19.05.2026 - 5.1 Digitalisierung für Senioren

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

 

Herr Schmidt erläutert, dass sich die eingebrachte Anregung auf den Umgang mit E-Mails, WhatsApp, digitalem Einkaufen sowie den allgemeinen Umgang mit dem Internet bezieht. Seitens der Geschäftsstelle sei hierbei insbesondere an Angebote der VHS gedacht worden, die in diesem Bereich bereits entsprechende Schwerpunkte setze. Zu diesem Zweck wurde Herr Stange von der VHS eingeladen.

 

Herr Stange berichtet, dass die VHS gezielt Programmangebote für ältere Menschen anbietet. Die entsprechenden Kurse seien speziell gekennzeichnet, um schneller erkannt zu werden und die Zielgruppe gezielt anzusprechen. Im Unterschied zu anderen Kursen würden die Gruppen bewusst klein gehalten, um ein besseres Lern- und Hilfsangebot zu ermöglichen. Dabei werde insbesondere berücksichtigt, dass ältere Menschen häufig mehr Zeit benötigten, um Lernprozesse erfolgreich umzusetzen.

Die VHS biete verschiedene Grundlagen- und Aufbaukurse an, darunter Angebote zum Umgang mit Internet und E-Mails sowie aktuelle Themen wie beispielsweise künstliche Intelligenz. Darüber hinaus gebe es weitere Angebote ohne Altersbeschränkung, etwa zum sicheren Umgang mit Smartphones oder iPhones. Zudem werde versucht, zusätzliche Kurse dort anzubieten, wo bereits Nachfrage bestehe beziehungsweise ausreichend Interesse vorhanden sei. Ziel sei es, ein möglichst breites Schulungsangebot bereitzustellen und die Bedürfnisse dieser Zielgruppe zu berücksichtigen.

Er weist darauf hin, dass seine Telefonnummer den Sitzungsunterlagen beigefügt sei, sodass sich Interessierte bei weiteren Fragen direkt an ihn wenden könnten.

 

Herr Schmidt fragt anschließend, ob es Anmerkungen oder Fragen zu dem Bericht gebe. Dabei wird nochmals auf eine Weiterleitung der Informationen an den Seniorenbeirat verwiesen.

 

Auf Nachfrage erläutert Herr Stange, dass die Kurse grundsätzlich kostenpflichtig seien. Für Personen, die beispielsweise Arbeitslosengeld oder andere Sozialleistungen beziehen, bestünden gemäß der Entgeltordnung Möglichkeiten einer Ermäßigung.

 

Seitens des Ausschusses wird außerdem gefragt, wie ältere Menschen über die entsprechenden Programme informiert würden.

 

Herr Stange erklärt hierzu, dass das VHS-Programmheft halbjährlich im gesamten Stadtgebiet ausgelegt werde, insbesondere an öffentlichen Stellen wie Stadtteilbüchereien, Sparkassen, Bürgerämtern und weiteren zentralen Einrichtungen. Darüber hinaus werde fortlaufend nach neuen Auslegungsmöglichkeiten gesucht, beispielsweise in Arztpraxen. Sämtliche Angebote seien zudem auf der Homepage der VHS veröffentlicht. Auch wenn ältere Menschen teilweise unsicher im Umgang mit dem Internet seien, würden die Angebote dennoch häufig über die Internetseite der VHS wahrgenommen. Ergänzend erfolge eine Veröffentlichung der Kurse über die Presse.

Herr Stange zeigt sich außerdem offen für weitere Ideen zur zusätzlichen Veröffentlichung der Angebote sowie für eine intensivere Weiterleitung der Informationen an den Seniorenbeirat.

 

Im weiteren Verlauf wird die Idee einer mobilen Weiterbildung, beispielsweise in Altenheimen, angesprochen.

 

Herr Stange erläutert hierzu, dass ab 2027 geplant sei, das bestehende Angebot entsprechend zu erweitern und verstärkt direkt zu den Menschen zu gehen, etwa in Senioreneinrichtungen. Hierfür sei bereits ein Antrag gestellt worden, der jedoch noch genehmigt werden müsse.

 Ergänzend wird der Vorschlag gemacht, zusätzlich ein gesondertes Faltblatt speziell für Seniorinnen und Senioren auszulegen.

 

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Empfehlungsbeschluss:

 

Der ABB nimmt zur Kenntnis und leitet weiter an den Seniorenbeirat

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

Vorsitzender

1

 

 

CDU

3

 

 

AfD

3

 

 

SPD

2

 

 

Bündnis 90/Die Grünen

1

 

 

HAK

1

 

 

Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI

-

 

 

Die Linke

-

 

 

FDP

-

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

BSW

-

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

12

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0