Beschlussvorlage - 0081/2005
Grunddaten
- Betreff:
-
Offene Ganztagsgrundschule in HagenEntwicklungsstand und Perspektiven
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB40 - Schule
- Beteiligt:
- FB55 - Jugend und Soziales
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Schulausschuss
|
Vorberatung
|
|
|
|
22.02.2005
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Jugendhilfeausschuss
|
Vorberatung
|
|
|
|
02.03.2005
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Haspe
|
Vorberatung
|
|
|
|
02.03.2005
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
|
Vorberatung
|
|
|
|
09.03.2005
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Hagen-Mitte
|
Vorberatung
|
|
|
|
15.03.2005
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Hagen-Nord
|
Vorberatung
|
|
|
|
16.03.2005
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Hohenlimburg
|
Vorberatung
|
|
|
|
16.03.2005
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Haupt- und Finanzausschuss
|
Vorberatung
|
|
|
|
17.03.2005
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Rat der Stadt Hagen
|
Entscheidung
|
|
|
|
07.04.2005
|
Beschlussvorschlag
Zusammenfassung:
In der politischen Ausrichtung zu einer familienfreundlichen
Stadt bietet die Offene Ganztagsschule zahlreiche Ansätze, Hagen für junge
Familien attraktiver zu gestalten.
Die ca. 9 Mill. € Investitionsmittel des Bundes
verbessern die Ausstattung der Schulen deutlich und kräftigen die heimische
Bauwirtschaft.
Eine umfassende Analyse der Bedarfssituation aufgrund der
repräsentativen Elternbefragung liegt der beschlossenen Ausbauplanung zugrunde.
Der Umsetzungsprozess wird auf allen relevanten Ebenen von
Schule, Jugendhilfe, Schulträger und Schulaufsicht begleitet.
Im Endausbau sollen flächendeckend ca. 80 Gruppen mit rund
2000 Kindern durch die Kooperationspartner und Schulen betrieben werden.
Die vorgegebenen Personalstandards und die anfallenden
Sachkosten sind aus den heute gegebenen Budgets absehbar nicht auskömmlich.
Zudem sind die erwarteten Elternbeiträge entsprechend der Umfrage nicht mit 50
€ je Monat und Kind zu realisieren. Der aktuelle Stand liegt bei 30
€.
Dies führt bei unveränderten Rahmenbedingungen zu einem
Zuschussbedarf von rund 420 € je Kind und Jahr an Grundschulen und 840
€ je Kind und Jahr an Sonderschulen.
Der Bericht der Verwaltung wird zustimmend zur Kenntnis
genommen.
Die Verwaltung wird beauftragt, gemäß der in der Vorlage
dargestellten Handlungsbedarfe
1.
an
den bestehenden Offenen Ganztagsschulen/ Starterschulen I des Schuljahres
2004/05 bedarfsgerecht zusätzliche Gruppen einzurichten und
2.
die
Starterschulen II zum Schuljahr 2005/06 entsprechend der dargestellten zweiten
Ausbausstufe in Betrieb zu nehmen.
3.
den
Kooperationspartnern der Offenen Ganztagsschulen entsprechend der dargestellten
Finanzbedarfe zum Schuljahr 2005/06 pro Gruppe und Schuljahr ein Budget von
40.000 € an Grundschulen und an Sonderschulen ein Budget von 26.940
€ zur Verfügung zu stellen, sowie diese zusätzlich erforderlichen Mittel
im Haushaltsplan 2005 zu veranschlagen.
4.
die
zur Administration des Umsetzungsprozesses erforderlichen personellen
Ressourcen zu beschreiben, zu bemessen und bedarfsgerecht bereitzustellen.
5.
Der
Oberbürgermeister wird beauftragt, gegenüber der Landesregierung zu
verdeutlichen, dass die Einführung der Offenen Ganztagsschule für die Gemeinden
grundsätzlich nicht haushaltsneutral möglich ist sondern vielmehr erhebliche
zusätzliche finanzielle Belastungen mit sich bringt. Dies sei im Zusammenhang
mit der Finanzierung durch das Land NRW entsprechend zu berücksichtigen und
zwar dergestalt, dass den Gemeinden eine gemeinsame flexible Bewirtschaftung
der Landeszuweisung und der Bundesmittel ermöglicht wird.
Sachverhalt
A.
Ausgangspunkt
Die
bestehenden Ratsbeschlüsse zur Offenen Ganztagsschule
Der Rat der Stadt Hagen
hat in seiner Sitzung vom 04.06.2003 die Verwaltung beauftragt,
-
auf
der Grundlage einer gemeinsamen Schulentwicklungs- und Jugendhilfeplanung und
-
zielorientierter
Diskussion mit den Trägern der Jugendhilfe und interessierten Schulen
-
unter
Beachtung der finanziellen Situation des städtischen Haushaltes, d.h.
haushaltsneutral, für den Schulbeginn 2004/05 erlasskonform Antragskriterien
gemäß einer Bedarfsermittlung- auch unter Berücksichtigung der Stadtbezirke-
darzustellen. (Pilotschule soll hierbei die Janusz- Korczak- Schule sein.)
Auf der Basis schul- und jugendhilfeplanerischen
Zielsetzungen zur bedarfsorientierten flächendeckenden Standortauswahl führte
die Verwaltung im Juni 2003 eine gesamtstädtische Elternbefragung durch.
Die Verwaltung erstellte die
Dokumentation “Profile der Grundschulbezirke” als Gesamtbild
der einzelnen Schulbezirke, einhergehend mit den Ergebnissen der
Bedarfsermittlung in der Elternschaft und einer Einschätzung kalkulierbarer
Elternbeiträge.
Die Vorlage der Verwaltung vom 04.12.2003 stellte alle
wesentlichen Umsetzungsschritte dar:
·
Konzept
der Offenen Ganztagsgrundschule
·
Investitionsmittel
·
Stufenplan
bis zum Schuljahr 2007/08
·
Finanzierung
der ausserunterrichtlichen Angebote :
·
Landesförderung/
Kommunaler Eigenanteil, refinanziert durch
·
Elternbeitrag
nach sozialer Staffelung
·
Finanzierungsvorschläge
für die Träger
·
Gruppengrößen
und Qualitätsstandards
·
Steuerung
des Umsetzungsprozesses durch die Ämterübergreifende Arbeitsgruppe
·
Rahmenvereinbarung
Mit dem Ratsbeschluss vom 11.03.2004 zu dieser Vorlage wurde
die Verwaltung beauftragt,
1.
die
in der Vorlage dargelegte stufenweise Einführung der Offenen
Ganztagsgrundschule in Abstimmung mit den Schulen (Beschluss der
Schulkonferenzen) entsprechend des vorgelegten Zeitplanes umzusetzen.
2.
die
erforderlichen Investitionsmittel fristgerecht in Stufen bis zum Jahre 2006
beim Land zu beantragen.
3.
für
die Betriebskosten der Offenen Ganztagsgrundschule die Landesförderung zu
beantragen und zur kalkulierten Deckung der kommunalen Eigenmittel die in der
Vorlage dargestellten Elternbeiträge zu erheben.
4.
mit
der Durchführung der Angebote auf der Basis der vorgestellten
Rahmenvereinbarung und in Abstimmung mit den jeweiligen Schulen geeignete
Träger zu beauftragen.
5.
die
in der Ergänzungsvorlage (Drucksache 0117/2004) aufgeführten Schulen zum Beginn
des Schuljahres 2004/ 05 in Offene Ganztagsgrundschulen umzuwandeln, die für
die Förderung aus Bundesmitteln beantragte Anzahl von 21 Gruppen nicht zu
überschreiten und die Einrichtung einer 2. Gruppe an der GS Hermann Löns nur
dann zu ermöglichen, wenn an anderer Stelle im Stadtgebiet die Zahl der
geplanten Gruppen unterschritten wird.
Die Bezirksvertretungen
beauftragten die Verwaltung, jährlich über den Umsetzungsprozess zu berichten.
Mit dieser Vorlage legt die Verwaltung den politischen
Entscheidungsträgern dar, wie der bisherige Umsetzungsprozess gemäß des
Ratsbeschlusses vom 11.03.2004 vollzogen wurde.
Desweiteren macht der Betrieb der ersten elf Offenen
Ganztagsschulen in Hagen Handlungsbedarfe innerhalb des bisher erreichten
Planungsstatus deutlich, die auch für die weitergehenden Planungsvorhaben und
den Umsetzungsprozess von Bedeutung sind. Diese Handlungsbedarfe werden in
dieser Vorlage differenziert dargestellt.
Ersichtlich wird zugleich, dass die Offene Ganztagsschule
zur Perspektivbeschreibung eines familienorientierten Handlungskonzeptes
beitragen kann.
B. Der Abstimmungsprozess mit allen Verfahrens-beteiligten
Die Einrichtung und Begleitung der Offenen Ganztagsschule
wird durch die nachfolgend aufgeführten Strukturen gesteuert:
·
“Ämterübergreifende
Arbeitsgruppe Offene Ganztagsschule” in Kooperation von
Schulverwaltungsamt, Fachbereich Jugend und Soziales, Schulaufsicht und
GanztagskoordinatorInnen aus dem Kreis der Schulleitungen,
·
AG
5 “Offene Ganztagsschule” gemäß § 78 Kinder-und Jugendhilfegesetz
(KJHG) als Gremium der Jugendhilfeträger in Kooperation mit Schulverwaltung und
Schulaufsicht, den
·
Sitzungen
der Starterschulen I und
·
Sitzungen
der Starterschulen II als gemeinsame Gremien der Schulen und Jugendhilfeträger
in Kooperation mit der Schulverwaltung, dem Fachbereich Jugend und Soziales
sowie der Schulaufsicht
·
Dienstbesprechung
der Schulleitungen, Schulkonferenzen und Lehrerkonferenzen als innerschulische
Gremien.
Die ämterübergreifende Arbeitsgruppe konzipiert die
gemeinsame Schulentwicklungs- und Jugendhilfeplanung und steuert den Planungs-
und Umsetzungsprozess der Offenen Ganztagsschule. In Einheit der beteiligten
Fachämter, der Schulaufsicht und der durch die Schulaufsicht berufenen
schulischen Ganztagskoordination ist der Steuerungsrahmen definiert. Die
Gremien Starterschulen I und II im Binnenfeld sind praxisbezogen angelegt und
reichen in die innerschulischen Gremien hinein. In der sich neu formierten Arbeitsgemeinschaft
5 “Offene Ganztagsschule” nach § 78 Kinder- und Jugendhilfegesetz
(KJHG) sind alle Fachinstanzen zusammengeführt. Der permanente
Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen gewährleistet die Transparenz in allen
Handlungsfeldern und bietet die fachliche Basis für eine angemessene
Qualitätsentwicklung.
C. Kommunales
Management für Familien
Die Offene Ganztagsschule als
lokaler Standortfaktor
Neben der bildungspolitischen Relevanz hat die mit der
Offenen Ganztagsschule einhergehende familienpolitische Dimension eine
besondere Bedeutung. Die Bevölkerungsprognose für die Stadt Hagen zeigt
Tendenzen zu einer überalternden Bevölkerungsstruktur wie auch einem generellen
Einwohnerschwund. Aus dem klassischen Familienbild haben sich unterschiedliche
neue Formen von Familie entwickelt. Das Wertesystem Familie als solches bleibt
aber bestehen und erfordert entsprechende Strategien für eine zukunftsorientierte
Infrastruktur. Die Zielsetzung, gerade junge Familien langfristig an
Hagen zu binden und für zuziehende Familien attraktiv zu werden, erfordert
Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Soziokulturelle
und ökonomische Faktoren werden nicht unmittelbar zu beeinflussen sein. Die
Standortattraktivität durch ein kinderfreundliches und familienfreundliches
Klima zu stärken, ist eine geeignete Strategie, dem festgestellten
demographischen Negativtrend systematisch entgegenzuwirken. Die Offene
Ganztagsschule bietet ein vielfältiges Instrumentarium, den Herausforderungen
des gesellschaftlichen Wandels in seinen kausalen Auswirkungen zu begegnen.
Gemäß des Ratsbeschlusses vom 11.03.2004 folgt die Einführung
der Offenen Ganztagsschule einem stufenweisen Ausbauplan bis zum Schuljahr
2007/08.
Die Planungsvorhaben werden im Folgenden dargestellt und
erläutert.
D.
Die Ausbauplanung bis zum Schuljahr 2007/ 08
D.1. Ausbaustufe
I Schuljahr
2004/ 05
D.1.a. Ursprüngliche
Planung Starterschulen I (*siehe Anmerkung)
|
Schule |
Stadtbezirk |
Geplante Gruppenzahl |
|
GS Kückelhausen |
Haspe |
2 |
|
GS Kipper |
Haspe |
2 |
|
GS Emil- Schumacher |
Mitte |
3 |
|
GS Janusz- Korczak |
Mitte |
2 |
|
GS Erwin- Hegemann |
Mitte |
2 |
|
GS Henry- van- de- Velde* |
Mitte |
2 |
|
GS Freiherr- vom -Stein |
Nord |
2 |
|
Heideschule |
Hohenlimburg |
2 |
|
GS Franzstraße* |
Eilpe/ Dahl |
2 |
|
SoS Friedrich- von- Bodelschwingh |
gesamtstädtisch |
2 |
|
Insgesamt 10 Schulen |
|
21 |
D.1.b. Umsetzung Starterschulen I (*siehe Anmerkung)
|
Schule und Kooperationspartner |
Gruppen |
||
|
|
Soll |
Ist |
Anzahl
Kinder |
|
GS Kipper / Ev. Jugend |
2 |
1 |
25 |
|
GS Emil- Schumacher./ Ev. Jugend |
3 |
3 |
75 |
|
GS Janusz- Korczak / Ev. Jugend |
2 |
2 |
59 |
|
GS Erwin- Hegemann / Diakonisches Werk |
2 |
2 |
52 |
|
GS Boloh / FEifS* |
2 |
2 |
36 |
|
GS Freiherr- vom- Stein / AWO |
2 |
1 |
26 |
|
GS Hermann- Löns / Ev. Jugend* |
2 |
2 |
33 |
|
GS Overbergschule / Caritas* |
1 |
1 |
26 |
|
Heideschule Hohenlimburg / AWO |
2 |
1 |
24 |
|
GS Eilpe / Ev. Jugend* |
2 |
1 |
26 |
|
SoS Friedrich- von- Bodelschwingh / Ev. Jugend |
2 |
2 |
26 |
|
insgesamt 11 Schulen |
22 |
18 |
408 |
*
Die Standortauswahl erfolgte unter Berücksichtigung der
Stadtbezirke, nach konzeptioneller
Rücksprache mit den einzelnen Schulen und unter Einbeziehung der baulichen
Erfordernisse.
Anstelle der GS Henry- van- de- Velde startete die GS Boloh im Stadtbezirk Mitte. Die GS Hermann- Löns und die Overbergschule im Stadtbezirk Nord starteten entsprechend des Beschlusses des Schulausschusses vom 28.01.2004. Die GS Eilpe startete anstelle der GS Franzstraße im Stadtbezirk Eilpe/ Dahl.
Die Auswahl der Kooperationspartner trafen die Schulen im Rahmen ihrer Schulkonferenzen.
D.2. Handlungsbedarfe im stufenweisen Ausbau
D.2.1. Bedarfsgerechte
Einrichtung zusätzlicher Gruppen an den Starterschulen I
Anmeldungen/ Wartelisten an den
Starterschulen I
Einzelne Standorte wie die Grundschulen Janusz-Korczak, Emil
Schumacher und Erwin-Hegemann sind - mit entsprechenden Wartelisten- bereits
heute über die gegebene Kapazität hinaus nachgefragt. Diese Situation bietet
für die nachrückenden Lernanfänger der folgenden Schuljahre nur eingeschränkt
die Möglichkeit zur Teilnahme an der Offenen Ganztagsschule.
Weiterhin erfordert die Auflösung der großen
altersgemischten Gruppen in den Kindertageseinrichtungen zusätzliche Kapazitäten
an den bestehenden Standorten. Seitens der GS Erwin- Hegemann und der GS Emil-
Schumacher wird die Inbetriebnahme der zusätzlichen Gruppen jedoch erst zum
Schuljahr 2006/ 07 als realisierbar angesehen. Diesbezüglich sind noch
Verhandlungen mit dem Kooperationspartner zu führen und die räumlichen
Voraussetzungen müssen bis dahin geschaffen sein. Die GS Janusz- Korczak sieht
einem Ausbau zum Schuljahr 2005/ 06 positiv entgegen. Der bedarfsgerechte
Ausbau dieser Standorte wird in den Baubesichtigungen berücksichtigt. Je
zügiger der geplante Ausbau vor Ort insgesamt erfolgt, um so intensiver können
die Fördermittel noch vor Erreichung der NRW- Zielmarke von 25 % landesweiter
Bedarfsdeckung ausgeschöpft werden. Abweichend von dieser Obergrenze des Landes
kann- solange die Bundesmittel und Landesmittel zur Verfügung stehen- auf die
jeweilige Kommune bezogen, auch eine deutlich höhere Quote realisiert werden.
Zunächst wurde dies in der Hagener Ausbauplanung nicht berücksichtigt. Jedoch ist aber die flächendeckende
bedarfsgerechte Betreuung an der Offenen Ganztagsschule für die Stadt Hagen im
Ergebnis insgesamt kostengünstiger, als der sonst erforderliche Ausbau an
Plätzen für schulpflichtige Kinder in den Kindertageseinrichtungen. Die
angestrebten Konsolidierungen in diesem Bereich korrespondieren mit den
Ausgaben für die Offene Ganztagsschule.
D.2.2. Inbetriebnahme
der Starterschulen II, wie in der Umsetzung dargestellt
D.2.3. Ausbaustufe
II
Schuljahr 2005/ 06
D.2.3.a. Ursprüngliche
Planung Starterschulen II (*siehe Anmerkung)
|
Schule |
Stadtbezirk |
Geplante Gruppenzahl |
|
GS Friedrich- Harkort |
Haspe |
2 |
|
GS Geweke* |
Haspe |
2 |
|
GS Funckepark |
Mitte |
2 |
|
Vinckeschule |
Nord |
2 |
|
GS Gebrüder Grimm |
Nord |
2 |
|
GS Im Kley |
Hohenlimburg |
2 |
|
Regenbogenschule |
Hohenlimburg |
2 |
|
GS Astrid- Lindgren* |
Eilpe/ Dahl |
1 |
|
Goetheschule (kath. GS)* |
Nord |
2 |
|
SoS Fritz-Reuter |
Nord |
2 |
|
Insgesamt 10 Schulen |
|
19 |
D.2.3.b. Umsetzung Starterschulen II (*siehe Anmerkung)
|
Schule und Kooperationspartner |
Geplante Gruppen- zahl |
Stand der Anmeldungen (31.01.2005) |
GS
Friedrich-Harkort/ Ev. Jugend
|
2 |
21 |
GS
Kückelhausen/ Ev. Jugend*
|
2 |
48 |
GS
Funckepark/ Ev. Jugend
|
2 |
37 |
GS
Henry-van-de-Velde/ Caritas*
|
2 |
50 |
GS
Vincke/ Diakonisches Werk
|
2 |
36 |
GS
Franzstraße/ Ev. Jugend*
|
2 |
25 |
GS
Dahl/ Ev. Jugend*
|
2 |
20 |
GS Im
Kley/ Ev. Jugend Iserlohn
|
2 |
49 |
GS
Regenbogen/ Ev.Jugend Iserlohn
|
2 |
34 |
SoS
Fritz- Reuter/ Ev. Jugend
|
2 |
20 |
insgesamt
10 Schulen
|
20 |
insgesamt 340 |
*
Auch hier erfolgte die Standortauswahl unter
Berücksichtigung der Stadtbezirke, nach konzeptioneller Rücksprache mit den
einzelnen Schulen und unter Einbeziehung der baulichen Erfordernisse.
Anstelle der GS Geweke startet die GS Kückelhausen, die
bereits für die 1. Ausbaustufe vorgesehen war, im Stadtbezirk Haspe. Die GS
Dahl startet anstelle der GS Astrid- Lindgren im Stadtbezirk Eilpe/ Dahl. Die
GS Franzstraße und die GS Henry- van- de- Velde starten wie vorab vereinbart im
Schuljahr 2005/ 06. Die Goetheschule hat entschieden, erst im Schuljahr 2006/
07 zu starten.
Die Starterschulen II und ihre Kooperationspartner befinden
sich in den konzeptionellen Planungen. Das Anmeldeverfahren wurde gleichzeitig
mit dem Lernanfänger-Anmeldeverfahren im November 2004 durchgeführt. An allen
Standorten fanden Eltern- Informationsabende statt.
Die Vorplanung baulicher Maßnahmen läuft bereits; notwendige
Zuschußanträge wurden zum 31.01.05 gestellt.
Die Beantragung der Landesmittel wird zum 30.04.2005
erfolgen.
D.3. Weitergehende
Planung im stufenweisen Ausbau
D.3.1. Ausbaustufe
III Schuljahr
2006/ 07
D.3.1.a. Ursprüngliche
Planung Starterschulen III (*siehe Anmerkung)
|
Schule |
Stadtbezirk |
Geplante Gruppenzahl |
|
GS Hestert |
Haspe |
2 |
|
GS Goldberg |
Mitte |
2 |
|
GS Emst |
Mitte |
2 |
|
GS Boloh* |
Mitte |
2 |
|
GS Hermann- Löns* |
Mitte |
2 |
|
GS Dahl* |
Eilpe/ Dahl |
2 |
|
GS Meinolf |
Mitte |
2 |
|
GS Wesselbach |
Hohenlimburg |
2 |
|
SoS August- Hermann- Francke |
gesamtstädtisch |
2 |
|
SoS Pestalozzi |
gesamtstädtisch |
2 |
|
insgesamt 10 Schulen |
|
20 |
*
Die GS Boloh startete bereits im Schuljahr 2004/ 05 anstelle
der GS Henry- van de- Velde; ebenso die GS Hermann- Löns und die
Overbergschule, die für das Schuljahr 2007/ 08 vorgesehen war. Die GS Dahl
startet zum Schuljahr 2005/ 06 anstelle der GS Astrid- Lindgren.
D.4. Ausbaustufe
IV
Schuljahr 2007/ 08
D.4.a. Ursprüngliche
Planung Starterschulen IV (*siehe Anmerkung)
|
Schule |
Stadtbezirk |
geplante Gruppenzahl |
|
GS Spielbrink |
Haspe |
2 |
|
GS Kuhlerkamp |
Mitte |
2 |
|
GS Karl- Ernst- Osthaus |
Mitte |
4 |
|
GS Helfe |
Nord |
2 |
|
GS Berchum- Garenfeld |
Hohenlimburg |
2 |
|
GS Reh |
Hohenlimburg |
2 |
|
GS Eilpe* |
Eilpe/ Dahl |
2 |
|
GS Rummenohl |
Eilpe/ Dahl |
1 |
|
GS Liebfrauen |
Nord |
2 |
|
GS Overberg* |
Nord |
1 |
|
insgesamt 10 Schulen |
|
20 |
Die GS Eilpe startete bereits im Schuljahr 2004/05 anstelle der GS Franzstraße, welche zum Schuljahr 2005/ 06 an den Start geht. Die Overbergschule startete bereits im Schuljahr 2004/ 05 entsprechend des Beschlusses des Schulausschusses vom 28.01.2004.
Die Bedarfsorientierung und
Standortauswahl in den beiden letzten Ausbaustufen muss unter dem Gesichtspunkt
der bisher erreichten Flächendeckung in den Stadtbezirken analysiert werden.
E. Handlungsbedarfe in der Finanzierung
E.1. Das Budget der Kooperationspartner
Zur Umsetzung des pädagogischen Konzeptes stehen den Trägern
an Grundschulen jährlich 35.500 € für eine Gruppe mit 25 Kindern zur
Verfügung. An den Sonderschulen stehen bei gleichem Programm, Zeitumfang und
Personaleinsatz pro Gruppe jährlich 19.740 € zur Verfügung.
Zur Erreichung der Qualitätsstandards ist diese
Finanzausstattung insbesondere im Sonderschulbereich absehbar nicht
auskömmlich.
Die Fachtagung des LWL vom 29.- 30.11.04 in Vlotho
verdeutlichte Erfahrungswerte der Kommunen in NRW, in denen die Offene
Ganztagsschule seit dem Schuljahr 2003/ 04 in Betrieb ist. Das als erforderlich
zugrundegelegte Jahresbudget beläuft sich in der Regel auf 40.000 € pro
Grundschulgruppe. Diese Zielrichtung muss auch für die Sonderschulen gelten.
Die hierdurch entstehenden Mehrkosten sind in Relation zu den Betreuungskosten
in den Regeleinrichtungen gemäß GTK zu sehen
E.1.1. Vergleichsbetrachtung
mit dem Bereich der Kindertages-einrichtungen
Kosten pro Kindergartengruppe: 89.589,00
€ = 3.583,56 € pro
Kind
Kosten pro Tagesstättengruppe: 103.005,00 € =
5.150,25 € pro Kind
Kosten pro Ganztagsgruppe (GS): 40.000,00 € = 1.600,00 € pro Kind
Kosten pro Ganztagsgruppe (SoS): 26.940,00 € = 2.245,00 € pro Kind
Aufgrund der vorliegenden Erfahrungen wurden die bisherigen finanziellen Planungsgrundlagen überprüft.
Das Budget der Kooperationspartner entspricht den
Betriebskosten, die sich aus Personal- und Sachkosten zusammensetzen. Die
Personalstandards sind gemäß des Ratsbeschlusses vom 11.03.2004 für alle Träger
verbindlich in der Kooperationsvereinbarung definiert.
Es wird vorgeschlagen, die Höhe der Betriebskosten wie
dargestellt anzupassen:
E.2. Finanzierungsmodelle
im Bereich Betriebskosten
E.2.1.
Finanzierungsvorschlag 1:
|
Berechnung für 1 Gruppe mit 25 Kindern an Grundschulen |
|
|
|||
|
|
2004/2005 |
|
|
2005/2006 |
|
|
|
Einnahmen |
Ausgaben |
|
Einnahmen |
Ausgaben |
|
|
|
|
|
|
|
|
Personalausgaben |
|
26.000 € |
|
|
32.500 € |
|
Sachausgaben |
|
9.500 € |
|
|
7.500 € |
|
|
|
|
|
|
|
|
Landeszuschuss (820 € pro Teilnehmer) |
20.500 € |
|
|
20.500 € |
|
|
Elternbeitrag |
15.000 € |
|
|
9.000 € |
|
|
Summe |
35.500 € |
35.500 € |
|
29.500 € |
40.000 € |
|
Zuschussbedarf |
0 € |
|
|
10.500 € |
|
E.2.2.
Finanzierungsvorschlag 2:
|
Berechnung für 1 Gruppe mit 12 Kindern an Sonderschulen |
|
|
|||
|
|
2004/2005 |
|
|
2005/2006 |
|
|
|
Einnahmen |
Ausgaben |
|
Einnahmen |
Ausgaben |
|
|
|
|
|
|
|
|
Personalausgaben |
|
|
|
|
23.340 € |
|
Sachausgaben |
|
|
|
|
3.600 € |
|
|
|
|
|
|
|
|
Landeszuschuss (1045 € pro Teilnehmer) |
12,540 € |
|
|
12.540 € |
|
|
Elternbeitrag |
7.200 € |
|
|
4.320 € |
|
|
Summe |
19.740 € |
19.740 € |
|
16.860 € |
26.940 € |
|
Zuschussbedarf |
0 € |
|
|
10.080 € |
|
E.3. Personalkosten
Bei den Personalkosten ist zunächst die allgemeine
Kostensteigerung aufgrund von Tariferhöhungen berücksichtigt worden. Weiterhin
wurde eine Anpassung der Personalkosten für die ausfinanzierte Ergänzungskraft
(19,25 W-Std., BAT VII) vorgenommen.
Daneben wird auch zukünftig angestrebt, kostenneutral
geeignete Ergänzungskräfte in Kooperation mit der ARGE in das Konzept zu
integrieren. Auf Grund der idealen Rahmenbedingungen (Reintegration in den
Arbeitsmarkt, gute Übernahmebedingungen durch das Ausbauprogramm, Schaffung von
Ganztagsplätzen als Voraussetzung für die Vermittlungstätigkeit der ARGE)
sollte dieser Weg auch künftig realisierbar sein.
E.4. Sachkosten
Für eine zukünftige Anpassung der Sachkosten werden
beginnend ab dem Schuljahr 2005/2006 die Sachkosten teilnehmerabhängig
festgesetzt. Im Einzelnen werden folgende Kosten berücksichtigt:
Honorarmittel, Sachmittel, Fortbildung, ein
“Feuerwehrtopf” für unvorhersehbare Ausgaben sowie Regie- und
Verwaltungskosten. Als Sachkosten je Teilnehmer und Schuljahr werden 300
€ angesetzt.
Die Honorarmittel sind überwiegend für Projekte,
Arbeitsgemeinschaften und ergänzende Angebote eingeplant. Daneben können sie
auch für zusätzliches Personal zur allgemeinen Durchführung des
außerunterrichtlichen Angebots eingesetzt werden.
Aus dem Ansatz für Sachmittel müssen nach der
Erstausstattung der Gruppen zunehmend Verbrauchsmaterialien finanziert werden.
Ebenfalls Ersatzbeschaffungen von Lehr- und Lernmitteln.
Bereits in den ersten Wochen des Betriebes hat sich gezeigt,
dass nicht alle SchülerInnen am Mittagstisch teilnehmen. Um dieses Ziel dennoch
zu erreichen, sind im Sachmittelansatz auch Finanzierungsanteile enthalten, die
der Kooperationspartner in eigener Finanzverantwortung zur Teilkostendeckung
des Mittagstisches einsetzen kann.
E.5. Kindgerechte
Mittagsverpflegung
Das
Angebot des Mittagstisches ist ein elementarer Bestandteil der
Ganztagskonzeption. Trotz wirtschaftlicher Preiskalkulation von ca. 2,50 - 3,00
€ für eine angelieferte warme Mahlzeit ist dieser Beitrag, summiert auf
ca. 50,00 € monatlich, vor allem von der überwiegenden Zahl der Eltern
mit geringem Einkommen nicht leistbar:
·
Viele
Kinder nehmen nicht am Mittagessen teil,
·
manche
Kinder werden mit Verpflegung von zu Hause versorgt,
·
ein
Großteil der Kinder ist weder zum Mittagessen angemeldet, noch von zuhause
versorgt.
Hinsichtlich
der Logistik eines möglichen Anbieters wird derzeit für mehrere Schulen das
Angebot eines kindgerechten gesunden und preisgünstigen “Kalt-Warm-
Imbiss” für ca. 1,30 € incl. Anlieferung geprüft. Zur reibungslosen
Mittagsversorgung für alle Kinder werden vor Ort kreative Lösungsmöglichkeiten
entwickelt. Über die moderate Aufstockung der Trägerbudgets können
außergewöhnliche Härten besonders problematischer Einzelfälle aufgefangen
werden.
E.6. Finanzierung des Budgets der Kooperationspartner durch den
Schulträger
E.6.1. Landeszuweisung
Die
Landeszuweisung beträgt pro TeilnehmerIn – wie bisher- 820 € pro
Schuljahr.
Für den
Bereich der Sonderschulen beträgt die Landeszuweisung pro Kind 1.045 € .
E.6.2. Elternbeiträge
Bei den
Elternbeiträgen wurde nach der Planung von einem durchschnittlichen Beitrag von
50 € pro Teilnehmer/ Monat ausgegangen. Der ermittelte Betrag beruhte auf
einer Abfrage bei 6.000 Erziehungsberechtigten in Form einer Selbstauskunft im
Sommer 2003.
Die Festsetzung der
Elternbeiträge zum Schuljahr 2004/2005 hat jedoch gezeigt, dass dieser
Durchschnittsbetrag nicht erreicht wurde. Nach einer Prognose auf Grundlage der
bisher festgesetzten Elternbeiträge wird der geplante durchschnittliche
Monatsbeitrag perspektivisch bis zum Endausbau im Schuljahr 2007/2008 nicht
erreichbar sein. Die Gründe hierfür sind vielfältig:
·
Zum
Zeitpunkt der Elternbefragung war erlasskonform der Wegfall des
Betreuungsprogramms “acht bis eins” an einer Offenen Ganztagsschule
vorgesehen. Eine spätere Erlassänderung ermöglicht nun die Parallelstruktur des
Betreuungsprogramms “acht bis eins” innerhalb einer Offenen
Ganztagsschule, was Verschiebungen im Beitragsaufkommen nach sich zieht.
·
Aufgrund
der gesamtwirtschaftlichen Lage ist vergleichsweise das Beitragsaufkommen im
Bereich der Kindertagesstätten in den letzten 2 Jahren um 12,5% zurückgegangen.
Dieser Rückgang ist auf den Bereich der Offenen Ganztagsschule übertragbar.
·
Die
Veränderungen in der Einkommensberechnung auf Grundlage von Hartz IV führen
dazu, dass Eltern die bisher in Beitragsstufe 2 (45 Euro) eingruppiert waren
und nun Bezieher von Arbeitslosengeld II sind, beitragsfrei eingestuft werden
müssen.
Nach der derzeitigen
Prognose ist insgesamt von einem durchschnittlichen Elternbeitrag von 30
€ pro Teilnehmer/ Monat auszugehen. Dieser Beitrag wird auch für die
weiteren Finanzplanungen zugrunde gelegt.
E.7. Erwirtschaftung von
Elternbeiträgen nach der Einkommens-prüfung und Beitragsfestsetzung (Stand:
Januar 2005)
|
Jahreseinkommen |
Monatsbeitrag 1. Kind /
Geschwisterkind |
Anzahl der Elternbeiträge 1. Kind /
Geschwisterkind |
|
0 € bis 12.271,00 € |
0,00
€ |
204 (davon 125 Leistungsempfänger) |
|
12.271,01 € bis
24.542,00 € |
45,00
€ / 22,50 € |
68 / 10 |
|
24.542,01 € bis
36.813,00 € |
65,00
€ / 32,50 € |
53 / 3 |
|
36.813,01 € bis
49.084,00 € |
85,00
€ / 42,50 € |
20 / 1 |
|
über 49.084,01 € |
100,00 €
/ 50,00 € |
34 / 4 |
|
|
|
|
E.7.1. Nicht
gedeckte Ausgabenanteile
Zusammenfassend ergeben sich pro Teilnehmer im Grundschulbereich
Einnahmen aus der Landeszuweisung i.H.v. 820 € und aus dem Elternbeitrag
i.H.v. 360 € , mithin 1.180 € pro Schuljahr.
Demgegenüber besteht ein Ausgabebedarf pro Teilnehmer von 1.600
€.
Im Ergebnis besteht pro Teilnehmer im Grundschulbereich ein
Zuschussbedarf von420 €. Entsprechend beläuft sich der Zuschussbedarf für
eine Gruppe mit 25 Teilnehmern auf 10.500 €.
Im Primarbereich der Sonderschulen stehen pro
Teilnehmer Einnahmen aus der Landeszuweisung i.H.v. 1.045 € und aus dem
Elternbeitrag i.H.v. 360 € , mithin 1.405 € pro Schuljahr zur
Verfügung.
Der Ausgabebedarf beläuft sich pro Teilnehmer von 2.245
€.
Im Ergebnis besteht pro Teilnehmer im Sonderschulbereich ein
Zuschussbedarf von 840 €.
Entsprechend beläuft sich der Zuschussbedarf für eine Gruppe mit 12 Teilnehmern
auf 10.080 €.
Bei der Sonderschulen ergibt sich pro Teilnehmer der
doppelte Zuschussbedarf wie im Grundschulbereich. Grund hierfür ist, dass die
Gruppenstärke im Sonderschulbereich lediglich 12 Teilnehmer umfasst, jedoch
eine annähernd gleiche Personalbemessung wie bei einer Grundschulgruppe mit 25
Teilnehmer erforderlich ist. Die Landesförderung berücksichtigt dies, indem
gegenüber Grundschülern eine höhere Förderung von 225 € erfolgt. Dies ist
jedoch bei weitem nicht ausreichend, um die Disproportionalität hinsichtlich
der Finanzierung bei den Gruppen auszugleichen.
Die dargestellten Ausgabenbedarfe (1.600 Euro für
Grundschulkinder und 2.245 Euro je Kind im Sonderschulbereich) resultieren aus
einer qualitativen Annäherung an den Betreuungsstandard im Bereich der
Kindertageseinrichtungen. Durch den Abbau der großen altersgemischten Gruppen in
Stadtteilen mit offenen Ganztagsschulen, besteht für
Grundschul-/Sonderschulkinder mit Betreuungsbedarf nur noch die Möglichkeit zur
offenen Ganztagsschule zu wechseln. Eine Beibehaltung der Betreuungsqualität
wird von den Eltern vorausgesetzt. Wie die Vergleichstabelle mit den
Zuschussbedarfen im Kita-Bereich (Seite 10) zeigt sind die aufgeführten
erhöhten Zuschüsse zur Verbesserung der Qualität bei den offenen
Ganztagsschulen im Ergebnis kostengünstiger.
Nachfolgend eine tabellarische Darstellung, wie sich das
Betriebskostendefizit nach dem derzeitigen Stand in den Folgejahren
voraussichtlich entwickeln wird:
|
Schuljahr |
Grundschulen |
Sonderschulen |
Zuschussbedarf insgesamt |
|
|||||
|
|
Gruppen-zahl |
Zuschuss-bedarf |
Gruppen-zahl |
Zuschuss-bedarf |
|
||||
|
2005/2006 |
39 |
409.500 € |
4 |
40.320 € |
449.820 € |
||||
|
2006/2007 |
55 |
577.500 € |
8 |
80.640 € |
658.140 € |
||||
|
2007/2008 |
72 |
756.000 € |
8 |
80.640 € |
836.640 € |
||||
Eine teilweise Finanzierung der zusätzlichen Aufwändungen
ist ggf. über Mittelumschichtungen über die Schulpauschale möglich. Über
weitere Mitfinanzierungen ist noch zu entscheiden.
E.8. Interkommunaler
Vergleich
Eine telefonische Abfrage in Nachbargemeinden bezüglich des
Einsatzes städtischer Eigenmittel bestätigt den in NRW vielerorts erkennbar
gewordenen Trend. Dieser zeigt sich konkret an den Beispielen der folgenden 4
Städte:
Stadt Dortmund : 1,2 Mill. €
Stadt Gütersloh : 0,5 Mill. €
Stadt Münster : 0,9 Mill. € perspektivisch zum
Schuljahr 2005/ 06 sind
1,2 Mill. € in
der politischen Beratung
Stadt Witten : Alle Erfahrungswerte sind ähnlich wie
in Hagen
F. Handlungsbedarf in der Administration:
Management des
Umsetzungsprozesses und Personalbedarf
Für die Berechnung und Einziehung der Elternbeiträge ist
eine zusätzliche Stelle eingerichtet, deren haushaltstechnische Kompensation
über den entfallenden städt. Zuschuss für den Kinderhort Kurze Strasse erfolgt.
Der städtische Zuschuss und der städtische Trägeranteil liegen hier insgesamt
bei 62.200,- Euro.
Durch verwaltungsinterne Umorganisation wurde eine
Ansprechpartnerfunktion für alle am Prozess Beteiligten geschaffen, um
Transparenz herzustellen und Koordination zu ermöglichen. Das Gesamtvolumen der
Implementierung der gemeinsamen Schulentwicklungs- und Jugendhilfeplanung wird
zur Zeit durch erhebliche Arbeitsverdichtung auf Seiten beider Fachämter
geleistet.
Die pädagogische und wirtschaftliche Administration
erstreckt sich im Wesentlichen auf das Spektrum
folgender Aufgabenbereiche und Arbeitsfelder:
·
Fachberatung
für Schulen und Jugendhilfeträger sowie für weitere Einrichtungen und
Organisationen ( z.B. Stadtsportbund, Musikschule, Vereine,
Freiwilligenzentrale, Künstler und andere freie Anbieter, etc.)
·
Geschäftsführung
für die Steuerungsgruppe
·
Koordination,
Prozessbegleitung und standortbezogene Beratung der Schulen und
Kooperationspartner
·
Vertretung
der Offenen Ganztagsschulen für den Schulträger in der Arbeitsgemeinschaft 5
“Offene Ganztagsschule” nach § 78 KJHG (Kinder- und
Jugendhilfegesetz) und weiteren Gremien
·
Evaluierung
nach den Vorgaben des Landes und fachliche Dokumentation des lokalen
Umsetzungsprozesses
·
Mitwirkung
bei der Qualitätsentwicklung und Prüfung der Qualitätsberichte der
Kooperationspartner
·
Widerspruchs-
und Klageverfahren infolge inhaltlicher Beanstandungen. Gestaltung und
Durchführung der Elternberatung und Elterninformation
·
Informationsbroschüre
“Offene Ganztagsschule in Hagen” und Durchführung von
Informationsveranstaltungen
·
Haushaltsrechtliche
und formaljuristische Administration des Umsetzungsprozesses und Kontraktmanagements
·
Berechnung
der Personalkosten und Sachkosten als Budgets der Kooperationspartner
·
Aktualisierung
der städtischen Satzung über Elternbeiträge, sowie der Rahmenvereinbarung und
der Kooperationsvereinbarung mit den Jugendhilfeträgern in Hagen als
Kooperationspartner
·
Beantragung,
Bewirtschaftung und Abrechnung der Fördermittel des Landes, Etatverwaltung und
Prüfung der Verwendungsnachweise der Kooperationspartner
·
Beantragung,
Bewirtschaftung und Abrechnung der Investitionsmittel des Bundes,
Etatverwaltung und Prüfung der
Verwendungsnachweise der Kooperationspartner
·
Beschaffung
und Abrechnung der Erstausstattung von Mobiliar, Ausstattung, Lehr- und
Lernmitteln und der Ersatzbeschaffung
·
Überwachung
des Beitragsaufkommens, finanztechnische Analysen, Steuerung der Finanzierung
·
Koordination
und Abstimmung der bauplanerischen Maßnahmen und räumlichen
Ausstattungserfordernissen, sowie den diversen Gestaltungsprojekten der
Außenanlagen an den einzelnen Schulstandorten im Rahmen der Verfügung stehenden
Investitionsmittel und auf dem Hintergrund der Ganztagskonzepte der Schulen
Es ist ein erhöhter Bedarf an Koordination und Fachberatung
bei den Kooperationspartnern und bei den Schulen zu verzeichnen, der bereits
jetzt nicht ausreichend gedeckt werden kann. Aufgrund des dargestellten
Ausbauprogrammes wird dieser Bedarf stetig steigen.
Inwieweit hier weitere personelle Ressourcen erforderlich
sind, wird nach Bemessung und verwaltungsinterner Abstimmung gesondert
vorgelegt.
G. Investitionsmittel
Für
notwendige Investitionen zum Ausbau der Offenen Ganztagsschulen stellt der Bund
über die Länder aus dem Programm “Zukunft, Bildung und Betreuung”
Fördermittel zur Verfügung. Die Höhe der Fördermittel beläuft sich pro Gruppe
insgesamt auf 115.000 €, in Summe auf ca. 9,2 Millionen Euro.
Zu den
Fördermitteln sieht das Programm einen 10% Eigenanteil des Schulträgers vor.
Dieser Eigenanteil wird durch die Anrechnung “unbarer
Dienstleistungen”, die als Personalaufwand im Zusammenhang mit dem Ausbau
der Räumlichkeiten entstehen, erbracht.
Als Anlagen
sind dieser Vorlage tabellarische Aufstellungen über die einzelnen
Investitionsmaßnahmen der Schuljahre 2004/2005 und 2005/2006, sowie ein
Ausblick über die Investitionsvolumen der Schuljahre 2006/2007 und 2007/2008
beigefügt.
Resümee
Der Erlass zur Offenen Ganztagsschule hat die Kommunen in
NRW und so auch die Stadt Hagen vor große Herausforderungen gestellt.
In der sich neu gestaltenden Landschaft von Bildung und
Erziehung durch das Zusammenwirken von Schule und Jugendhilfe sind inzwischen
Chancen des gemeinsamen Entwicklungsprozesses sichtbar geworden.
Der Kooperationsverbund zur wissenschaftlichen Begleitung
der Offenen Ganztagsschule führte im Auftrag des Ministeriums für Schule, Jugend
und Kinder des Landes NRW am 11.02.2005 im Hamm den Bilanz- und
Perspektivkongress “1 Jahr Offene Ganztagsschule in NRW” durch.
Im Rahmen dieser Veranstaltung hat die Ämterübergreifende
Arbeitsgruppe die Chronologie und Systematik des Entwicklungsprozesses zu einer
flächendeckenden Ganztagsstruktur in der Schrittfolge “der Hagener
Merkmale” vorgestellt.
Eine umfassende Dokumentation des Umsetzungsprozesses der
Offenen Ganztagsschule in Hagen wird zeitnah zu dieser Vorlage gesondert
vorgelegt.
Mit der Offenen Ganztagsschule eine Annäherung an den
Standard der europäischen Nachbarländer zu erreichen, ist eine langfristige
nationale Perspektive.
Dass die PISA- Studie seitens der OECD (Organisation für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) in Auftrag gegeben wurde, zeigt
den Zusammenhang von Wirtschaft und Pädagogik auf. Bildung und Erziehung sind
die Grundfesten für gesellschaftlichen Wohlstand. Bildungsbenachteiligung geht
einher mit sozialer Perspektivlosigkeit.
Die Entwicklung der Offenen Ganztagsschule in Hagen auf
Basis der Erlasse des Landes und des Ratsbeschlusses ist dank des konstruktiven
Zusammenwirkens mit den Schulen und den Kooperationspartnern ein wichtiger
Schritt zur positiven Veränderung der lokalen Bildungs- und Betreuungssituation.
Die von den Kooperationspartnern vereinbarten und vom Rat beschlossenen
Qualitätskriterien (Fachkräfteeinsatz etc.) bieten die Perspektive, Betreuung,
Förderung und Bildung zu verzahnen und weiter zu entwickeln.
Anlage 1
Tabellarische
Aufstellungen über die Investitionen bei den
Offenen
Ganztagsschulen
|
|
|
|
|
Investitionen
Starterschulen I zum Schuljahr 2004/2005 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Schule / Maßnahmen |
Gesamt- |
|
|
|
kosten |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Grundschule
Kipper (2 Gruppen) |
160.500 € |
|
a.) |
Renovierung des jetzigen
Betreuungsraumes |
10.000 € |
|
b.) |
Herrichtung der zwei Kellerräume
als Küchenraum, Essraum, Gruppenraum |
80.000 € |
|
c.) |
Einrichtung Küchenraum, Essraum |
40.000 € |
|
d.) |
Allgemeine Ersteinrichtung |
14.500 € |
|
e.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
f.) |
Außenanlagen |
10.000 € |
|
|
|
|
|
|
GS
Emil-Schumacher (3 Gruppen) |
115.750 € |
|
a.) |
Renovierung der ehemaligen Wohnung
im Dachgeschoss |
20.000 € |
|
b.) |
Ausbau der ehemaligen Schulküche
als zukünftigen Essensraum |
15.000 € |
|
c.) |
Ausbaus des Nebemraums zur Küche |
10.000 € |
|
d.) |
Einrichtung Küchenraum, Essraum |
30.000 € |
|
e.) |
Allgemeine Ersteinrichtung |
21.750 € |
|
f.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
9.000 € |
|
g.) |
Außenanlagen |
10.000 € |
|
|
|
|
|
|
GS
Janusz-Korczak (2 Gruppen) |
185.500 € |
|
a.) |
Ausbau von 2 goßen Räumen im DG
als Gruppenräume |
70.000 € |
|
b.) |
Grundinstansetz. der ehemaligen
Schulküche |
50.000 € |
|
c.) |
Einrichtung Küchenraum, Essraum |
35.000 € |
|
d.) |
Allgemeine Ersteinrichtung |
14.500 € |
|
e.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
f.) |
Außenanlagen |
10.000 € |
|
|
|
|
|
|
Erwin
Hegemann (2 Gruppen) |
305.500 € |
|
a.) |
Die ehemalige Hausmeisterwohnung
wird zu Gruppenräumen umgebaut |
180.000 € |
|
b.) |
Die Schulküche im Keller wird
entfernt, der Raum wird durch eine Abtrennung zum kombinierten Küchen- und
Essensraum ausgebaut. |
60.000 € |
|
c.) |
Einrichtung Küchenraum, Essraum |
35.000 € |
|
d.) |
Allgemeine Ersteinrichtung |
14.500 € |
|
e.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
f.) |
Außenanlagen |
10.000 € |
|
|
|
|
|
|
GS Boloh (2
Gruppen) |
115.500 € |
|
a.) |
Die alte Schulküche wird entfernt
und zum Küchenbereich ausgebaut. |
10.000 € |
|
b.) |
Der bisherige Raum des
Schulkindergartens wird zum Essensraum mit Teeküche ausgebaut |
10.000 € |
|
c.) |
Die bisher genutzten Räume der
Betreuung werden renoviert (= 2 Gruppenräume, angrenzende Bücherei, sowie
Spielbereich ) |
20.000 € |
|
d.) |
Einrichtung Küchenraum, Essraum |
30.000 € |
|
e.) |
Allgemeine Ersteinrichtung |
14.500 € |
|
f.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
g.) |
Außensportanlage,
Außenanlagen |
25.000 € |
|
|
|
|
|
|
GS
Freiherr-vom Stein (2 Gruppen) |
880.500 € |
|
a.) |
Abriss des vorhandenen maroden
Pavillons , Neubau eines größeren Pavillons, in dem die 2 Klassenräume
ersetzt werden, zudem der Ganztagsbereich untergebracht wird. |
820.000 € |
|
b.) |
Einrichtung Küchenraum, Essraum |
30.000 € |
|
c.) |
Allgemeine Ersteinrichtung |
14.500 € |
|
d.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
e.) |
Außenanlagen |
10.000 € |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
GS
Heideschule (2 Gruppen) |
85.500 € |
|
a.) |
Renovierung von 2 bisherigen
Klassenräumen als Gruppenräume, einer dieser Räume wird auch als Essensraum
mitgenutzt. |
20.000 € |
|
b.) |
Ausbau eines Küchenbereiches durch
Abtrennung eines Flurbereiches |
10.000 € |
|
c.) |
Einrichtung Küchenraum, Essraum |
25.000 € |
|
d.) |
Allgemeine Ersteinrichtung |
14.500 € |
|
e.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
f.) |
Außenanlagen |
10.000 € |
|
|
|
|
|
|
GS Eilpe (2
Gruppen) |
250.500 € |
|
a.) |
Die ehemalige Hausmeisterwohnung
wird zu Gruppenräumen ausgebaut |
160.000 € |
|
b.) |
Im Kellergeschoss wird ein Küchen
und Essbereich geschaffen |
30.000 € |
|
c.) |
Einrichtung Küchenraum, Essraum |
30.000 € |
|
d.) |
Allgemeine Ersteinrichtung |
14.500 € |
|
e.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
f.) |
Außenanlagen |
10.000 € |
|
|
|
|
|
|
Friedr.-v-Bodelschwingh-Sch.
(LB) (2 Gruppen) |
85.750 € |
|
a.) |
Erweiterung der Schulküche für den
zusätzlichen Zweck der Essensausgabe im offenen Ganztag |
10.000 € |
|
b.) |
Renovierung eines Materailraumes
zum AG-Raum "Musik" |
5.000 € |
|
c.) |
Umbau des Sprachlabors, zukünftige
Nutzung als Gruppenraum - einschließlich der Nutzung für Bewegungsübungen |
5.000 € |
|
d.) |
Renovierung eines Mehrzweckraumes,
zukünftige Nutzung als Gruppenraum |
10.000 € |
|
e.) |
Einrichtung Küchenraum, Essraum |
25.000 € |
|
f.) |
Allgemeine Ersteinrichtung |
14.500 € |
|
g.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.250 € |
|
h.) |
Außenanlagen |
10.000 € |
|
|
|
|
|
|
GS
Hermann-Löns- Schule (2 Gruppen) |
230.000 € |
|
a.) |
Umbau / Ausbaumaßnahmen |
160.000 € |
|
b.) |
Renovierungen |
10.000 € |
|
c.) |
Einrichtung Küchenraum Essraum |
30.000 € |
|
d.) |
Allgemeine Ersteinrichtung |
14.000 € |
|
e.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
f.) |
Außenanlagen |
10.000 € |
|
|
|
|
|
|
GS
Overbergschule (1 Gruppe) |
115.000 € |
|
a.) |
Umbau / Ausbaumaßnahmen |
80.000 € |
|
b.) |
Renovierungen |
5.000 € |
|
c.) |
Einrichtung Küchenraum Essraum |
15.000 € |
|
d.) |
Allgemeine Ersteinrichtung |
7.000 € |
|
e.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
3.000 € |
|
f.) |
Außenanlagen |
5.000 € |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Gesamtantragsumme |
2.530.000 € |
|
|
Förderbeträge
für 22 Gruppen |
2.530.000 € |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Investitionen
Starterschulen II zum Schuljahr 2005/2006 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Schule / Maßnahmen |
Gesamt- |
|
|
|
kosten |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
GS
Friedrich-Harkort (2 Gruppen) |
178.000 € |
|
a.) |
Ausbau von 2 Klassenräumen zu
Gruppenräumen |
75.000 € |
|
b.) |
Ausbau eines Raumes zum Küchen-
und Essbereich |
35.000 € |
|
c.) |
Kücheneinbau |
25.000 € |
|
d.) |
Allgemeine Ersteinrichtung
einschließlich Essraum |
22.000 € |
|
e.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
f.) |
Außenanlagen |
15.000 € |
|
|
|
|
|
|
GS
Kückelhausen (2 Gruppen) |
248.000 € |
|
a.) |
Ausbau von 2 Klassenräumen im EG
zu Gruppenräumen |
40.000 € |
|
b.) |
Ausbau der ehemaligen Schulküche
im Keller als zukünftigen Essensraum |
100.000 € |
|
c.) |
Ausbaus des Nebemraums zur Küche |
35.000 € |
|
d.) |
Kücheneinbau |
25.000 € |
|
e.) |
Allgemeine Ersteinrichtung
einschließlich Essraum |
22.000 € |
|
f.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
g.) |
Außenanlagen |
20.000 € |
|
|
|
|
|
|
GS Vincke (2
Gruppen) |
233.000 € |
|
a.) |
Ausbau eines Gruppen und
Betreuungsraumes im KG |
30.000 € |
|
b.) |
Ausbau eines Gruppen und
Betreuungsraumes im EG |
20.000 € |
|
c.) |
Ausbau der ehemaligen Schulküche
zum Küchen- und Essbereich |
110.000 € |
|
d.) |
Kücheneinbau |
25.000 € |
|
e.) |
Allgemeine Ersteinrichtung
einschließlich Essraum |
22.000 € |
|
f.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
g.) |
Außenanlagen |
20.000 € |
|
|
|
|
|
|
GS Funckepark
(2 Gruppen) |
160.000 € |
|
a.) |
Der ehemalige Schulkindergarten,
Mehrzweckraum und die ehemalige Bücherei werden zu 2 Gruppenräumen und 1
AG-Raum ausgebaut |
32.000 € |
|
b.) |
Die Schulküche im Keller wird
entfernt, der Raum wird zum kombinierten Küchen- und Essensraum ausgebaut. |
80.000 € |
|
c.) |
Kücheneinbau |
20.000 € |
|
d.) |
Allgemeine Ersteinrichtung
einschließlich Essraum |
22.000 € |
|
e.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
|
|
|
|
|
GS
Henry-van-de-Velde (2 Gruppen) |
202.000 € |
|
a.) |
Ein bisheriger Lagerraum im KG wird zum Küchen-
und Essbereich ausgebaut. |
80.000 € |
|
b.) |
Ausbau des alten Werkraumes im
KG zum Ruheraum / AG- Raum |
39.000 € |
|
c.) |
Ausbau von 2 Gruppenräumen im
bisherigen Betreuungsraum |
25.000 € |
|
d.) |
Kücheneinbau |
20.000 € |
|
e.) |
Allgemeine Ersteinrichtung
einschließlich Essraum |
22.000 € |
|
f.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
g.) |
Außensportanlage,
Außenanlagen |
10.000 € |
|
|
|
|
|
|
GS Dahl (2
Gruppen) |
228.000 € |
|
a.) |
Ausbau des Kellers zum Küchen- und
Essbereich |
145.000 € |
|
b.) |
Umgestaltung von Räumen im DG zu
Gruppenräumen |
10.000 € |
|
c.) |
Kücheneinbau |
25.000 € |
|
d.) |
Allgemeine Ersteinrichtung
einschließlich Essraum |
22.000 € |
|
e.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
f |
Außenanlagen (Teilüberdachung des
Innenhofes) |
20.000 € |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
GS Franzstr.
(2 Gruppen) |
238.000 € |
|
a.) |
Ausbau der ehemaligen
Hausmeisterwohnung zum Küchen- und Essbereich |
100.000 € |
|
b.) |
Herrichtung des ehemaligen
Schulkindergartens und eines Klassenraumes zu 2 Gruppenräumen |
80.000 € |
|
c.) |
Kücheneinbau |
20.000 € |
|
d.) |
Allgemeine Ersteinrichtung
einschließlich Essraum |
22.000 € |
|
e.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
f.) |
Außenanlagen |
10.000 € |
|
|
|
|
|
|
GS Im Kley (2
Gruppen) |
298.000 € |
|
a.) |
Der bisherige Betreuungsraum wird
renoviert zum Gruppen-/Betreuungsraum |
20.000 € |
|
b.) |
Ein Mehrzweckraum wird ausgebaut
zum Gruppen-/Betreuungsraum |
35.000 € |
|
c.) |
Anbau des Küchen- und Essbereiches |
180.000 € |
|
d.) |
Kücheneinbau |
25.000 € |
|
e.) |
Allgemeine Ersteinrichtung
einschließlich Essraum |
22.000 € |
|
f.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
g.) |
Außenanlagen |
10.000 € |
|
|
|
|
|
|
GS Regenbogen
(2 Gruppen) |
368.000 € |
|
a.) |
Ausbau des ehemaligen Tanklagers
sowie Kellerbereich incl. bauliche Erweiterung zur Schaffung von Küchen- und Essbereich
sowie Gruppenräumen |
295.000 € |
|
b.) |
Kücheneinbau |
25.000 € |
|
c.) |
Allgemeine Ersteinrichtung
einschließlich Essraum |
22.000 € |
|
d.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
e.) |
Außenanlagen |
20.000 € |
|
|
|
|
|
|
GS
Janusz-Korczak (Errichtung 3. Gruppe) |
78.000 € |
|
a.) |
Ausbau des alten Werkraumes zum
Gruppenraumes |
54.000 € |
|
b.) |
Renovierung eines Betreuungsraumes |
10.000 € |
|
c.) |
Allgemeine Ersteinrichtung |
11.000 € |
|
d,) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
3.000 € |
|
|
|
|
|
|
Fritz-Reuter-Schule
(LB) (2 Gruppen) |
184.000 € |
|
a.) |
Umbau der ehemaligen
Mütterberatungsräume zum Küchen und Essbereich |
100.000 € |
|
b.) |
Renovierung von 2 Pavillonräumen |
15.000 € |
|
c.) |
Bau eines Abstellraumes für
Spielgeräte mit Vordach |
20.000 € |
|
d.) |
Kücheneinbau |
21.000 € |
|
e.) |
Allgemeine Ersteinrichtung
einschließlich Essraum |
22.000 € |
|
f.) |
Ausstattung Lehr- und Lernmittel |
6.000 € |
|
|
|
|
|
|
Gesamtantragsumme |
2.415.000 € |
|
|
Förderbeträge
für 21 Gruppen |
2.415.000 € |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Investitionen
Starterschulen III zum Schuljahr 2006/2007 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Gesamtantragsumme
für weitere geplante 20 Gruppen |
2.300.000 € |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Investitionen
Starterschulen IV zum Schuljahr 2007/2008 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Gesamtantragsumme
für weitere geplante 17 Gruppen |
1.955.000 € |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Investitionen
insgesamt Schuljahre 2004/2005 bis 2007/2008 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Gesamtantragsumme
für insgesamt 80 Gruppen |
9.200.000 € |
|
|
|
|
Auswirkungen
|
|
Es entstehen keine finanziellen und personellen
Auswirkungen. |
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|
Hinweis: Diese und alle weiteren Zeilen in
diesem Fall bitte löschen! |
|
1. Rechtscharakter |
||||||||
|
|
Auftragsangelegenheit |
|||||||
|
|
Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung |
|||||||
|
X |
Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung |
|||||||
|
X |
Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe |
|||||||
|
|
Vertragliche Bindung |
|||||||
|
|
Fiskalische Bindung |
|||||||
|
|
Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstige |
|||||||
|
|
Dienstvereinbarung mit dem GPR |
|||||||
|
|
Ohne Bindung |
|||||||
|
Erläuterungen: |
||||||||
|
Bei der Offenen
Ganztagsschule handelt es sich grds. um eine freiwillige
Selbstverwaltungsaufgabe. Da aber die Verpflichtung der Kommune zur Schaffung
von Plätzen in Kindertagesstätten durch ein Angebot in der Offenen
Ganztagsschule erfüllt werden kann, handelt es sich insoweit um eine
Pflichtaufgabe, wie Plätze aus Kindertagesstätten in die Offene
Ganztagsschule überführt werden. |
||||||||
|
|
||||||||
|
2. Allgemeine Angaben |
||||||||
|
X |
Bereits laufende Maßnahme |
|||||||
|
|
X |
des Verwaltungshaushaltes |
||||||
|
|
X |
des Vermögenshaushaltes |
||||||
|
|
|
eines Wirtschaftsplanes |
||||||
|
|
Neue Maßnahme |
|||||||
|
|
|
des Verwaltungshaushaltes |
||||||
|
|
|
des Vermögenshaushaltes |
||||||
|
|
|
eines Wirtschaftsplanes |
||||||
|
X |
Ausgaben |
|||||||
|
|
|
Es entstehen weder einmalige Ausgaben noch
Ausgaben in den Folgejahren |
||||||
|
|
X |
Es entstehen Ausgaben |
||||||
|
|
|
|
einmalige Ausgabe(n) im Haushaltsjahr |
|
|
|||
|
|
|
X |
jährlich wiederkehrende Ausgaben |
|||||
|
|
|
|
periodisch wiederkehrende Ausgaben in den
Jahren |
|
||||
|
3. Mittelbedarf |
||||||||
|
|
Einnahmen |
EUR |
||||||
|
X |
Sachkosten |
3.108.500 |
EUR |
|||||
|
|
Personalkosten |
|
EUR |
|||||
|
|
||||||||
Die Gesamteinnahmen und Gesamtausgaben
verteilen sich auf folgende Haushaltsstellen:
|
||||||||
HH-Stelle/Position
|
Lfd.
HH-Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
Folgejahr
4 |
|||
|
Einnahmen: |
3.378.360 € |
3.831.720 € |
4.122.880 € |
3.236.380 € |
2.258.880 € |
|||
|
2100 110 00307 |
251.250 € |
411.000 € |
558.750 € |
648.000 € |
648.000 € |
|||
|
2100 171 00309 |
604.750 € |
963.500 € |
1.301.750 € |
1.476.000 € |
1.476.000 € |
|||
|
|
|
|
|
|
|
|||
|
2700 110 00109 |
12.240 € |
24.480 € |
34.560 € |
34.560 € |
34.560 € |
|||
|
2700 171 00100 |
37.620 € |
75.240 € |
100.320 € |
100.320 € |
100.320 € |
|||
|
|
|
|
|
|
|
|||
|
|
|
|
|
|
|
|||
|
2100 360 10106 |
2.472.500 € |
2.357.500 € |
2.127.500 € |
977.500 € |
0 € |
|||
|
|
|
|
|
|
|
|||
|
|
|
|
|
|
|
|||
|
Ausgaben: |
3.604.745 € |
4.336.940 € |
4.826.495 € |
4.073.320 € |
3.095.520 € |
|||
|
2100 718 00306 |
1.064.325 € |
1.826.800 € |
2.483.475 € |
2.880.000 € |
2.880.000 € |
|||
|
|
|
|
|
|
|
|||
|
2700 718 00108 |
67.920 € |
152.640 € |
215.520 € |
215.520 € |
215.520 € |
|||
|
|
|
|
|
|
|
|||
|
|
|
|
|
|
|
|||
|
2100 935 10107 |
537.500 € |
512.500 € |
462.500 € |
212.500 € |
0 € |
|||
|
2100 940 10104 |
1.935.000 € |
1.845.000 € |
1.665.000 € |
765.000 € |
0 € |
|||
|
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|
|
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|
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Eigenanteil: |
226.385 € |
505.220 € |
703.615 € |
836.640 € |
836.640 € |
|||
|
|
||||||||
4. Finanzierung |
|
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|
X |
Verwaltungshaushalt |
|
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|
|
|
Einsparung(en) bei der/den
Haushaltsstelle(n) |
|
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|
|
|
HH-Stelle/Position |
Lfd.
HH-Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
Folgejahr
4 |
|
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|
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|
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|
|
Gesamtbetrag |
|
|
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|
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|
|
|
Mehreinnahme(n) bei der/den
Haushaltsstelle(n) |
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|
|
|
HH-Stelle/Position
|
Lfd.
HH-Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
Folgejahr
4 |
|
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|
|
|
|
|
|
|
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|
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|
|
Gesamtbetrag |
|
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|
|
X |
Kein konkreter Finanzierungsvorschlag |
|
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|
|
Wird durch 20 ausgefüllt
|
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|
|
Die Finanzierung der Maßnahme wird den im
Haushaltssicherungskonzept festgesetzten |
|
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|
|
Haushaltsausgleich langfristig nicht
gefährden |
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|
|
|
Die Finanzierung der Maßnahme wird den
Fehlbedarf im Verwaltungshaushalt in den nächsten |
|
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|
|
|
Jahren um folgende Beträge erhöhen und damit
das Zieljahr für den Haushaltsausgleich gefährden: |
|
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|
|
|
Lfd.
HH-Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
Folgejahr
4 |
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|
|
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Vermögenshaushalt |
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|
Einsparung(en) bei der/den
Haushaltsstelle(n) |
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|
|
|
HH-Stelle/Position
|
Lfd.
HH-Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
Folgejahr
4 |
||
|
|
|
|
|
|
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|
|
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|
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|
|
|
Gesamtbetrag |
|
|
|
|
|
||
|
|
|
Mehreinnahme(n) bei der/den
Haushaltsstelle(n) |
|||||||
|
|
|
HH-Stelle/Position
|
Lfd.
HH-Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
Folgejahr
4 |
||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||
|
|
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|
|
Gesamtbetrag |
|
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|
Kreditaufnahme |
|||||||
|
|
Wird
durch 20 ausgefüllt
|
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|
Die Maßnahme kann im Rahmen der mit der
Bezirksregierung abgestimmten Kreditlinie |
|||||||
|
|
|
zusätzlich finanziert werden |
|||||||
|
|
|
Die Maßnahme kann nur finanziert werden,
wenn andere im Haushaltsplan/Investitionsprogramm |
|||||||
|
|
|
vorgesehene und vom Rat beschlossene
Maßnahmen verschoben bzw. gestrichen werden. |
|||||||
|
X |
Folgekosten bei Durchführung der Maßnahme im
Vermögenshaushalt |
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|
|
X |
Es entstehen keine Folgekosten |
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Es entstehen Folgekosten ab dem Jahre |
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Sachkosten |
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einmalig |
in Höhe von EUR |
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Jährlich |
in Höhe von EUR |
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bis zum Jahre |
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Personalkosten |
|
einmalig |
in Höhe von EUR |
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|
Jährlich |
in Höhe von EUR |
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bis zum Jahre |
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Erwartete Zuschüsse bzw. Einnahmen zu den
Folgekosten EUR |
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Folgekosten sind nicht eingeplant |
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Folgekosten sind bei der/den
Haushaltsstelle(n) wie folgt eingeplant: |
|
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|
HH-Stelle/Position |
Lfd.
HH-Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
Folgejahr
4 |
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Einnahmen: |
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Ausgaben: |
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Eigenanteil: |
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* = Kostenermittlung auf
der Basis der Durchschnitts-Personalkosten des jeweiligen Jahres (von 18/02)
bzw. bei Überstunden auf der Grundlage der jeweiligen Überstundenvergütungen.

17.03.2005 - Haupt- und Finanzausschuss - geändert beschlossen
Beschluss:
Der Bericht der Verwaltung wird zustimmend zur Kenntnis
genommen.
Die
Verwaltung wird beauftragt, gemäß der in der Vorlage dargestellten
Handlungsbedarfe
1.
an den
bestehenden Offenen Ganztagsschulen/ Starterschulen I des Schuljahres 2004/05
bedarfsgerecht zusätzliche Gruppen einzurichten und
2.
die
Starterschulen II zum Schuljahr 2005/06 entsprechend der dargestellten zweiten
Ausbausstufe in Betrieb zu nehmen.
3.
den
Kooperationspartnern der Offenen Ganztagsschulen entsprechend der dargestellten
Finanzbedarfe zum Schuljahr 2005/06 pro Gruppe und Schuljahr ein Budget von
40.000 an Grundschulen und an Sonderschulen ein Budget von 26.940 zur
Verfügung zu stellen, sowie diese zusätzlich erforderlichen Mittel im
Haushaltsplan 2005 zu veranschlagen.
4.
die
zur Administration des Umsetzungsprozesses erforderlichen personellen
Ressourcen zu beschreiben, zu bemessen und bedarfsgerecht bereitzustellen.
5.
Der
Oberbürgermeister wird beauftragt, gegenüber der Landesregierung zu
verdeutlichen, dass die Einführung der Offenen Ganztagsschule für die Gemeinden
grundsätzlich nicht haushaltsneutral möglich ist sondern vielmehr erhebliche
zusätzliche finanzielle Belastungen mit sich bringt.
Deshalb wird der Oberbürgermeister
beauftragt, das Land Nordrhein-Westfalen aufzufordern die entsprechenden
Landeszuwendungen so anzupassen, dass die Finanzierung für die Kommunen
kostenneutral ist.