03.09.2019 - 3 Umzug des Heimathofes Ruhr vom Standort Neuer K...

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Wortprotokoll

Herr Wirth begrüßt Herrn Ebbinghaus von Bethel.regional. Herr Ebbinghaus berichtet anhand von zwei PowerPoint-Präsentationen über neue Vorhaben von Bethel.regional. Der Heimathof Ruhr sei bislang nicht barrierefrei gewesen. Nun ziehe man um in den Trappenweg, in ein ehemaliges Altersheim. Dieses Gebäude sei barrierefrei, ein Aufzug sei vorhanden. Der alte Standort am Krohnocken werde aufgegeben und dezentrale Plätze in der Mollstraße würden aufgegeben. Insgesamt seien 22 Plätze vorgesehen, es gebe keine Aufstockung. Im Trappenweg wird es 18 Einzelappartements geben, darüber hinaus vier Plätze in dezentralen Wohnungen.

 

Zielgruppe seien Frauen und Männer in besonderen sozialen Schwierigkeiten mit einer Abhängigkeitserkrankung. In der Einrichtung könnten sie sich auf ein eigenständiges Leben vorbereiten. Er berichtet über die verschiedenen Angebote. So gebe es zum Beispiel die therapeutische Arbeit mit Einzel- und Gruppengesprächen, hauswirtschaftliche Unterstützung und Arbeitstherapie. Er erläutert anhand der Folien die Zugangsvoraussetzungen, die Regeln und einen Stundenplan für die Bewohner.

 

Herr Otto fragt, wie die betroffenen Menschen zu dem Angebot geleitet würden. Herr Ebbinghaus führt aus, dass das Zentrum für seelische Gesundheit viele Klienten schicken würde, aber auch die Hilfeplaner des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) würden Klienten zu Bethel.regional schicken. Auf weitere Nachfrage teilt er mit, dass die Bewohner zwischen 18 und 65 Jahren seien. Das Durchschnittsalter liege bei 45 – 50 Jahren, derzeit wohnten nur Männer in der Einrichtung.

Er berichtet weiter über das Angebot AMBETAG. Diese Abkürzung stehe für Ambulant Betreutes Wohnen für ältere und vorzeitig gealterte chronisch mehrfach beeinträchtigte abhängigkeitskranke Menschen mit Tagesgestaltung in Hagen. Dieses niederschwellige Angebot werde ebenfalls im Trappenweg angesiedelt. Die Bewohner würden einen eigenen Mietvertrag unterschreiben, seien aber nicht in Therapie. Es sei wünschenswert, dass diese Menschen eine Abstinenz zumindest anstreben. Die Erfolgsquote habe im Jahr 2018 bei 58 % gelegen. Als Erfolg werde gewertet, wenn die Menschen in eine eigene Wohnung ziehen können oder aber in eine andere Einrichtung umziehen. Insgesamt gebe es sechs Plätze. Es gebe eine ambulante Betreuung der Klienten und ein Tagesstrukturangebot. Anhand der Folien erläutert Herr Ebbinghaus welche Assistenzleistungen und welche Leistungen zur Tagesstruktur angeboten werden.

Herr Sondermeyer merkt an, dass es am Krohnocken Widerstände gegen die Einrichtung gegeben habe, er möchte wissen, wie die Anwohner an dem neuen Standort auf die Einrichtung reagiert haben. Herr Ebbinghaus führt aus, dass es am Krohnocken nicht zu Zwischenfällen gekommen sei. Man sei in Hohenlimburg gut vernetzt, es habe einen Tag der offenen Tür gegeben und habe dazu alle alten und neuen Nachbarn eingeladen.


Die Präsentationen sind dem Protokoll beigefügt.

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Siehe Anlage.

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Anlagen