04.12.2018 - 6.3 Radverkehrskonzept der Stadt Hagen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Di., 04.12.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:01
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Jörg Winkler
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Winkler weißt darauf hin, dass eine spätere Umsetzung einzelner Maßnahmen sowie deren finanzielle Auswirkungen im Beschlussvorschlag der Vorlage hätten stehen sollen, was der Umweltausschuss in seinem Beschluss entsprechend aufgenommen habe. So empfiehlt Herr Winkler der BV Eilpe/Dahl dies ebenfalls so zu tun.
Hinweis der Schriftführerin:
Herr Winkler fasst die Vorstellung des Radverkehrskonzeptes der Stadt Hagen, Vorlage 0989/2018 und das Regionale Radwegekonzept für die Metropole Ruhr (RVR), Vorlage 1001/2018 zusammen. Die Protokollierung erfolgt unter der Vorlage 0989/2018.
Herr Winkler stellt anhand einer PowerPoint-Präsentation ausführlich das Radverkehrskonzept der Stadt Hagen vor, welches als Anlage 5 der Niederschrift beigefügt ist.
An der nachfolgende Erörterung nehmen Frau Buczek, Frau Peddinghaus, die Herren Beuth, Eiche, Dahme und von der Verwaltung Herr Winkler teil.
Herr Beuth möchte wissen, ob es neben der Planung eines Radweges von Dahlerbrück an der ehemaligen Bahntrasse entlang auch Planungen von dort aus auf Hagener Stadtgebiet Richtung Delstern gebe.
Dies, so Herr Winkler, sei auf jeden Fall geplant. So werde man sich diese Trasse explizit nochmal anschauen.
Weiterhin möchte Herr Beuth wissen, welche Planung hinsichtlicher der Beantragung von Fördermitteln eher förderfähig sei, die städtische oder die des RVR.
Grundsätzlich, so Herr Winkler, seien alle Maßnahmen förderfähig. Der RVR melde gerne auch Verbundmaßnahmen an, bei denen ein größeres Klinetel dahinter stehe.
Herr Dahme verliest zusätzlich zum Beschlussvorschlag der Verwaltung weitere Zusatzbeschlüsse und lässt, ohne das weiterer Erörterungsbedarf besteht, darüber wie folgt abstimmen:
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden Beschluss zu fassen:
1.
Der Rat der Stadt Hagen nimmt das Radverkehrskonzept zur Kenntnis und beschließt insbesondere:
•ein ganzjährig attraktives Radwegenetz für den Alltags- und den Freizeitverkehr zu schaffen,
•den Ausbau, die Erhaltung und Sanierung (insb. Beheben beschädigter Beläge) der Infrastrukturen für den Radverkehr voran zu treiben
•eine regelmäßige Kontrolle und Unterhaltung der Radverkehrsanlagen – auch der anderen Radwege – durchzuführen (insb. Reinigung und Grünschnitt),
•das Radnetz für den Alltagsverkehr in den Winterdienst aufzunehmen,
•Radfahrer möglichst frei von Umwegen an ihr Ziel zu bringen,
•die Verkehrssicherheit zu erhöhen,
•die Infrastrukturen an die Anforderungen von Pedelecs und zu Fuß Gehenden anzupassen und eine Trennung vom Fußverkehr einer gemeinsamen Führung vorzuziehen,
•wo möglich, Führungen im Straßenbereich (Mischverkehr, Schutzstreifen oder Radfahrstreifen) Führungsformen im Seitenbereich vorzuziehen,
•die Regelbreiten der ERA 2010 und ggf. der Standards für Radhauptverbindungen bei Neu-, Umbau anzusetzen und
•Infrastrukturmaßnahmen mit Image- & Kampagnenarbeit zu verknüpfen.
Zur Erreichung dieser Ziele beauftragt der Rat der Stadt Hagen die Verwaltung, die erforderlichen Voraussetzungen- insbesondere die finanziellen- zu schaffen.
Zur Erfüllung weiterer Kriterien zur Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise e. V. (AGFS) beauftragt der Rat die Verwaltung mit der Aufstellung eines integrierten Konzepts für den Fußgängerverkehr.
2.
Des Weiteren empfiehlt die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl dem Rat der Stadt Hagen den Ausbau eines Bahntrassenweges von Eilpe bis zur Stadtgrenze zu Schalksmühle mit in das Radwegekonzept aufzunehmen, um eine Fortführung des geplanten Radweges vom Märkischen Kreis aus hinein in das Hagener Stadtgebiet zu ermöglichen.
3.
Ebenfalls empfiehlt die Bezirksvertretung Eilpe Dahl dem Rat der Stadt Hagen eine generelle Förderung des Radwegenetzes.
4.
Soweit finanzielle Auswirkungen bestehen, ist das zuständige Gremium zu beteiligen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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33,6 MB
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Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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7,1 MB
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