Beschlussvorlage - 0791-2/2010

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Vorab zur Kenntnis. Separate Beschlussvorlage folgt im Beratungsgang Rat 16.12.2010.

 

Beschlussvorschlag zu Alternative 1:

 

Die Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg bleiben erhalten. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur Umwandlung der Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg in ehrenamtlich geführte Büchereien unter fachlicher und personeller Begleitung durch die Zentralbibliothek zu erstellen. Für die Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg werden alternative, kostengünstigere Standorte gesucht. Der Umzug erfolgt jeweils mit Auslaufen des Mietvertrages.

 

Beschlussvorschlag zu Alternative 2:

 

Die Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg werden mit Ablauf der jeweiligen Mietverträge (Haspe zum 31.07.2013, Hohenlimburg zum 31.12.2014) geschlossen. Das Fachpersonal der Stadtteilbüchereien wird zur Stadtbücherei auf der Springe umgesetzt.

 

 

 

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Sachverhalt

Kurzfassung

Maßnahmenblätter der Stadtbücherei:

43.002 S Reduzierung der Mietkosten der Büchereizweigstellen Haspe und  

                                     Hohenlimburg,

43.006: Sachkosteneinsparung Teilplan 2572 (Stadtbücherei),

43.008: Selbstverbuchung Bücherei,

PK 2572: Personalkosteneinsparung Teilplan 2572 (Stadtbücherei).

 

Die oben aufgeführten Maßnahmenblätter zur Umsetzung der Sparvorgaben im Bereich der Stadtbücherei bedingen sich gegenseitig und müssen im Hinblick auf das weitere Leistungs- und Standortangebot  der Stadtbücherei im Zusammenhang betrachtet werden. Dies wird im Folgenden dargestellt.  

 

 

 

Begründung

 

                  

Büchereiangebot in Hagen

 

Ein kommunales öffentliches Büchereiangebot existiert in Hagen seit über 100 Jahren. Die Weichen für das gegenwärtige Hagener Büchereiangebot wurden in den 90er Jahren des letzten Jahrtausends gestellt: Im Jahr 1993 verabschiedete sich der damalige Rat der Stadt Hagen von der Idee eines flächendeckenden Bücherei-

angebots in allen Hagener Stadtteilen. Die Stadtteilbüchereien in Boelerheide, Dahl, Eilpe, Emst, Garenfeld, Halden, Vorhalle und Wehringhausen wurden zum Zweck der Haushaltskonsolidierung geschlossen. Übrig blieb ein verkleinertes Bibliotheksnetz mit der Zentralbibliothek in der Stadtmitte und den Filialen Haspe, Boele und Hohenlimburg als Bibliotheken der Grundversorgung in den Stadtbezirken.

 

Seit dem 01.01.2009 gibt es auch die kombinierte Schul- und Stadtteilbücherei in Boele nicht mehr: Die Stadtteilbücherei wurde als eine der Maßnahmen des ersten Mentor-Sparpakets zum 31.12.2008 geschlossen. Die Funktion der Schulbücherei konnte für die Schulen im Hagener Norden unter der Trägerschaft eines Fördervereins erhalten werden.

 

Auch für die Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg wurde im 1.Mentor-Sparpaket eine Sparmaßnahme beschlossen: Die Reduzierung der Mietkosten in beiden Stadtteilbüchereien. Da für beide Stadtteilbüchereien längerfristige Mietverträge bestehen (Haspe: bis 31.07.2013, Hohenlimburg: bis 31.12.2014), steht die Realisierung dieser Maßnahme noch aus. Die Einsparvorgabe in Höhe von 293.000 Euro besteht im aktuellen Sparpaket weiterhin, könnte aber erst mit Beendigung der Mietverträge komplett realisiert werden.

 

Neben der Einsparung bei den Mieten für die beiden Stadtteilbüchereien hat die Stadtbücherei Hagen einen Beitrag zur Konsolidierung bei den Personalkosten zu leisten: Die geforderte Summe beläuft sich auf 296.175 Euro. Die Konsolidierungssumme bei der Einsparung Sachkosten beläuft sich auf 106.107 Euro.

 

Bereits mit der Schließung der Stadtteilbücherei Boele hat die Stadtbücherei das umgesetzt, was in den letzten beiden Bibliotheksentwicklungsplänen (Bibliotheksentwicklungsplan 2003-2006 und Bibliotheksentwicklungsplan 2007 ff) als Konsequenz auf eine Forderung nach weiteren Einsparungen im Bereich der Bücherei angekündigt wurde: Die Schließung von Stadtteilbüchereien und die Reduzierung / Aufgabe dezentraler Angebote. Die Vorgabe weiterer Einsparungen im Bereich der Bücherei bedeutet, dass wieder dezentrale Angebote auf den Prüfstand gestellt werden müssen. Ob und in welcher Form es zukünftig ein dezentrales Büchereiangebot in der Stadt Hagen geben wird, ist daher eine politische Entscheidung.

 

Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg

 

Die Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg wurden seit 2003 zu Familien- und Nachbarschaftsbibliotheken umgestaltet. Ihr Medienangebot richtet sich an alle Bevölkerungsgruppen im Stadtteil, schwerpunktmäßig an Kinder und Jugendliche (Schülerinnen und Schüler). Die Stadtteilbüchereien sind gleichermaßen Bildungs- und Kultureinrichtungen ihrer Stadtteile mit umfangreicher Veranstaltungs- und Programmarbeit. Die Stadtteilbüchereien arbeiten mit Schulen aller Schulformen und Einrichtungen des Elementarbereichs zusammen. Über die beiden Fördervereine („Förderverein Stadtbücherei Hagen e.V.“ für die Hasper Bücherei und „Freundeskreis Hohenlimbuch“ für die Hohenlimburger Bücherei) sind beide Büchereien in den Stadtteilen gut vernetzt. Ehrenamtliches Engagement ist in beiden Stadtteilbüchereien selbstverständlich; beide Büchereien erfahren in ihren Stadtteilen viel positive Resonanz für ihre gute und erfolgreiche Arbeit und können auf den Rückhalt ihres Stadtteils zählen. Beide Büchereien werden in vergleichbarem Umfang genutzt und verzeichnen  seit Januar 2010 Ausleihsteigerungen.

 

Der Erhalt der beiden letzten Stadtteilbüchereien ist wünschenswert. Gleichwohl  steht die Stadtbücherei in der Pflicht, Vorschläge für die Umsetzung der geforderten Einsparvorgaben zu machen.

Für die Umsetzung wurden daher zwei Alternativen erarbeitet.

 

Für beide Alternativen gilt:

 

  • Die Personalausstattung der Zentralbibliothek auf der Springe bleibt auf dem aktuellen Stand erhalten: Seit der Neueröffnung der Zentrale auf der Springe 1998 ist diese Bücherei „eine Erfolgsgeschichte“ mit kontinuierlich wachsenden Ausleih- und Besucherzahlen (Anstieg der Entleihungen von 2000 bis 2009: von 507.130 auf 701.833 Entleihungen; das entspricht einer Steigerung von 38,4 Prozent). Aktuell erfolgen 83 Prozent der Ausleihvorgänge in der Zentralbibliothek auf der Springe. Im Bereich Veranstaltungs- und Programmarbeit konkurrieren bereits jetzt Schulen und Einrichtungen des vorschulischen Bereichs um die Angebote in der Zentralbibliothek. Eine schleichende Rationierung von Angeboten (z.B. im Bereich der Klassenführungen für die Elementar- und Primarstufe) ist die Folge.  
  • Für die Einsparungen im Personalbereich wird die Fluktuation durch ausscheidende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genutzt. Da der überwiegende Teil der ausscheidenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Zentralbibliothek beschäftigt ist, ist der sukzessive Personalabzug aus den Stadtteilbüchereien in die Zentrale erforderlich.
  • Kurzfristige Einsparungen im Personalbereich durch weitere Einführung von Selbstverbuchung (in der Zentrale und den Stadtteilbüchereien) sind zum jetzigen Zeitpunkt (s. Maßnahmenblatt 43.008) nicht zu erwarten. Eine mittel- / bis langfristige Betrachtung ist zukünftig anzustellen.
  • Der Medienetat der Stadtbücherei (= Aufwand für Festwert Bücherei) muss in der

     Größenordnung des Ansatzes 2010 erhalten bleiben: Der Medienetat schlägt bei

     den Kosten für die Stadtbücherei mit lediglich 7 Prozent zu Buche, die Neu-

     beschaffung von Medien ist aber das Kerngeschäft jeder Bücherei:    

     Ein attraktives Medienangebot ist die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Arbeit

     im Produkt „Bereitstellung von Medien und Informationen“. Da auch für die

     Stadtbücherei die Regeln von Angebot und Nachfrage gelten, ist bei

     einer Verschlechterung des Angebots mit einer rückläufigen Entwicklung der

     Entleihungen zu rechnen. Die Stadtbücherei leistet ihren Beitrag zur Sachkosten-

Einsparung laut Maßnahmenblatt 43.006. Weitere Einsparungen können zurzeit nicht erbracht werden.    

  • Potenziale durch bürgerschaftliches Engagement, insbesondere in den Stadtteilbüchereien, werden bei den Überlegungen berücksichtigt.

 

 

Alternative 1: Umwandlung der Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg in ehrenamtlich geführte Zweigstellen / Verlagerung des Büchereiangebots in Haspe und Hohenlimburg:

 

Alternative 1 beschreibt ein Büchereiangebot in den Stadtteilen Haspe

und Hohenlimburg, für das ehrenamtliches Engagement die Grundvoraussetzung zum weiteren Bestehen ist.

 

Intensive Gespräche mit anderen Büchereien gleicher Größenordnung zu Fragen von Zweigstellenorganisation und Personaleinsatz, insbesondere mit der Stadtbibliothek Bielefeld, haben zu neuen Erkenntnissen geführt. Ergebnis: Bestimmte Arbeiten, die bisher in Hagen dezentral in den Stadtteilbüchereien erledigt wurden, werden zentralisiert (z.B. der Bestandsaufbau und die Bestandspflege). Das Bielefelder Modell der Zweigstellen-Organisation (in Bielefeld werden 4 von 8 Zweigstellen ehrenamtlich geführt) soll auf Hagen übertragen werden. In den dann ehrenamtlich geführten Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg sollen die zurzeit geltenden Öffnungszeiten beibehalten werden (Haspe 19 Wochenöffnungsstunden, Hohenlimburg 21 Wochenöffnungsstunden).

 

Da in dieser Alternative nicht alle oben angegebenen Sparvorgaben (im Bereich der Personalkosten und der Mieten) erfüllt werden können,  bedeutet die Umsetzung dieser Alternative das politische Bekenntnis zum Erhalt der letzten beiden Stadtteilbüchereien unter Berücksichtigung der bereits erbrachten Konsolidierungsleistungen der Stadtbücherei in den vergangenen 10 Jahren.

 

Die Umsetzung dieser Alternative ist ferner abhängig davon, dass genug ehrenamtliches Potenzial in den Stadtteilen zur Weiterführung der Stadtteilbüchereien zur Verfügung steht. Zur Hebung dieser Potenziale ist die intensive Zusammenarbeit mit den beiden Fördervereinen der Stadtbücherei sowie mit anderen Einrichtungen (z.B. der Freiwilligenzentrale) erforderlich.

Ausbleibende Konsolidierungsbeiträge müssen an anderer Stelle im Haushalt ersetzt werden.

 

Umsetzung:

 

In Hohenlimburg:

Ab 01.01.2011 bis 31.12.2011 wird die Stadtteilbücherei Hohenlimburg in eine ehrenamtlich geführte Stadtteilbücherei umgewandelt. Dies geschieht in Zusammenarbeit und mit der Begleitung des derzeitigen Hohenlimburger Büchereipersonals. Eine Verbindung zur Zentrale auf der Springe bleibt bestehen. Bestimmte Serviceleistungen werden zentral erbracht (z.B. Bestandsaufbau und Bestandspflege). Spätestens zum 31.12.2011 wird das Hohenlimburger Personal abgezogen, um Vakanzen auf der Springe und in der Stadtteilbücherei Haspe zu füllen.

 

Mit Ablauf des bestehenden Mietvertrages (zum 01.01.2015) zieht die Stadtteilbücherei Hohenlimburg in andere Räumlichkeiten um. Potenziale im Stadtteil Hohenlimburg sind vorhanden: Aktuell liegt ein interessantes Mietangebot vor (Feldhege). Die Kosten für eine bauliche Herrichtung dieses Objekts für Büchereizwecke stehen noch nicht fest.

 

In Haspe:

Ab 01.01.2012 bis 31.12.2012 wird die Stadtteilbücherei Haspe in eine ehrenamtlich geführte Stadtteilbücherei umgewandelt. Dies geschieht in Zusammenarbeit  und mit der Begleitung des derzeitigen Hasper Personals. Eine Verbindung zur Zentrale auf der Springe bleibt bestehen. Bestimmte Serviceleistungen werden zentral erbracht

(z.B. Bestandsaufbau und Bestandspflege). Spätestens zum 31.12.2012 wird das Hasper Personal abgezogen, um Vakanzen auf der Springe zu füllen.

 

Mit Ablauf des bestehenden Mietvertrages (zum 01.08.2013) zieht die Stadtteilbücherei Haspe in andere Räumlichkeiten um (Torhaus Haspe?). Die Kosten einer alternativen Unterbringung stehen zurzeit noch nicht fest.

 

Die Umwandlung der Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg in ehrenamtliche Zweigstellen erfordert weiterhin Fachpersonal auf der Springe zur Erledigung zentraler Aufgaben sowie zur kontinuierlichen Schulung und Begleitung der Ehrenamtlichen. Zu den Öffnungszeiten der ehrenamtlichen Stadtteilbüchereien ist zudem eine Ansprechperson für Notfallsituationen erforderlich. Diese Begleitung und Betreuung kann nur geleistet werden, wenn hierfür Fachpersonal auf der Springe zur Verfügung steht. Der dauerhafte Bedarf liegt nach den Erfahrungen der Stadtbibliothek Bielefeld bei rechnerisch 1 Stelle Fachpersonal (Bibliothekar oder gut qualifizierter Fachangestellter für Medien und Informationsdienste) pro ehrenamtlich geführter Büchereizweigstelle.

 

Beschlussvorschlag zu Alternative 1:

 

Die Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg bleiben erhalten. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur Umwandlung der Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg in ehrenamtlich geführte Büchereien unter fachlicher und personeller Begleitung durch die Zentralbibliothek zu erstellen. Für die Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg werden alternative, kostengünstigere Standorte gesucht. Der Umzug erfolgt jeweils mit Auslaufen des Mietvertrages.

 

 

Alternative 2: Schließung der Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg

 

Eine komplette Realisierung der oben aufgeführten Sparvorgaben, insbesondere im Bereich Mietkosten und Personalkosten, kann nur durch Schließung der beiden Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg (mit Ablauf der jeweiligen Mietverträge) erreicht werden. Dies wird in Alternative 2 dargestellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Stadtteilbüchereien, die alle über eine bibliotheksfachliche Ausbildung oder ein bibliothekarisches Studium verfügen, wechseln nach der jeweiligen Schließung in die Stadtbücherei auf der Springe. 

 

Umsetzung:

 

In Haspe:

Schließung der Stadtteilbücherei Haspe zum 31.07.2013:

Zum 31.07.2013 endet der Mietvertrag für die Stadtteilbücherei Haspe. Die Stadtteilbücherei wird geschlossen. Das Hasper Personal wird zur Springe umgesetzt.

 

In Hohenlimburg:

Schließung der Stadtteilbücherei Hohenlimburg zum 31.12.2014:

Zum 31.12.2014 endet der Mietvertrag für die Stadtteilbücherei Hohenlimburg. Die Stadtteilbücherei wird geschlossen. Das Hohenlimburger Personal wird zur Springe umgesetzt.

 

Potenziale durch Ehrenamt:

Nach Schließung der beiden Stadtteilbüchereien könnten in den Stadtteilen ehrenamtlich geführte Büchereiangebote aufrechterhalten werden. Die vorhandenen Medienbestände müssten in nichtstädtischen Gebäuden (Räumlichkeiten, die von Dritten zur Verfügung gestellt werden, z.B. Kirchengemeinden, Vereinen) untergebracht werden. Eine fachliche Begleitung dieser ehrenamtlichen Angebote durch die Stadtbücherei erfolgt nicht.

 

Beschlussvorschlag zu Alternative 2:

 

Die Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg werden mit Ablauf der jeweiligen Mietverträge (Haspe zum 31.07.2013, Hohenlimburg zum 31.12.2014) geschlossen. Das Fachpersonal der Stadtteilbüchereien wird zur Stadtbücherei auf der Springe umgesetzt.

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

 

Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen

 

Es entstehen folgende finanzielle und personelle Auswirkungen

 

Es entstehen folgende bilanzielle Auswirkungen

 

Maßnahme

konsumtive Maßnahme

 

investive Maßnahme

 

konsumtive und investive Maßnahme

 

Rechtscharakter

 

Auftragsangelegenheit

 

Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung

 

Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung

 

Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe

 

Vertragliche Bindung

 

Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstiges

 

Ohne Bindung

 

 

1.                  Konsumtive Maßnahme

 

Teilplan:

 

Bezeichnung:

 

Produkt:

 

Bezeichnung:

 

Kostenstelle:

 

Bezeichnung:

 

 

 

Kostenart

Lfd. Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Ertrag (-)

 

Aufwand (+)

 

Eigenanteil

 

 

Kurzbegründung:

 

Finanzierung ist im lfd. Haushalt bereits eingeplant/gesichert

 

Finanzierung kann ergebnisneutral (außer-/überplanmäßige Bereitstellung mit Deckung) gesichert werden.

 

Finanzierung kann nicht gesichert werden (der Fehlbedarf wird sich erhöhen)

 

2.                  Investive Maßnahme

 

Teilplan:

 

Bezeichnung:

 

Finanzstelle:

 

Bezeichnung:

 

 

 

Finanzpos.

Gesamt

lfd. Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Einzahlung(-)

 

Auszahlung (+)

 

Eigenanteil

 

 

 

 

 

Kurzbegründung:

 

Finanzierung ist im lfd. Haushalt bereits eingeplant/gesichert

 

Finanzierung kann gesichert werden (außer-/überplanmäßige Bereitstellung mit Deckung)

 

Finanzierung kann nicht gesichert werden (der Kreditbedarf wird sich erhöhen)

 

3.                  Auswirkungen auf die Bilanz

(nach vorheriger Abstimmung mit der Finanzbuchhaltung)

 

Aktiva:

(Bitte eintragen)

 

 

 

 

 

Passiva:

(Bitte eintragen)

 

 

 

 

 

4.                  Folgekosten:

 

a) jährliche Kreditfinanzierungskosten für den Eigenfinanzierungsanteil

b) Gebäudeunterhaltsaufwand je Jahr

c) sonstige Betriebskosten je Jahr

d) Abschreibung je Jahr (nur bei investiven Maßnahmen)

e) personelle Folgekosten je Jahr

Zwischensumme

abzüglich zusätzlicher Erlöse je Jahr

Ergibt Nettofolgekosten im Jahr von insgesamt

 

5.                  Auswirkungen auf den Stellenplan

 

Stellen-/Personalbedarf:

 

(Anzahl)

Stelle (n) nach BVL-Gruppe

(Gruppe)

sind im Stellenplan

(Jahr)

einzurichten.

(Anzahl)

üpl. Bedarf (e) in BVL-Gruppe

(Gruppe)

sind befristet bis:

(Datum)

anzuerkennen.

 

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Beschlüsse

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17.11.2010 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - geändert beschlossen

Beschluss:

 

Die Bezirksvertretung Hohenlimburg empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden Beschluss:

 

Die Stadtteilbücherei in Hohenlimburg bleibt erhalten.

Die Verwaltung wird beauftragt ein Konzept zur Umwandlung der Stadtteilbüchereien - mit Besetzung einer hauptamtlichen Stelle durch eine Fachkraft (einschließlich Vertretungsregelung)  in Hohenlimburg vor Ort - zu erstellen.

Die Tätigkeit der Fachkraft soll durch Ehrenamt ergänzt und unterstützt werden.

Abstimmungsergebnis:    Maßnahme Nr. 43.006  HSK Seite 70

X

 Die Sachkosteneinsparung wird bei Stimmengleichheit abgelehnt

 

Dafür:

 7

Dagegen:

 7

Enthaltungen:

      

 

Abstimmungsergebnis:    Maßnahme Nr. PK.2572  HSK Seite 74

X

 Einstimmig beschlossen – der Maßnahme wird nach Maßgabe

Einstimmig beschlossen  - der Maßnahme wird unter Berücksichtigung der im obigen Beschluss

                                          obigen Beschluss gefassten Ergänzungen zugestimmt            

 

                  der im obigen Beschluss gefassten Änderungen zugestimmt

 

Dafür:

 14

Dagegen:

 

Enthaltungen:

      

 

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24.11.2010 - Bezirksvertretung Haspe - geändert beschlossen

Beschluss:

Die Bezirksvertretung Haspe empfiehlt dem Rat der Stadt, den nachstehenden Beschluss zu fassen:

 

Die Stadtteilbücherei Haspe bleibt weiterhin qualitativ erhalten!

Die Bezirksvertretung Haspe erwartet, dass die Einsparungen in Höhe von 400.000.-- Euro nicht ausschließlich durch die Schließungen der gut funktionierenden und vernetzten Außenstellen geschieht, sondern eine erhebliche Einsparung auch die Zentralbibliothek erbringen muss.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die Umsetzung folgender Maßnahmen und Rahmenbedingungen zu prüfen:

 

 

  1. Eine fachliche Personalbesetzung bleibt auch zukünftig erhalten. Sie kann nach Verwirklichung der nachstehenden Bedingungen ggf. eine angemessene Anpassung erfahren:

 

  1. Es soll eine Unterbringung der Familienbibliothek gemeinsam mit dem Bürgeramt, der Bezirksverwaltungsstelle, dem ASD sowie der ARGE erfolgen.

 

  1. Die Nutzung von räumlichen, sächlichen und ggf. personellen gemeinsamen Ressourcen ist deshalb sinnvoll und nutzbringend für alle drei Institutionen zu prüfen.

 

  1. Eine parallele technische Installierung und Einführung eines professionellen Selbstausleih- und Verbuchungssystems unter Nutzung von Landeszuschüssen ist zu prüfen.

 

Begründung:

 

Die Hasper Stadtteilbib­liothek soll auch zukünftig nicht nur ein Aufbewahrungsort und Präsentationsstätte für schriftli­che Informationen sein. Die Bezirksvertretung Haspe hat insbesondere den Erhalt der Qualität der Stadtteilbücherei im Auge. Diese soll ein attraktiver öffentlicher Ort mit kulturellen Ver­anstaltungen und Lernangeboten, ein Ort der Hilfestellung und Beratung bleiben. Dies ist insbesondere in einem so großen Stadtteil wie Haspe mit einem fast 50%igem Anteil von Kindern und Jugendlichen aus Migrationsfamilien eine wichtige gesellschaftliche und bildungspolitische Aufgabe.

 

Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 15

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

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25.11.2010 - Haupt- und Finanzausschuss - zurückgezogen

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08.12.2010 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss - geändert beschlossen

Beschluss:

1. Die Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg bleiben erhalten. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur Umwandlung der Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg in überwiegend ehrenamtlich geführte Büchereien unter fachlicher und personeller Begleitung durch die Zentralbibliothek zu erstellen.

 

 2. Für die Stadtteilbüchereien werden alternative, deutlich kostengünstigere Standorte, vorzugsweise in städtischen Immobilien bzw. Schulen gesucht.

 

 3. Der Umzug erfolgt spätestens mit Auslaufen der jeweiligen Mietverträge (Hohenlimburg zum 31.12.2014; Haspe zum 31.07.2013). Sofern ein Umzug vorher möglich sein sollte, erfolgt der Umzug in Abstimmung mit der ehrenamtlich Engagierten und in Abstimmung mit den betroffenen Bezirksvertretungen.

 

 4. Den Stadtteilbüchereien steht nach Übergang in den überwiegend ehrenamtlichen Betrieb jeweils eine ganze Stelle vor Ort zur Verfügung, um Bestandsaufbau, Bestandspflege und die fachliche Betreuung sowie den Betrieb  der Stadtbüchereien zu sichern.

 

 5. Die Vorgabe im Bereich der Personalkosten (296.175 Euro) muss um ein Drittel (rund 100.000 Euro= 2 Stellen) reduziert werden, um weiterhin hauptamtliches Personal in den Stadtteilbüchereien vorhalten zu können. Zur Konsolidierung im Bereich der Personalkosten leistet auch die Zentralbibliothek einen Beitrag.

 

Abstimmungsergebnis:

x

 Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

 11

Dagegen:

 4

Enthaltungen:

 0

 

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16.12.2010 - Rat der Stadt Hagen - geändert beschlossen

Beschluss:

 

1. Die Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg bleiben erhalten. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur Umwandlung der Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg in überwiegend ehrenamtlich geführte Büchereien unter fachlicher und personeller Begleitung durch die Zentralbibliothek zu erstellen.

 

 2. Für die Stadtteilbüchereien werden alternative, deutlich kostengünstigere Standorte, vorzugsweise in städtischen Immobilien bzw. Schulen gesucht.

 

 3. Der Umzug erfolgt spätestens mit Auslaufen der jeweiligen Mietverträge (Hohenlimburg zum 31.12.2014; Haspe zum 31.07.2013). Sofern ein Umzug vorher möglich sein sollte, erfolgt der Umzug in Abstimmung mit der ehrenamtlich Engagierten und in Abstimmung mit den betroffenen Bezirksvertretungen.

 

 4. Den Stadtteilbüchereien steht nach Übergang in den überwiegend ehrenamtlichen Betrieb jeweils eine ganze Stelle vor Ort zur Verfügung, um Bestandsaufbau, Bestandspflege und die fachliche Betreuung sowie den Betrieb  der Stadtbüchereien zu sichern.

 

 5. Die Vorgabe im Bereich der Personalkosten (296.175 Euro) muss um ein Drittel (rund 100.000 Euro= 2 Stellen) reduziert werden, um weiterhin hauptamtliches Personal in den Stadtteilbüchereien vorhalten zu können. Zur Konsolidierung im Bereich der Personalkosten leistet auch die Zentralbibliothek einen Beitrag.

 

Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen