschaften und Förderung des lokalen Gewerbes auf Baublockebene: Einrichtung von Stadtteilgenossenschaften zur kleinteiligen Nutzungsmischung aus Wohnen, Büroräumen, Werkstätten und Ateliers
     
  • Kommunikation: Faire und transparente Abwägung von Belangen und divergierenden Nutzungsansprüchen
  • Stärkung des bisherigen Industrieprofils des Wirtschaftsstandorts für Metallverarbeitung und Logistik
  • Profilierung als Bildungs- und Gesundheitsstandort
  • Zusätzliche Profilierung des Wirtschaftsstandortes Hagen als Zentrum spezifischer Wirtschaftszweige und Branchen ( z.B. Silicon-Forrest-City)
  • Stärkung der regionalen Kooperation
  • Stärkung der regionalen Kooperation
  • Umsetzung und Fortschreibung des Wirtschaftsflächenkonzeptes / der Strategie zur Entwicklung von Wirtschaftsflächen (Empfehlungen: zügige Neubeplanung über entsprechende Bauleitplanverfahren bei Betriebsstillegungen / kurzfristige Aktivierung von Flächenpotenzialen im Bestand für kleine und mittelständische Unternehmen); Schaffung eines kommunalen Wirtschaftsflächenfonds
  • Umsetzung und Fortschreibung des Wirtschaftsflächenkonzeptes / der Strategie zur Entwicklung von Wirtschaftsflächen (Empfehlungen: zügige Neubeplanung über entsprechende Bauleitplanverfahren bei Betriebsstillegungen / kurzfristige Aktivierung von Flächenpotenzialen im Bestand für kleine und mittelständische Unternehmen); Schaffung eines kommunalen Wirtschaftsflächenfonds

 

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

 

2

 

Hagen Aktiv

 

1

 

Die Linke

 

1

 

AfD

-

 

 

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

 

1

 

 

 

X

Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

10

Dagegen:

5

Enthaltungen:

0

 

 

Frau Masuch weißt darauf hin, dass sie bei einer separaten Abstimmung der Überschrift r „Hagen produziert“ stimmen würde.

 

 

 

 

Sitzung des Naturschutzbeirates vom 11.09.2018

 

 

Der Rat der Stadt Hagen beschließt die 16 Strategischen Ziele des ISEK HAGEN-plant 2035“ in der Version Juli 2018.

 

Ergänzung: Der Bereich Land- und Forstwirtschaft ist auch als Wirtschaftsfaktor zu berücksichtigen. Bei der Betrachtung der städtebaulichen Entwicklung ist ne-ben dem baulichen Innenbereich auch der bauliche Außenbereich zu berücksich-tigen.

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

AfD

-

 

 

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

15

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

 

 

Sitzung des Sozialausschusses vom11,09.2018

 

 

Ergänzung: Es wird gewünscht, eine Präambel zu ergänzen, die zum Ausdruck bringt, dass das ISEK für alle Menschen sei.

 

 

X

 Hierzu erfolgte kein Beschluss

 

Die Präambel wird noch ausgearbeitet.

 

 

 

 

Der Rat der Stadt Hagen beschließt die 16 Strategischen Ziele des ISEK HAGENplant 2035“ in der Version Juli 2018, mit den vorher vom Stadtentwicklungsausschuss beschlossenen Änderungen.

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

AfD

-

 

 

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

15

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

Reduzieren

06.11.2018 - Schulausschuss - geändert beschlossen

Beschluss:

Die Beschlussfassung über den Antrag von Bündnis 90/DIE GRÜNEN zu diesem Tagesordnungspunkt wird an den Haupt- und Finanzausschuss und den Rat der Stadt Hagen verwiesen.

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

 

2

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

 

 

1

AfD

 

 

 

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

X

Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

12

Dagegen:

2

Enthaltungen:

1

 

 

Reduzieren

07.11.2018 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - geändert beschlossen

Beschluss:

Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:

 

Der Rat der Stadt Hagen beschließt die 16 Strategischen Ziele des ISEK HAGENplant 2035“ in der Version Juli 2018.

 

Darüber hinaus nimmt die Bezirksvertretung Hagen-Mitte die sich auf die Gesamtstadt beziehenden Änderungsanträge der Ratsfraktionen der CDU, Bündnis 90/Die Grünen und der Bürger für Hohenlimburg/Piraten zur Kenntnis.

 

Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

6

 

 

CDU

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

FDP

 

 

 

Die Linke.

1

 

 

AfD

 

 

 

Parteilos

 

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

13

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

Reduzieren

07.11.2018 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - geändert beschlossen

Beschluss:

Die Bezirksvertretung Hohenlimburg empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Stadt Hagen beschließt die 16 Strategischen Ziele des ISEK HAGENplant 2035“ in der Version Juli 2018.

 

Zusatzbeschluss 1:

Die Verwaltung wird beauftragt, zum Ziel 8 -Wohnzimmer und Portale Qualität im öffentlichen Raum- allgemeine Ziele hinsichtlich der Entwicklung der Sportstätten- und Bäderlandschaft in Hohenlimburg zu formulieren. Diese sollen ein Bekenntnis zur Förderung des Breitensports sowie der Schwimmausbildung beinhalten.

 

Zusatzbeschluss 2:

r die Entwicklung des Stadtbezirks Hohenlimburg werden die drei für Hohenlimburg wichtigsten Ziele, die bei der Klausurtagung am 08.09.2018 gemeinsam mit den Vertretern des Fachbereichs Stadtentwicklung erarbeitet wurden, aufgenommen:

 

1.IHK Innenstadt - Weiterentwicklung Wohnen / Einzelhandel in der Innenstadt (Ladenleerstände reduzieren, Expansionsflächen überdenken, Schwerpunkte in der Sortimentsauswahl setzen), Barrierefreiheit, Begehbarkeit der Innenstadt (Sanierung des Fahr- /Laufweges), Umgestaltung des öffentlichen Raumes, Quartiersmanagement, Alleinstellungsmerkmale schaffen (Randsortimente för-dern / überregionale Kundschaft nach Hohenlimburg holen), Erlebbarkeit der Lenne steigern

 

2.Wohnen in der Obernahmer / am Langenkamp

 

3.Erlebbarkeit der Lenne z.B. durch Cafe, neue Zugänge -Treppenanlagen

 

 

Abstimmungsergebnis Beschlussvorschlag:

 

Ja

Nein

Enthalten

CDU

6

 

 

SPD

 

 

3

Bürger für Hohenlimburg

2

 

 

Bündnis 90 / Die Grünen

1

 

 

HAGEN AKTIV

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

10

Dagegen:

0

Enthaltungen:

3

 

 

 

Abstimmungsergebnis Zusatzbeschluss 1:

 

Ja

Nein

Enthalten

CDU

6

 

 

SPD

3

 

 

Bürger für Hohenlimburg

2

 

 

Bündnis 90 / Die Grünen

1

 

 

HAGEN AKTIV

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

13

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

 

Abstimmungsergebnis Zusatzbeschluss 2:

 

Ja

Nein

Enthalten

CDU

6

 

 

SPD

3

 

 

Bürger für Hohenlimburg

2

 

 

Bündnis 90 / Die Grünen

1

 

 

HAGEN AKTIV

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

13

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

Erweitern

07.11.2018 - Sport- und Freizeitausschuss

Erweitern

08.11.2018 - Bezirksvertretung Haspe - ungeändert beschlossen

Erweitern

13.11.2018 - Seniorenbeirat - ungeändert beschlossen

Erweitern

13.11.2018 - Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration - ungeändert beschlossen

Erweitern

13.11.2018 - Frauenbeirat

Reduzieren

14.11.2018 - Bezirksvertretung Hagen-Nord - geändert beschlossen

Beschluss:

 

Die BV-Nord empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:

 

 

Der Rat der Stadt Hagen beschließt die 16 Strategischen Ziele des ISEK HAGENplant 2035“ in der Version Juli 2018.

 

Darüber hinaus nimmt die Bezirksvertretung Hagen-Nord die sich auf die Gesamtstadt beziehenden Änderungsanträge der Ratsfraktion der CDU, Bündnis90/Die Grünen und der Bürger für Hohenlimburg/Piraten zur Kenntnis.

 

 

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

-

-

CDU

5

-

-

Bündnis 90/ Die Grünen

1

-

-

Hagen Aktiv

1

-

-

Die Linke

1

-

-

 

 

x

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

13

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

Reduzieren

14.11.2018 - Bezirksvertretung Eilpe/Dahl - geändert beschlossen

Beschluss:

Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:

 

Der Rat der Stadt Hagen beschließt die 16 Strategischen Ziele des ISEK HAGENplant 2035“ in der Version Juli 2018.

 

Zu Ziel 1 „Kompakte Siedlungsstruktur in den Flusstälern und an den Hängen“:

 

Vorrangig sind die bestehenden Siedlungsstrukturen zu sichern und zu stärken. Eine Ausweitung des Siedlungskörpers in den Freiraum ist in begründeten Fällen gleichwohl möglich, insbesondere dann, wenn damit den Zielen des Landesentwicklungsplanes NRW gefolgt wird. Überwiegend orientieren sich Flächenausweisungen und Baumaßnahmen an bestehenden Siedlungs- sowie technischen und sozialen Infrastrukturen.

 

Die ebenfalls zum Ziel 1 gehörenden Punkte unter der Überschrift „Handlungsansätze“ werden dazu wie folgt angepasst:

Punkt 1: Maßvolle Flächenausweisung in nicht integrierten Lagen

Punkt 9: Vorrangige Orientierung der Siedlungsentwicklung an vorhandenen Siedlungsstrukturen.

 

Darüber hinaus nimmt die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl die sich auf die Gesamtstadt beziehenden Änderungsanträge der Ratsfraktionen der CDU, Bündnis 90/DieGrünen und der Bürger für Hohenlimburg/Piraten zur Kenntnis.

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

3

-

1

CDU

4

-

-

Bündnis 90/ Die Grünen

-

-

1

Hagen Aktiv

-

-

-

Die Linke

-

-

1

FDP

-

-

-

AfD

-

-

1

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

7

Dagegen:

0

Enthaltungen:

4

 

 

Reduzieren

20.11.2018 - Naturschutzbeirat - geändert beschlossen

Beschluss:

Der Naturschutzbeirat empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, den Beschluss mit den Zusätzen und Änderungen des Beschlusses des UWA vom 30.10.2018 zu fassen.

Abstimmungsergebnis:

 

 

x

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

11

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

Reduzieren

20.11.2018 - Beirat für Menschen mit Behinderungen - geändert beschlossen

Beschluss:

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Stadt Hagen beschließt die 16 strategischen Ziele des ISEK HAGENplant 2035 in der Version Juli 2018.

 

Darüber hinaus nimmt der Beirat für Menschen mit Behinderungen die Änderungsanträge der Ratsfraktionen der CDU, Bündnis90/Die Grünen und der Bürger für Hohenlimburg/Piraten zur Kenntnis.

Abstimmungsergebnis:

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

16

Dagegen:

./.

Enthaltungen:

./.

 

 

Erweitern

21.11.2018 - Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie - ungeändert beschlossen

Erweitern

28.11.2018 - Jugendhilfeausschuss - ungeändert beschlossen

Reduzieren

29.11.2018 - Haupt- und Finanzausschuss - geändert beschlossen

Beschluss:

 

Ziel 1: Kompakte Siedlungsstrukturen in den Flusstälern und an den Hängen:

  

Erläuterung, ab Satz 3:

Die bestehenden Siedlungsstrukturen sind zu sichern und zu stärken. Eine Ausweitung des Siedlungskörpers in den Freiraum ist grundsätzlich zu vermeiden. Stattdessen sollen sich Flächenausweisungen und Baumaßnahmen an bestehenden Siedlungs- sowie technischen und sozialen Infrastrukturen orientieren.

 

 

Die folgenden Punkte unter der Überschrift Handlungsansätze werden wie folgt angepasst:

 

Punkt 1

Maßvolle Flächenausweisung in nicht integrierten Lagen

 

Punkt 9:

Vorrangig Orientierung der Siedlungsentwicklung an vorhandenen Siedlungsstrukturen  

 

 

 

Der Rat der Stadt möge beschließen:

In Abänderung der ursprünglichen Formulierung des Strategischen Ziels 13 übernimmt der Rat der Stadt Hagen die folgenden Formulierungen zu den Erläuterungen, den Kernbotschaften sowie den Handlungsansätzen:

 

 

 

Strategisches Ziel 13

Hagen produziert

 

Hagen ist der bedeutende Wirtschaftsstandort an der Nahtstelle zwischen Ruhrgebiet und Sauerland. Hiesige Unternehmen schaffen über Investitionen, Steuern und Abgaben, Arbeitsplätze, Sponsoring und aktive Beteiligung am gesellschaftlichen Leben die Voraussetzungen für die Vitalität eines Gemeinwesens und die Finanzkraft unserer Stadt Rückgrat  der in den vergangenen Jahren positiven wirtschaftlichen Entwicklung ist das mittelständisch –i industriell geprägte produzierende Gewerbe, dessen Anteil in Hagen mit knapp 30 Prozent deutlich über dem Durchschnitt der NRW-Großstädte liegt. Der Regionalverband Ruhr sieht für die kommende Dekade einen zusätzlichen Flächenbedarf von rund 60 Hektar. Ein aktuelles Wirtschaftsflächenkonzept identifiziert jedoch nur 35 Hektar Potenzialflächen.

Absehbar ist, dass die industrielle Produktion eine wichtige Basis der Stadtökonomie bleibt. Deshalb ist die Diskussion über die wirtschaftliche Entwicklung Hagens mit Aufstellung des ISEK mehrdimensional zu führen: Einerseits gilt es, vorausschauend, nachhaltig und bedarfsgerecht neue Flächen geeigneter Größe zu erschließen und damit Flächenbedarfe zu bedienen.

Andererseits ist die wirtschaftliche Durchmischung zu fördern. Gelingt dies, entwickelt sich Hagen zu einer produktiven Stadt auf zwei Ebenen: Das verarbeitende Gewerbe bleibt ein zentrales wirtschaftliches Standbein der Stadt. Flächenbedarfe sind vorzugsweise im Bestand (Ziele 11 und 12), ggf. mittels neuer Flächen zu decken.

Unter dem Leitgedanken „Produktion zurück in die Stadt“ lässt sich die kleinteilige und größtenteils nicht-störende Produktion in urbanen Quartieren nieder (Ziel 2).
Einzelne digitale Produktionstechniken lassen sich weitgehend konfliktarm in den Stadtraum integrieren. Diese Formen der Produktionsverlagerung beleben die Stadtteile mittels funktionaler Durchmischung und Erhöhung der Branchenvielfalt.

 

 

Kernbotschaften

 

  • gewerblich industrielle Produktion als Kern und Basis der Hagener Wirtschaftskraft sichern und fortentwickeln
  • kleinteilige, nichtstörende Produktion und Dienstleistungen nach Hagen holen (bspw. Agenturen, Büros, Werkstätten, Start-Ups etc.)
  • Flächenbedarfe der Wirtschaft nachhaltig und vorausschauend durch ausreichende Angebote decken
  • Gewerbliche und industrielle Brachflächen mit Priorität entwickeln
  • zusätzliche Gewerbeflächen im Freiraum bedarfsgerecht entwickeln

 

Handlungsansätze

 

  •                 Beseitigung unnötiger Hürden (zwecks optimaler Flächennutzung)
  •                 Effektive Anwendung planungsrechtlicher Bestimmungen
  •                 Ausbau der digitalen Infrastruktur
  •                 Diskussion über eine neue städtische Industriearchitektur (bspw. Stapelung von Funktionen) und intelligente Vernetzung gewerblich-industrieller Anlagen mit dem Stadtraum
  •                  Einrichtung eines gesamtstädtischen Gewerbeflächen-, Leerstands- und Betriebsflächeninformationsmanagements
  •                 Flächenmanagement für urbane Produktion
  •                 Identifizierung potentieller urbaner Nachbarschaften und Förderung des lokalen Gewerbes auf Baublockebene: Einrichtung von Stadtteilgenossenschaften zur kleinteiligen Nutzungsmischung aus Wohnen, Büroräumen, Werkstätten und Ateliers 
  •                 Kommunikation: Faire und transparente Abwägung von Belangen und divergierenden Nutzungsansprüchen
  •                 Stärkung des bisherigen Industrieprofils des Wirtschaftsstandorts für Metallverarbeitung und Logistik
  •                 Profilierung als Bildungs- und Gesundheitsstandort
  •                 Zusätzliche Profilierung des Wirtschaftsstandortes Hagen als Zentrum spezifischer Wirtschaftszweige und Branchen ( z.B. „ Silicon-Forrest-City“)
  •                 Stärkung der regionalen Kooperation
  •                 Umsetzung und Fortschreibung des Wirtschaftsflächenkonzeptes / der Strategie zur Entwicklung von Wirtschaftsflächen (Empfehlungen: zügige Neubeplanung über entsprechende Bauleitplanverfahren bei Betriebsstillegungen / kurzfristige Aktivierung von Flächenpotenzialen im Bestand für kleine und mittelständische Unternehmen); Schaffung eines kommunalen Wirtschaftsflächenfonds

 

Der Bereich Land- und Forstwirtschaft ist auch als Wirtschaftsfaktor zu berücksichtigen. Bei der Betrachtung der städtebaulichen Entwicklung ist neben dem baulichen Innenbereich auch der bauliche Außenbereich zu berücksichtigen.

 

 Beschlussvorschlag:

 

Der Rat der Stadt Hagen beschließt die 16 Strategischen Ziele des ISEK – „HAGENplant 2035“ in der Version Juli 2018, mit den vorher vom Stadtentwicklungsausschuss beschlossenen Änderungen und folgenden Arbeitsaufträgen für das weitere Verfahren:

 

- Ausarbeitung einer Präambel

- Berücksichtigung des Antrages der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen vom

  16.10.2018

- Berücksichtigung des 2. Zusatzbeschlusses der Bezirksvertretung

  Hohenlimburg vom 07.11.2018

- Berücksichtigung des Beschlusses der Bezirksvertretung Haspe vom

  08.11.2018

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

OB

1

 

 

SPD

6

 

 

CDU

6

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

 

 

2

Hagen Aktiv

 

1

 

Die Linke

1

 

 

AfD

-

-

-

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

X

Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

16

Dagegen:

1

Enthaltungen:

2

 

 

Reduzieren

13.12.2018 - Rat der Stadt Hagen - geändert beschlossen

Beschluss:

 

1. In Abänderung der ursprünglichen Formulierung des Strategischen Ziels 10 übernimmt der Rat der Stadt Hagen die folgenden Formulierungen zu den Erläuterungen, den Kernbotschaften sowie den Handlungsansätzen:

 

Strategisches Ziel 10

Mobilität neu denken!

 

Das Netz aus Bundesautobahnen und -straßen spielt für den Wirtschaftsstandort eine herausragende Rolle. Unternehmen aller Branchen brauchen eine funktionsfähige, bedarfsgerechte und zuverlässige Verkehrsinfrastruktur für alle Verkehrsträger. Damit sind Luftschadstoff- und Geräuschbelastungen verbunden. Diese betreffen besonders die innerstädtischen Quartiere, die Siedlungsbänder der Tallagen und Wohnlagen in unmittelbarer Nähe gewerblich-industrieller Betriebe. Ziel ist, Mobilität so neu zu denken, dass sie die Lebensqualität steigert und die aktuellen und künftigen Anforderungen aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt. Das bedeutet, dass neue Angebote zu schaffen sind, zugleich jedoch jeder Hagener Verkehrsteilnehmer sein eigenes Mobilitätsverhalten kritisch reflektieren soll (Welche Wege lege ich mit dem Auto zurück? Wo kann ich auf den Bus umsteigen? Wann benutze ich das Rad?) Das Zusammenspiel von Push- und Pull-Faktoren kann dazu beitragen, den Modal Split Hagens positiv zu beeinflussen.

 

Unter Einbeziehung zukunftsfähiger Verkehrsmittel gilt es, die Nah- und E-Mobilität zu fördern. Die Angebote des öffentlichen Nahverkehrs sind den Bedarfen der Nutzer anzupassen. Wirtschaftsverkehre sollen intelligent und möglichst störungsarm gelenkt werden. Restriktionen und Verbote für den Ziel- und Quellverkehr sind zu vermeiden. Gegen LKW-Durchgangsverkehre braucht es wirksame Maßnahmen. Jedoch sollten sich sämtliche Maßnahmen in erster Linie an den Bedürfnissen „schwacher“ Verkehrsteilnehmer orientieren. Dazu soll bei Neubau und bei Umgestaltungen im Bestand der Straßenraum im Sinne einer städtebaulichen Bemessung künftig von den Rändern aus gestaltet werden. Bepflanzungen, Pufferzonen und breite Seiten-räume zugunsten „schwacher“ Verkehrsteilnehmer sind einzurichten. Dabei sind die Belange aller Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen. Als Schlüssel zur Rückgewinnung städtischer Qualitäten ist ferner die Zukunft von Hochstraßen und großzügig dimensionierten Straßenkreuzungen zu diskutieren.

 

Kernbotschaften

  • Erhöhung der Lebensqualität durch Reduzierung von Verkehrsbelastungen
  • Schaffung von klimafreundlichen Angeboten (Nahmobilität, Radverkehr, ÖPNV etc.)
  • Berücksichtigung von Wirtschaftsverkehren im Rahmen integrierter Verkehrskonzepte
  • Reduzierung des motorisierten Verkehrs in innerstädtischen Bereichen
  • Vermeidung von Verboten, stattdessen intelligente Verkehrssteuerung

 

Handlungsansätze

  • AktivesVerkehrsmanagement / Einrichtung eines Amtes für Verkehrsmanagement mit dem Ziel, das Miteinander der Verkehrsträger zu verbessern
  • Angebot durch ergänzende Verkehrsarten wie bspw. Bürgerbus
  • Anwendung planungsrechtlicher Bestimmungen
  • Attraktivitätssteigerung und zukunftsfähige Angebotserweiterung des öffentlichen Personennahverkehrs / Implementierung klimaneutraler und geräuscharmer öffentlicher Verkehrssysteme
  • Diskussion und Prüfung innovativer baulicher Maßnahmen (bspw. Photovoltaik-straßen)
  • Einrichtung / Erweiterung von Sharing-Systemen
  • Entwicklung von Gestaltungsgrundsätzen für urbane Straßenräume / Erstellung eines Gestaltungshandbuchs / Design Manuals „Straßenräume in Hagen“
  • Entwicklung von Routenkonzepten für Wirtschaftsverkehre
  • Entwicklungskonzept Innenstadtring
  • Erstellung eines gesamtstädtischen integrierten Mobilitätskonzeptes, das mindestens folgende Themen umfasst: Nahmobilität; Konzept Wirtschaftsverkehr; Radverkehr (Alltags-, Freizeitrouten, Radschnellwege etc.); E-Mobilität; City-Logistikkonzept; Stärkung des Umweltverbundes; Zukünftige Rolle des MIV; Stärkung von Mobilitätsketten / Ausbau und Schaffung intermodaler Knotenpunkte / Mobilstationen; Umbau und Umwidmung von Verkehrsflächen zur Qualifizierung öffentlicher Räume sowie der Gestalt- und Aufenthaltsqualität; Umsetzung und Fortschreibung des Lärmaktions- und Luftreinhalteplans
  • Erstellung eines Nahverkehrsplans (laufend)

 

 

2. In Abänderung der ursprünglichen Formulierung des Strategischen Ziels 13 übernimmt der Rat der Stadt Hagen die folgenden Formulierungen zu den Erläuterungen, den Kernbotschaften sowie den Handlungsansätzen:

 

Strategisches Ziel 13

Hagen produziert

 

Hagen ist der bedeutende Wirtschaftsstandort an der Nahtstelle zwischen Ruhrgebiet und Sauerland. Hiesige Unternehmen schaffen über Investitionen, Steuern und Abgaben, Arbeitsplätze, Sponsoring und aktive Beteiligung am gesellschaftlichen Leben die Voraussetzungen für die Vitalität eines Gemeinwesens und die Finanzkraft unserer Stadt ckgrat  der in den vergangenen Jahren positiven wirtschaftlichen Entwicklung ist das mittelständisch i industriell geprägte produzierende Gewerbe, dessen Anteil in Hagen mit knapp 30 Prozent deutlich über dem Durchschnitt der NRW-Großstädte liegt. Der Regionalverband Ruhr siehtr die kommende Dekade einen zusätzlichen Flächenbedarf von rund 60 Hektar. Ein aktuelles Wirtschaftsflächenkonzept identifiziert jedoch nur 35 Hektar Potenzialflächen.

Absehbar ist, dass die industrielle Produktion eine wichtige Basis der Stadtökonomie bleibt. Deshalb ist die Diskussion über die wirtschaftliche Entwicklung Hagens mit Aufstellung des ISEK mehrdimensional zu führen: Einerseits gilt es, vorausschauend, nachhaltig und bedarfsgerecht neue Flächen geeigneter Größe zu erschließen und damit Flächenbedarfe zu bedienen.

Andererseits ist die wirtschaftliche Durchmischung zu fördern. Gelingt dies, entwickelt sich Hagen zu einer produktiven Stadt auf zwei Ebenen: Das verarbeitende Gewerbe bleibt ein zentrales wirtschaftliches Standbein der Stadt. Flächenbedarfe sind vorzugsweise im Bestand (Ziele 11 und 12), ggf. mittels neuer Flächen zu decken.

Unter dem Leitgedanken „Produktion zurück in die Stadt“sst sich die kleinteilige und größtenteils nicht-störende Produktion in urbanen Quartieren nieder (Ziel 2).
Einzelne digitale Produktionstechniken lassen sich weitgehend konfliktarm in den Stadtraum integrieren. Diese Formen der Produktionsverlagerung beleben die Stadtteile mittels funktionaler Durchmischung und Erhöhung der Branchenvielfalt.

 

Kernbotschaften

 

  • gewerblich industrielle Produktion als Kern und Basis der Hagener Wirtschaftskraft sichern und fortentwickeln
  • kleinteilige, nichtstörende Produktion und Dienstleistungen nach Hagen holen (bspw. Agenturen, Büros, Werkstätten, Start-Ups etc.)
  • Flächenbedarfe der Wirtschaft nachhaltig und vorausschauend durch ausreichende Angebote decken
  • Gewerbliche und industrielle Brachflächen mit Priorität entwickeln
  • zusätzliche Gewerbeflächen im Freiraum bedarfsgerecht entwickeln

 

Handlungsansätze

 

  • Beseitigung unnötigerrden (zwecks optimaler Flächennutzung)
  • Effektive Anwendung planungsrechtlicher Bestimmungen
  • Ausbau der digitalen Infrastruktur
  • Diskussion über eine neue städtische Industriearchitektur (bspw. Stapelung von Funktionen) und intelligente Vernetzung gewerblich-industrieller Anlagen mit dem Stadtraum
  • Einrichtung eines gesamtstädtischen Gewerbeflächen-, Leerstands- und Betriebsflächeninformationsmanagements
  • Flächenmanagement für urbane Produktion
  • Identifizierung potentieller urbaner Nachbarschaften und Förderung des lokalen Gewerbes auf Baublockebene: Einrichtung von Stadtteilgenossenschaften zur kleinteiligen Nutzungsmischung aus Wohnen, Büroräumen, Werkstätten und Ateliers 
  • Kommunikation: Faire und transparente Abwägung von Belangen und divergierenden Nutzungsansprüchen
  • Stärkung des bisherigen Industrieprofils des Wirtschaftsstandorts für Metallverarbeitung und Logistik
  • Profilierung als Bildungs- und Gesundheitsstandort
  • Zusätzliche Profilierung des Wirtschaftsstandortes Hagen als Zentrum spezifischer Wirtschaftszweige und Branchen ( z.B. „ Silicon-Forrest-City“)
  • Stärkung der regionalen Kooperation
  • Umsetzung und Fortschreibung des Wirtschaftsflächenkonzeptes / der Strategie zur Entwicklung von Wirtschaftsflächen (Empfehlungen: zügige Neubeplanung über entsprechende Bauleitplanverfahren bei Betriebsstillegungen / kurzfristige Aktivierung von Flächenpotenzialen im Bestand für kleine und mittelständische Unternehmen); Schaffung eines kommunalen Wirtschaftsflächenfonds

 

Der Bereich Land- und Forstwirtschaft ist auch als Wirtschaftsfaktor zu berücksichtigen. Bei der Betrachtung der städtebaulichen Entwicklung ist neben dem baulichen Innenbereich auch der bauliche Außenbereich zu berücksichtigen.

 

Abstimmungsergebnis der Punkte 1. und 2.:

 

Ja

Nein

Enthaltung

OB

1

 

 

SPD

17

 

 

CDU

19

 

 

ndnis 90/ Die Grünen

 

5

 

Hagen Aktiv

1

2

1

Die Linke

3

 

 

AfD

2

 

 

FDP

3

 

 

BfHo/Piraten Hagen

3

 

 

Pro Deutschland

1

 

 

fraktionslos

--

--

--

 

X

Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

50

Dagegen:

7

Enthaltungen:

1

 

 

3. Ziel 1: Kompakte Siedlungsstrukturen in den Flusstälern und an den Hängen:

  

Erläuterung, ab Satz 3:

Die bestehenden Siedlungsstrukturen sind zu sichern und zu stärken. Eine  Ausweitung des Siedlungskörpers in den Freiraum ist grundsätzlich zu vermeiden. Stattdessen sollen sich Flächenausweisungen und Baumaßnahmen an bestehenden Siedlungs- sowie technischen und sozialen Infrastrukturen orientieren.

 

 

Die folgenden Punkte unter der Überschrift Handlungsansätze werden wie folgt angepasst:

 

Punkt 1

Maßvolle Flächenausweisung in nicht integrierten Lagen

 

Punkt 9:

Vorrangig Orientierung der Siedlungsentwicklung an vorhandenen Siedlungsstrukturen  

 

 

 

Beschlussvorschlag:

 

Der Rat der Stadt Hagen beschließt die 16 Strategischen Ziele des ISEK HAGENplant 2035“ in der Version Juli 2018, mit den vorher vom Stadtentwicklungsausschuss beschlossenen Änderungen und folgenden Arbeitsaufträgen für das weitere Verfahren:

 

-          Ausarbeitung einer Präambel

-          Berücksichtigung des Antrages der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen vom16.10.2018

-          Berücksichtigung des 2. Zusatzbeschlusses der Bezirksvertretung Hohenlimburg vom 07.11.2018

-          Berücksichtigung des Beschlusses der Bezirksvertretung Haspe vom 08.11.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

OB

1

 

 

SPD

17

 

 

CDU

19

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

5

 

 

Hagen Aktiv

1

2

1

Die Linke

3

 

 

AfD

2

 

 

FDP

3

 

 

BfHo/Piraten Hagen

3

 

 

Pro Deutschland

 

1

 

fraktionslos

--

--

--

 

X

Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

54

Dagegen:

3

Enthaltungen:

1