30.04.2015 - 4 Besucherumfrage der Stadtbücherei Hagen 27.10. ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Do., 30.04.2015
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:10
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Söhnchen begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Schubert vom Ressort Statistik, Stadtforschung und Wahlen.
Herr Schubert stellt anhand einer PowerPoint Präsentation (als Anlage 1 zu TOP 4 der Niederschrift beigefügt) die einzelnen Ergebnisse der durchgeführte Besucherumfrage in der Hagener Stadtbücherei vor. Im Rahmen der Besucherumfrage wurden Fragebögen an die Besucher der Stadtbücherei ausgeteilt. Die Beantwortung der Fragen erfolgte schriftlich, freiwillig und anonym. Insgesamt fand ein Rücklauf von 611 Fragebögen statt, so dass das Ergebnis der Umfrage auch als repräsentativ angesehen werden könne.
Herr Söhnchen möchte gerne wissen, was die Stadtbücherei konzeptionell aus der Besucherumfrage mitnehmen werde.
Herrn Klinkert ist aufgefallen, dass die Besuchergruppe der Besucher unter 17 Jahren mit nur geringen 11% vertreten sei, obwohl, insbesondere seitens der Stadteilbüchereien, sehr viel unternommen werde um die Lesekompetenz von Kindern und Schülern zu steigern. Er möchte von Frau Steffes wissen, ob dieser prozentuale Anteil an Kindern und Jugendlichen in der Stadtbücherei normal sei oder ob Bestrebungen vorlägen diesen Anteil zu steigern. Des Weiteren möchte er gerne wissen, ob eine vergleichbare Umfrage in den Stadtteilbüchereien geplant sei.
Herr Fritzsche fand den Anteil der auswärtigen Besucher sehr interessant und möchte gerne wissen, ob es als Nichthagener unproblematisch sei, sich einen Leseausweis erstellen zu lassen oder ob hier höhere Kosten gefordert würden. Des Weiteren möchte er gerne eine Information darüber, warum sich die Umsetzbarkeit des vermehrten Lüftens und der Ausweitung der Samstagöffnungszeiten als schwierig gestalten.
Herr Eiche fragt Herrn Schubert nach der Erhebungstechnik. Diese Frage konnte von Herrn Schubert zufriedenstellend beantwortet werden. Des Weiteren möchte Herr Eiche der Stadtbücherei ein großes Lob aussprechen. Die angebotenen verschiedensten Veranstaltungen der Stadtbücherei werden sehr gut angenommen und das Veranstaltungskonzept scheint aufzugehen. Aus der Sicht von Herrn Eiche hat der Rückgang der Ausleihzahlen etwas mit dem Wertewandel zu tun, dass hieße aber nicht, dass die Besucherzahlen zurückgingen, wie man auch anhand der Besucherumfrage beobachten könne. Auch dies sei ein deutlicher Ausdruck dessen, dass die anderen Veranstaltungen gut angenommen werden würden.
Frau Steffes antwortet auf die Frage von Herrn Klinkert, dass es sich bei der Angabe des prozentualen Anteils, lediglich um den Anteil von Besuchern handele, die an der Umfrage auch teilgenommen hätten. Die Lesergruppe der Leser bis 20 Jahre sei die zweitgrößte Gruppe, nach der Gruppe der Leser bis 40 Jahre anhand der intern geführten Statistik. Frau Steffes lobt die Leseaktionen, die in den Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg laufen. Sie kann sich aber vergleichbare Aktionen für die zentrale Stadtbücherei aufgrund der Gegebenheiten als nicht umsetzbar vorstellen. Für Frau Steffes sei es nicht verwunderlich, dass sehr viele Besucher aus dem Umland die Stadtbücherei aufsuchen, da es sich bei der Bibliothek um eine Bibliothek der zweiten Stufe handelt. Als Großstadtbibliothek habe Hagen auch den Status als Rat gebende Bibliothek für im Umland liegende kleinere Bibliotheken und aufgrund des umfangreichen Buchbestandes kämen viele Besucher aus dem Märkischen Kreis und Ennepe-Ruhr-Kreis.
Auf die Frage von Herrn Fritzsche antwortet Frau Steffes, dass mehr Lüften aufgrund der fehlenden Fenster in der Stadtbücherei nicht möglich sei. Im Jahr 2003 wurde bereits an diesem Problem gearbeitet. Die Lüftungsanlage wurde optimiert und später wurde eine Kühlungsanlage auf dem Dach installiert. Trotz allem entstehe bei den Besuchern aber immer noch der Eindruck, dass die Luft schlecht sei. Hier sei man aber am Ende der Möglichkeiten angelangt.
Eine Ausweitung der samstäglichen Öffnungszeiten sei aufgrund der aktuell vorherrschenden Personalsituation und der bevorstehenden erneuten Konsolidierungsmaßnahmen nicht zu realisieren.
Auf die Frage von Herrn Söhnchen antwortet sie, dass die Ergebnisse der Benutzerumfrage wesentlich in den Leitbildprozess eingeflossen seien.
Frau Steffes möchte die Anregung von Herrn Klinkert gerne aufgreifen und eine vergleichbare Benutzerumfrage in den beiden Stadtteilbüchereien durchführen, sobald diese sich an ihren neuen Standorten etabliert haben.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,1 MB
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