Beschlussvorlage - 0566/2011

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

  1. Der Rat nimmt den Sachstandsbericht zur Kenntnis.
  2. Die Verwaltung wird beauftragt, geeignete Räumlichkeiten zu akquirieren.
  3. Die Verwaltung wird beauftragt, einen Vertrag für den Trägerverbund abzuschließen.
  4. Für die Durchführung der Aufgabenwahrnehmung in den künftigen Räumlichkeiten ist ein Finanzkonzept zur Beschlussfassung vorzulegen.

 

Der Beschluss wird bis zum 31.12.2011 umgesetzt.

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

Sachstandsbericht der Verwaltung zur Umsetzung der „Suchtberatung unter einem Dach“ sowie Beauftragung der weiteren Umsetzungsschritte.

 

Begründung

 

  1. Anlass

 

Im Zuge der Haushaltskonsolidierung (Vorlage 0381/2009) wurde die Verwaltung beauftragt, Arbeitsgruppen mit den freien Trägern und mit Beteiligung der Ratsfraktionen zu bilden, um Umfang und Qualität der unterschiedlichen sozialen Aufgabenwahrnehmungen zu überprüfen.
Zum Thema Sucht / Drogen wurde im Mai 2010 als Ergebnis der Analyse und als Arbeitsauftrag einvernehmlich festgestellt, dass

 

·        die bisher an verschiedenen Orten durch drei Träger wahrgenommene Beratungs- und Präventionsarbeit der Suchthilfe mit einem einheitlichen Konzept bei nur noch einem Zugang für Ratsuchende unter einem Dach angeboten werden soll und

·        durch diese Kooperation Synergieeffekte erzielt werden sollen, die zu einer Personalreduzierung auf Seiten der Stadt in einem Umfang von 1,5 Stellen führen.

Nach der Realisierung der Personalkosteneinsparung sollen freiwerdende städtischen Stellen im Bereich der Beratungs- und Präventionsarbeit durch freie Träger nachbesetzt werden.

 

  1. Erarbeitung der Grundlage für das künftige Durchführungskonzept

 

Zur Erarbeitung des Umsetzungsvorschlages wurde eine Steuerungsgruppe aus Vertretern der Träger sowie des Fachbereiches Gesundheit und Verbraucherschutz und des Fachbereiches Jugend und Soziales gebildet.

Das Fachkonzept für den Beratungszugang sowie die Beratungs- und die Präventionsarbeit wurde durch die Mitarbeiter der beteiligten Träger einvernehmlich erstellt.

Als Ergebnis sind eine differenzierte Leistungsbeschreibung für die künftige Aufgabenwahrnehmung, die Grundlagen für einen Trägerverbund sowie ein Raumkonzept erarbeitet worden.

Die gemeinsame räumliche Unterbringung ist die Voraussetzung für die konzeptionelle und finanzielle Realisierung.

 

  1. Weitere Realisierungsschritte

 

    • Trägerverbund

Die künftige Organisation der Arbeit und die Zusammenarbeit der Träger werden vertraglich geregelt.

 

    • Raumkonzept

Unter Einbeziehung der bisherigen Aufwendungen der drei Träger für die Unterhaltung der bisher genutzten Gebäude sind geeignete Räumlichkeiten für die Aufgabenwahrnehmung unter einem Dach zu akquirieren.

 

    • Finanzkonzept

Die bisherigen Aufwendungen und Erlöse der beteiligten Träger werden in einem zukunftsfähigen Finanzkonzept für den neuen Trägerverbund gebündelt.

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

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Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen

 

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Beschlüsse

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28.06.2011 - Jugendhilfeausschuss - ungeändert beschlossen

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06.07.2011 - Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie - ungeändert beschlossen

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14.07.2011 - Rat der Stadt Hagen - ungeändert beschlossen