Berichtsvorlage - 0551/2018

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt die Jahresberichte der freien Kulturzentren 2017 zur Kenntnis. 

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Sachverhalt

 

 

Begründung

 

Die vier Hagener Kulturzentren setzten ihre jeweils stadtteilorientierte Kulturarbeit in 2017 erfolgreich mit unterschiedlichen Schwerpunkten fort. Sie konnten ihre Besucherzahlen durchgängig steigern oder konstant halten. Die Kulturzentren bieten verschiedensten Bevölkerungsgruppen und –schichten ein vielfältiges Kulturprogramm. Sie sind ein toleranter und verbindender Treffpunkt im Stadtteil, der zur Steigerung der Lebensqualität in den Quartieren beiträgt und Hilfestellungen zur Integration anbietet.

 

Die Diskussion um die Verlängerung des Mietvertrages für das AllerWeltHaus sorgte für eine große Verunsicherung. Im Zusammenspiel zwischen Politik, Verwaltung und Vorstand des AllerWeltHauses e.V. konnte eine Verlängerung des Vertrages bis Ende 2019 erreicht werden.  An einer zukunftsfähigen Weiterentwicklung des Kultur- und Bildungszentrums wird gemeinsam gearbeitet. Mit einem Zuschuss der BV Mitte konnte die Gastronomie zeitgemäß renoviert und der Konferenzraum mit funktionalem Mobiliar ausgestattet werden. Konzeptionell liegt der Schwerpunkt des AllerWelthauses in bewährter Weise u.a. auf Bildungs- und Kulturprojekte zum interkulturellen Dialog sowie Bildung für nachhaltige Projekte.

 

Der  hasperhammer gilt mit seinem vielseitigen Programm und Künstlern auf hohem Qualitätsniveau in der Kabarettszene als eine der führenden Bühnen im deutschsprachigen Raum. Mit der Inbetriebnahme der neuen Seminar- und Proberäume im alten Werksgebäude konnten sich zwei neue Kreativgruppen bilden. Dank unterschiedlicher Sponsoren konnte eine große Überdachung vor dem Foyer errichtet werden, ein neuer Internet-Auftritt mit Möglichkeit der direkten Eintrittskarten-Buchung an den Start gehen sowie der Technikbereich mit einem hochwertigen Video-Beamer ausgestattet werden.

 

Das Kulturzentrum Pelmke feierte im letzten Jahr seinen 30. Geburtstag mit einem Gala-Programm. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Projektarbeit. Im Rahmen der Regionalen Kulturpolitik für Südwestfalen wurde das Kinder- und Jugendfestival „LeseLust“ gefördert, das Filmprojekt „Loner?!“ über die Hagener Musikszene über das Programm kreativ.quartiere Ruhr NRW ecce. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Flucht und Migration“ diverse Kurse in Kooperation mit der Stadt Hagen.

 

Im vergangenen Jahr wurde im Werkhof Kulturzentrum Hohenlimburg das Musikprogramm wieder etwas mehr in den  Vordergrund gerückt. Des Weiteren wurden die Hohenlimburger Schloss-Spiele mit Material und Personal unterstützt und das Kulturzentrum hat sich weiter mehr den Hohenlimburger Vereinen geöffnet. Das Veranstaltungsprogramm umfasst im Wesentlichen die Sparten Musik, Theater, Kabarett/Comedy.

 

 

 

 

 

 

Finanzen

 

Die vier freien Hagener Kulturzentren erhielten in 2017 eine Gesamtzuwendung von 198.000 €.

 

Aus den vorliegenden Verwendungsnachweisen geht hervor, dass drei Kulturzentren eine Unterdeckung aufweisen bzw. ein Kulturzentrum einen geringfügigen Überschuss erwirtschaftet hat. Das Kulturzentrum Pelmke weist darauf hin, dass es perspektivisch immer schwieriger wird, qualifiziertes Personal langfristig zu binden bzw. neues Personal zu finden.

 

Die aktuellen Budgetierungsverträge laufen am 31. Dezember 2019 aus.

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

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Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen

 

 

 

 

 

 

gez.

 

Margarita Kaufmann

Beigeordnete

 

 

 

 

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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06.06.2018 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss