Beschlussvorlage - 0867/2005
Grunddaten
- Betreff:
-
Emil-Schumacher-MuseumNeubau eines Parkplatzes auf dem städt. Grundstück Böhmerstr. 32
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 23 Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte
- Beteiligt:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Mitte
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Vorberatung
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06.12.2005
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Erledigt
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Stadtentwicklungsausschuss
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Vorberatung
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13.12.2005
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Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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15.12.2005
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Beschlussvorschlag
Es wird beschlossen, auf dem städtischen Grundstück Böhmerstr. 32 einen
Parkplatz mit ca. 31 Stellplätzen zu bauen.
Hiervon werden 23 Stellplätze zur Erfüllung der Stellplatzverpflichtung
für den Neubau des Emil-Schumacher-Museums bauordnungsrechtlich nachgewiesen
und durch Baulast gesichert.
Die Finanzierung erfolgt aus den veranschlagten Mitteln für die ansonsten
erforderliche Ablösung der 23 Stellplätze.
Der Beschluss ist bis zum 30.5.2008 umzusetzen.
Sachverhalt
An Stelle der geplanten Ablöseverpflichtung für den Neubau des Emil-Schumacher-Museums wird vorgeschlagen, Stellplätze auf dem städtischen Grundstück Böhmerstr. 32 zu bauen.
1.
Ausgangslage
Die Stadt Hagen hält seit Jahrzehnten das Grundstück Böhmerstr. 32 für den Bau
einer Straßenverbindung Volmestraße/Innenstadtring vor. Bebaut ist es heute mit
einem über 100 Jahre alten Wohnhaus, in dem die
”Reservisten-Kameradschaft” untergebracht ist und mit weiteren
Hütten.
Im Bauleitplanverfahren für den Bereich Museum, Bebauungsplan-Nr. 13/98 konnte kein ausreichender Stellplatz
für das Museum nachgewiesen werden. Für das Emil- Schumacher-Museum sind
insgesamt 38 Stellplätze nachzuweisen, wovon 15 auf dem Baugrundstück an der
Prentzelstraße angelegt werden können. Deshalb wurde in die Finanzierung des
Museumskomplexes der Betrag von 221.030,- € für die notwendige
Ablösungsverpflichtung von 23 Stellplätzen eingestellt. Für die Besucher und
Anwohner wird damit aber kein Parkplatz bereit gestellt, im Gegenteil, die
heute hinter dem Gebäude Hochstraße 71 vorhandenen Parkplätze werden entfallen.
2.
Maßnahme
Es wird vorgeschlagen, auf dem genannten Grundstück 31 Stellplätze (vgl.
Skizze) zu errichten, davon sollen
– dem Museum 23 Stellplätze
– dem Pavillon Johanniskirche 3 Stellplätze
– einem späteren städtischen Bedarf 5 Stellplätze
zugeordnet werden.
Mit den Reservisten wird verhandelt, dass sie sich auf die Nutzung des gesamten
Gebäudes beschränken.
3.
Auswirkungen
Es entstehen in bauordnungsrechtlich vertretbarer Nähe zum Museum Stellplätze,
die bewirtschaftet werden (z.B. Parkgebühr für Besucher durch Museumsticket für
2 Stunden abgegolten), aber in den Abendstunden auch öffentlich z.B. von den Anwohnern
genutzt werden können.
Die Ablösung der Museumsstellplätze wird nicht
notwendig. Die Herstellung der Stellplätze ist nach derzeitigem
Erkenntnisstand ca. 70.000,- € günstiger als die Höhe des zu zahlenden
Ablösebetrages.
Die heute desolate städtische Fläche wird sinnvoll genutzt.
Bei Wegfall der Stellplatznutzung müssten die Stellplätze für das Emil-Schumacher-Museum
an anderer Stelle nachgewiesen oder der Stellplatzablösungsbetrag gezahlt
werden.
4.
Finanzielle
Auswirkungen
Gegenüber der in der Haushaltsplanung
enthaltenen Daten ergibt sich eine Verbesserung von voraussichtlich 70.000,-
€.
