07.12.2023 - 5.1 Vorschlag der Fraktion BfHo / Die PARTEIhier: M...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Do., 07.12.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Dagmar Kreuzer
- Beschluss:
- zurückgezogen
Wortprotokoll
Herr Ehrhardt erläutert nochmals kurz den Antrag.
Herr Dr. Diepes erwidert mit Nachdruck, das Hauptzentrum ist immer im Fokus der Stadtplanung und -entwicklung, wie z.B. im Rahmen des Einzelhandelskonzeptes. Dazu stehen Personal wie auch Mittel zur Verfügung. Für den Anfang stehen 1,2 € Mio. für das Sofortprogramm der Innenstadtimpulse für die nächsten vier Jahre zur Verfügung. Es gibt vier Handlungsfelder. 580.000 € sind für die Anmietung leerstehender Ladenlokale vorgesehen, für eine Zwischennutzung wie von Start Ups, Kreativnutzung. Damit sollen Impulse für Belebung, Aktivierung, Frequenzbringung gesetzt werden.
Zum Thema Großimmobilien, wie Galeria Kaufhof, berichtet Herr Dr. Diepes, dass hier zusammen mit den Eigentümern eine Konzeption zur Neuausrichtung überlegt wird. In enger Absprache mit der Wirtschaftsförderung erfolgt hier eine Machbarkeitsstudie.
150.000 € sind für die Förderung eines Citymanagements bewilligt worden. Dieses befasst sich u.a. mit der Erhebung der Passantenfrequenz, der Frage welche Nutzung an welcher Stelle am vorteilhaftesten ist. Dies ist ein Startschuss für weitere Entwicklungen und zielgerichtete Maßnahmen. 200.000 € sind für punktuelle und gestalterische Verbesserungen des Hauptgeschäftsbereichs vorgesehen, wie Sitz- und Spielgelegenheiten, Begrünungsmaßnahmen, künstlerischer Lichtinstallationen und Fahrradabstellmöglichkeiten.
Der Einzelhandel ist seit den 2000er Jahren in einem dynamischen Umbruch. Eine Frage ist z.B. wie kreative Gastronomiekonzepte gestärkt werden können. Der Kultur- und Freizeitbereich kann dazu dienen, den sich auf dem Rückzug befindlichen Einzelhandel zu stützen bzw. zu ergänzen. Start ist im ersten Quartal 2024, wo im Rahmen von Konzeptworkshops Ideen entwickelt werden sollen. Die Frage ist, wie eine Innenstadt der Zukunft aussehen und wie eine maßgeschneiderte Innenstadt von Hagen künftig aussehen soll, insbesondere im Hinblick auf Klimawandel, Mobilitätswende und soziale Integration.
Herr Ehrhardt bestätigt, dass Hagen diese Probleme mit anderen Kommunen teilt, hier aber noch verschärfend das Hochwasser hinzugekommen ist.
Er bedankt sich bei Herrn Dr. Diepes für die Schilderung der anstehenden Maßnahmen.
Herr Caliskan erläutert den sich auf den Vorschlag der BfHo beziehenden Sachantrag gem. § 16 GeschO der HAK und bittet um schriftliche Beantwortung der darüber hinaus gestellten Fragen.
Herr Keune bittet um Verständnis, dass auf die Schnelle nur mündlich geantwortet werden kann. Herr Keune bietet Termine zwischen Fraktion und Fachbereich an, um einzelne Teilbereiche direkt zu besprechen- ein Angebot was im Übrigen für alle Fraktion gilt.
Herr Dr. Diepes bietet an, an den Konzeptworkshops teilzunehmen.
Herr Klepper hält fest, dass im Benehmen mit den Antragstellern, welche sich untereinander nochmal kurzschließen werden, der Antrag vorerst ohne Entscheidung bleibt.
Herr Meier merkt an, dass in der Vergangenheit schon oft und viel beraten wurde, inwiefern die Innenstadt von Hagen verbessert werden könnte und es den Anschein hat, dass sich rein gar nichts tut. Herr Meier erhofft sich in naher Zukunft einen auch für die Bevölkerung sichtbaren Anfang in dieser Hinsicht.
Herr Keune wirbt für ein gemeinsames, planvolles Vorgehen. Bei Fördermitteln ist die Bindungswirkung zu beachten, was von der Verwaltung ein hochkomplexes Handeln erfordert. Er weist darauf hin, dass die Gremien laufend informiert werden und stets die Möglichkeit haben, sich einzubringen.
Frau Masuch stimmt dem zu und verweist wohlwollend exemplarisch auf die Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Fußgängerzone auf Höhe von C&A. Ihrer Ansicht nach sollte die besondere Baukultur von Hagen gefördert und entwickelt werden. In den anstehenden Workshops sollten Funktionsänderungen im Vordergrund stehen. Auch sollten Nutzergruppen wie Anwohner, Schüler etc. die Möglichkeit bekommen sich an den Workshops zu beteiligen.
Herr Ehrhardt wirbt für eine besseres Marketing bereits erfolgter Maßnahmen.
Herr Meier verweist darauf, dass von der Politik nur die Impulse kommen können, handeln müsse die Verwaltung.
Herr Dr. Diepes erwidert, dass als erster Impuls im ersten Quartal 2024 die Konzeptworkshops und die Beteiligung der handelnden Akteure stattfinden werden. Die Ergebnisse werden im Gremium vorgestellt, aktives wie passives Einbringen ist dann möglich.
Die Optimierung der Fußgängerzone ist eine Daueraufgabe. Es gilt sich zu fokussieren, um Sichtbares zu erwirken. Auch flankierende Maßnahmen wie im Bereich Volkspark sind als Attraktivierung des Innenstadtbereichs zu beachten, ebenso wie Erneuerung von Baumscheiben etc.. Es gilt Qualität in Kultur, Gastronomie, Freizeit und Einzelhandel zu fördern, um damit die erforderliche Frequenz an Nutzern zu bewirken.
Beide Anträge werden von den Antragstellern zurückgezogen.
Beschluss:
Die Verwaltung wird gebeten, kurzfristig einen Katalog mit niederschwelligen, zügig realisierbaren Maßnahmen zur Aufwertung der Hagener Innenstadt, Fußgängerzone, zu erstellen und diesen im SBW vorzustellen.
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X | Der Antrag wurde vom Antragsteller zurückgezogen. |
X | Der Sachantrag der HAK zu diesem TOP wurde zurückgezogen.
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Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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170,6 kB
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Anlagen
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144,4 kB
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