Beschlussvorlage - 0791-2/2010
Grunddaten
- Betreff:
-
HSK 2011- Maßnahmenblätter der Stadtbücherei-
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- Konsolidierung
- Bearbeitung:
- Cornelia Steinbach
- Beteiligt:
- VB2 Vorstandsbereich für Finanzen, Controlling und interne Dienste; FB20 - Finanzen und Controlling; 43 Amt für Weiterbildung und Medien; VB3 Vorstandsbereich für Jugend und Soziales, Integration, Bildung und Kultur
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Vorberatung
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16.12.2010
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Haspe
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Entscheidung
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24.11.2010
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●
Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss
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Entscheidung
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25.11.2010
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●
Erledigt
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Kultur- und Weiterbildungsausschuss
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Entscheidung
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08.12.2010
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Hohenlimburg
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Entscheidung
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17.11.2010
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
|
Entscheidung
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Beschlussvorschlag
Vorab zur Kenntnis. Separate Beschlussvorlage folgt im Beratungsgang Rat 16.12.2010.
Beschlussvorschlag zu Alternative
1:
Die Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg bleiben erhalten. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur Umwandlung der Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg in ehrenamtlich geführte Büchereien unter fachlicher und personeller Begleitung durch die Zentralbibliothek zu erstellen. Für die Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg werden alternative, kostengünstigere Standorte gesucht. Der Umzug erfolgt jeweils mit Auslaufen des Mietvertrages.
Beschlussvorschlag
zu Alternative 2:
Die Stadtteilbüchereien in Haspe und
Hohenlimburg werden mit Ablauf der jeweiligen Mietverträge (Haspe zum
Sachverhalt
Kurzfassung
Maßnahmenblätter der Stadtbücherei:
43.002 S Reduzierung
der Mietkosten der Büchereizweigstellen Haspe und
Hohenlimburg,
43.006: Sachkosteneinsparung
Teilplan 2572 (Stadtbücherei),
43.008: Selbstverbuchung
Bücherei,
PK 2572: Personalkosteneinsparung
Teilplan 2572 (Stadtbücherei).
Die oben aufgeführten
Maßnahmenblätter zur Umsetzung der Sparvorgaben im Bereich der Stadtbücherei
bedingen sich gegenseitig und müssen im Hinblick auf das weitere Leistungs- und
Standortangebot der Stadtbücherei im
Zusammenhang betrachtet werden. Dies wird im Folgenden dargestellt.
Begründung
Büchereiangebot in Hagen
Ein kommunales
öffentliches Büchereiangebot existiert in Hagen seit über 100 Jahren. Die
Weichen für das gegenwärtige Hagener Büchereiangebot wurden in den 90er Jahren
des letzten Jahrtausends gestellt: Im Jahr 1993 verabschiedete sich der
damalige Rat der Stadt Hagen von der Idee eines flächendeckenden Bücherei-
angebots in allen
Hagener Stadtteilen. Die Stadtteilbüchereien in Boelerheide, Dahl, Eilpe, Emst,
Garenfeld, Halden, Vorhalle und Wehringhausen wurden zum Zweck der
Haushaltskonsolidierung geschlossen. Übrig blieb ein verkleinertes Bibliotheksnetz
mit der Zentralbibliothek in der Stadtmitte und den Filialen Haspe, Boele und
Hohenlimburg als Bibliotheken der Grundversorgung in den Stadtbezirken.
Seit dem
Auch für die
Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg wurde im 1.Mentor-Sparpaket eine
Sparmaßnahme beschlossen: Die Reduzierung der Mietkosten in beiden
Stadtteilbüchereien. Da für beide Stadtteilbüchereien längerfristige
Mietverträge bestehen (Haspe: bis
Neben der Einsparung
bei den Mieten für die beiden Stadtteilbüchereien hat die Stadtbücherei Hagen
einen Beitrag zur Konsolidierung bei den Personalkosten zu leisten: Die
geforderte Summe beläuft sich auf 296.175 Euro. Die Konsolidierungssumme bei
der Einsparung Sachkosten beläuft sich auf 106.107 Euro.
Bereits mit der Schließung
der Stadtteilbücherei Boele hat die Stadtbücherei das umgesetzt, was in den letzten
beiden Bibliotheksentwicklungsplänen (Bibliotheksentwicklungsplan 2003-2006 und
Bibliotheksentwicklungsplan 2007 ff) als Konsequenz auf eine Forderung nach
weiteren Einsparungen im Bereich der Bücherei angekündigt wurde: Die Schließung
von Stadtteilbüchereien und die Reduzierung / Aufgabe dezentraler Angebote. Die
Vorgabe weiterer Einsparungen im Bereich der Bücherei bedeutet, dass wieder
dezentrale Angebote auf den Prüfstand gestellt werden müssen. Ob und in welcher
Form es zukünftig ein dezentrales Büchereiangebot in der Stadt Hagen geben wird,
ist daher eine politische Entscheidung.
Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg
Die Stadtteilbüchereien
in Haspe und Hohenlimburg wurden seit 2003 zu Familien- und
Nachbarschaftsbibliotheken umgestaltet. Ihr Medienangebot richtet sich an alle
Bevölkerungsgruppen im Stadtteil, schwerpunktmäßig an Kinder und Jugendliche
(Schülerinnen und Schüler). Die Stadtteilbüchereien sind gleichermaßen
Bildungs- und Kultureinrichtungen ihrer Stadtteile mit umfangreicher
Veranstaltungs- und Programmarbeit. Die Stadtteilbüchereien arbeiten mit
Schulen aller Schulformen und Einrichtungen des Elementarbereichs zusammen.
Über die beiden Fördervereine („Förderverein Stadtbücherei Hagen
e.V.“ für die Hasper Bücherei und „Freundeskreis
Hohenlimbuch“ für die Hohenlimburger Bücherei) sind beide Büchereien in
den Stadtteilen gut vernetzt. Ehrenamtliches Engagement ist in beiden
Stadtteilbüchereien selbstverständlich; beide Büchereien erfahren in ihren
Stadtteilen viel positive Resonanz für ihre gute und erfolgreiche Arbeit und
können auf den Rückhalt ihres Stadtteils zählen. Beide Büchereien werden in
vergleichbarem Umfang genutzt und verzeichnen seit Januar 2010 Ausleihsteigerungen.
Der Erhalt der beiden
letzten Stadtteilbüchereien ist wünschenswert. Gleichwohl steht die Stadtbücherei in der Pflicht,
Vorschläge für die Umsetzung der geforderten Einsparvorgaben zu machen.
Für die Umsetzung
wurden daher zwei Alternativen erarbeitet.
Für beide Alternativen gilt:
- Die
Personalausstattung der Zentralbibliothek auf der Springe bleibt auf dem
aktuellen Stand erhalten: Seit der Neueröffnung der Zentrale auf der
Springe 1998 ist diese Bücherei „eine Erfolgsgeschichte“ mit kontinuierlich
wachsenden Ausleih- und Besucherzahlen (Anstieg der Entleihungen von 2000
bis 2009: von 507.130 auf 701.833 Entleihungen; das entspricht einer
Steigerung von 38,4 Prozent). Aktuell erfolgen 83 Prozent der
Ausleihvorgänge in der Zentralbibliothek auf der Springe. Im Bereich
Veranstaltungs- und Programmarbeit konkurrieren bereits jetzt Schulen und
Einrichtungen des vorschulischen Bereichs um die Angebote in der
Zentralbibliothek. Eine schleichende Rationierung von Angeboten (z.B. im
Bereich der Klassenführungen für die Elementar- und Primarstufe) ist die
Folge.
- Für die Einsparungen
im Personalbereich wird die Fluktuation durch ausscheidende
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genutzt. Da der überwiegende Teil der
ausscheidenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Zentralbibliothek
beschäftigt ist, ist der sukzessive Personalabzug aus den
Stadtteilbüchereien in die Zentrale erforderlich.
- Kurzfristige
Einsparungen im Personalbereich durch weitere Einführung von
Selbstverbuchung (in der Zentrale und den Stadtteilbüchereien) sind zum
jetzigen Zeitpunkt (s. Maßnahmenblatt 43.008) nicht zu erwarten. Eine
mittel- / bis langfristige Betrachtung ist zukünftig anzustellen.
- Der Medienetat der
Stadtbücherei (= Aufwand für Festwert Bücherei) muss in der
Größenordnung des Ansatzes
2010 erhalten bleiben: Der Medienetat schlägt bei
den Kosten für die
Stadtbücherei mit lediglich 7 Prozent zu Buche, die Neu-
beschaffung von Medien ist
aber das Kerngeschäft jeder Bücherei:
Ein attraktives Medienangebot
ist die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Arbeit
im Produkt
„Bereitstellung von Medien und Informationen“. Da auch für die
Stadtbücherei die Regeln von
Angebot und Nachfrage gelten, ist bei
einer Verschlechterung des
Angebots mit einer rückläufigen Entwicklung der
Entleihungen zu rechnen. Die
Stadtbücherei leistet ihren Beitrag zur Sachkosten-
Einsparung laut Maßnahmenblatt 43.006. Weitere Einsparungen können zurzeit
nicht erbracht werden.
- Potenziale durch
bürgerschaftliches Engagement, insbesondere in den Stadtteilbüchereien,
werden bei den Überlegungen berücksichtigt.
Alternative 1: Umwandlung der Stadtteilbüchereien
Haspe und Hohenlimburg in ehrenamtlich geführte Zweigstellen / Verlagerung des
Büchereiangebots in Haspe und Hohenlimburg:
Alternative 1
beschreibt ein Büchereiangebot in den Stadtteilen Haspe
und Hohenlimburg, für
das ehrenamtliches Engagement die Grundvoraussetzung zum weiteren Bestehen ist.
Intensive Gespräche
mit anderen Büchereien gleicher Größenordnung zu Fragen von
Zweigstellenorganisation und Personaleinsatz, insbesondere mit der
Stadtbibliothek Bielefeld, haben zu neuen Erkenntnissen geführt. Ergebnis:
Bestimmte Arbeiten, die bisher in Hagen dezentral in den Stadtteilbüchereien
erledigt wurden, werden zentralisiert (z.B. der Bestandsaufbau und die
Bestandspflege). Das Bielefelder Modell der Zweigstellen-Organisation (in
Bielefeld werden 4 von 8 Zweigstellen ehrenamtlich geführt) soll auf Hagen
übertragen werden. In den dann ehrenamtlich geführten Stadtteilbüchereien Haspe
und Hohenlimburg sollen die zurzeit geltenden Öffnungszeiten beibehalten werden
(Haspe 19 Wochenöffnungsstunden, Hohenlimburg 21 Wochenöffnungsstunden).
Da in dieser
Alternative nicht alle oben angegebenen Sparvorgaben (im Bereich der
Personalkosten und der Mieten) erfüllt werden können, bedeutet die Umsetzung dieser Alternative das
politische Bekenntnis zum Erhalt der letzten beiden Stadtteilbüchereien unter
Berücksichtigung der bereits erbrachten Konsolidierungsleistungen der
Stadtbücherei in den vergangenen 10 Jahren.
Die Umsetzung dieser
Alternative ist ferner abhängig davon, dass genug ehrenamtliches Potenzial in den
Stadtteilen zur Weiterführung der Stadtteilbüchereien zur Verfügung steht. Zur
Hebung dieser Potenziale ist die intensive Zusammenarbeit mit den beiden
Fördervereinen der Stadtbücherei sowie mit anderen Einrichtungen (z.B. der
Freiwilligenzentrale) erforderlich.
Ausbleibende
Konsolidierungsbeiträge müssen an anderer Stelle im Haushalt ersetzt werden.
Umsetzung:
In Hohenlimburg:
Ab
Mit Ablauf des
bestehenden Mietvertrages (zum
In Haspe:
Ab
(z.B. Bestandsaufbau
und Bestandspflege). Spätestens zum
Mit Ablauf des
bestehenden Mietvertrages (zum
Die Umwandlung der
Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg in ehrenamtliche Zweigstellen
erfordert weiterhin Fachpersonal auf der Springe zur Erledigung zentraler
Aufgaben sowie zur kontinuierlichen Schulung und Begleitung der Ehrenamtlichen.
Zu den Öffnungszeiten der ehrenamtlichen Stadtteilbüchereien ist zudem eine
Ansprechperson für Notfallsituationen erforderlich. Diese Begleitung und
Betreuung kann nur geleistet werden, wenn hierfür Fachpersonal auf der Springe
zur Verfügung steht. Der dauerhafte Bedarf liegt nach den Erfahrungen der
Stadtbibliothek Bielefeld bei rechnerisch 1 Stelle Fachpersonal (Bibliothekar
oder gut qualifizierter Fachangestellter für Medien und Informationsdienste)
pro ehrenamtlich geführter Büchereizweigstelle.
Beschlussvorschlag zu Alternative 1:
Die
Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg bleiben erhalten. Die Verwaltung
wird beauftragt, ein Konzept zur Umwandlung der Stadtteilbüchereien Haspe und
Hohenlimburg in ehrenamtlich geführte Büchereien unter fachlicher und
personeller Begleitung durch die Zentralbibliothek zu erstellen. Für die Stadtteilbüchereien
in Haspe und Hohenlimburg werden alternative, kostengünstigere Standorte
gesucht. Der Umzug erfolgt jeweils mit Auslaufen des Mietvertrages.
Alternative 2: Schließung der Stadtteilbüchereien in
Haspe und Hohenlimburg
Eine komplette Realisierung
der oben aufgeführten Sparvorgaben, insbesondere im Bereich Mietkosten und
Personalkosten, kann nur durch Schließung der beiden Stadtteilbüchereien in
Haspe und Hohenlimburg (mit Ablauf der jeweiligen Mietverträge) erreicht werden.
Dies wird in Alternative 2 dargestellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der beiden Stadtteilbüchereien, die alle über eine bibliotheksfachliche
Ausbildung oder ein bibliothekarisches Studium verfügen, wechseln nach der
jeweiligen Schließung in die Stadtbücherei auf der Springe.
Umsetzung:
In Haspe:
Schließung der
Stadtteilbücherei Haspe zum
Zum
In Hohenlimburg:
Schließung der
Stadtteilbücherei Hohenlimburg zum
Zum
Potenziale durch Ehrenamt:
Nach Schließung der
beiden Stadtteilbüchereien könnten in den Stadtteilen ehrenamtlich geführte
Büchereiangebote aufrechterhalten werden. Die vorhandenen Medienbestände
müssten in nichtstädtischen Gebäuden (Räumlichkeiten, die von Dritten zur
Verfügung gestellt werden, z.B. Kirchengemeinden, Vereinen) untergebracht
werden. Eine fachliche Begleitung dieser ehrenamtlichen Angebote durch die
Stadtbücherei erfolgt nicht.
Beschlussvorschlag zu Alternative 2:
Die
Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg werden mit Ablauf der jeweiligen
Mietverträge (Haspe zum
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht
benötigt werden löschen.)
|
|
Es
entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen |
|
|
Es
entstehen folgende finanzielle und personelle Auswirkungen |
|
|
Es
entstehen folgende bilanzielle Auswirkungen |
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Maßnahme |
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konsumtive
Maßnahme |
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|
investive
Maßnahme |
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konsumtive
und investive Maßnahme |
|
Rechtscharakter |
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|
Auftragsangelegenheit |
|
|
Pflichtaufgabe
zur Erfüllung nach Weisung |
|
|
Pflichtaufgabe
der Selbstverwaltung |
|
|
Freiwillige
Selbstverwaltungsaufgabe |
|
|
Vertragliche
Bindung |
|
|
Beschluss
RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstiges |
|
|
Ohne
Bindung |
1.
Konsumtive Maßnahme
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Teilplan: |
|
Bezeichnung: |
|
|
Produkt: |
|
Bezeichnung: |
|
|
Kostenstelle: |
|
Bezeichnung: |
|
|
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Kostenart |
Lfd.
Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
|
Ertrag
(-) |
|
€ |
€ |
€ |
€ |
|
Aufwand
(+) |
|
€ |
€ |
€ |
€ |
|
Eigenanteil |
|
€ |
€ |
€ |
€ |
|
Kurzbegründung: |
|
|
|
Finanzierung
ist im lfd. Haushalt bereits eingeplant/gesichert |
|
|
Finanzierung
kann ergebnisneutral (außer-/überplanmäßige Bereitstellung mit Deckung)
gesichert werden. |
|
|
Finanzierung
kann nicht gesichert werden (der Fehlbedarf wird sich erhöhen) |
2.
Investive Maßnahme
|
Teilplan: |
|
Bezeichnung: |
|
|
Finanzstelle: |
|
Bezeichnung: |
|
|
|
Finanzpos. |
Gesamt |
lfd.
Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
|
Einzahlung(-) |
|
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
|
Auszahlung
(+) |
|
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
|
Eigenanteil |
|
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
|
Kurzbegründung: |
|
|
|
Finanzierung
ist im lfd. Haushalt bereits eingeplant/gesichert |
|
|
Finanzierung
kann gesichert werden (außer-/überplanmäßige Bereitstellung mit Deckung) |
|
|
Finanzierung
kann nicht gesichert werden (der Kreditbedarf wird sich erhöhen) |
3.
Auswirkungen auf die Bilanz
(nach vorheriger Abstimmung mit der
Finanzbuchhaltung)
Aktiva:
(Bitte eintragen)
|
|
|
|
|
|
|
|
Passiva:
(Bitte eintragen)
|
|
|
|
|
|
|
|
4.
Folgekosten:
|
a)
jährliche Kreditfinanzierungskosten für den Eigenfinanzierungsanteil |
€ |
|
b) Gebäudeunterhaltsaufwand
je Jahr |
€ |
|
c)
sonstige Betriebskosten je Jahr |
€ |
|
d)
Abschreibung je Jahr (nur bei investiven Maßnahmen) |
€ |
|
e)
personelle Folgekosten je Jahr |
€ |
|
Zwischensumme |
€ |
|
abzüglich
zusätzlicher Erlöse je Jahr |
€ |
|
Ergibt Nettofolgekosten im Jahr
von insgesamt |
€ |
5.
Auswirkungen auf den Stellenplan
Stellen-/Personalbedarf:
|
(Anzahl) |
Stelle
(n) nach BVL-Gruppe |
(Gruppe) |
sind im
Stellenplan |
(Jahr) |
einzurichten. |
|
(Anzahl) |
üpl.
Bedarf (e) in BVL-Gruppe |
(Gruppe) |
sind
befristet bis: |
(Datum) |
anzuerkennen. |

17.11.2010 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - geändert beschlossen
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hohenlimburg empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen
folgenden Beschluss:
Die Stadtteilbücherei in Hohenlimburg bleibt erhalten.
Die Verwaltung wird beauftragt ein Konzept zur Umwandlung der
Stadtteilbüchereien - mit Besetzung einer hauptamtlichen Stelle durch eine
Fachkraft (einschließlich Vertretungsregelung) in
Hohenlimburg vor Ort - zu erstellen.
Die Tätigkeit der Fachkraft soll durch Ehrenamt ergänzt und unterstützt
werden.
|
Abstimmungsergebnis: Maßnahme Nr. 43.006 HSK Seite 70 |
|
|
X |
Die Sachkosteneinsparung wird bei Stimmengleichheit abgelehnt |
|
Dafür: |
|
|
Dagegen: |
|
|
Enthaltungen: |
|
Abstimmungsergebnis: Maßnahme Nr. PK.2572 HSK Seite 74 |
|||
|
X |
Einstimmig beschlossen – der Maßnahme wird nach Maßgabe
|
||
|
|
der im obigen Beschluss gefassten Änderungen zugestimmt |
||
|
Dafür: |
14 |
|
Dagegen: |
|
|
Enthaltungen: |
|
24.11.2010 - Bezirksvertretung Haspe - geändert beschlossen
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Haspe empfiehlt dem Rat der Stadt, den
nachstehenden Beschluss zu fassen:
Die Stadtteilbücherei Haspe bleibt weiterhin qualitativ erhalten!
Die Bezirksvertretung Haspe erwartet, dass die Einsparungen in Höhe von 400.000.-- Euro nicht ausschließlich durch die Schließungen der gut funktionierenden und vernetzten Außenstellen geschieht, sondern eine erhebliche Einsparung auch die Zentralbibliothek erbringen muss.
Die Verwaltung wird beauftragt, die Umsetzung folgender Maßnahmen und Rahmenbedingungen zu prüfen:
- Eine fachliche Personalbesetzung bleibt auch zukünftig erhalten. Sie kann nach Verwirklichung der nachstehenden Bedingungen ggf. eine angemessene Anpassung erfahren:
- Es soll eine Unterbringung der Familienbibliothek gemeinsam mit dem Bürgeramt, der Bezirksverwaltungsstelle, dem ASD sowie der ARGE erfolgen.
- Die Nutzung von räumlichen, sächlichen und ggf. personellen gemeinsamen Ressourcen ist deshalb sinnvoll und nutzbringend für alle drei Institutionen zu prüfen.
- Eine parallele technische Installierung und Einführung eines professionellen Selbstausleih- und Verbuchungssystems unter Nutzung von Landeszuschüssen ist zu prüfen.
Begründung:
Die Hasper Stadtteilbibliothek soll auch zukünftig nicht nur ein Aufbewahrungsort und Präsentationsstätte für schriftliche Informationen sein. Die Bezirksvertretung Haspe hat insbesondere den Erhalt der Qualität der Stadtteilbücherei im Auge. Diese soll ein attraktiver öffentlicher Ort mit kulturellen Veranstaltungen und Lernangeboten, ein Ort der Hilfestellung und Beratung bleiben. Dies ist insbesondere in einem so großen Stadtteil wie Haspe mit einem fast 50%igem Anteil von Kindern und Jugendlichen aus Migrationsfamilien eine wichtige gesellschaftliche und bildungspolitische Aufgabe.
08.12.2010 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss - geändert beschlossen
Beschluss:
1. Die Stadtteilbüchereien in
Haspe und Hohenlimburg bleiben erhalten. Die Verwaltung wird beauftragt, ein
Konzept zur Umwandlung der Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg in
überwiegend ehrenamtlich geführte Büchereien unter fachlicher und personeller
Begleitung durch die Zentralbibliothek zu erstellen.
2. Für die Stadtteilbüchereien werden
alternative, deutlich kostengünstigere Standorte, vorzugsweise in städtischen
Immobilien bzw. Schulen gesucht.
3. Der Umzug erfolgt spätestens mit Auslaufen
der jeweiligen Mietverträge (Hohenlimburg zum 31.12.2014; Haspe zum
31.07.2013). Sofern ein Umzug vorher möglich sein sollte, erfolgt der Umzug in
Abstimmung mit der ehrenamtlich Engagierten und in Abstimmung mit den
betroffenen Bezirksvertretungen.
4. Den Stadtteilbüchereien steht nach Übergang
in den überwiegend ehrenamtlichen Betrieb jeweils eine ganze Stelle vor Ort zur
Verfügung, um Bestandsaufbau, Bestandspflege und die fachliche Betreuung sowie
den Betrieb der Stadtbüchereien zu
sichern.
5. Die Vorgabe im Bereich der Personalkosten
(296.175 Euro) muss um ein Drittel (rund 100.000 Euro= 2 Stellen) reduziert
werden, um weiterhin hauptamtliches Personal in den Stadtteilbüchereien
vorhalten zu können. Zur Konsolidierung im Bereich der Personalkosten leistet
auch die Zentralbibliothek einen Beitrag.
16.12.2010 - Rat der Stadt Hagen - geändert beschlossen
Beschluss:
1. Die Stadtteilbüchereien in Haspe und
Hohenlimburg bleiben erhalten. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur
Umwandlung der Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg in überwiegend
ehrenamtlich geführte Büchereien unter fachlicher und personeller Begleitung
durch die Zentralbibliothek zu erstellen.
2. Für
die Stadtteilbüchereien werden alternative, deutlich kostengünstigere
Standorte, vorzugsweise in städtischen Immobilien bzw. Schulen gesucht.
3. Der
Umzug erfolgt spätestens mit Auslaufen der jeweiligen Mietverträge
(Hohenlimburg zum 31.12.2014; Haspe zum 31.07.2013). Sofern ein Umzug vorher
möglich sein sollte, erfolgt der Umzug in Abstimmung mit der ehrenamtlich
Engagierten und in Abstimmung mit den betroffenen Bezirksvertretungen.
4. Den
Stadtteilbüchereien steht nach Übergang in den überwiegend ehrenamtlichen
Betrieb jeweils eine ganze Stelle vor Ort zur Verfügung, um Bestandsaufbau,
Bestandspflege und die fachliche Betreuung sowie den Betrieb der Stadtbüchereien zu sichern.
5. Die
Vorgabe im Bereich der Personalkosten (296.175 Euro) muss um ein Drittel (rund
100.000 Euro= 2 Stellen) reduziert werden, um weiterhin hauptamtliches Personal
in den Stadtteilbüchereien vorhalten zu können. Zur Konsolidierung im Bereich
der Personalkosten leistet auch die Zentralbibliothek einen Beitrag.
|
Abstimmungsergebnis: |
|
|
X |
Einstimmig beschlossen |