Beschlussvorlage - 0040/2025

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

1. Der Jugendhilfeausschuss beauftragt die Verwaltung, die Grundsanierung und die Einrichtung von Kinderspielplätzen gemäß der in dieser Vorlage beschriebenen Prioritätenliste umzusetzen.

2. Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, die in der Prioritätenliste genannten Maßnahmen wie dargestellt im Haushalt 2026/27 zu berücksichtigen.

3. Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, für Ersatzbeschaffungsmaßnahmen auf Kinderspielplätzen im Haushalt 2026/27 400.000,- EUR pro Jahr einzuplanen.

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Sachverhalt

Die Stadt Hagen verfügt über 130 Kinderspielplätze (KSP) und 60 Schulhöfe, die zum Bespielen freigegeben sind. Einige Spielplätze und einzelne Spielgeräte sind seit 40 Jahren nicht mehr grundsaniert worden und können nur betrieben werden, indem defekte Spielgeräte ausgetauscht oder mit überzähligen Spielgeräten von aufgegebenen Spielplätzen bestückt werden. Diese Spielplätze entsprechen der Ausstattung der 70er Jahre, keinesfalls jedoch den Anforderungen der heutigen Zeit – insbesondere für Kinder attraktiv und für das inklusive Spiel geeignet zu sein. Der massive Sanierungsstau der letzten Jahrzehnte konnte nur durch das Ersatzbeschaffungsprogramm etwas abgefedert werden, andernfalls hätten die Spielgeräte abgebaut werden müssen und die Spielplätze ihre Funktion nicht mehr erfüllen können.

 

Um nach und nach alle Hagener Spielplätze in einen zeitgemäßen, attraktiven und sicheren Zustand zu bringen, sind sowohl der Austausch von Einzelgeräten als auch die Grundsanierung notwendig.

Hinzu kommt die steigende Anzahl von Kindern in einigen Sozialräumen, die den Nutzungsdruck erhöhen und die Einrichtung neuer Spielplätze notwendig machen. Zur Umsetzung von Grundsanierung und Neu-Einrichtung der Spielplätze, arbeiten die drei Fachbereiche „Jugend und Soziales“, „Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung” und „Verkehr, Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen” eng mit dem Wirtschaftsbetrieb Hagen zusammen.

 

Über eine abgestimmte Prioritätenliste werden überalterte Spielplätze komplett saniert. Aufgrund der eingeschränkten personellen Ressourcen der beteiligten Akteure ist – neben dem Austausch einzelner Spielgeräte – nur die Grundsanierung von durchschnittlich ein bis zwei Spielplätzen pro Jahr möglich. Daher sind Ersatzbeschaffungen auch weiterhin noch notwendig. Hierfür sollte der Etat für Ersatzbeschaffungen der Kinderspielplätze auf 400.000,-€ angehoben werden, um dem steigenden Bedarf aufgrund der hohen Anzahl überalterte Geräte (s.o.) gerecht zu werden.

 

Von der zuletzt beschlossenen Prioritätenliste Kinderspielplätze (Vorlage 2023-0292) wurde bisher die Grundsanierung des Kinderspielplatzes (KSP) Grubenstraße in 2024 abgeschlossen.

 

Für die Fortschreibung der Prioritätenliste zur Grundsanierungen & Einrichtung neuer Spielplätze schlägt die Verwaltung aufgrund der Bedarfe in den Sozialräumen folgende Reihenfolge vor:

 

  1. Grundsanierung KSP Zur Nieden Straße (Bezirk Mitte)
  2. Grundsanierung und Erweiterung KSP Kaiserstraße (Bezirk Hohenlimburg)
  3. Grundsanierung Kleinkinderspielplatz & Erweiterung Wasserspielbereich im Fritz-Steinhoff-Park (Bezirk Mitte)
  4. Grundsanierung KSP Erleystraße (Bezirk Haspe)
  5. Erweiterung Skateanlange Hameckepark (Bezirk Nord)
  6. Grundsanierung & Erweiterung KSP Lützowstraße (Bezirk Mitte)

 

Neben den in der Prioritätenliste genannten KSP werden folgende KSP voraussichtlich in den nächsten Jahren erneuert. Die Auflistung erfolgt nur namentlich, ohne Priorität.

 

  • Einrichtung KSP Wilhelmstraße (am Katernberg-Sportplatz) (Bezirk Hohenlimburg)
  • Grundsanierung KSP Dortmunder Straße (Bezirk Nord)
  • Grundsanierung KSP Wielandplatz Eckesey (Bezirk Nord)
  • Erweiterung KSP Volmepark (Bezirk Mitte)

 

Erläuterung zu Punkt 2 der Prioritätenliste (Kaiserstraße):

Die Bezirksvertretung Hohenlimburg hat am 23.11.2023 beschlossen, dass der KSP Kaiserstraße „unter (teilweiser) Einbeziehung des angrenzenden Parkplatzes und unter Einbeziehung des Platzes der sieben Kurfürsten erweitert werden“ soll. Dieser Beschluss wird nun vorrangig umgesetzt und zunächst ein Bodengutachten beauftragt.

 

Erläuterung zu Punkt 3 der Prioritätenliste (Fritz-Steinhoff-Park):

Aufnahme in die Prioritätenliste (siehe Beschlussvorlage 1159/2024). Nach dem Beschluss des Sport- und Freizeitausschusses (Sitzung vom 18.09.2024), ist die Planung des Wasserspielplatzes von der freiraumplanerischen Gesamtbetrachtung des Fritz-Steinhoff-Parks abzutrennen. Der bestehende Kleinkinderspielplatz soll um einen Wasserspielbereich erweitert werden. Die Neuerstellung eines separaten Wasserspielplatzes am Standort des alten Bolzplatzes ist aufgrund von Altlasten mit zu hohen Kosten und Aufwand verbunden.

 

Erläuterung zu Punkt 6 der Prioritätenliste (Lützowstraße):

Die Priorität des KSP Lützowstraße wurde nach hinten verschoben, da der Spielplatz für die Schul-Erweiterung als Baustelleneinrichtung genutzt wird. Vor 2026 ist ein Baubeginn ausgeschlossen.

 

Grundsätzliche Anmerkung zur Prioritätenliste:

Die Verwaltung wird gegebenenfalls eigenständig bestimmte Bauvorhaben vorziehen, wenn dieses aus Unterhaltungssicht notwendig erscheint.

 

Für die Haushaltsplanungen 2026/2027 werden folgende KSP angemeldet:

 

 

2025

2026

2027

  1. Zur-Nieden-Straße (Mitte)

Planung

Bau

 

  1. Kaiserstraße (Hohenlimburg)

Vorplanung/
Gutachten

Planung

Bau

  1. Fritz-Steinhoff-Park (Mitte)

Planung

Bau

 

  1. Erleystraße (Haspe)

Planung

Planung

Bau

  1. Hameckepark Skateanlange (Nord)

Bau
Planung

Planung

Bau

  1. Lützowstraße (Mitte)

 

Bau

 

 

 

 

 

Dortmunder Straße (Nord)

 

Planung

Bau

Wielandplatz (Nord)

 

Planung

Bau

Volmepark (Mitte)

 

Planung

Bau

 

Katernberg (Hohenlimburg)

Planung

Bau

 

 

 

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Auswirkungen

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

 

x

sind betroffen

 

Kurzerläuterung:

Inklusion ist Querschnittsaufgabe der Kinder- und Jugendarbeit.

Bei allen Spielplätzen werden Aspekte der Inklusion berücksichtigt.

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

 

x

positive Auswirkungen (+)

 

 

Kurzerläuterung und ggf. Optimierungsmöglichkeiten:
(Optimierungsmöglichkeiten nur bei negativen Auswirkungen)

Wohnortnahe attraktive Freizeitmöglichkeiten verringern die Emissionen durch den

motorisierten Individualverkehr.

 

Finanzielle Auswirkungen

 

x

Es entstehen weder finanzielle noch personelle Auswirkungen.

 

  1.                               Rechtscharakter

x

Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung

 

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Beschlüsse

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30.01.2025 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - geändert beschlossen

Empfehlungsbeschluss:

1. Der Jugendhilfeausschuss beauftragt die Verwaltung, die Grundsanierung und die Einrichtung von Kinderspielplätzen gemäß der in dieser Vorlage beschriebenen Prioritätenliste umzusetzen.

 

Die Planungen und Realisierungen zu Punkt 3 in der Vorlage (Wasserspielplatz) im Fritz-Steinhoff-Park werden weiterhin auf dem Gelände des ehemaligen Bolz- bzw. Basketballplatzes/Käfig (Beschluss SFA zu DS 0738/2024) vorgesehen. 

 

2. Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, die in der Prioritätenliste genannten Maßnahmen wie dargestellt im Haushalt 2026/27 zu berücksichtigen.

 

3. Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, für Ersatzbeschaffungsmaßnahmen auf Kinderspielplätzen im Haushalt 2026/27 400.000,- EUR pro Jahr einzuplanen.

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

4

 

 

SPD

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

3

 

 

AfD

2

 

 

Hagen Aktiv

 

 

1

Die PARTEI

1

 

 

FDP

1

 

 

Die Linke

1

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

16

Dagegen:

0

Enthaltungen:

1

 

Erweitern

25.02.2025 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - ungeändert beschlossen

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04.03.2025 - Bezirksvertretung Eilpe/Dahl - ungeändert beschlossen

Erweitern

05.03.2025 - Bezirksvertretung Hagen-Nord

Erweitern

06.03.2025 - Bezirksvertretung Haspe - ungeändert beschlossen

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12.03.2025 - Jugendhilfeausschuss - geändert beschlossen

Beschluss:

 

1. Der Jugendhilfeausschuss beauftragt die Verwaltung, die Grundsanierung und die Einrichtung von Kinderspielplätzen gemäß der in dieser Vorlage beschriebenen Prioritätenliste umzusetzen.

 

Die Planungen und Realisierungen zu Punkt 3 in der Vorlage (Wasserspielplatz) im Fritz-Steinhoff-Park werden weiterhin auf dem Gelände des ehemaligen Bolz- bzw. Basketballplatzes/Käfig (Beschluss SFA zu DS 0738/2024) vorgesehen.

 

2. Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, die in der Prioritätenliste genannten Maßnahmen wie dargestellt im Haushalt 2026/27 zu berücksichtigen.

 

3. Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, für Ersatzbeschaffungsmaßnahmen auf Kinderspielplätzen im Haushalt 2026/27 400.000,- EUR pro Jahr einzuplanen.

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

3

 

 

Bündnis 90 / Die Grünen

 

 

 

SPD

2

 

 

AfD

1

 

 

Vertreter*innen der Jugendhilfe

8

 

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

14

Dagegen:

  0

Enthaltungen:

  0