Beschlussvorlage - 0530/2015

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Rat der Stadt Hagen faßt folgende Beschlüsse:

 

  1. Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 wird festgestellt.

 

  1. Der Lagebericht zum Wirtschaftsjahr 2014 wird zur Kenntnis genommen.

 

  1. Der Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers wird zur Kenntnis

           genommen.

 

      4. Der Jahresgewinn von 1.397.816,09 € wird wie folgt verwendet:

 

a.)    Ausschüttung von 521.500 € im Vorgriff auf den Jahresgewinn 2014

(bereits durch den Rat der Stadt Hagen – Vorlage 0960/2014 – beschlossen),

b.)    Bildung einer Rücklage von 208.725 € für den gemäß Wirtschaftsplan 2015 ausgewiesenen Fehlbetrag,

c.)    Ausschüttung von 500.000 € an den Träger Stadt Hagen und

d.)    als Vortrag auf neue Rechnung einen Betrag in Höhe von 167.591,09 €.

 

Der Betriebsausschuss beschließt gem. Eigenbetriebsverordnung

(§5 Abs. 5 Satz 2) die Entlastung der Betriebsleitung.

 

 

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

Der Betriebsausschuss hat in seiner Sitzung vom 23.10.2013 gemäß § 4 Abs. 3 Punkt i) der Betriebssatzung der GWH die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO-Westfalenrevision, Märkische Str. 212-218, 44141 Dortmund, mit der Prüfung des Jahresabschlusses 2014 beauftragt.

 

 

Die Prüfung erfolgte gemäß § 106 der Gemeindeverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen in der zurzeit geltenden Fassung und der Verordnung über die Durchführung der Jahresabschlussprüfung  bei Eigenbetrieben und prüfungspflichtigen Einrichtungen vom 09.03.1981 i.d.F. vom 30.04.2002 (GV NW 160). Bei der Prüfung waren auftragsgemäß auch die Vorschriften des § 53 Abs. 1 Nr. 1 und 2 HGrG zu beachten.

 

 

Der Beschlussvorlage ist der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 beigefügt.

 

 

 

 

Begründung

 

 

Allgemein

 

Der Jahresabschluss 2014 des Immobilienbetriebes der Stadt Hagen (GWH) wurde durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO-Westfalenrevision geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Feststellungen gemäß § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz haben keine Beanstandungen ergeben.

 

 

 

Gewinn- und Verlustrechnung

 

Die Jahresabschlussprüfung des Wirtschaftsprüfers stellt auf den Vergleich zum Vorjahr ab.

Im Vergleich zum Wirtschaftsplan 2014 ergeben sich folgende Abweichungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plan

IST

Abweichung

 

2014

2014

Plan zu IST 2014

 

in TEUR

in TEUR

in TEUR

in %

 

 

 

 

 

Umsatzerlöse

54.857

51.965

-2.892

-5,27%

sonstige betr. Erträge

14

2.258

2.244

>100 %

Bestandsveränderungen

0

-789

-789

>100 %

 

 

 

 

 

Summe Erlöse/Erträge

54.871

53.434

-1.437

-2,62%

 

 

 

 

 

Materialaufwand

33.982

30.813

-3.169

-9,33%

Personalaufwand

18.355

18.434

79

0,43%

Abschreibungen

314

280

-34

-10,83%

sonst. betriebl. Aufwendungen

2.128

2.263

135

6,34%

Zinsergebnis

91

232

141

154,95%

 

 

 

 

 

Ergebnis der gewöhnlichen

1

1.412

1.411

>100 %

Geschäftstätigkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Steuern vom Einkommen

0

14

14

>100 %

 

 

 

 

 

Jahresverlust/-überschuss

1

1.398

1.397

>100 %

 

 

 

 

 

 

Der Umsatz 2014 lag mit 5,27 % unter dem Planansatz. Die Ursache lag im Wesentlichen in den geringeren Einzelmaßnahmen aus der Sport- und Bildungspauschale.

Der Bestand an noch abzurechnenden Leistungen verringert sich um einen Betrag in Höhe von 789 TEUR.

 

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind u.a. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (800,4 TEUR), Erträge aus der Auflösung von Altersteilzeitrückstellungen (400,0 TEUR), Erträge aus einer bereits wertberichtigten Forderung aus dem Tierheimneubau (521,5 TEUR), Erträge vom Arbeitsamt zur Altersteilzeit (10,8 TEUR) und sonstige Erträge (525,5 TEUR) enthalten.

 

Der Materialaufwand verändert sich durch die im Vergleich zum Plan niedrigere Bautätigkeit und durch externe Miet- und Leasingaufwendungen, Grundbesitzabgaben, Gebäudeversicherungen und Pflege von Grün- und Außenanlagen sowie höhere Instandsetzungsaufwendungen. Im Lagebericht sind die einzeln durchgeführten Baumaßnahmen separat aufgeführt.

 

 

Die Personalkosten liegen, ohne die Veränderung aus der Altersteilzeit und ohne die Umlage von Versorgungsbezügen bei Beamten, auf Vorjahresniveau. Die Umlage für die Versorgung von Beamten hat sich gegenüber dem Plan als auch gegenüber dem Ist des Vorjahres aufgrund einer Neuberechnung deutlich erhöht.

 

In sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind neben den allgemeinen Kosten auch die eigenen Raumkosten enthalten.

 

Die Zinsen für das Darlehen haben sich durch die Tilgungen und die Zinsentwicklung weiter reduziert.

Das Zinsergebnis beinhaltet abgezinste Aufwendungen aus der Altersteilzeit in Höhe von 148,6 TEUR.

 

 

Bilanz

 

Die Bilanz zum 31.12.2014 schließt mit einer Bilanzsumme von 14.298,4 TEUR ab.

 

a.) Aktiva

 

 

IST

IST

        Abweichung

A K T I V A

2013

2014

     Ist 2013 zu Ist 2014

 

in TEUR

in TEUR

in TEUR

in %

 

 

 

 

 

Anlagevermögen

3.423,0

2.653,6

-769,4

-22,48%

Umlaufvermögen

12.883,2

11.617,4

-1.265,8

-9,83%

Rechnungsabgrenzungsposten

188,5

189,7

1,2

0,64%

 

 

 

 

 

Bilanzsumme

16.494,7

14.460,7

-2.034,0

-12,33%

 

 

Der Rückgang im Anlagevermögen ergibt sich aus der abschreibungsbedingten Verringerung des Sachanlagevermögens.

Das Umlaufvermögen hat sich durch die niedrigeren Bestände und Forderungen gegenüber der Stadt Hagen zum Jahresende reduziert.

 

 

 

b.) Passiva

 

Das Eigenkapital erhöht sich durch den Jahresgewinn von 1.397,8 TEUR auf einen Eigenkapitalbetrag von 1.553,4 TEUR zum Bilanzstichtag. Aufgrund des vorgesehenen Beschlussvorschlages einer Ausschüttung von weiteren 500 TEUR wird sich das Eigenkapital auf 1.053,4 TEUR reduzieren.

 

 

 

 

 

 

IST

IST

        Abweichung

P A S S I V A

2013

2014

     Ist 2013 zu Ist 2014

 

in TEUR

in TEUR

in TEUR

in %

 

 

 

 

 

Eigenkapital

1.150,1

1.553,4

403,3

35,07%

Rückstellungen

8.260,7

6.661,2

-1.599,5

-19,36%

Verbindlichkeiten

7.083,9

6.246,1

-837,8

-11,83%

Rechnungsabgrenzungsposten

0,0

0,0

0,0

0,00%

 

 

 

 

 

Bilanzsumme

16.494,7

14.460,7

-2.034,0

-101,04%

 

 

Die Rückstellungen verringern sich durch die Anpassung der Rückstellung für ausstehende Rechnungen und der Altersteilzeitrückstellung. Die Gesamtverbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr geringer durch niedrigere Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen sowie den Darlehensverbindlichkeiten.

 

 

Sonstiges

 

Die durchschnittliche Beschäftigungszahl 2014 lag bei 592,5 Personen (nach Köpfen), bezogen auf Vollzeitbeschäftigte bei 396,5 Personen. Dies entspricht einem Rückgang von 14 Personen gegenüber dem Vorjahr.

 

 

 

 

gez. Erik O.Schulz                                   gez. Christoph Gerbersmann

Oberbürgermeister                                  Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer

 

 

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Auswirkungen

 

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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08.06.2015 - Fachausschuss Gebäudewirtschaft - ungeändert beschlossen

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18.06.2015 - Rat der Stadt Hagen - ungeändert beschlossen