Beschlussvorlage - 0246/2016

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Rat der Stadt beschließt den als Anlage beigefügten Haushaltssanierungsplan 2016/2017.

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

Die Kurzfassung entfällt!

 

Begründung

 

Seit dem Haushaltsjahr 2012 ist aufgrund der Regelungen des Stärkungspaktgesetzes ein Haushaltssanierungsplan aufzustellen und jährlich fortzuschreiben.

 

Mit dem Entwurf des Doppelhaushalts 2016/ 2017 wurde eine Fortschreibung vorgelegt. Diese teilt sich in folgende Blöcke:

 

  • Fortschreibung der Maßnahmen des Haushaltssanierungsplans 2015 aufgrund wegbrechender Konsolidierungseffekte einschließlich Ersatzmaßnahmen zur Kompensation.
  • Neue Maßnahmenvorschläge des Haushaltssanierungsplans 2016/2017 zur Kompensation.

 

Seit der Einbringung des Entwurfs am 10.12.2015 haben sich Veränderungen bei den Sanierungsmaßnahmen ergeben. Die aktualisierten Übersichten über die geänderten und neuen Maßnahmenvorschläge sowie die einzelnen Maßnahmenblätter sind in der Anlage 1 als Veränderungsliste zum Haushaltsplanentwurf 2016/2017 enthalten; Veränderungen gegenüber dem Entwurf sind farblich hinterlegt dargestellt.

 

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Maßnahmen:

 

13_11.001

Abbau von Rückstellungen durch Betriebsurlaub zum Jahresende

Effektwegfall 2020 und 2021

16_FBOB. 006

Schließung Bäder

Betragsänderung

16_11.002

Rückstellungen Gleitzeit/Urlaub

Zusatzeffekt 2020

16_48.002

Änderung der Elternbeitragssatzung OGS

Betragsänderung

16_GWH.003

Energiebezug (Strom für Gebäude, Straßenbeleuchtung, Lichtsignalanlagen, WBH-Technik)

Betragsänderung

16_GWH.004

Verschmelzungsgewinne

Neu, Effekt  2016

16_60.001

Einstellung Brunnenbetrieb/Sponsoring

Betragsänderung

 

Im Rahmen der Planberatungen wurden die Bezirksvertretungen und Fachausschüsse beteiligt. Die Beratungen sind – mit Ausnahme der Fachberatung im Haupt- und Finanzausschuss – bei Erstellung der Vorlage abgeschlossen. Die Ergebnisse werden für die Beratung und Beschlussfassung aufbereitet und als Tischvorlage ausgelegt.

 

Nach Einbringung des Entwurfs haben sich auch für den Haushalt Verschlechterungen ergeben, die dazu führen, dass für das Haushaltsjahr 2017 neben der Kompensation wegbrechender Maßnahmen eine zusätzliche Kompensation zur Herstellung des rechnerischen strukturellen Ausgleichs erforderlich ist. Diese Verschlechterung ist bereits für die Klausurtagungen Mitte Februar 2016 mitgeteilt worden. Sie beträgt aktuell rd. 1,9 Mio. €.

In den Folgejahren wird bei Kompensation der wegbrechenden Effekte der Abbau der Verschuldung dargestellt, so dass keine zusätzlichen Kompensationen erforderlich sind..

 

 

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

x

Es wird auf die Ausführungen in der Anlage 1 verwiesen.

 

 

 

 

 

gez.

gez.

Erik O. Schulz

Oberbürgermeister

Christoph Gerbersmann

Stadtkämmerer

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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17.03.2016 - Haupt- und Finanzausschuss - vertagt

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17.03.2016 - Rat der Stadt Hagen - geändert beschlossen

Beschluss:

Der Rat der Stadt beschließt den Antrag der Fraktionen CDU, Bündnis 90/Die Grünen, Hagen Aktiv und FDP.

 

  1. Der eigentlich für das Jahr 2016 geplante Haushaltsausgleich wird vom Jahr 2016 auf das Jahr 2017 verschoben. Die Verwaltung wird beauftragt, nach Verabschiedung der Haushaltssatzung 2016/2017 im Rat am 7. April 2016 diese Haltung nebst dem strategisch darauf aufbauenden Haushaltssanierungsplan mit der Kommunalaufsicht abzustimmen, um deren Unterstützung dieser Haltung zu werben und die Genehmigung für diesen Weg durch das Innenministerium zu erlangen. Dabei soll auf die Modelle der Kommunen Wuppertal und Oberhausen Bezug genommen werden.

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, die folgenden Maßnahmen aus dem vorgelegten Haushaltssanierungsplan mit den in diesem Antrag festgelegten Beträgen umzusetzen:

 

Maßnahmen-Nr

Maßnahmen-Bezeichnung

Plan 2016

Plan 2017

Plan 2018

Plan 2019

Plan 2020

Plan 2021

16_FBOB.005a

rzung pauschale Sachkostenzuweisung Fraktionen, Gruppen u. Einzelmitglieder 10%

4.275

4.275

4.275

4.275

4.275

4.275

16_SZS.001

Einführung einer Energie- & Bewirtschaftungsumlage für Sportflächen/Erwachsene

0

140.000

140.000

140.000

140.000

140.000

16_SZS.002

Einführung Beteiligung der Schwimmvereine

0

40.000

40.000

40.000

40.000

40.000

14_Habit.001a

Stadtweite Geschäftsprozessoptimierung im Bereich IT

0

0

0

0

500.000

800.000

16_11.001

rzungen im Bereich Repräsentationen innere Verwaltung

7.250

7.250

7.250

7.250

7.250

7.250

16_11.002

ckstellungen GLZ/Urlaub
nach Beschluss geht die Maßnahme in die KM 13_11.001 über

100.000

100.000

100.000

100.000

100.000

0

16_25.001

Erhöhung der Parkgebühren für KFZ bei Lehrkräften
nach Beschluss geht die Maßnahme in die KM 12_48.002 über

3.500

10.000

10.000

10.000

10.000

10.000

16_30.001

Reduzierung Schiedsamtsbezirke

0

2.500

2.500

2.500

2.500

2.500

16_32.002

Geschwindigkeitsüberwachung

900.000

900.000

0

0

0

0

16_37.001

Abrechnung Brandsicherheitswachen ggü. Theater gGmbh (Satzungsgem.)

45.000

45.000

45.000

45.000

45.000

45.000

16_48.003

Verzicht auf Gebührenermäßigung bei außerschulischer Nutzung

5.000

5.000

5.000

5.000

5.000

5.000

16_55.002

Änderung der Elternbeitragssatzungen für Tageseinrichtungen für Kinder, Kita und Tagespflege, 2% jährliche Anpassung

1.953

6.679

11.500

16.418

21.433

26.550

16_55.003

Änderung der Elternbeitragssatzungen für Tageseinrichtungen für Kinder, Kita und Tagespflege, 2% jährliche Anpassung

37.108

126.910

130.000

130.000

130.000

130.000

16_55.004

Vermeidung des Missbrauchs bei EU-Binnenmigration

500.000

500.000

500.000

500.000

500.000

500.000

16_55.005

KdU-Ersparnis durch Prüfung der Betriebs-/ Nebenkostenabrechnungen beim Jobcenter

260.000

260.000

260.000

260.000

260.000

260.000

16_55.006

KdU-Ersparnis durch Wohngelderhöhung

300.000

300.000

300.000

300.000

300.000

300.000

16_55.009

Hilfen zur Erziehung, ambulante Hilfen selbst anbieten

120.000

120.000

120.000

120.000

120.000

120.000

16_FBOB.007a

rzungen im Bereich Repräsentationen unter Aussparung der Kürzung im Bereich Städtepartnerschaften

11.000

11.000

11.000

11.000

11.000

11.000

16_FBOB.009

Reduzierung Ratsmitglieder

0

0

0

0

5.574

33.450

16_FBOB.011a

Reduzierung BV-Mitglieder (gestaffeltes Konzept / zwei BV-Mitglieder weniger als bisher)

0

0

0

0

0

0

16_FBOB.012a

Reduzierung Fraktions- und Gruppenkosten durch 52er Rat (Sekundärfolge Ratsverkleinerung)

0

0

0

0

38.617

231.700

16_FBOB.013

Enervie-Darlehen: Bürgschaftsprovision

600.000

600.000

600.000

600.000

0

0

16_GPR.001

Reduzierung Fortbildungskosten und Geschäftsaufwand

5.370

5.370

5.370

5.370

5.370

5.370

16_GWH.001a

Energieeinsparung durch energetische Sanierung

0

100.000

100.000

300.000

300.000

300.000

16_GWH.003a

Energiebezug (Strom für Gebäude, Straßenbeleuchtung, Lichtsignalanlagen, WBH-Technik)

0

800.000

800.000

800.000

800.000

800.000

16_HABIT.001

Verfahrens- und Lizenzüberprüfung für jedes Amt

0

0

50.000

100.000

100.000

100.000

16_SZS.004

Sportstättenumlage, langfristig: Bildung von BgA

0

250.000

250.000

250.000

250.000

250.000

16_60.001a

Brunnenbetrieb/Sponsoring

5.000

10.000

10.000

10.000

10.000

10.000

16_PK.001

Einsparungen von hauptamtlichem Personal in den Schulmensen - Essensausgabe durch Caterer selbst

50.000

130.000

130.000

130.000

130.000

130.000

16_PK.004

Zusammenlegung Info-Bereiche 32 und 25 im Rathaus 1, Einsparung PK 2 Stellen

32.500

65.000

65.000

65.000

65.000

65.000

16_PK.005

Einsparung Personal 25 2 Stellen PK, SK

10.000

43.000

43.000

43.000

43.000

43.000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2016

2017

2018

2019

2020

2021

 

Zwischensummen I

2.997.956

4.581.984

3.739.895

3.994.813

3.944.019

4.370.095

 

 

Anträge:

 

16_FBOB.012a       Reduzierung Aufwand Politik

 

  1. Der Rat der Stadt Hagen wird für die Wahlperioden 2020 ff. auf seine Mindestgröße von 52 Mitgliedern verringert, die Wahlkreise neu zugeschnitten.
  2. Die Verwaltung wird beauftragt, frühzeitig alles dazu Notwendige in Abstimmung mit dem Rat umzusetzen.
  3. Die Verwaltung legt dem Rat spätestens zu seiner Sitzung am 22. September 2016 einen konkreten Zeit- und Maßnahmenplan vor, in dem dargestellt wird, wie alle notwendigen Schritte für die Verkleinerung des Rates form- und fristgerecht umzusetzen sind.

 

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, die folgenden mit neuer Höhe eingestellten Altmaßnahmen nach den hier vorgenommenen Änderungen umzusetzen.

Maßnahmen-Nr

Maßnahmen-Bezeichnung

Plan 2016

Plan 2017

Plan 2018

Plan 2019

Plan 2020

Plan 2021

11_GWH.002

Verhaltensbedingte Energieeinsparungen

Erhöhung der Maßnahme um

2.500

5.000

5.000

5.000

5.000

5.000

12_25.002

Papierloser Sitzungsdienst

Erhöhung der Maßnahme um

20.000

20.000

20.000

20.000

20.000

20.000

12_55.001

Mehreinnahmen Unterhaltsvorschussleistungen

Erhöhung der Maßnahme um

0

100.000

100.000

100.000

100.000

100.000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2016

2017

2018

2019

2020

2021

 

Zwischensumme II

22.500

125.000

125.000

125.000

125.000

125.000

 

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, die folgenden neuen Maßnahmenvorschläge der Politik auf Basis der formulierten Anträge und gemäß der in den Erläuterung zu findenden Hinweise umzusetzen:

Maßnahmen-Nr

Maßnahmen-Bezeichnung

Plan 2016

Plan 2017

Plan 2018

Plan 2019

Plan 2020

Plan 2021

16(CDU)_25.001

Auslaufen Farbdrucker / Reduzierung SW-Drucker“

0

0

1.500

15.000

15.000

15.000

16(CDU)_32.001

Aufstellen eines Personalausweis- & Passautomaten im Bürgeramt

0

10.000

30.000

30.000

30.000

30.000

16(CDU)_32.002

Reorganisation Bürgeramt in Front- & Backoffice

0

0

0

75.000

75.000

75.000

16(CDU)_32.004

Stelleneinsparung Bürgeramt durch Aufstellen zweier Kundenterminals mit E-Bürgerdiensten

0

0

0

75.000

75.000

75.000

16(CDU)_GWH.001

Einsparung zweier Stellen durch die Einführung einer Betriebsführungssoftware

0

0

0

75.000

75.000

75.000

16(CDU)_48.002

Abbau von fünf Mehrfachbeschäftigungen Theater & Musikschule bei der Musikschule

0

15.000

15.000

15.000

15.000

15.000

16(CDU)_FBOB.001

Einsparung der Begleitung von Ratssitzungen durch Tontechniker

0

7.000

7.000

7.000

7.000

7.000

16(CDU)_SZS.001

Erlöse durch Vermarktung von Sportanlagen ähnlich ENERVIE-Arena

0

0

0

0

0

0

16(CDU)_HEB.001

Zusätzliche Ausschüttung HEB aus Eigenkapital

0

0

0

0

200.000

0

16(CDU)_WBH.001

Erhöhung der Ausschüttung WBH

0

500.000

0

300.000

500.000

500.000

16(Grüne/Aktiv)_32.001

Einsparungen durch Zusammenlegung von Führerschein- und Kfz-Stelle lt. GPA-Bericht

0

125.000

125.000

250.000

250.000

250.000

16(Aktiv)_32.002

Bußgelder für Umweltverschmutzung ("Müllsünden") drastisch erhöhen & Eintreibung verbessern

25.000

50.000

50.000

50.000

50.000

50.000

16(Aktiv)_32.003

Verringerung Mehraufwand bei Personenstandswesen

0

95.000

95.000

95.000

95.000

95.000

16(Aktiv)_55.001

Ausweitung von Bedarfskontrollen SGB II / KdU

0

100.000

100.000

100.000

200.000

200.000

16(Aktiv)_FBOB.001

Reduzierung der BV-Mittel um 10%

0

0

0

0

0

0

16(FDP)_FBOB.002

Dienstvereinbarung Überstunden neu verhandeln

0

0

0

0

0

0

16(FDP)_11.002

Verwaltungsweite Durchsetzung von Desksharing & HomeOffice (Einsparung von Räumen)

0

0

0

0

0

0

16(FDP)_37.001

Bußgelder aus HygMedVO

0

0

0

0

0

0

16(FDP)_GWH.001

Reduzierung Pfortenpersonal Technisches Rathaus um eine Stelle

0

0

0

0

0

0

16_GWH.004

Verschmelzungsgewinn GWH

1.300.000

0

0

0

0

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2016

2017

2018

2019

2020

2021

 

Zwischensumme III

1.325.000

902.000

423.500

1.087.000

1.587.000

1.387.000

 


Anträge:

 

16(CDU)_25.001 „Auslaufen Farbdrucker / Reduzierung SW-Drucker“

 

  1. Der Farbdrucker in der Druckerei wird nach Auslaufen des Leasingvertrages im November 2018 nicht mehr durch ein neues Gerät ersetzt.
  2. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob damit auch der Leasingvertrag für die Zuschießeinheit auslaufen kann.
  3. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob darüber hinaus eine entsprechende Verringerung des Personals in der Druckerei möglich wird.
  4. Die Zahl der Farbdrucke in Verwaltungsvorlagen oder Veröffentlichungen ist auf das unverzichtbare Mindestmaß zu reduzieren.
  5. Tatsächlich unverzichtbare Farbdrucke, die nicht über die übrigen in der Verwaltung vorhandenen Drucker abgewickelt werden können, werden privat vergeben.

 

 

16(CDU)_32.001 „Aufstellen eines Personalausweis- & Passautomaten im Bürgeramt“

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, einen Personalausweis- & Passautomaten (Speed Capture Station o.ä.) im Zentralen Bürgeramt aufzustellen, um den Ablauf der Beantragung der entsprechenden Personen-Dokumente zu beschleunigen.
  2. Sobald sich die Nutzung des Gets durchgesetzt hat, wird eine Stelle im Zentralen Bürgeramt abgebaut.

 

 

16(CDU)_32.002 „Reorganisation Bürgeramt in Front- & Backoffice“

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, sämtliche Verwaltungsakte (mit Ausnahme Planungsverwaltung) so zu organisieren, dass der Großteil der Verwaltungstätigkeiten im Zentralen Bürgeramt (Frontoffice) abgewickelt werden kann.
  2. Als Folge der Reorganisation sollten innerhalb der Verwaltung mindestens zweieinhalb Stellen eingespart werden können.

 

 

16(CDU)_32.004 „Stelleneinsparung Bürgeramt durch Aufstellen zweier Kundenterminals mit E-Bürgerdiensten“

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, bis zum Jahr 2019 zwei Kundenterminals im Zentralen Bürgeramt aufzustellen, an denen Bürger ihre Anliegen selbstständig erledigen können.
  2. In der Zwischenzeit sind die softwaretechnischen Voraussetzungen dafür zu schaffen.

 

 

16(CDU)_GWH.001„Einsparung zweier Stellen durch die Einführung einer Betriebsführungssoftware“

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, die seit Jahren ausstehende Entscheidung für eine Betriebsführungssoftware der GWH nun gemäß den beim HABIT implementierten ITIL-Regularien abzuschließen und die Beschaffung einzuleiten.
  2. Nach erfolgreicher Einführung des Systems werden zwei Stellen bei der GWH in den Bereichen GWH/12, GWH/14 eingespart.

 

 

16(CDU)_48.002 „Abbau von fünf Mehrfachbeschäftigungen Theater & Musikschule bei der Musikschule“

 

  1. Die Verwaltung wird aufgefordert, die Mehrfachbeschäftigungen von Mitgliedern des Orchesters bei der Musikschule zu kündigen, soweit diese über das Maß einer Vollzeitbeschäftigung hinausgehen.
  2. Sind zu dieser eng begrenzten personalwirtschaftlichen Korrektur Änderungs- oder Beendigungskündigungen notwendig, sind diese ausnahmsweise auszusprechen.

 

 

16(CDU)_FBOB.001 „Einsparung der Begleitung von Ratssitzungen durch Tontechniker“

 

  1. Der die Ratssitzung begleitende externe Tontechniker wird mit dem Jahr 2017 eingespart.
  2. Der Vertrag mit der Firma Marten wird nicht mehr verlängert bzw. falls nötig gekündigt.
  3. Die Aufgabe wird durch entsprechend geschulte und ohnehin anwesende Mitarbeiter des HABIT übernommen.

 

 

16(CDU)_SZS.001 „Erlöse durch Vermarktung von Sportanlagen ähnlich ENERVIE-Arena“

 

  1. Die Verwaltung / das Servicezentrum Sport (SZS) wird beauftragt, in Abstimmung mit den Vereinen ein Konzept und Rahmenbedingungen zur Vermarktung von stadteigenen Sportanlagen zu entwickeln. Ziel des Konzeptes soll sein, Unternehmen Namensrechte an Sportanlagen im Rahmen eines längerfristigen Sponsorings anzubieten.
  2. Generierte Einnahmen kommen zu 50 Prozent den dort spielenden Vereinen zu Gute. Die andere Hälfte fließt als Konsolidierungsbetrag des Bereichs Sport der Stadtkasse zu.
  3. Das Konzept wird dem Sport- und Freizeitausschuss spätestens in seiner Sitzung am 6. April 2016 zur Beschlussfassung vorgelegt.

 

 

16(CDU)_WBH.001           Erhöhung der Ausschüttung WBH

 

  1. Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) wird aufgefordert, seine Ausschüttung an die Stadt um 500.000 Euro p.a. zu erhöhen.

 

 

16(Grüne/Aktiv)_32.001 „Einsparungen durch Zusammenlegung von Führerschein- und Kfz-Stelle lt. GPA-Bericht

 

Der Rat  der Stadt Hagen beauftragt die Verwaltung, die Voraussetzungen für die gemeinsame Aufgabenerledigung der Dienstleistungen im Bereich von Kfz-Zulassung und Führerscheinwesen zu schaffen.

 

 

16(Aktiv)_32.002    Bußgelder für Umweltverschmutzung ("Müllsünden") drastisch erhöhen & Eintreibung verbessern

 

  1. Der Rat  der Stadt Hagen beauftragt die Verwaltung, die in der Anlage zur Gebietsordnung festgesetzten Bußgelder (Verwarngeldkatalog) um jeweils 50 % zu erhöhen (Anmerkung: In dem Beschluss zur Drucksache 20004/02 wurde hierzu ausgeführt, dass der Rat den Katalog nicht beschließen müsse, damit dieser leichter änderbar sei).
  2. Die Verwaltung wird weiter beauftragt, verstärkte ordnungsbehördliche und abfallrechtliche Kontroll-und Ahndungsmaßnahmen durchzuführen.

 

16(Aktiv)_32.003    Verringerung Mehraufwand bei Personenstandswesen

 

Der Rat  der Stadt Hagen beauftragt die Verwaltung, im Bereich Personenstandswesen (Standesamt) 2 Stellen abzubauen.

 

 

16(Aktiv)_55.001    Ausweitung von Bedarfskontrollen SGB II / KdU

 

Der Rat der Stadt Hagen als Träger des Jobcenters Hagen beschließt, zwei der derzeit als Bedarfsprüfer tätigen Mitarbeiter mit Kontrollaufgaben zu betrauen.

 

 

16(Aktiv)_FBOB.001         Reduzierung der BV-Mittel um 10%

 

Der Rat der Stadt Hagen beschließt, die bezirksbezogenen Zuwendungen an die Bezirksvertretungen (frei verfügbare Mittel) um 10 % zu kürzen.

 

 

16(FDP)_FBOB.002 „Dienstvereinbarung Überstunden neu verhandeln“

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die Dienstvereinbarung zu den Überstunden mit dem Ziel einer Einsparung neu zu verhandeln.

 

 

16(FDP)_11.002 „Verwaltungsweite Durchsetzung von Desksharing & HomeOffice (Einsparung von Räumen)“

 

Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, durch das Desksharing & HomeOffice verwaltungsweit eingeführt werden. Ziel dabei ist, die Anmietung von neuen Räumlichkeiten künftig zu vermeiden bzw. den Flächenverbrauch zu reduzieren.

 

 

16(FDP)_37.001 „Bußgelder aus HygMedVO“

 

Die Verwaltung wird beauftragt, einen Bußgeldkatalog zur Durchsetzung von HygMedVO zu entwickeln und Verstößen regelmäßig nachzugehen und diese zu ahnden.

 

 

16(FDP)_GWH.001           Reduzierung Pfortenpersonal Technisches Rathaus um eine Stelle“

 

Die Verwaltung wird beauftragt, das Pfortenpersonal im Technischen Rathaus um eine Stelle zu reduzieren.

 

 

Ergebniszusammenfassung

 

 

 

 

Plan 2016

Plan 2017

Plan 2018

Plan 2019

Plan 2020

Plan 2021

Zwischensumme I (Verw. & geänderte Beträge)

2.943.681

4.447.709

3.605.620

3.860.538

3.794.498

4.144.345

Zwischensumme II (alt & aufgestockt)

22.500

125.000

125.000

125.000

125.000

125.000

Zwischensumme III (Politik)

1.325.000

895.000

416.500

1.080.000

1.580.000

1.380.000

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamtsumme

 

4.345.456

5.608.984

4.288.395

5.206.813

5.640.773

5.790.620

 

 

 

 

Plan 2016

Plan 2017

Plan 2018

Plan 2019

Plan 2020

Plan 2021

Gesamtergebnis Einbringung Entwurf 2016/2017

 

12.626.996

1.785.158

-9.230.090

-8.228.010

-8.116.279

-1.531.537

Defizit vor Kompensation wegbrechender Maßnahmen

17.307.478

5.427.772

-5.490.899

-4.393.774

-4.207.231

2.453.785

Wegbrechende Konsolidierung

4.234.928

3.469.430

3.689.607

4.998.286

5.488.022

5.649.795

Noch zu beschließende Kompensation

-4.234.928

-5.427.772

-3.689.607

-4.998.286

-5.488.022

-5.649.795

Gesamtsumme aller neuen Maßnahmen

4.291.181

5.467.709

4.147.120

5.065.538

5.499.498

5.749.345

Gesamtergebnis minus Konsolidierungsbetrag der neuen Maßnahmen

12.962.022

-181.212

-9.779.294

-9.600.587

-9.848.004

-3.436.835

Saldo

110.528

181.212

598.788

208.527

152.751

140.825

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

OB

1

 

 

SPD

 

20

 

CDU

19

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

5

 

 

Hagen Aktiv

4

 

 

Die Linke

 

3

 

AfD

 

3

 

FDP

3

 

 

BfHo/Piraten Hagen

 

2

 

Pro Deutschland

-

-

-

fraktionslos

 

1

 

 

 

x

Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

32

Dagegen:

29

Enthaltungen:

0

 

 

Herr Gerbersmann geht auf die vorliegenden verschiedenen politischen Anträge ein, die nicht durch den gemeinsam beschlossenen Antrag erledigt sind. Er fragt, ob die Fraktionen diese aufrecht erhalten möchten.

 

Herr Thielmann erklärt, warum keine weiteren Maßnahmen beschlossen werden sollten.

 

Herr Dr. Ramrath vertritt die Auffassung, dass die weiteren Ergänzungsanträge erledigt sind. Mit dem beschlossenen Gesamtpaket wurde der komplette Haushaltssanierungsplan zu einem Abschluss gebracht. Damit wurde eine finale Sachentscheidung getroffen. Über weitere Änderungen zum HSP könne daher nicht in der heutigen Sitzung abgestimmt werden. Die Punkte sollten für weitere künftige Beratungen vorbehalten und zu einem späteren Zeitpunkt aufgegriffen werden.

 

Herr Thieser vertritt diese Auffassung nicht. Die Anträge der Fraktionen seien abzuarbeiten.

 

Es erfolgt eine Sitzungsunterbrechung von 18:25 bis 18:50 Uhr zwecks interfraktioneller Abstimmung.

 

 

Herr Oberbürgermeister Schulz nennt die Anträge, welche durch den Beschluss des Gesamtpaketes nicht erledigt wurden. Der Antrag der SPD-Fraktion Rückstellungen/GLZ/Urlaub, 16_32.002 Geschwindigkeitsüberwachung und 16_55.004 Vermeidung des Missbrauchs (Anlage 4 der Niederschrift) hat sich durch die bereits beschlossenen Maßnahmen erledigt. Die  Maßnahmen 16_32.001 Erhöhung Vergnügungssteuer für Spielautomaten in Spielhallen oder ähnlichen Unternehmen auf 22 %/15% (AfD) ,. 16_49.001 Sinnvolle Annahmeregelungen von Schenkungen für Museen (BfHo/Piraten) , 16_49.002 Einvernehmliche Veräußerung unpassender  Schenkungen durch Museen (BfHo/Piraten) und die Anschaffung von Fahrrädern und Mofas über Spenden (BfHo/Piraten) werden nach einer interfraktionellen Verständigung auf eine Reserveliste gestellt. Die Maßnahmen der Fraktion Die Linke. 16_KonzernStadt.001 Einsparung durch Einführung der Öldialyse bei Fahrzeugen im Konzern Stadt / Zufluss Stadt über Ausschüttungen, 16_KonzernStadt.002 Verdienstverzicht Geschäftsführer 15 % / Zufluss Stadt über Ausschüttunge3n und 16_FBOB.001 Korrektur Praxis Verdienstausfall werden nicht auf eine Reserveliste gestellt. Hierüber soll abgestimmt werden.

 

Herr König macht deutlich, dass die Annahme des SPD-Antrages (Anlage 4 der Niederschrift) bezüglich der Rückstellungen GLZ und Urlaub eine Einsparung für die ersten zwei Jahre in Höhe von  1,8 Mio. € gebracht hätte. Eine Einführung der Sportstättennutzungsgebühr hätte dann nicht erfolgen müssen.

 

Herr Oberbürgermeister Schulz lässt über die Maßnahmen der Fraktion DieLinke. 16_KonzernStadt.001 Einsparung durch Einführung der Öldialyse bei Fahrzeugen im Konzern Stadt, 16_KonzernStadt.002 Verdienstverzicht Geschäftsführer 15 % und 16_FBOB.001 Korrektur Praxis Verdienstausfall zusammen abstimmen.

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

OB

 

1

 

SPD

1

18

 

CDU

 

19

 

Bündnis 90/ Die Grünen

 

5

 

Hagen Aktiv

 

3

 

Die Linke

3

 

 

AfD

 

3

 

FDP

 

3

 

BfHo/Piraten Hagen

 

2

 

Pro Deutschland

-

-

-

fraktionslos

1

 

 

 

 

x

Mit Mehrheit abgelehnt

 

Dafür:

5

Dagegen:

54

Enthaltungen:

0