Beschlussvorlage - 0866/2012
Grunddaten
- Betreff:
-
Feststellung des Jahresabschlusses 2011 der Gebäudewirtschaft Hagen der Stadt Hagen
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB65 - Gebäudewirtschaft
- Bearbeitung:
- Carola Gepert-Henning
- Beteiligt:
- FB20 - Finanzen und Controlling
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Fachausschuss Gebäudewirtschaft
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Vorberatung
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24.10.2012
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Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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15.11.2012
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Beschlussvorschlag
Der Betriebsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgendes zu beschließen:
1. Der Jahresabschluss zum 31.12.2011 wird festgestellt.
2. Der Lagebericht zum Wirtschaftsjahr 2011 wird zur Kenntnis genommen.
3. Der Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers wird zur Kenntnis genommen.
4. Der Betriebsleitung wird gemäß Eigenbetriebsverordnung Entlastung erteilt.
5. Der Jahresgewinn von 109.127,76 wird
a) zum Ausgleich des Verlustvortrages von 65.829,63 und
b) als Vortrag auf neue Rechnung in Höhe von 43.298,13
verwendet.
Sachverhalt
Kurzfassung
Der Betriebsausschuss hat in seiner Sitzung vom 20.09.2011 gemäß § 4 Abs. 3 Punkt i) der Betriebssatzung der GWH den Wirtschaftsprüfer Dr. Reiner Deussen, 58095 Hagen, mit der
Prüfung des Jahresabschlusses 2011 beauftragt.
Die Prüfung erfolgte gemäß § 106 der Gemeindeverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen
in der zurzeit geltenden Fassung und der Verordnung über die Durchführung der Jahresabschluss-
prüfung bei Eigenbetrieben und prüfungspflichtigen Einrichtungen vom 09.03.1981 i.d.F. vom 30.04.2002 (GV NW 160). Bei der Prüfung waren auftragsgemäß auch die Vorschriften des § 53 Abs.
1 Nr. 1 und 2 HGrG zu beachten.
Der Beschlussvorlage ist der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2011 bis zum
31. Dezember 2011 beigefügt:
Vorblatt Blatt 1
Bilanz Anlage I Blatt 2
Gewinn- und Verlustrechnung Anlage II Blatt 3
Anhang Anlage III Blatt 4-10
Lagebericht Anlage IV Blatt 11-29
Bestätigungsvermerk Anlage V Blatt 30-31
Begründung
Allgemein
Der Jahresabschluss 2011 der Gebäudewirtschaft der Stadt Hagen (GWH) wurde durch den
Wirtschaftsprüfer Dr. Reiner Deussen geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk versehen. Die Feststellungen gemäß § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz hat keine
Beanstandungen ergeben.
Gewinn- und Verlustrechnung
Die Jahresabschlussprüfung des Wirtschaftsprüfers stellt auf den Vergleich zum Vorjahr ab.
Im Vergleich zum Wirtschaftsplan 2011 ergeben sich folgenden Abweichungen:

Der Umsatz lag etwas über 5 % über dem Planansatz. Die Ursache lag im Wesentlichen an den umfangreichen Baumaßnahmen (insbesondere Konjunkturpaket II, Sanierungsstaumaßnahmen und Einzelmaßnahmen aus der Bildungspauschale), die durch späteren Baubeginn erst vollständig in 2011 abgewickelt wurden. Die Bestände an unfertigen Baumaßnahmen reduzieren sich entsprechend um 1.572 TEUR.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind u.a. Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen
(71 TEUR), Erträge vom Arbeitsamt zur Altersteilzeit (82 TEUR), Zuschüssen (148 TEUR) und sonstigen Erträgen (20 TEUR) enthalten.
Der Materialaufwand erhöht sich durch die im Vergleich zum Plan verstärkte Bautätigkeit.
Im Lagebericht sind die einzeln durchgeführten Baumaßnahmen separat aufgeführt.
Bei den Personal- und Sachkosten ist zu berücksichtigen, dass die schon für 2011 geplante Zusammenlegung mit dem Fachbereich 23 und dem Mieter-Vermieter-Modell erst ab dem 01.01.2012 umgesetzt wurde. Dadurch liegen die Personalkosten und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen weit unter ihrem ursprünglichen Planansatz.
Der Personalaufwand liegt im Vergleich zum Vorjahr (ohne Altersteilzeitveränderungen) 202 TEUR niedriger. Bei der Altersteilzeit ergibt sich eine Veränderung durch Inanspruchnahme und Zuführung 2011 eine ergebnisgemäße Entlastung von 83 TEUR im Personalaufwand.
Das Zinsergebnis liegt konkret durch die niedrigeren Kontokorrentzinsen unter dem Planansatz.
Bilanz
Die Bilanz zum 31.12.2011 schließt mit einer Bilanzsumme von 18.236,7 TEUR ab.
a.) Aktiva

Der Rückgang im Anlagevermögen ergibt sich aus der abschreibungsbedingten Verringerung
des Sachanlagevermögens und der Reduzierung der sonstigen Ausleihung.
Das geringere Umlaufvermögen liegt begründet in den niedrigeren Forderungen gegenüber dem Träger zum Jahresende.
b.) Passiva
Das Eigenkapital erhöht sich durch den Jahresgewinn von 109,1 TEUR.
Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 2,5 % der Bilanzsumme.

Die Rückstellungen erhöhen sich insbesondere durch die Anpassung der Rückstellung für ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr geringer aufgrund weniger Inanspruchnahme des Kontokorrentkredites und niedrigeren Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung.
Sonstiges
Die durchschnittliche Beschäftigungszahl 2011 lag bei 590,50 Personen (nach Köpfen), bezogen auf Vollzeitbeschäftigte bei 392,50 Personen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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4,2 MB
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