24.01.2023 - 10 Vorschlag des BUND zur TOP: Abstimmung der Stel...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Hinweis:

Als Anlagen zum Protokoll sind die Drucksachennummer 0684/2022 und die Beteiligung des Naturschutzbeirats durch die untere Naturschutzbehörde digital beigefügt.

 

 

Frau Tommack erläutert ihren Entwurf der Stellungnahme. Sie plädiert für eine Umkehr in der Siedlungsentwicklung, die Ausweisung neuer Baugebiete sollte sehr zurückhaltend sein und es sollte stattdessen bevorzugt im Bestand gebaut, vorhandenes Potential umgenutzt und nicht mehr benötigte Flächen entsiegelt werden.

 

Frau Raschke erklärt, der NABU unterstütze die Stellungnahme des BUND im Hinblick auf die Vermeidung zusätzlicher Versiegelung. Sie erläutert die hydrologischen Auswirkungen des Klimawandels wie Starkregenereignisse und Trockenheit. Bei Neubauprojekten sollten Maßnahmen vor Ort ergriffen werden, um die Auswirkungen des Klimawandel abzupuffern, wie z. B. der Rückhaltung von Niederschlagswasser. Sie plädiert für eine Zusammenstellung entsiegelungsfähiger Flächen im Stadtgebiet.

 

Herr Köhler erläutert, dass unter dem Konzept „Hagen als Schwammstadt“ die angesprochenen Aspekte in den Vordergrund gerückt seien. Das Umweltamt sei beauftragt, entsprechende Konzeptionen vorzulegen. Die Umsetzung der Maßnahmen im Bestand sei aber eine große Aufgabe. Das Umweltamt werde zu gegebener Zeit dem Naturschutzbeirat berichten.

 

Herr Riegel weist auf den steigenden Bedarf an Wohnraum hin, der durch die zukünftig nach Hagen zuziehenden Menschen entstehen werde. Es sei eine große Aufgabe, mit der frühzeitig begonnen werden sollte.

 

Frau Tommack ergänzt, dass auch klimatische Aspekte, wie Frischluftentstehungsgebiete, zu berücksichtigen seien.

 

Frau Selter kritisiert, dass hier – bei dem hohen Wohnraumbedarf - große Baugrundstücke geplant seien, die sich nur wenige Menschen finanziell leisten können. Sie regt an, Altlastenstandort auf ihre Bebaubarkeit nach moderner Technik hin zu überprüfen.

 

Herr Welzel ergänzt, der NABU unterstütze auch mit dem Hinweis auf den Habitatverlust die Stellungnahme des BUND. Innerstädtische Grün- und Brachflächen seien gerade als Trittsteinbiotope für die Fauna von großer Bedeutung.

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Beschluss:

 

Der Naturschutzbeirat übergibt die erarbeitete Stellungnahme an die untere Naturschutzbehörde.

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Abstimmungsergebnis:

 

x

 Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

7

Dagegen:

4

Enthaltungen:

0

 

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Anlagen