14.05.2019 - 3.5 Vorschlag zur Tagesordnung gem. § 6 Abs. 1 der ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Reinke erläutert, dass die Studie von Professor Spars bekannt sei. In dieser Studie wird die Aussage getroffen, dass Wohnungen zurückgebaut werden sollen aber es wird auch dargestellt das Wohnraum neu geschaffen werden muss. In erster Linie altersgerecht und barrierearm und für junge Familien mit Kindern. Letzte Woche habe man in einem Artikel in der Zeitung lesen können, dass dringend Wohnungen für Privatmenschen benötigt werden. Die Erfahrung in Fley, Berchum und Garenfeld habe gezeigt wie schnell neue Baugebiete umgesetzt wurden. Der Bedarf an Wohnbaufläche ist auch in Halden recht groß. Der Antrag gehe dahin, dass die Verwaltung darstellt ob und wann neue Wohnbauflächen ausgewiesen werden. In dem Entwurf zum Regionalplan wurde auch die Fläche „Am Großen Kamp“, in Halden, als Wohnbaufläche ausgewiesen. Die Nachfrage bei der Verwaltung habe ergeben, dass hier keine weiteren Beschlüsse benötigt werden. Es wird seitens der Verwaltung eine Vorlage zur Einleitung eines B-Planverfahrens erstellt. Sie erwarten hier einen Sachstandsbericht und zeitliche Perspektive.

Herr Schwemin erläutert, dass er gerne den Stand bei der Vermarktung der Grundstücke erklären würde. In dem Zeitraum 2014 – 2018 haben die HEG und Stadt Hagen insgesamt 136 Grundstücke verkauft. Die genaue Auflistung ist der Niederschrift als Anlage beigefügt. Die Wohnungsmarktstudie wurde abgeschlossen und die Ergebnisse aus den Workshops in einem Handlungskonzept Wohnen zusammengestellt. Dies kann als Diskussionsgrundlage für die Mitglieder dienen. Er kommt auf die Perspektive für Zukunft zu sprechen, welche Gebiete demnächst vermarktet werden. In erster Priorität ist geplant die Baureife für den Loheplatz – 2019, Stelltenberg – 2020, Kuhlerkamp – 2020 und Haßley Süd – 2020 vorzubereiten. In der zweiten Priorität dann den Quambusch – 2022 und dann den Dünningsbruch für 2024 vorzubereiten. Vermarktbare Grundstücke habe man noch in 2019, 4 Grundstücke am Lammertweg, 2020, 4 Grundstücke an der Brandenburger Str., 8 Grundstücke am Steltenberg und 6 Grundstücke an der Thünenstraße. Für das Jahr 2025 sind 25 Grundstücke am Quambusch geplant. Dies sind die Grundstücke die die Stadt Hagen vermarkten möchte. Die HEG wird den Kuhlerkamp und den Loheplatz vermarkten. Hier wird man die Ausbauplanung abwarten müssen um die Anzahl der zu vermarktenden Grundstücke ermitteln zu können. Man ist bei der Vermarktung der Grundstücke aktiv eingebunden. In der Wohnungsmarktstudie ist zu erkennen, dass gerade im Mehrfamilienhausbereich ein hoher Bedarf besteht. Der Bedarf an Wohnungen für Familien und barrierefreies Wohnen für ältere Generationen wird in der Wohnungsmarktstudie aufgegriffen.

Frau Hammerschmidt ergänzt, dass die Einleitung für ein B-Planverfahren „Loheplatz“ hier am 04.04.2019 beschlossen wurde. Die öffentliche Auslegung ist für das 4. Quartal vorgesehen. Die HEG hat den Planungsauftrag für diesen B-Plan an ein Stadtplanungsbüro vergeben. Bei dem ehemaligen Sportplatz Quambusch werden zurzeit die eingegangenen Gutachten und Stellungnahmen der Fachverwaltungen geprüft. Die Erarbeitung der Lärmgutachten steht zur Zeit noch aus. Nach Abschluss und Auswertung der Gutachten wird die Erschließungsstraße und die Wohnbaufläche angepasst und vorgestellt. Für die Fläche am Kuhlerkamp ist man mit der HEG im Gespräch. Sobald von dort der Planungsauftrag vergeben wurde kann man einen Einleitungsbeschluss fassen und den städtebaulichen Vertrag abstimmen.

Her Dr. Ramrath fragt nach, für wann die Einleitung „Quambusch“ vorgesehen sei.

Dies beantwortet Frau Hammerschmidt mit den Worten, dass die Einleitung erst erfolgen kann nachdem die Unterlagen eingereicht wurden.

Herr König sagt, dass es für Familien vernünftigen neuen Wohnraum geben müsse. Den Mietwohnungsbau solle man hier nicht vernachlässigen. Es müssen beide Bereiche, Einfamilienhäuser und der Mietwohnungsbau, vorangetrieben werden. Es ist auch zu prüfen welche Rolle die HGW in der Zukunft einnimmt. Was sie konkret unternimmt, um erstens ihre Bestände zu modernisieren und zweitens um neuen Wohnraum zu schaffen. Hier ist in der Vergangenheit wenig passiert. Die HEG und die HGW müssen stärker in das neue Konzept Wohnen eingebunden werden.

Herr Röspel führt aus, dass er in der Zeitung gelesen habe, NRW hoft auf viele Wohnungen in Bahnhofsnähe. Es gibt eine Landesinitiative „Bauland an den Schienen“. Hierzu fällt ihm Wehringhausen ein, wo sehr viele Wohnungen an der Schiene liegen. Seine Frage geht dahin, ist dieses Projekt bekannt und ist die Stadt schon in Düsseldorf vorstellig geworden. Denn gerade für Wohnungen in Bahnhofsnähe und an der Schiene sollte das Projekt auch für die HEG und HGW interessant sein.

Herr Dr. Ramrath führt aus, dass dies auch eine Fördermöglichkeit für den Hengsteysee sein könnte. Wenn man dort einen Teil der Wohnbebauung mit abdecken könne.

Herr Reinke bedankt sich bei Herrn Schwemin für die Informationen. In der nächsten Sitzung werde das Handlungskonzept Wohnen vorgestellt, so dass man dieses Thema weiter vertiefen könne. In diesem Konzept sind auch Mehrfamilienhäuser zu berücksichtigen. Er fragt nach dem Großen Kamp. Hier müsse auch ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Von der Verwaltung sei signalisiert worden, dass ein Einleitungsbeschluss vorgelegt werde.

Frau Hammerschmidt sagt, man müsse schauen wann man den Beschluss vorbereiten könne, auch in Hinblick auf die Priorisierung des Vorhabens.

Herr Dr. Ramrath führt aus, man sei am Ende der Rednerliste angelangt.

Herr Bögemann möchte den Tipp geben, dass Dahmsheide auch bebaut werden soll.

Herr Dr. Ramrath sagt, dass man dies in die Übersicht für das Protokoll aufnehmen solle. Er bittet Frau Hammerschmidt auch ihren Kurzbericht, wann mit welchen Einleitungen und Fortführungen zu rechnen ist, als Anlage zur Niederschrift zu geben. Dann ist es leichter dies regelmäßig zu verfolgen. Die Diskussion hat ergeben, dass man das erfolgreiche Projekt fortführen wolle.

Der Antrag der CDU hat sich erledigt.

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Anlagen zur Vorlage

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