Berichtsvorlage - 0015/2017

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird gebeten, nach Erarbeitung eines gesamtstädtischen Radwegekonzeptes dieses in den Bezirksvertretungen und den Fachausschüssen vorzustellen.

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Sachverhalt

 

Vorbemerkung:

 

Sowohl in den Bezirksvertretungen als auch in den Fachausschüssen „Umwelt, Stadtsauberkeit und Mobilität “ (UWA) und Stadtentwicklung (StEA) wird das Thema Radverkehr vermehrt diskutiert.

Nicht zuletzt hatte die Bezirksvertretung Haspe auf Basis der öffentlichen Mitteilung (Drucksachennummer 0980/2016), die in der Sitzung der Bezirksvertretung Haspe am 03.11.2016 vorlag, die Verwaltung beauftragt, „….bis zur Sitzung der Bezirksvertretung Haspe am 26.01.2017 eine Gesamtkonzeption zum Radwegenetz in Haspe vorzulegen…….“.

 

 

Begründung:

 

Dem Radverkehr kommt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Dieses wird nicht zuletzt durch den einstimmigen Ratsbeschluss vom 15.12.2016 (s. Anlage) verdeutlicht.

 

Hier muss allerdings auch deutlich gesagt werden, dass bei der Fachverwaltung dieses Themenfeld zwar bearbeitet wird, allerdings nicht in der gewünschten Intensität, da nur eine Technikerin mit einem Stundenkontingent von 25 Stunden damit befasst ist. Daneben können noch einige „Randthemen“ unter dem Stichwort „Klimaschutz“ in Zusammenarbeit mit der Umweltverwaltung bearbeitet werden. Die Vielzahl der Wünsche, Anregungen, Anfragen….u.s.w. kann nur sehr bedingt bearbeitet werden.

 

Von daher hat sich die Fachverwaltung entschlossen, ein Planungsbüro zu beauftragen, das eine Grundkonzeption zum Thema Radverkehr erarbeiten wird. Dabei werden die bisher vorliegenden Erkenntnisse, Konzepte und Wünsche natürlich Berücksichtigung finden.

Das Nahziel ist zunächst die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Kreise und Gemeinden in NRW (AGFS). Diese Aufnahme ist Bedingung für einige Förderzugänge, ohne die eine Realisierung der meisten Maßnahmen nicht denkbar ist. Hierzu wurden bereits drei kompetente Büros für eine Angebotsabgabe aufgefordert- die Ergebnisse und Auswertung ist für Februar 2017 geplant.

 

Kleinere „adhoc- Maßnahmen“ werden bereits heute schon vermehrt ausgeführt. Hier sind zu nennen:

 

-          Freigabe der Fußgängerzonen

-          Freigabe von Bussonderspuren

-          Markierung von Angebotsstreifen

-          Freigabe geeigneter Gehwege

-          Bordsteinabsenkungen in Trassenverläufen

 

Daneben nimmt die Stadt Hagen an dem VRR- Programm zur Aufstellung von Radabstellboxen teil.

 

Bei größeren Straßenbauprojekten findet der Radverkehr bereits jetzt ausreichende Beachtung. So erhält die Bahnhofshinterfahrung einen durchgehenden Radweg. Auch bei der Umgestaltung der Enneper Straße finden Radwege Berücksichtigung.

 

Im Freizeitbereich ist das aktuelle Projekt „Brückenbauwerk Volmemündung“ zu nennen.

 

 

Ausblick:

 

Es gibt natürlich auch genügend offene Maßnahmen, die wünschenswert sind. Hier ist ein durchgehender Ennepe-Radweg, ein Lenne-Radweg oder auch ein Volmetal-Radweg zu benennen.

Daneben muss auch das Alltagsradverkehrsangebot ausgeweitet werden.

 

An dieser Stelle muss aber auch die Aussage getätigt werden, dass- gerade im Alltagsradverkehr- eine weiterreichende Berücksichtigung des Radverkehrs zwangsläufig sehr häufig mit Einschränkungen für den Autoverkehr einhergeht. Diese Konsequenz muss Akzeptanz finden.

 

Zeitlich ist eine Vorstellung der Ergebnisse des Büros für Juni 2017 geplant. Damit können Bestandserhebungen passend in der tatsächlichen Radsaison erfolgen.

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Auswirkungen

 

 

 

gez.

 

Thomas Grothe, Technischer Beigeordneter

 

 

 

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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26.01.2017 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - ungeändert beschlossen

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26.01.2017 - Bezirksvertretung Haspe - ungeändert beschlossen

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07.02.2017 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - ungeändert beschlossen

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08.02.2017 - Bezirksvertretung Hagen-Nord - ungeändert beschlossen

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09.02.2017 - Umweltausschuss - ungeändert beschlossen

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14.02.2017 - Stadtentwicklungsausschuss - ungeändert beschlossen

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08.03.2017 - Bezirksvertretung Eilpe/Dahl - ungeändert beschlossen