Beschlussvorlage - 0566/2011
Grunddaten
- Betreff:
-
Sachstandsbericht "Suchtberatung unter einem Dach"
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Reinhard Goldbach
- Beteiligt:
- FB53 - Gesundheit und Verbraucherschutz; FB20 - Finanzen und Controlling
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Vorberatung
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28.06.2011
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Erledigt
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Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
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Vorberatung
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06.07.2011
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Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Vorberatung
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14.07.2011
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Beschlussvorschlag
- Der Rat nimmt
den Sachstandsbericht zur Kenntnis.
- Die Verwaltung
wird beauftragt, geeignete Räumlichkeiten zu akquirieren.
- Die Verwaltung
wird beauftragt, einen Vertrag für den Trägerverbund abzuschließen.
- Für die
Durchführung der Aufgabenwahrnehmung in den künftigen Räumlichkeiten ist
ein Finanzkonzept zur Beschlussfassung vorzulegen.
Der Beschluss wird bis zum 31.12.2011 umgesetzt.
Sachverhalt
Kurzfassung
Sachstandsbericht der
Verwaltung zur Umsetzung der „Suchtberatung unter einem Dach“ sowie
Beauftragung der weiteren Umsetzungsschritte.
Begründung
- Anlass
Im Zuge der Haushaltskonsolidierung (Vorlage 0381/2009) wurde die
Verwaltung beauftragt, Arbeitsgruppen mit den freien Trägern und mit
Beteiligung der Ratsfraktionen zu bilden, um Umfang und Qualität der
unterschiedlichen sozialen Aufgabenwahrnehmungen zu überprüfen.
Zum Thema Sucht / Drogen wurde im Mai 2010 als Ergebnis der Analyse und als Arbeitsauftrag
einvernehmlich festgestellt, dass
·
die bisher an
verschiedenen Orten durch drei Träger wahrgenommene Beratungs- und
Präventionsarbeit der Suchthilfe mit einem einheitlichen Konzept bei nur noch
einem Zugang für Ratsuchende unter einem Dach angeboten werden soll und
·
durch diese
Kooperation Synergieeffekte erzielt werden sollen, die zu einer
Personalreduzierung auf Seiten der Stadt in einem Umfang von 1,5 Stellen
führen.
Nach der Realisierung der Personalkosteneinsparung sollen freiwerdende
städtischen Stellen im Bereich der Beratungs- und Präventionsarbeit durch freie
Träger nachbesetzt werden.
- Erarbeitung der
Grundlage für das künftige Durchführungskonzept
Zur Erarbeitung des Umsetzungsvorschlages wurde eine Steuerungsgruppe
aus Vertretern der Träger sowie des Fachbereiches Gesundheit und Verbraucherschutz
und des Fachbereiches Jugend und Soziales gebildet.
Das Fachkonzept für den Beratungszugang sowie die Beratungs- und die Präventionsarbeit
wurde durch die Mitarbeiter der beteiligten Träger einvernehmlich erstellt.
Als Ergebnis sind eine differenzierte Leistungsbeschreibung für die
künftige Aufgabenwahrnehmung, die Grundlagen für einen Trägerverbund sowie ein
Raumkonzept erarbeitet worden.
Die gemeinsame räumliche Unterbringung ist die Voraussetzung für die
konzeptionelle und finanzielle Realisierung.
- Weitere
Realisierungsschritte
- Trägerverbund
Die künftige Organisation der Arbeit und die Zusammenarbeit der Träger
werden vertraglich geregelt.
- Raumkonzept
Unter Einbeziehung der bisherigen Aufwendungen der drei Träger für die
Unterhaltung der bisher genutzten Gebäude sind geeignete Räumlichkeiten für die
Aufgabenwahrnehmung unter einem Dach zu akquirieren.
- Finanzkonzept
Die bisherigen Aufwendungen und Erlöse der beteiligten Träger werden in
einem zukunftsfähigen Finanzkonzept für den neuen Trägerverbund gebündelt.
