10.02.2022 - 1.4 Mietpreisspiegel Hagen 2022

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Wortprotokoll

Herr Klepper begrüßt Frau Dietrich vom Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster und bedankt sich für die Übersicht über den Mietpreisspiegel.

 

Herr Klepper lässt anschließende Fragen und Diskussionen an dieser Stelle ausnahmsweise zu.

 

Die Übersicht über den Mietpreisspiegel ist der Niederschrift als Anlage beigefügt.

 

Herr Meier sieht in dem Mietpreisspiegel ein wichtiges Instrument für die Politik, um einen Überblick über die Entwicklung der Mietpreise zu erhalten. Der Mietpreisspiegel stelle die im Vergleich zu anderen Städten relativ niedrigen Mietpreise dar. Dies führe dazu, dass Vermieter wenig investierten, was für den Wohnungsmarkt nicht gut sei. An dem Wohnungsbestand in Hagen müsse man noch deutlich arbeiten.

 

Herr Sondermeyer ist der Meinung, dass Mieten auch zukunftsorientiert für finanzschwache Bürger bezahlbar bleiben müssen und sich viele Vermieter durch Mieten finanziell bereichern, ihnen jedoch der Zustand der Wohnungen egal sei und keine Investitionen erfolgten. Dies könne nicht der Wunsch der Sozialdemokratie sein.

 

Herr Dr. Ramrath erläutert, dass man den enormen Erneuerungsbedarf im alten Wohnungsbestand deswegen nicht abgebaut bekomme, weil man am Markt eben keine Akteure finde, die bei den niedrigen Mieten, in der Breite vernünftige Erneuerungsinvestitionen tätigen. Dieses Problem konnte trotz Anstrengungen und angedachten Instrumenten, wie Abriss, bisher nicht gelöst werden. An denkbaren Instrumenten müsse man weiter arbeiten, die Bereitschaft dazu sei vorhanden.

 

Herr Keune sieht Investitionen in den Wohnungsmarkt, sowohl in den Neubau als auch in die Sanierung als wichtig an. Dies müsse sich aber auch rentieren und führe zwangsläufig zu Mietpreissteigerungen, aber auch zu einer besseren Qualität im Wohnungsmarkt. Notwendig sei aber auch die Bereitschaft zur Investition in den sozialen Wohnungsbau, unterstützt durch Förderungen, die hohe Mietpreissteigerungen verhindern können.

 

Herr Panzer schließt sich den Vorrednern an. 80 Prozent der Bürgerinnen und Bürger wohnen in Mehrfamilienhäusern und genau da finde keine Innovation statt. Die Zustände der Häuser werden sich tendenziell weiterhin verschlechtern. Dies sei das Hauptproblem der Stadtentwicklung. Der Schwerpunkt müsse hier liegen. Sichtbare Veränderungen müssen geschaffen werden.

 

Frau Masuch weist auch auf die Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich der Wohnraumlage hin.

 

 

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Anlagen