Beschlussvorlage - 0271/2005
Grunddaten
- Betreff:
-
Entwicklung des Bereichs um Haus Baukey über das EU-Projekt "ARTery" durch "Yachtclub Harkortsee" und die "WABE"gGmbH / Witten
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Margot Sander
- Beteiligt:
- FB20 - Finanzen und Controlling; SZS - Servicezentrum Sport; 63 Baurodnungsamt; 66 Fachbereich Planen und Bauen für Grün, Straßen und Brücken; 67 Fachbereich Grünanlagen-Straßenbetrieb; FB69 - Umweltamt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Naturschutzbeirat
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Vorberatung
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13.04.2005
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Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Nord
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Vorberatung
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13.04.2005
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Erledigt
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Umweltausschuss
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Vorberatung
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14.04.2005
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02.05.2005
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Erledigt
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Stadtentwicklungsausschuss
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Vorberatung
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26.04.2005
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Erledigt
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Sport- und Freizeitausschuss
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Vorberatung
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10.05.2005
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●
Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss
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Vorberatung
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12.05.2005
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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25.05.2005
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Die beschriebene Entwicklung und die
damit verbundenen Maßnahmen werden zur
Kenntnis genommen. Den dargestellten
Nutzungen im Bereich der Liegenschaft
Baukey und der städtebaulichen
Planungskonzeption (Erschließung/ B-Plan) wird
zugestimmt.
Die erforderlichen Eigenmittel zur Umsetzung des Entwicklungskonzeptes und der
notwendigen Erschließung für den Bereich Baukey sind im Vermögenshaushalt 2005
und im Investitionsprogramm kreditverträglich einzuplanen.
Sachverhalt
Über die
regionale Initiative DAS RUHRTAL wurde in dem mit EU-Mitteln geförderten
Programm ‚ARTery' einen Förderantrag gestellt, den Hagener Standort
"Baukey" am Harkortsee im Sinne einer öffentlichen Nutzung für Sport
und für Freizeit für insgesamt 800.000 € auszubauen. Dieser Antrag wird
mit hoher Wahrscheinlichkeit noch im April d.J. bewilligt.
Der Hagener
Segelverein "Yachtschule Harkortsee" (‚YCH') und die
"Wittener Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigung gGmbH"
(‚WABE') haben hierfür auf der vereinseignen Fläche "Baukey" am
Harkortsee eine gemeinsame Nutzung vereinbart . Neben der Segelnutzung durch
den ‚YCH' will die ‚WABE' die Radstation "Ruhrtal-Velo"
zum Verleih von Spezialrädern, eine öffentliche Gastronomie und eine
Büronutzung mit dem "Ruhrtal-Service" einrichten.
Die
‚WABE' wird im Zuge der Förderung den Großteil der 8.500 m2 großen Fläche
mit Stellplätzen, Spielplatz (öffentl. nutzbar), Außensitzplatz und Begrünung
herstellen sowie das historische Fachwerkhaus "Am Baukey" in
Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalbehörde sanieren und zu einer
Ausflugsgastronomie ausbauen.
Die 800
T€ Maßnahmenvolumen beinhalten
insg. etwa 650.000 € Förder-/ bzw.
Fremdmittel : rd. 300 T€ EU-Fördermittel + rd. 100 T€ Eigenmittel
der WABE + rd. 250 T€ Arbeitmarktförderung. Dazu kommen rd. 137,5 T€
Eigenmittel der Stadt Hagen (125 T€ Sportförderung Hagen, 12,5 T€
Denkmalschutzmittel) zuzügl. 12,5 T€ Landesmittel Denkmalschutz.
Um die
Entwicklung "Baukey's" bauordnungsrechtlich zu ermöglichen, ist
zusätzlich die Erschließung sicherzustellen. Um den Verkehr im Erholungsraum zu
begrenzen soll sie ab Herbst 2006 über die neue, zweispurige
Erschließungsstraße zum Klärwerk Hagen-Vorhalle und dann über einen zu
asphaltierenden, vorhand. Feldweg erfolgen. Die Kosten hierfür sollen durch
eine im Detail noch abzustimmende Vereinfachung der finanzierten
Straßenbaumaßnahme "Brockhauser Straße" aufgebracht werden. Dies
bietet gleichzeitig die Möglichkeit die langjährig diskutierte Erschließung
aller Nutzungen am Harkortseeufer endlich zu ordnen.
) Grundsätzliche Zielsetzung - “ARTery”,
“RUHRTAL”
1.1) Ausgangssituation - Yachtclub Harkortsee
Der Segelverein “Yachtclub Harkortsee” hat 2004 die ca. 8.500 m2 große Liegenschaft ‚Baukey‘ incl. der Gebäude von der Stadt Hagen erworben mit dem Ziel die Fläche im Sinne eines vereinsgebundenen Segelzentrums neu zu strukturieren und zu entwickeln. Die jetzt in der Umsetzung befindlichen Entwicklungen fanden bereits 2003 ihren Niederschlag im “Masterplan” des Vereins.
Dieser wurde in enger Abstimmung mit der Stadt entwickelt und befindet sich bereits in der Umsetzung (Verlagerung von Wohnwagen, Zelten auf Flächen außerhalb ; Rückbau von Wochenendhütten u.ä.). Der Verein plant mittelfristig das vorhandene Vereingebäude am Ufer zu modernisieren. Längerfristig ist auch eine Sanierung des historischen Fachwerkhauses “Baukey” vorgesehen ; als Nutzung ist eine saisonale Gastronomie angedacht. Noch in 2005 wird im Rahmen der regionalen Initiative “Das Ruhrtal” über das Landesprogramm “Wasserwandern” ein öffentlicher Bootsanleger errichtet und dient dann als Anlauf-/ Raststelle für längeren Touren auf der Ruhr. Oberhalb des Bootsanlegers legt bereits jetzt schon das Ausflugsschiff “Friedrich Harkort” an, der provisorische Anleger wird in Bälde ersetzt.
Der Verein hat sich in den letzten Jahren zum regional größten Segelsportanbieter entwickelt. Er kann eine starke Zunahme seiner Mitglieder auf derzeit etwa 340 vorweisen, davon sind ca. 30 % Kinder und Jugendliche. Er unterhält Sport-Kooperationen mit insgesamt 5 Schulen - in Hagen mit der Realschulen in Boele und Haspe sowie der Gesamtschule in Haspe. Hervorzuheben ist auch das “Handicap-Segeln” des Vereins mit ca. 20 Personen mit körperlichen bzw. geistigen Einschränkungen.
Insgesamt stellt dies eine bemerkenswerte Entwicklung für den Segel- und Vereinssport in Hagen dar sowie ein hochwertiges vereinsgebundenes Angebot speziell auch für Kinder und Jugendliche in Verbindung mit aktiver Erholung in der freien Landschaft.
Die Umsetzung der Ziele gemäß “Masterplan” wird nach dem Ankauf der Liegenschaft durch die danach zur Verfügung stehenden Mittel und den rein ehrenamtlichen Einsatz begrenzt. Vor diesem Hintergrund werden speziell aufwendige bauliche Veränderungen nur in einem langfristigen Zeitraum realisierbar sein. Die Sanierung des historischen Fachwerkhauses, die erhebliche Mittel und sehr hohen Zeitaufwand erfordert, könnte den Verein evtl. an seine Grenzen stoßen lassen bzw. ihn möglicherweise auch überfordern.
1.2) Chance durch das Projekt
‚ARTery‘
Durch die regionale Initiative ‚Das Ruhrtal’ wurde 2002 im Rahmen des EU-Programms ‚ARTery’ das Projekt ‚Ruhrtal-Service’ mit dem Projektpartner WABE-gGmbH aus Witten sowie das Projekt ‚Naturbadesee’ beim Freizeitzentrum Kemnade mit dem Projektpartner Regionalverband Ruhr angemeldet. Die Projekte wurden im Oktober 2003 in Verbindung mit einer 37 % Förderung durch EU-Mittel bewilligt.
Durch das Projekt ‚Ruhrtalservice’ wurde eine Betriebsgesellschaft mit drei operativen Einsatzbereichen gebildet
- ‚Ruhrtal-Velo’ -> Vermietung von Spezialfahrrädern
- ‚Ruhrtal-Fähre’ -> Bau einer Fähre, Ruhrquerung zw. Schleuse
Herbede
und
Ruine Hardenstein)
- ‚Ruhrtalmobil’ -> Mobile Gastronomie und mobile Freizeitangebote
Im Herbst 2004 stellte sich heraus, dass der geplante Naturbadesee bei Kemnade nicht umgesetzt werden kann. Die Stadt Hagen ergriff zum Jahreswechsel 2004 die Chance mit dem Ausbau des Standortes “Baukey” im Sinne von ‚Sport/ Freizeit/Naherholung‘ ein Ersatzprojekt auf Hagener Gebiet anzumelden. Neben dem Hagener Projekt mit einem Gesamtvolumen von 0,8 Mill. Euro wurde der Umbau des Wetteraner Freibades von einem herkömmlichen Chlorbad in ein Naturbad (Badewasser wird über Brunnen gewonnen u. über Filtrierung vor Ort aufbereitet) mit einem Gesamtvolumen von ca.1,5 Mill. Euro angemeldet. Die Projekte wurden im Rahmen eines Änderungsantrages von der zuständigen EU-Kommission positiv bewertet und angenommen. Das abschließende Bewilligungsschreiben zum Änderungsantrag gilt als sicher und wird im Laufe des kommenden Monats erwartet.
Rahmenbedingung für den Änderungsantrag war, dass die ursprünglichen Antragsinhalte bei ‚ARTery’ erhalten blieben und inhaltlich möglichst identisch mit den neuen sind. Für das Hagener Projekt “Baukey” bedeutet dies, dass es nur zusammen mit dem bisherigen ARTery-Hauptprojektpartner ‚WABE‘ aus Witten realisiert kann und dass die bisherigen Einzelprojekte der WABE ‚Ruhrtal-Velo’ und ‚Ruhrtalmobil’ sowie ‚Ruhrtal-Service’ einbezogen werden.
Eine weitere wichtige Rahmenbedingung ist, dass aufgrund der nicht verlängerbaren Laufzeit beim Projekt ‚ARTery‘ auch die neuen Projekte bis spätestens September 2006 abgeschlossen sein müssen. Da beim Projekt “Baukey” ein Bauantrag zu stellen und zu genehmigen ist und die Wintermonate 2005/2006 den Ausbau einschränken, gibt dies mit etwa 12-13 Monaten Nettoarbeitszeit einen sehr knappen Zeitrahmen vor. Der Baubeginn ist bereits ab Mai 2005 eingeplant, hängt aber von der Zustimmung der politischen Gremien in Hagen sowie der Finanzierung der städtischen Eigenanteile ab.
2) Das
Projekt “BAUKEY” – Kooperation von ‚Yachtclub’
u.‚WABE‘
2.1) gemeinsames Nutzungskonzept
Die o.gen. Rahmenbedingungen führten zu einem gemeinsamen Nutzungskonzept zwischen dem Verein ‚Yachtclub Harkortsee‘ und der gemeinnützigen ‚WABE‘ (Wittener Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigung) in enger Abstimmung mit der Stadt Hagen.
Das Nutzungskonzept sieht vor, dass die ‚WABE‘ über eine Beschäftigungsmaßnahme
· das historische Fachwerkhaus “Baukey” sowie das ebenfalls in Fachwerk ausgeführte histor. Nebengebäude (‚Backhaus‘/ “Spieker”) in enger Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Hagen von Grund auf saniert und entsprechend den neuen Nutzungen einrichtet (s.u.)
· die Außenanlagen komplett erstellt, soweit sie durch die ‚WABE‘ bzw. durch Verein und ‚WABE‘ gemeinsam genutzt werden, da die öffentliche Nutzung sichergestellt sein muss (siehe ANLAGE - Übersichtsplan).
· einen Fahrradverleih (“Ruhrtal-Velo”) für Normalfahrräder und dreirädrige Spezialfahrräder (Räder für Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit + Dreiräder mit Zusatzsitz zur Mitnahme stärker behinderter Personen) einrichtet und betreibt.
· eine Ausflugsgastronomie für Jedermann in der “Deele”, dem ältesten, westlichen Gebäudeteil von Haus Baukey einrichtet und einschließlich einer bewirtschafteten Außensitzfläche betreibt
· eine Büroeinheit im Fachwerkhaus einrichtet, das von hier die gesamte Logistik für die ARTery Elemente “Ruhrtal-Velo” und “Ruhrtal-Service” (= Planung und Durchführung von Freizeitangeboten im ‚Ruhrtal‘) von hier aus organisiert
· zwei Holzschuppen mit Grasdächern zum Unterstellen / Reparieren der Fahrräder bzw. für die Handicap-Segelboote sowie einen Kinderspielplatz baut
· einen öffentlichen Zuweg für Jedermann von außen zur geplanten Gastronomie im historischen Gebäude baut sowie einen öffentlich nutzbaren Uferweg, der dann später bei im Rahmen der Umsetzung des Bebauungsplanes 6/03 an den öffentlichen Uferweg angeschlossen werden kann.
· die Anbindung an den öffentlichen Fuß- und Radweg (zwischen Grundstück ‚Baukey‘ und dem öffentlichen Weg am Waldrand) mit einigen Ausweichen für die Handicap-Spezialräder erstellt,
· Durch diese Maßnahmen werden ca. 6 Arbeitsplätze im Arbeitsbereich ‚Ruhrtal-Velo‘ und ‚Ruhrtal-Service‘ entstehen sowie bis zu 10 Arbeitsplätze in der Gastronomie (bezogen auf Sommersaison ; im Winter weniger)
2.2) Kooperationsvertrag
Die Umsetzung des Nutzungskonzeptes wird durch einen Kooperationsvertrag zwischen Verein und ‚WABE‘ geregelt ; dieser teilt die Fläche und die baulichen Anlagen von ‚Baukey’ unter den beiden Partnern auf. Das heißt, der ‚Yachtclub’ tritt für einen definierten Zeitraum Nutzung und Verfügung über bestimmte Flächen und Gebäude an die ‚WABE’ ab.
Es sind diese das historische Fachwerkhaus, der direkte Außenbereich um das Gebäude einschl. einer Außenterrasse für die Gastronomie sowie südlich vom Gebäude zwei neu zu bauende Holzschuppen zum Unterstellen der Fahrräder und von Handicap-Segelbooten. Die aufgrund der gebundenen EU-Mittel notwendige Kooperation wird auf ca. 10-12 Jahre vereinbart. Nach diesem Zeitraum kann der Verein wieder als Eigentümer über die abgetretenen Gebäude nebst festen Einrichtungen sowie über die Außenflächen verfügen. Der ‚WABE‘ wird nach Ablauf des gen. Zeitraums ein Vormietrecht eingeräumt.
Neben den der WABE und ihren Einrichtungen direkt zugeordneten Nutzungen dienen ca. 2/3 der Außenbereiche der gemeinsamen Nutzung durch Verein und WABE. Es sind dies die PKW-Stellplätze, eine Zone für Zelte von Wasserwanderer, ein Kinderspielbereich , eine Slipbahn für Handicap-Boote einschließlich eines kleinen Sitzbereichs und eines Bootshauses für die Handicap-Boote.
Die Stellplätze für die neu hinzu gekommenden Nutzungen (Büro, Fahrradverleih, Gastronomie, öffentlicher Bootsanleger wurden bei der Planung anzahlmäßig berücksichtigt.
Der überwiegende Uferbereich mit großem Sitzplatz am Ufer, das Vereinsgebäude einschl. kleinen Nebengebäuden und einem weiteren Zeltbereich zur Übernachtung von Gästen bei Regatten sowie alle Bootslagerplätze verbleiben in der alleinigen Nutzung des “Yachtclubs Harkortsee”.
Insgesamt betrachtet sind aufgrund dieser durchdachten Nutzungsteilung zwischen Verein und WABE keine funktionellen oder räumliche Probleme zu erwarten. Der Verein hat sich in seiner Mitgliederversammlung Februar d.J. aufgrund der Vorteile und Wertsteigerung, die der Verein durch diesen Ausbau hat mit ca. 90 %-iger Mehrheit für die Kooperation ausgesprochen und den Vereinsvorstand beauftragt den Kooperationsvertrag mit der WABE zu schließen.
2.3) Bedeutung des Projektes für Hagen
Durch das ARTery-Projekt ‚Baukey’ erfolgt eine gezielte Investition von insg. 800.000 € in ein Projekt, das das sportliche Angebot, hier Segeln, und das Freizeitangebot erheblich verbessert. Dies geschieht bewusst in einem in dem für Hagen besonders wichtigen Landschaftsraum der Zweiseenplatte in dem seit über zwei Jahrzehnten Veränderungen für Freizeit und Erholung geplant aber bisher nur ansatzweise umgesetzt wurden. Die Zielsetzung des Projektes ‚Baukey’ in ARTery entspricht voll der städtebaulichen Ziesetzungen für diesen Bereich.
Für die Stadt und seine Bürger ergibt sich durch diese Maßnahme,
·
ein verbessertes Sportangebot, spez. auch
für Kinder +Jugendliche
sowie eine Verbesserung der Infrastruktur für öffentl.
‚Wasserwandern’
· die ‚Öffnung’ des attraktivsten Zielpunktes am Hagener Harkortseeufer für die Öffentlichkeit (Gastronomie, Ufersitzplatz // Radverleih, Spezialfahrräder ..)
·
Sanierung und dadurch Erhalt eines
landschaftsbildprägenden, denkmalgeschützten
Fachwerkhauses
· Neuordnung und Herstellung bzw. Überarbeitung einer Zufahrt und eines Radweges
· Schaffung von Arbeitsplätzen
·
eine Verbesserung des Freizeit- und
Naherholungsangebotes allgemein
sowie ein erheblicher Image-Gewinn für die Stadt durch die attraktive,
neu
geordnete Nutzung
Mit der Realisierung des Projektes wird ein Meilenstein für den Sport und die Naherholung gesetzt. Hierzu sei darauf hingewiesen, dass die Entwicklung von ‚Baukey’ und die damit verbundene Neuordnung im Umfeld (Erschließung, Radweg) sich optimal ergänzen mit dem Ruhrtal-Radweg -“Von-der-Quelle-bis-zur-Mündung”, der etwa zeitgleich in 2006 ‚ans Netz geht’. Die Hauptroute wird auf der Nordseite des Harkostsees geführt, hat aber auf der Hagener Südseite eine offizielle Variante. Diese wird aufgrund der bereits jetzt gegebenen Überlastung der “Kaiserroute” nur dann stark angenommen werden, wenn auch eine gut befahrbare, attraktive Strecke mit interessanten Rastpunkten (Werdringen u. Baukey) angeboten wird.
2.4) Einsatz der ‚WABE’ in Hagen
Zwischen der ‚WABE‘ aus Witten und dem Hagener ‚Werkhof’ hat eine Abstimmung stattgefunden, die der Abgrenzung der Arbeitsbereiche diente. Es wurde festgestellt, dass beide Gesellschaften mit einem unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkt bzw. in verschiedenen Aufgabenfeldern arbeiten. So setzt die Wittener ‚WABE’ ihren Schwerpunkt auf Serviceleistungen und ist von Anfang an im regionalen Projekt “Das Ruhrtal” engagiert (z.B. Bau von Bootanlegern für ‚Wasserwandern’). Der Einsatz der ‚WABE’ bei teilweise baulichen Aufgaben auf Hagener Gebiet resultiert wie oben beschrieben zwingend aus dem Änderungsantrag zum Projekt ‚ARTery’ und bleibt somit ein Ausnahmefall.
Beide Gesellschaften befinden sich in Gesprächen hinsichtlich der Bildung projektbezogener Arbeitskooperationen. So bietet sich z.B. ein Einsatz des ‚Werkhofes’ bei den landschaftlichen Wegebauarbeiten (Ausbesserungs- und Überholungsarbeiten) auf Flächen außerhalb von ‚Baukey’ an.
3) Bebauungsplan 6/03 – Campingplätze Harkortsee”
Allgemein
“Haus Baukey” mit angrenzenden Freiflächen
liegt im Geltungsbereich des eingeleiteten Bebauungsplanes Nr. 6/03 -
“Campingplätze Harkortsee”. Dieser Bebauungsplan wurde u.a. zur
Umsetzung und Absicherung der Ziele im Rahmen des Projektes “Das
Ruhrtal” eingeleitet, das hier vorsieht den Landschaftsraum zwischen
Harkortsee und Kaisberg für Erholungssuchende und Touristen aufzuwerten und
attraktiver zu gestalten. Dazu sind eine Reihe von Einzelmaßnahmen geplant:
- Freiziehung des Ufers von Campingnutzung
- Wegeverbindung entlang des Seeufers
- Legalisierung und Umstrukturierung der Freizeitnutzungen
- Umnutzung und Ausbau des Hauses Baukey
- Verbesserung der Erschließung
- neue Radwegeverbindungen
Die
vorhandenen Campingplätze sollen entsprechend der zu beachtenden Rahmenbedingungen
und Vorschriften planungsrechtlich gesichert werden. Bei Einhaltung der
erforderlichen Abstände zum Klärwerk ist vorgesehen, hier gemäß § 9 Abs 1. Nr.1
i.V.m. § 10 BauNVO Sondergebiete, die der Erholung dienen, -
Campingplatzgebiete festzusetzen. Die Fläche um das Haus Baukey soll
auch als Sondergebiet mit einer der Nutzung adäquaten Zweckbestimmung
festgesetzt werden.
Flächennutzungsplan
Im
Flächennutzungsplan von 1984 ist dieser Bereich als Sonderbaufläche - Campingplatzgebiet
- eingebettet in Grünflächen dargestellt.
Landschaftsplan
Bei den
Planungen sind weiterhin die behördenverbindlichen Entwicklungsziele des
jeweiligen Entwicklungsraumes des Landschaftsplanes zu beachten. Die Flächen
liegen zwar im Geltungsbereich des Landschaftsplanes aber ohne
Schutzfestsetzungen. Das heißt, dass für eine Genehmigung des geplanten
Vorhaben nach § 35 BauGB keine Ausnahmegenehmigungen oder Befreiungen
erforderlich sind.
Durch die
geplanten Veränderungen im Außenbereich (Stellplätze, Spielbereich, Sitzplätze
u.ä.) wird im Rahmen des Bauantrags ein Landschaftspflegerischer Begleitplan
(LBP) erforderlich. Hierfür sind bereits erste Vorgespräche zwischen dem
beauftragten Architekturbüro und der Stadtverwaltung hinsichtlich Reduzierung
des Eingriffs und hinsichtlich Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen geführt
worden. Im Landschaftsbeirat und im Umweltausschuss werden hierzu entsprechende
nähere Ausführungen gemacht.
Beurteilung
Das geplante Bauvorhaben passt in die geplanten
Festsetzungen des eingeleiteten Bebauungsplanes. Die äußere Gestalt des
denkmalgeschützen Gebäudes wird auf Grund der Belange des Denkmalschutzes nicht
bzw. nur unwesentlich verändert. Gleichzeitig werden Maßnahmen zum Erhalt der
wertvollen Bausubstanz getroffen (siehe -> Abschnitt ‚Denkmalschutz‘).
Die vorne beschriebenen Nutzungen entsprechen der geplanten Art der Nutzung
und der Eigenart des B-Plangebietes. Das Nutzungskonzept für den Bereich
‚Baukey‘ dient der Entwicklung des sportbezogenen Angebots und der
Freizeitgestaltung für die Hagener Bevölkerung. Es entspricht insgesamt gesehen
auch den städtebaulichen Zielvorgaben für den Landschaftsraum zwischen Vorhalle
und Harkortsee bzw. der Ruhr.
4) Denkmalschutz und Erschließung
Denkmalschutz
Alle
Arbeiten an der ehemaligen Hofstelle ‚Baukey‘ enschließlich dem
zweistöckigen Nebengebäude (‚Backhaus‘ , “Spieker”)
werden in sehr engem Kontakt mit der Unteren Denkmalbehörde der Stadt
Hagen erfolgen. Vorab haben bereits Termine mit der Denkmalbehörde
stattgefunden, die auch bei der Formulierung des Nutzungskonzeptes mit
einbezogen war.
Seitens der
Unteren Denkmalbehörde wird vor Beginn der Sanierung eine qualifizierte,
umfangreiche Bauuntersuchung gefordert. Diese umfasst auch eine genaue
Schadens- und Statikuntersuchung sowie wenn es sich als erforderlich erweist
auch ein verformungsgerechtes Aufmaß und eine genaue Baualtersuntersuchung.
Zur
Ausführung der geplanten Arbeiten ist ein Antrag nach § 9 Denkmalschutzgesetz
zu stellen. Nach der erforderlichen Genehmigung durch die Untere
Denkmalbehörde werden die Arbeiten dann auch von hier aus auf Einhaltung überwacht.Im
Zusammenhang zu diesem Ablauf muss auch eine ‚Benehmensherstellung‘
mit dem “Westfälischen Amt für Denkmalpflege” erfolgen
Erschließung
Die
Erschließung von ‚Baukey’ soll bis zum Abschluss der Bauphase
(September 2006) über vorhandene Wege erfolgen. Wegen der Belastung durch den
zukünftigen Bauverkehr, sind die größten Schlaglöcher von Zeit zu Zeit
aufzufüllen.
Die Erholungsnutzung
des Landschaftsraumes ist durch das Verkehrsaufkommen, das z.Z. alleine über
die “Brockhauser Straße” zu den Zielpunkten Wasserschloss
Werdringen, Campingbereiche und ‚Baukey’ geführt wird, zeitweise
jetzt schon beeinträchtigt. Fußgänger, Radfahrer und PKW’s nutzen die
gleiche Fahrbahn und behindern und stören sich gegenseitig. Es kommt hinzu,
dass durch die Eröffnung des Museums und der Gastronomie im Wasserschloss der
PKW-Verkehr zugenommen hat; ebenso durch die zwischenzeitlich größere
Mitgliederzahl beim ‚Yachtclub Harkortsee’. Durch die geplanten
neuen Nutzungen im Bereich Baukey (siehe 2.1) wird die Anzahl des motorisierten
Verkehrs noch etwas weiter anwachsen. Des Weiteren wird der ab 2006 ans Netz
gehenden Ruhrtal-Radweg -‚Von der-Quelle-bis-zur-Mündung’
mit der über Werdringen und das Klärwerk Vorhalle verlaufenden südlichen
Variante für eine zusätzlich höhere Nutzerfrequenz führen.
Im
Zusammenhang mit den Nutzungsänderungen im Bereich ‚Baukey’ legt
dies eine Aufteilung der Erschließungsverkehre aus städtebaulichen und
verkehrstechnischen Überlegungen nahe bzw. macht diese erforderlich.
Kurzdarstellung
eines neuen Erschließungs-Konzeptes (siehe auch Übersichtsplan i.d.
Sitzung):
·
Wasserschloß Werdringen soll wie bisher über die Brockhauser Straße erschlossen
werden Ab hier Weiterfahrt nur für die Anlieger der Wohnhäuser im
Bereich ‚Werdringen”
·
Die
“Yachtschule” Harkortsee und die Campingbereiche südlich
von ‚Baukey’ sollen von Süden über die “Weststraße”
und dann über die “Westpreußenstraße” erschlossen werden. Die
beiden Unterquerungen der Bahngleise weisen eine Höhenbegrenzung von 3,30 Meter
auf (höhere Fahrzeuge können über die verlängerte Brockhauser-Straße anfahren).
Die Erschließung verläuft ab Werdringen wie bisher auf der Trasse des vorhandenen
Feldwegs. Dieser soll in der Art eines asphaltierten, landwirtschaftlichen
Weges mit einer Breite von etwa 4,0 Metern überarbeitet werden.
Die Erschließung endet für den motorisierten Verkehr ca. 100 Meter nördlich des
Regenrückhaltebeckens in Höhe des Waldrandes - Weiterfahrt ab hier nur noch für
Radfahrer und den landwirtschaftlichen Verkehr (Schranke o.ä.). Ausweichen in
großem Abstand erlauben das Begegnen auch größerer Fahrzeuge, Gespanne.
·
Der
Bereich ‚Baukey’ sowie der nördlich gelegene Campingbereich
soll aus nördlicher Richtung über die breite neue zweispurige Fahrbahn zum
Klärwerk Vorhalle und dann über einen vorhanden Feldweg am Waldrand erschlossen
werden. Dieser soll wie vor beschrieben in eine asphaltierte Fahrbahn
umgewandelt werden und durch etwa 2-3 Ausweichen ergänzt werden.
Ziel dieses Konzeptes ist es, durch die insgesamt 3
Erschließungstrassen die Anzahl der Fahrbewegungen zu reduzieren und
damit den Erholungscharakter des Landschaftsraumes zu bewahren. Eine
Beibehaltung der bisherigen Erschließung aus nur einer Richtung würde unter den
oben erläuterten Rahmenbedingungen die “stille Erholung” (Wandern,
Radfahren ..) negativ beeinflussen bzw. diese evtl. sogar aufheben.
5)
Finanzierung
Kosten
Das von Hagen vorgeschlagene Projekt wurde zwischen dem
Yachtclub, der ‚WABE’ und der Stadt Hagen konkretisiert und
inhaltlich ausgearbeitet. Die einzelnen Projektinhalte (siehe 2.) wurden über
Arbeits-, Material- und Nebenkosten (Architekt, Statiker etc.) errechnet. Dies
ergibt in der Addition Gesamtbaukosten von insgesamt 800.000 € .
|
1 |
Sanierung,
Nutzungsänderung ‚Haus Baukey’ u. Nebengebäude |
ca. 305 T€
|
|
2 |
Herstellung
der Außenanlagen (Nutz.ber. WABE + Verein/WABE) |
ca. 320 T€
|
|
3 |
Herstellung
Außenanlagen (Nutzungsbereich
Verein) |
ca. 95
T€ |
|
4 |
Abstellschuppen
für Fahrräder, Handicapsegelboote, incl. Fahrradwerkstatt, (Nutz.bereich WABE) |
ca. 50 T€ |
|
6 |
Gebäude
für Jugendarbeit (Nutz.bereich
Verein) |
ca. 30
T€ |
|
|
800 T€ |
|
Darüber
hinaus wird der Verein noch weitere Arbeiten an vorhandenen Gebäuden außerhalb
dieser Kostenaufstellung durchführen (s.u.).
Finanzierung
Das
Finanzierungskonzept stellt sich wie folgt dar
·
Mittel
aus EU-ARtery Förderung rd.
300 T€
·
Eigenmitel
der WABE (Projektführung, Personal- ,Maschineneinsatz) rd. 100 T€
·
Mittel Arbeitsmarktförderung SBG II/ III rd.
250 T€
·
Mittel Sportförderung Hagen (2005= 62,5 T€ + 2006= 62,5 T€) rd. 125 T€
·
Mittel
Denkmalschutz Hagen ergänzt m. Landesförderung (1:1) rd. 25 T€
aufgeteilt in 12,5 T€ in 2005 und 12,5 T € in 2006
zusammen 800 T€
Der Eigenanteil
des Vereins Yachtclub Harkortsee an den Ausbaumaßnahmen stellt sich einmal
über die nicht in der Kostenübersicht oben aufgeführten zusätzlichen
Maßnahmen im Nutzungsbereich des Vereins dar (Modernisierung des
Vereinsgebäudes, Sanitärbereich, Seeterrasse, Umbau Gebäude f. Jugendarbeit)
dar. Zum anderen durch den Ankauf der Liegenschaft ‚Baukey’,
der den Verein erheblich und auf lange Sicht finanziell belastet. Es wird
darauf hingewiesen, dass der Verein davon Flächen und vor allem das Hauptgebäude
(die gesamte Hofstelle ‚Baukey’) an die ‚WABE’
abtritt und über einen Zeitraum von
mind. 10-12 Jahren nicht darüber verfügen kann. Der Flächenanteil der WABE an
der Gesamtfläche kann grob mit etwa 40 % angesetzt werden.
Für die Stadt
Hagen ist mit diesem Projekt ein Eigenmitteleinsatz von insg. 125.000
€ aus der Sportförderung Hagen sowie von 12.500 € aus dem Denkmalschutz
verbunden.
Darüber
hinaus ist von der Stadt Hagen die Erschließung Baukeys sicherzustellen.
Bedingt durch die neu hinzukommenden Nutzungen, die zu einem höheren
Fahrzeugaufkommen führen, werden Wegebaumaßnahmen erforderlich. Die geplanten
Arbeiten und die Verkehrsführung wird unter 4.) - ‚Erschließung’
erläutert.
Die
Kosten für die Wegebaumaßnahmen werden über die im Investitionshaushalt
vorgesehene Summe von 770 T€ zur Neuherstellung der “Brockhauser Straße” mit
abgedeckt. Das heißt, durch Kostenreduzierung (etwas einfacherer Standard,
Mitverwendung der vorhand. Trasse als Unterbaumaterial, keine Entwässerung,
keine durchgängige Beleuchtung, Entfallen des Abschnittes in der
Freiherr-von-Stein-Straße..) sind Einsparungen möglich, die die
erforderlichen Aufwendungen für die Erschließung Baukeys bzw. der
Campingbereiche südlich und nördlich von Baukey finanzieren. Dies ist möglich,
weil sich die Arbeiten hierfür auf ein sinnvolles Mindestmaß beschränken
werden.

13.04.2005 - Naturschutzbeirat - geändert beschlossen
Beschluss:
Die beschriebenen Entwicklungen und
die damit verbundenen Maßnahmen werden zur Kenntnis genommen. Den dargestellten
Nutzungen im Bereich der Liegenschaft Baukey und der städtebaulichen
Planungskonzeption (Erschließung/B-Plan) wird bis auf die Erschließung der
Kaisbergstr. (nördl. Route des Kaisbergs durch das NSG-Kaisbergaue) zugestimmt.
Jegliche Intensivierung der
Erschließung nördlich des Kaisbergs und der Kaisbergstr. muss aufgrund der
derzeitigen Bedeutung des Naturraums für den Naturschutz und die Erholungsfunktion unterbleiben. Gegen eine
Optimierung der Radwegeverbindung auf der nördlichen Route ist nichts
einzuwenden.
Die erforderlichen Eigenmittel zur Umsetzung des Entwicklungskonzeptes und der notwendigen Erschließung für den Bereich Baukey sind im Vermögenshaushalt 2005 und im Investitionsprogramm kreditverträglich einzuplanen.
14.04.2005 - Umweltausschuss - geändert beschlossen
Beschluss:
1.
Die
beschriebene Entwicklung und die damit verbundenen Maßnahmen werden zur Kenntnis genommen. Den dargestellten
Nutzungen im Bereich der Liegenschaft Baukey und der städtebaulichen
Planungskonzeption (Erschließung/ B-Plan) wird bis auf die Erschließung der
Kaisbergstraße (nördliche Route des Kaisbergs durch das NSG-Kaisbergaue) zugestimmt.
Die erforderlichen Eigenmittel zur Umsetzung des Entwicklungskonzeptes und der
notwendigen Erschließung für den Bereich Baukey sind im Vermögenshaushalt 2005
und im Investitionsprogramm kreditverträglich einzuplanen.
2. Die Erschließungsvariante durch die Kaisbergaue ist fallen zu lassen. Gegen eine Optimierung der Radwegeverbindung auf der nördlichen Route ist nichts einzuwenden.
3. Die Verwaltung
wird statt dessen beauftragt, Alternativen beschlussreif in der nächsten
Sitzung des Umweltausschusses vorzulegen.
|
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Abstimmungsergebnis: |
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|
|
x |
Einstimmig beschlossen |
26.04.2005 - Stadtentwicklungsausschuss - geändert beschlossen
Beschluss:
Der
Stadtentwicklungsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu
fassen:
1. Die beschriebene Entwicklung und die damit verbundenen Maßnahmen werden zur Kenntnis genommen. Den dargestellten Nutzungen im Bereich der Liegenschaft Baukey und der städtebaulichen Planungskonzeption (Erschließung/ B-Plan) wird bis auf die Erschließung der Kaisbergstraße (nördliche Route des Kaisbergs durch das NSG-Kaisbergaue) zugestimmt. Die erforderlichen Eigenmittel zur Umsetzung des Entwicklungskonzeptes und der notwendigen Erschließung für den Bereich Baukey sind im Vermögenshaushalt 2005 und im Investitionsprogramm kreditverträglich einzuplanen.
2.
Die Erschließungsvariante
durch die Kaisbergaue ist fallen zu lassen. Gegen eine Optimierung der
Radwegeverbindung auf der nördlichen Route ist nichts einzuwenden.
3.
Die Verwaltung
wird beauftragt, die Neuordnung und den Ausbau der Erschließung unter Beachtung
der obigen Prämisse sowie die Frage einer Buswende und von Parkplätzen im
Bereich Werdringen im Rahmen eines Bebauungsplanes zu klären.
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Einstimmig beschlossen |
12.05.2005 - Haupt- und Finanzausschuss - geändert beschlossen
Beschluss:
1. Die
beschriebene Entwicklung und die damit verbundenen Maßnahmen werden zur
Kenntnis genommen. Den dargestellten
Nutzungen im Bereich der Liegenschaft Baukey und der städtebaulichen
Planungskonzeption (Erschließung/ B-Plan) wird bis auf die Erschließung der
Kaisbergstraße (nördliche Route des Kaisbergs durch das NSG-Kaisbergaue)
zugestimmt. Die erforderlichen Eigenmittel zur Umsetzung des
Entwicklungskonzeptes und der notwendigen Erschließung für den Bereich Baukey
sind im Vermögenshaushalt 2005 und im Investitionsprogramm kreditverträglich
einzuplanen. Hierfür werden Mittel i.H.v. 125.000 aus der Sportpauschale
bereitgestellt.
2. Die Erschließungsvariante
durch die Kaisbergaue ist fallen zu lassen. Gegen eine Optimierung der
Radwegeverbindung auf der nördlichen Route ist nichts einzuwenden.
3. Die Verwaltung wird
beauftragt, die Neuordnung und den Ausbau der Erschließung unter Beachtung der
obigen Prämisse sowie die Frage einer Buswende und von Parkplätzen im Bereich
Werdringen im Rahmen eines Bebauungsplanes zu klären.
25.05.2005 - Rat der Stadt Hagen - geändert beschlossen
Beschluss:
1. Die
beschriebene Entwicklung und die damit verbundenen Maßnahmen werden zur
Kenntnis genommen. Den dargestellten
Nutzungen im Bereich der Liegenschaft Baukey und der städtebaulichen
Planungskonzeption (Erschließung/ B-Plan) wird bis auf die Erschließung der
Kaisbergstraße (nördliche Route des Kaisbergs durch das NSG-Kaisbergaue)
zugestimmt. Die erforderlichen Eigenmittel zur Umsetzung des
Entwicklungskonzeptes und der notwendigen Erschließung für den Bereich Baukey
sind im Vermögenshaushalt 2005 und im Investitionsprogramm kreditverträglich
einzuplanen. Hierfür werden Mittel i.H.v. 125.000 € aus der
Sportpauschale bereitgestellt.
2. Die
Erschließungsvariante durch die Kaisbergaue ist fallen zu lassen. Gegen eine
Optimierung der Radwegeverbindung auf der nördlichen Route ist nichts
einzuwenden.
3. Die
Verwaltung wird beauftragt, die Neuordnung und den Ausbau der Erschließung
unter Beachtung der obigen Prämisse sowie die Frage einer Buswende und von
Parkplätzen im Bereich Werdringen im Rahmen eines Bebauungsplanes zu klären.