09.05.2019 - 5.2 AmpelschaltungenÜberweisung aus dem Seniorenbei...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Winkler teilt zur Thematik mit, dass man verwaltungsseitig eine andere Auffassung dazu habe. So halte man eine Rückzählung der verbeibenden Grünphase nicht unbedingt einschätzbar. Die Richtlinie für Signalanlagen legt eine Strecke von 1,2 m pro Sekunde fest. Diese Strecke halte auch Herr Winkler, im Hinblick auf den demographischen Wandel, für zu hoch. Dennoch würden auch bewegungseingeschränkte Menschen es schaffen, innerhalb der Grünphase, die Straße zu überqueren.

Darüber hinaus kann eine solche Umrüstung nur an Signalanlagen passieren, die im Festzeitprogramm laufen, also nicht verkehrsabhängig sind.

Anhand der Ampelanlage vom Markt zu Elektro Böhme würde das beispielsweise bedeuten, dass aus einer angezeigten verbleibenden Grünphase von 22 Sekunden plötzlich eine Restzeit von 8 Sekunden werde, da der Bus vom Markt kommend dies beeinflussen könne und sich sein Vorsignal hole.   

Eine Umrüstung der Anlage auf dem Graf-von-Galen-Ring – Überweg zum Bahnhof – wäre durchführbar. Dieser sei dauerhaft frequentiert. Allerdings seien Umrüstungen von Signalanlagen sehr teuer. So rechne man mit einem Betrag von etwa 25.000 Euro für den Umbau mit Restgrünanzeige.

Dafür, so Herr Winkler, müsse die Bezirksvertetung einen Beschluss fassen, damit die dafür benötigten Mittel in den kommenden Haushaltsplan eingestellt werden können.

 

Herr Quardt bedankt sich für die Ausführungen. So habe man bereits interfraktionell genau diese Ampelanlage fokussiert, um exemplarisch einen Einstieg zu bekommen und ferner die Möglichkeit zu haben, Erfahrungen zu sammeln.

 

Herr Winkler fügt noch hinzu, dass sowohl die Signalanlagen in Bochum als auch in Düsseldorf Versuchsanlagen waren, die bis heute nicht weitergeführt wurden.

 

An der nachfolgenden Erörterung nehmen Frau Buchholz, Frau Schuchardt, die Herren Geisler, Quardt, Häßner und von der Verwaltung Herr Winkler teil.

 

Einzelne Fragen werden von Herrn Winkler ausführlich beantwortet. Frühestens könne man mit der Realisierung im Herbst 2020 rechnen.

 

Grundsätzlich, so Herr Geisler, halte er eine Ampel mit Restzeitanzeige für sinnvoll. Am Bahnhof allerdings funktioniere das mit der bisherigen Ampel jedoch sehr gut. Seiner Auffassung nach müsse dort keine Umrüstung passieren.

 

Herr Quardt entgegnet, dass der modifizierte Beschlussvorschlag auch die Prüfung  beinhaltet, welche Ampelanlagen im Bezirk dafür in Frage kommen.

 

Erörterungsbedarf besteht nicht weiter, sodass Herr Quardt den Beschlussvorschlag vorliest und darüber abstimmen lässt.         

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Beschluss:

Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte beauftragt die Verwaltung zu prüfen,

 

ob im Bereich des Bezirks Hagen-Mitte Lichtzeichenanlagen vorhanden sind, bei denen eine Installation von Restzeitanzeigen möglich und sinnvoll wäre.

 

Insbesondere soll hier die Lichtzeichenanlage am Graf-von-Galen-Ring, Überweg zum Bahnhof, untersucht werden und gegebenenfalls die benötigen Mittel in den Haushalt eingeplant werden.  

 

Der Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität und der Seniorenbeirat sind zu beteiligen.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

5

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

FDP

1

 

 

Die Linke.

1

 

 

AfD

-

-

-

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

15

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen