Beschlussvorlage - 0358/2017

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Rat beschließt den Kulturentwicklungsplan der Stadt Hagen in der anliegenden Fassung (Anlage 1). Er beauftragt die Verwaltung, auf dieser Grundlage im Herbst 2017 eine Kulturkonferenz durchzuführen. Mit dieser Kulturkonferenz soll der Dialog der Kulturschaffenden untereinander sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung gefördert werden. Dabei stehen zwei Ziele im Mittelpunkt:

  1. Vertiefte Vernetzung, bzw. Zusammenarbeit zwischen städtischen Institutionen und anderen kommunalen Akteuren
  2. Vereinbarung konkreter Projekte

 

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Sachverhalt

Begründung

 

In seiner Sitzung am 08.12.2016 hat der KWA die Verwaltung beauftragt, den mit Vorlage 1110/2016 eingebrachten Kulturentwicklungsplan um eine Entwicklungsplanung zu ergänzen. Ferner hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt, beim Kulturentwicklungsplan die Ergebnisse der Bürgerbeteiligungen zum Kulturentwicklungsplan sowie die Ausarbeitungen der Redaktionsgruppe zu berücksichtigen und erkennbar einzuarbeiten.

In der anliegenden Fassung wurde daher der bereits in der Vorlage 1110/2016 enthaltene Teil „Gemeinschaftsprojekte“ um die Nennung von Entwicklungsperspektiven in den Darstellungen der jeweiligen Kulturinstitute ergänzt. Ferner wurden die Bezüge zu den Ausarbeitungen  der Redaktionsgruppe ergänzt. Aus Gründen des Umfangs und der Lesbarkeit erfolgt dies in Form von Verweisen und nicht als Fließtext. Bezogen auf die Kulturkonferenzen wird zudem in der Anlage 2 ein Extrakt der Ergebnisse der Veranstaltungen zum Hagener Kulturentwicklungsprozess vorgelegt.

Wie bereits vom KWA am 04.05.2016 beschlossen, soll der Kulturentwicklungsplan nach seiner Verabschiedung auf einer Kulturkonferenz allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt werden. Dabei soll gemeinsam ausgelotet werden, welche neuen Perspektiven und Ideen sich auch bei begrenzten finanziellen Ressourcen realisieren lassen, da durch den Ratsbeschluss zur Konsolidierung im Kulturbereich die zur Verfügung stehenden Mittel klar definiert wurden und eine erneute Ressourcendiskussion somit kontraproduktiv wäre. Zudem soll diskutiert werden, wie Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Initiativen u. a. sich aktiv und konkret, z. B. bei Projekten einbringen können. Ansätze hierfür können z. B. die in den nächsten Jahren geplanten fachbereichsübergreifenden Projekte der Stadt Hagen sein. So wurde für die Ausstellung zur Neuen Deutschen Welle, die 2018 im Osthaus Museum Hagen stattfinden soll, bereits eine Kooperation mit der Fernuni angebahnt. Gerade ein solches Projekt eignet sich für eine umfassende Einbeziehung kultureller Akteure unterschiedlicher Genres.

Die auf der Kulturkonferenz zu diskutierende  Zusammenarbeit soll keine Einbahnstraße sein. Sowohl städtische als auch private Impulsgeber sollen im konkreten, umsetzungsbezogenen Dialog gemeinsam diskutieren, welche Ideen sich für welche Partnerschaften eignen. In bereichsbezogenen Foren, z. B. für bildende Kunst, Musik, Literatur u. a.  gibt es im Rahmen der Kulturkonferenz die Möglichkeit, konkrete Verabredungen für die weitere Zusammenarbeit zu treffen. Dabei soll ein besonderer Augenmerk darauf liegen, durch die Unterschiedlichkeit der Angebote ein möglichst breites Spektrum der Menschen in unserer Stadt zu erreichen.

Insgesamt hat der bisherige Prozess der Kulturentwicklungsplanung gezeigt, über welche Vielfalt und welches Potential die Stadt Hagen in diesem Bereich verfügt. Dieses zu nutzen und die Kultur als zentrales Element der Stadtentwicklung zu verstehen, ist die gemeinsame Aufgabe aller Menschen in dieser Stadt.

 

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

X

Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen

 

 

 

 

 

 

gez.

gez.

Erik O. Schulz,

Oberbürgermeister

Margarita Kaufmann,

Beigeordnete

 

 

 

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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27.06.2017 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss - geändert beschlossen

Beschluss:

 

 

Der Rat beschließt den Kulturentwicklungsplan der Stadt Hagen in der anliegenden Fassung (Anlage 1). Er beauftragt die Verwaltung, auf dieser Grundlage im Herbst 2017 eine Kulturkonferenz durchzuführen. Mit dieser Kulturkonferenz soll der Dialog der Kulturschaffenden untereinander sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung gefördert werden. Dabei stehen zwei Ziele im Mittelpunkt:

  1. Vertiefte Vernetzung, bzw. Zusammenarbeit zwischen städtischen Institutionen und anderen kommunalen Akteuren
  2. Vereinbarung konkreter Projekte

 

 

 

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss der Stadt Hagen stimmt dem Beschlussvorschlag unter der Maßgabe zu, dass folgende Änderungen im Kulturentwicklungsplan „HagenKultur 20.25“ durchgeführt werden:

 

  1. Nach dem zweiten Weltkrieg nahm das Theater im August 1945 den Spielbetrieb zunächst in der Aula der Oberschule in Haspe Turnhalle des städtisch-mathematisch-naturwissenschaftlichen Knabengymnasiums Hagen-Haspe am Kirmesplatz 2 wieder auf.“ (Seite 9, Punkt 2.1.)

 

  1. Die Stadt Hagen hat einen hohen Anteil von Bürgerinnen von Bürgern, die über einen Migrationshintergrund verfügen, der bei ca. 35% liegt. Der Grad ihrer Integration differiert stark und kann entweder noch erhöht oder gefestigt werden. Hier kann die Kultur durch Begegnungen einen wertvollen Beitrag leisten. Durch entsprechend konzipierte Veranstaltungen, wird der nativen Bevölkerungsgruppe die zunächst mehr oder weniger fremde Kultur näher gebracht und ermöglicht ihnen so eine weitere Annäherung. Auf der anderen Seite bedeutet dies für den Personenkries mit Migrationshintergrund, dass er nicht gezwungen wird, seine kulturellen Wurzeln zu verleugnen, was wiederum die Integration erleichtert.“ (Seite 15, Punkt 4.4.)

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

6

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

AfD

1

 

 

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

 

Dafür:

17

Dagegen:

-

Enthaltungen:

-

 

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06.07.2017 - Rat der Stadt Hagen - geändert beschlossen

Beschluss:

Der Rat beschließt den Kulturentwicklungsplan der Stadt Hagen in der anliegenden Fassung (Anlage 1). Er beauftragt die Verwaltung, auf dieser Grundlage im Herbst 2017 eine Kulturkonferenz durchzuführen. Mit dieser Kulturkonferenz soll der Dialog der Kulturschaffenden untereinander sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung gefördert werden. Dabei stehen zwei Ziele im Mittelpunkt:

  1. Vertiefte Vernetzung, bzw. Zusammenarbeit zwischen städtischen Institutionen und anderen kommunalen Akteuren
  2. Vereinbarung konkreter Projekte

 

 

Der Rat der Stadt Hagen stimmt dem Beschlussvorschlag unter der Maßgabe zu, dass folgende Änderungen im Kulturentwicklungsplan „HagenKultur 20.25“ durchgeführt werden:

 

  1. „Nach dem zweiten Weltkrieg nahm das Theater im August 1945 den Spielbetrieb zunächst in der Aula der Oberschule in Haspe Turnhalle des städtisch-mathematisch-naturwissenschaftlichen Knabengymnasiums Hagen-Haspe am Kirmesplatz 2 wieder auf.“ (Seite 9, Punkt 2.1.)

 

  1. „Die Stadt Hagen hat einen hohen Anteil an Bürgerinnen von Bürgern, die über einen Migrationshintergrund verfügen, der bei ca. 35 Prozent liegt. Der Grad ihrer Integration differiert stark und kann entweder noch erhöht oder gefestigt werden. Hier kann die Kultur durch Begegnungen einen wertvollen Beitrag leisten. Durch entsprechend konzipierte Veranstaltungen, wird der nativen Bevölkerungsgruppe die zunächst mehr oder weniger fremde Kultur näher gebracht und ermöglicht ihnen so eine weitere Annäherung. Auf der anderen Seite bedeutet dies für den Personenkries mit Migrationshintergrund, dass er nicht gezwungen wird, seine kulturellen Wurzeln zu verleugnen, was wiederum die Integration erleichtert.“ (Seite 15, Punkt 4.4.)

 

Abstimmungsergebnis:

x

Einstimmig beschlossen