Beschlussvorlage - 0215/2010
Grunddaten
- Betreff:
-
Erweiterung der Fa. Stahlkontor an der Preußerstraße
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 23 Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte
- Bearbeitung:
- Dieter Althaus
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss
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Vorberatung
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22.04.2010
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Haspe
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Vorberatung
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28.04.2010
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●
Erledigt
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Stadtentwicklungsausschuss
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Entscheidung
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04.05.2010
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Sachverhalt
Kurzfassung
Eine Kurzfassung ist nicht
erforderlich.
Begründung
Es wird Bezug genommen auf die Verwaltungsvorlage vom 10.11.2009 (Drucksachen-Nr. 0961/2009). Auf Empfehlung der vorberatenden Gremien hat der Rat der Stadt am 17.12.2009 hierzu den nachfolgenden Beschluss gefasst:
„Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen. Die Verwaltung wird beauftragt, auf der Basis des Berichts mit dem Unternehmen Stahlkontor GmbH & Co KG die Verhandlungen über den möglichen Grundstücksverkauf aufzunehmen.
Weiter wird die Verwaltung beauftragt, in gemeinsamen Verhandlungen mit der GWG, HGW und der Firma Stahlkontor zu versuchen, den gesamten Wohnungsbestand von der Preußerstraße zu verlagern. Damit soll erreicht werden, dass der Teilbereich der Preußerstraße zwischen der Einmündung Ernst-Eversbusch-Straße und dem Abzweig an der Bezirksverwaltungsstelle eingezogen und entwidmet werden kann.
Voraussetzung für die Umsetzung des Beschlusses ist die Schaffung von adäquatem Ersatz für die Bezirksverwaltungsstelle Haspe sowie den Bauhof.“
Aus zwei Gesprächsrunden mit den Beteiligten bleibt festzuhalten, dass die Wohnblöcke der HGW an der Preußerstraße nicht zur Disposition stehen. Nach Aussage des Geschäftsführers der HGW befinden sich die Gebäude in einem guten Zustand, verfügen über nachfragegerechte Wohnungsgrößen und sind vollständig vermietet. Eine Umsetzung der Bewohner entspreche nicht dem Willen der Mieter, sei Image schädigend und wirtschaftlich nicht vertretbar. Die dort ansässigen Mieter haben bereits durch Unterschriftenlisten zu verstehen gegeben, dass sie nicht umzugsbereit sind. Die HGW verfügt selbst nicht über alternativ anzubietende Bestände. Die GWG kann ebenfalls keine Wohnungen in unmittelbarer Nachbarschaft anbieten, hat aber Bestände im Bereich des Hüttenplatzes.
Auf der anderen Seite besteht auch seitens der Fa. Stahlkontor kein unmittelbares Interesse an einem Erwerb der Wohnblöcke. Bevor die HGW aber zu einem späteren Zeitpunkt möglicherweise ihren heutigen Standpunkt überdenkt, möchte man ein eigenes Kaufinteresse nochmals prüfen, bevor die Immobilien an einen Dritten verkauft werden. In den Gesprächen haben sich die HGW und die Fa. Stahlkontor grundsätzlich über die Einräumung eines Vorkaufsrechts verständigt; sie führen separate Verhandlungen über eine vertragliche Regelung.
Mit der Fa. Stahlkontor besteht im Übrigen Einvernehmen, die Grundstücksverhandlungen auf der Grundlage der in der Verwaltungsvorlage vom 10.11.2009 aufgezeigten Variante 2 fortzusetzen und zum Abschluss zu bringen. Dies bedingt zunächst eine Einziehung von Teilbereichen der Preußerstraße. Das hierzu erforderliche förmliche Einziehungsverfahren wird von der Verwaltung vorbereitet.
Die Standortalternativen für die Bezirksverwaltungsstelle Haspe und die Bauhöfe 67 und HEB werden verwaltungsintern weiter untersucht. Sobald diese Überlegungen einen fortgeschrittenen Stand haben, wird die Verwaltung den politischen Gremien Vorlagen für die erforderlichen Beschlüsse vorlegen.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
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x |
Es
entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen |
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Rechtscharakter |
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Auftragsangelegenheit |
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Fiskalische
Bindung |
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Pflichtaufgabe
zur Erfüllung nach Weisung |
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Beschluss
RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonst. |
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Pflichtaufgabe
der Selbstverwaltung |
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Dienstvereinbarung
mit dem GPR |
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Freiwillige
Selbstverwaltungsaufgabe |
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Ohne
Bindung |
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Vertragliche
Bindung |
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1) Gesamtkosten der Maßnahme/ Aufwand |
0,00 € |
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a) Zuschüsse Dritter |
0,00 € |
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b) Eigenfinanzierungsanteil |
0,00 € |
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2) Investive Maßnahmen |
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Die Finanzierung der Maßnahme ist
gesichert/ soll gesichert werden durch |
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Veranschlagung im investiven Teil des |
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Teilfinanzplans |
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,
Teilfinanzstelle |
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Jahr |
lfd Jahr |
Folgejahr 1 |
Folgejahr 2 |
Folgejahr 3 |
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Betrag |
0,00 € |
0,00 € |
0,00 € |
0,00 € |
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0,00 € |
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3) Konsumtive Maßnahmen |
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Die
Finanzierung der Maßnahme ist beantragt zum/ vorgesehen im |
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Ergebnisplan |
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Produktgrp. |
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Aufwandsart |
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Produkt: |
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4) Folgekosten |
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a) jährliche Kreditfinanzierungskosten für den
Eigenfinanzierungsanteil |
0,00€ |
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(nur bei
investiven Maßnahmen) |
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b) Gebäudeunterhaltsaufwand je Jahr |
0,00€ |
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c) sonstige Betriebskosten je Jahr |
0,00€ |
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d) personelle Folgekosten je Jahr |
0,00€ |
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Stellen-/Personalbedarf: |
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Anz. |
Stelle(n) nach BVL-Gruppe |
Bewertung |
sind im Stellenplan |
Jahr |
einzurichten |
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Anz. |
üpl. Bedarf(e) in BVL-Gruppe |
Bewertung |
sind befristet bis |
Datum |
anzuerkennen |
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e) Abschreibung je Jahr (nur bei investiven
Maßnahmen) |
0,00€ |
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Zwischensumme |
0,00€ |
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abzüglich zusätzlicher Erlöse je Jahr |
0,00€ |
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Ergibt Nettofolgekosten im Jahr
von insgesamt |
0,00€ |
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5)
Bilanzielle Auswirkungen (von der Kämmerei auszufüllen) |
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28.04.2010 - Bezirksvertretung Haspe - geändert beschlossen
Beschluss:
Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis
genommen.
Die Verwaltung wird beauftragt, das
Entwidmungsverfahren für Teilflächen der Preußerstraße durchzuführen sowie die
Grundstücksverhandlungen zum Abschluss zu bringen.
Dieser Beschluss wird bis zum 31.12.2010
umgesetzt.
Änderung:
Der 2. Absatz des Beschlussvorschlages wird wie
folgt geändert:
Die Verwaltung wird beauftragt, die
Grundstücksverhandlungen zum Abschluss zu bringen. Nach erfolgreichem Abschluss
der Grundstücksverhandlungen wird die Verwaltung beauftragt, das
Entwidmungsverfahren für den erforderlichen Teil der Preußerstraße zwischen
Grundstücksgrenze Bezirksverwaltungsstelle und Grundstücksgrenze Bauhof
vorzubereiten.
Ergänzung:
Die Bezirksvertretung Haspe wiederholt ihren
Beschluss vom 10.12.2009, wonach Voraussetzung für die Umsetzung des
Beschlusses die Schaffung von adäquatem Ersatz für die Bezirksverwaltungsstelle
Haspe sowie dem Bauhof ist.
Die Verwaltung wird beauftragt, zusammen mit der
Hagener Straßenbahn AG, alternative Linienführungen der Busse bei einer
Teileinziehung der Preußerstraße zu prüfen und der Bezirksvertretung Haspe im
Verfahren zu berichten.
Die komplette Planung, inklusive der
Wegeverbindungen zur Hasper City, ist der Bezirksvertretung Haspe vorzustellen.
Die zukünftige Nutzung des Geländes durch Firma Stahlkontor ist im Hinblick auf
die öffentlichen Belange darzustellen.
Der Bürgerantrag der Frau Lieselotte Weingarten
zum Erhalt der Preußerstraße und der Wohnquartiere in der Preußerstraße wird
als erledigt betrachtet, da
- weder
von der Firma Stahlkontor noch von der HGW Absichten bestehen, den
Wohnungsbestand zu erwerben, bzw. zu veräußern,
- auch
zukünftig Wegeverbindungen zum Zentrum bestehen bleiben und
- der
Auftrag zur Prüfung alternativer Linienführungen bei einer Teileinziehung
der Preußerstraße an die Verwaltung erteilt wurde.
04.05.2010 - Stadtentwicklungsausschuss - geändert beschlossen
Beschluss:
Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
Die Verwaltung wird beauftragt, die
Grundstücksverhandlungen zum Abschluss zu bringen und nach erfolgreichem Fortschritt der
Grundstücksverhandlungen das Entwidmungsverfahren für den erforderlichen Teil
der Preußerstraße zwischen Grundstücksgrenze Bezirksverwaltungstelle und
Grundstücksgrenze Bauhof vorzubereiten.
Dieser Beschluss wird bis zum 31.12.2010 umgesetzt.
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Einstimmig beschlossen |