07.03.2018 - 8.1 GWG-Karree zwischen Minerva-, Ewald-, Gustav- u...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Hinweis der Schriftführerin:

Die bei dem Vortrag vorgestellte PowerPointPräsentation ist als Anlage 5 Gegenstand der Niederschrift.

 

 

Berichterstatter: Herr Rehrmann

 

Unterstützt duch eine PowerPointPräsentation stellt Herr Rehrmann die Planungen für den Gebäudekomplex „Block1“ vor. Herr Rehrmann informiert, dass den jetzigen Planungen über einen Abriss der genannten Gebäude ein langer Entwicklungsprozess vorausgegangen sei.

Im Jahr 2013 habe ein externes Architektenbüro festgestellt, dass für eine mögliche Sanierung des Blocks 1 mit 11.000 m² Wohnfläche einen zweistelligen Millionenbetrag zu investieren sei und damit jedoch die Zuschnitte der Wohnungen nicht attraktiver würden und ein barrierefreier Zugang auch noch nicht realisiert sei.

 

Er stellt Objekte der GWG nach einer Sanierung vor und teilt mit, dass die GWG in den letzten 10 Jahren 16,6 Mio € in Modernisierung und Neubau investiert habe und plane, in den nächsten 5 Jahren weitere 7,8 Mio € zu investieren.

 

Weiter berichtet er über Gespräche, die seit 2013 bis Mitte 2017 mit der Bauverwaltung, Herrn Grothe, Frau Hammerschmidt und dem Fachbereich Jugend und Soziales geführt wurden, die insgesamt konstruktiv verliefen.

Nachdem der Beschluss in der Bezirksvertretung Hagen-Mitte gefasst wurde, einen Bebauungsplan für diesen Bereich aufzustellen, habe es eine Mieterversammlung und die Vorstellung des Gesamtkonzeptes gegeben.

 

Herr Rehrmann führt weiter aus, dass dem Vorstand der GWG aus verschiedenen Bereichen unterstellt werde, nicht die Wahrheit zu sagen bzw. die Öffentlichkeit zu täuschen. In diesem Zusammenhang informiert er darüber, dass der Wohnungsgesellschaft der Stadtteil Wehringhausen sehr am Herzen liege, was auch dadurch deutlich werde, dass für das Förderprojekt „Soziale Stadt“ die GWG für den Eigenanteil, der von der Stadt Hagen geleistet werden müsse, bereits 100.000 € an die Stadt gespendet habe, wobei die Fördermaßnahmen keinen direkten Vorteil für Objekte der GWG darstellen.

 

Außerdem sei die Wegnahme von 130 Wohnungen bei dem erhebliche Leerstand im Stadtteil von Vorteil. Auch Mieten für einen Neubau seien an dieser Stelle unsubvenstioniert in Höhe von mindestens 10 € pro qm² nicht realisierbar bzw. von Nachteil für die privaten Vermieter, die dann ihren Altbestand nur noch schlecht vermieten könnten.

 

Eine Frage von Frau Kingreen kann später durch Vorstellung der Planungen beantwortet werden.

 

Herr Häßner geht auf den stattgefundenen Besichtigungstermin des Häuserblockes ein und erinnert nochmals an die dort aufgeworfenen Fragen.

Auf die weitere Frage von Herrn Häßner, welche Strategien zur Beilegung von Konflikten mit dem Lenkungskreis „Soziale Stadt“ und der Stadt Hagen bei der GWG entwickelt werden, sagt Herr Quardt, dass der Lenkungskreis „Soziale Stadt“, dessen Arbeit er schätze, zwar eine Meinung zum Thema haben könne, jedoch nur begrenzte Entscheidungsbefugnisse besitze.

 

Herr Häßner verweist in diesem Zusammenhang auf die Aufgaben und Möglichkeiten des Lenkungskreises.

 

Anschließend wird die PowerPointPräsentation durch den Architekten der GWG, Herrn Brieke, fortgesetzt.

 

Im Rahmen seiner Darstellungen geht Herr Brieke darauf ein, dass er auf der Grundlage der bereits bestehenden Planungen der Bauverwaltung der Stadt die weitere Ausarbeitung vorgenommen habe. So seien bereits eine Kindertagesstätte und ein Einzelhandelgeschäft angedacht gewesen.

 

Der Einzelhandel sei für die Fläche an der Minervastraße und die Kindertageseinrichtung an der Lange Straße vorgesehen. Durch die bestehende Topographie wird der Einzelhandel in den Berg verbaut. Damit entsteht auf dem Dach eine ausreichende Parkfläche. Die Kindertageseinrichtung wird zur Straße zweigeschossig geplant und zur Rückseite wird ein Untergeschoss entstehen, woran eine Außenspielfläche grenzt. Zwischen Parkfläche und Außenspielgelände sei eine kleine, ca. 700 – 800 m² große öffentliche Park- und Grünfläche angedacht.

Die Planungen werden auch visuell dargestellt.

 

Auf die Fragen von Herrn Häßner erwidert Herr Rehrmann, dass die Parkplätze für den Einzelhandel wahrscheinlich nicht nach Geschäftsschluss der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, da am nächsten Morgen diese wieder frei sein müssten. Außerdem rechnet man nicht mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen, da hier 130 Wohnungen und damit Anwohner entfallen und bereits in der Nähe ein Einzelhandel angesiedelt sei. Auch sei eine Anfahrt der KiTa von der Rückseite des Gebäudes möglich.

 

Auf eine weitere Frage von Frau Bartscher informiert Frau Keller, dass insgesamt ca. 1000 Kindergartenplätze in Hagen fehlen, die meisten davon in der Innenstadt und in Wehringhausen.

Nach langer Überzeugungsarbeit sei man froh, dass die Kinder von Zuwanderern jetzt auch diese Einrichtungen nutzen wollen, daher würde eine sechzügige Kindertagesstätte an dieser Stelle sehr begrüßt.

 

Herr Quardt bedankt sich ausdrücklich für die ausführliche und aufschlussreiche Berichterstattung.

 

 

 

 

Herr Quardt unterbricht die Sitzung für eine kurze Pause von 17.18 Uhr bis 17.27 Uhr.

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Beschluss:

Der Bericht wird dankend zur Kenntnis genommen.

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Abstimmungsergebnis:

 

X

Zur Kenntnis genommen

 

 

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Anlagen

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