Beschlussvorlage - 0106/2010
Grunddaten
- Betreff:
-
Osthaus Museum Hagen / Emil Schumacher Museum- Kosten des Betriebes
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 23 Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte
- Bearbeitung:
- Holger Klinkmann
- Beteiligt:
- FB65 - Gebäudewirtschaft; FB11 - Personal und Organisation; FB30 - Rechtsamt; 45 Osthaus Museum Hagen
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Kultur- und Weiterbildungsausschuss
|
Vorberatung
|
|
|
|
03.03.2010
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●
Erledigt
|
|
Stadtentwicklungsausschuss
|
Vorberatung
|
|
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|
23.03.2010
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Rat der Stadt Hagen
|
Entscheidung
|
|
|
|
25.03.2010
|
Beschlussvorschlag
- Der Bericht der
Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
- Die
Verwaltung wird beauftragt, alle Möglichkeiten zur Optimierung der
Betriebskosten auszuschöpfen. Unter Einbeziehung der Fachplaner ist auf die
schnellstmögliche Einregelung der Gebäudetechnik hinzuwirken. Mit den
Nutzern sind alle möglichen Einsparpotentiale zu erschließen.
- Über
die Ergebnisse ist laufend zu berichten.
- Der
Beschluss ist sofort umzusetzen.
Sachverhalt
Kurzfassung
Die
Vorlage erläutert die aktuellen Kostenschätzungen für das Jahr 2010 und zeigt die
Abweichungen gegenüber früheren Annahmen auf. Zum Vergleich werden die
tatsächlichen Kosten des letzten vollständigen Betriebsjahres 2005 des Karl
Ernst Osthaus Museums vor Beginn der Baumaßnahmen angeführt:
½ Stelle
Wissenschaftlicher Mitarbeiter ESM |
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|
Schätzung 2002 |
Ist-Kosten KEOM 2005 |
Schätzung 2007 |
Schätzung 2010 |
||||
|
35.000 € |
- |
28.000 € |
28.500 € |
||||
|
Versicherungen |
|||||||
|
Schätzung 2002 |
Ist-Kosten KEOM 2005 |
Schätzung 2007 |
Schätzung 2010 |
||||
|
k. A. (= keine Angaben) |
47.132 € |
58.700 € |
76.100 € |
||||
|
Reinigung
Glasfassade |
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|
Schätzung 2002 |
Ist-Kosten KEOM 2005 |
Schätzung 2007 |
Schätzung 2010 |
||||
|
22.000 € |
- |
20.000 € |
22.000 € |
||||
|
Reinigung
Gebäude |
|||||||
|
Schätzung 2002 |
Ist-Kosten KEOM 2005 |
Schätzung 2007 |
Schätzung 2010 |
||||
|
143.000 € |
72.772 € |
115.000 € |
133.000 € |
||||
|
Bauunterhaltung
/ Wartung |
|||||||
|
Schätzung 2002 |
Ist-Kosten KEOM 2005 |
Schätzung 2007 |
Schätzung 2010 |
||||
|
91.050 € |
46.607 € |
218.000 € |
264.000 € |
||||
|
Energie |
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|
|
Schätzung 2002 |
Ist-Kosten KEOM 2005 |
Schätzung 2007 |
Schätzung 2010 |
|||
|
Strom Gas Wasser |
45.000 € k. A. k. A. |
60.426 € 25.874 €
7.483
€ 93.783 € |
45.000 € (25.874 €)
(7.483 €) 78.357 € |
230.000 €
30.000 €
21.000
€ 281.000 € |
|||
|
Objektbetreuung
/ Wachdienst |
|||||||
|
Kosten |
Schätzung 2002 |
Ist-Kosten KEOM 2005 |
Schätzung 2007 |
Schätzung 2010 |
|||
|
zusätzliche bisherige |
40.000 € k. A. |
- 19.400 € |
42.000 € 19.400 € 61.400 € |
Wachd. 36.000 € Objektb. 79.000
€ 115.000 € |
|||
|
Aufsichtskräfte |
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|
Kosten |
Schätzung 2002 |
Ist-Kosten KEOM 2005 |
Schätzung 2007 |
Schätzung 2010 |
|||
|
zusätzliche bisherige |
85.000 € k. A. |
- 212.000 € |
80.000 € 212.000 € 292.000 € |
- - 520.000 € |
|||
|
Summen |
491.694 € |
871.457 € |
1.439.600 € |
||||
|
Ist-Einnahmen
KEOM 2005 |
30.412 € |
(30. 412 €) |
- |
||||
|
Schätzung
Einnahmen 2010 |
- |
- |
250.000 € |
||||
|
Saldo |
461.282 € |
841.045 € |
1.189.600 € |
||||
|
Mehrkosten
gegenüber Schätzung 2007 |
348.555 € |
||||||
Begründung
Die
Kosten des Betriebes des Osthaus Museums Hagen (vormals
Karl-Ernst-Osthaus-Museum) und des Emil Schumacher Museums wurden 2001 von den
zuständigen Dezernaten und Fachämtern nach eingehenden Recherchen und Abstimmungen
mit dem Projektsteuerer und den Fachingenieuren auf der Grundlage des damaligen
Planungsstandes geschätzt und in den Verwaltungsvorlagen 600036/01 vom
21.03.2001 und 600039/02 vom 11.04.2002 dargestellt. Mit der Verwaltungsvorlage
1163/2007 vom 18.01.2008 wurden die Angaben nach den Ende 2007 vorhandenen
Erkenntnissen aktualisiert.
In
einem Bericht der Westfalenpost vom 12.12.2009 wurden Zahlen aus einem internen
Papier der Gebäudewirtschaft der Stadt Hagen zur Kostenentwicklung zitiert, die
teilweise falsch interpretiert worden sind bzw. nicht zutreffend waren.
Nachfolgend
werden die aktuellen Kostenschätzungen für das Jahr 2010, bezogen auf den
gesamten Gebäudekomplex
Museumsplatz
1 – Osthaus Museum Hagen und Emil Schumacher Museum
Museumsplatz
2 – Bistro- und Verwaltungsgebäude
Museumsplatz
3 – Verwaltungsgebäude (früher Hochstr. 71)
erläutert
und die Abweichungen gegenüber früheren Annahmen aufgezeigt. Zum Vergleich
werden die tatsächlichen Kosten des letzten vollständigen Betriebsjahres 2005
des Karl Ernst Osthaus Museums vor Beginn der Baumaßnahmen angeführt:
|
½ Stelle
Wissenschaftlicher Mitarbeiter ESM |
|||
|
Schätzung 2002 |
Ist-Kosten KEOM 2005 |
Schätzung 2007 |
Schätzung 2010 |
|
35.000 € |
- |
28.000 € |
28.500 € |
|
Die
Verpflichtung zur Übernahme der Kosten für ½ Stelle resultiert aus dem
Vertrag zwischen der Emil Schumacher Stiftung und der Stadt Hagen vom
24.06.2005. |
|||
|
Versicherungen |
|||
|
Schätzung 2002 |
Ist-Kosten KEOM 2005 |
Schätzung 2007 |
Schätzung 2010 |
|
k. A. (= keine Angaben) |
47.132 € |
58.700 € |
76.100 € |
|
Die
Schätzung 2010 beinhaltet die Kosten der Gebäudeversicherung (11.600
€), die Kosten der Versicherung der Leihgaben der Emil Schumacher
Stiftung (22.000 €) aufgrund der Verpflichtung aus dem Vertrag zwischen
der Emil Schumacher Stiftung und der Stadt Hagen vom 24.06.2005, die Kosten
der Versicherung der Sonderausstellungen des Osthaus Museums (19.500 €)
und die Kosten der Versicherung der Dauerleihgaben und befristeten Leihgaben
für Ausstellungen (23.000 €). Der städt. Eigenbesitz wird aus
Konsolidierungsgründen nicht mehr versichert. Die
Schätzung 2007 beinhaltete nicht die Versicherungsbeiträge für
Sonderausstellungen des Osthaus Museums, da diese - je nach Umfang der
Ausstellungen - von Jahr zu Jahr unterschiedlich ausfallen. |
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|
Reinigung
Glasfassade |
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|
Schätzung 2002 |
Ist-Kosten KEOM 2005 |
Schätzung 2007 |
Schätzung 2010 |
|
22.000 € |
- |
20.000 € |
22.000 € |
|
Die
Kostenschätzung für das Jahr 2010 basiert auf dem Ausschreibungsergebnis. |
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|
Reinigung
Gebäude |
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Schätzung 2002 |
Ist-Kosten KEOM 2005 |
Schätzung 2007 |
Schätzung 2010 |
|
143.000 € |
72.772 € |
115.000 € |
133.000 € |
|
Die
Gebäude Museumsplatz 1 und 2 werden durch eine Privatfirma gereinigt. Das
Gebäude Museumsplatz 3 wird von der GWH mit eigenem Personal gereinigt. Die
Ausstellungsräume des Karl Ernst Osthaus Museums wurden 2002 täglich
gereinigt (5 Tage-Woche, Dienstag bis
Samstag). 2007 wurde davon ausgegangen, den gesamten Gebäudekomplex nur noch
jeden 2. Tag zu reinigen. Nach Eröffnung der Museen Ende August 2009 wurde
die Reinigungsleistung aufgrund der intensiven Nutzung der Ausstellungsräume
und der tatsächlichen Öffnungszeiten (6 Tage-Woche, Dienstag bis Sonntag)
erhöht. Aus Konsolidierungsgründen wird dennoch ab Februar 2010 auf die
tägliche Reinigung der Ausstellungsräume verzichtet und nur an jedem
2. Tag gereinigt. Hieraus resultiert eine Einsparung von 3.050 € /
Monat, die in der Schätzung für das Jahr 2010 berücksichtigt wurde. |
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|
Bauunterhaltung
/ Wartung |
|||
|
Schätzung 2002 |
Ist-Kosten KEOM 2005 |
Schätzung 2007 |
Schätzung 2010 |
|
91.050 € |
46.607 € |
218.000 € |
264.000 € |
|
Die
Vielzahl und die Besonderheiten der in den Museen installierten technischen
Anlagen erfordern den Abschluss verschiedenster Wartungsverträge, um die
Betriebs- und Verkehrssicherheit zu gewährleisten: Glasfassade (ca. 70.000
€); Raumlufttechnische Anlagen / Heizungsanlagen (ca.
43.000 €); Wärmepumpenanlagen / Mess-, Steuer- und
Regelungsanlagen (ca. 24.000 €); Brandmelde- und Einbruchmeldeanlage
/ Brandschutzklappen / Aufzüge (ca.
50.000 €). Die Kosten hierfür wurden 2002 niedriger eingeschätzt, da
aufgrund des Planungsstandes der Umfang der notwendigen Wartungsverträge
nicht abschließend überblickt wurde. Für
die allgemeine Instandhaltung und kleinere Wartungsarbeiten (z. B.
Feuerlöscher, Brandschutztüren, RWA) werden Kosten von etwa 77.000 €
angesetzt. |
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|
Energie |
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|
|
Schätzung 2002 |
Ist-Kosten KEOM 2005 |
Schätzung 2007 |
Schätzung 2010 |
|
Strom Gas Wasser |
45.000 € k. A. k. A. |
60.426 € 25.874 €
7.483
€ 93.783 € |
45.000 € (25.874 €)
(7.483 €) 78.357 € |
230.000 €
30.000 €
21.000
€ 281.000 € |
|
Den
2002 genannten Energiekosten lag eine Gebäudesimulation der Gesellschaft für
Licht und Bautechnik mbH – GLB – Dortmund, basierend auf dem
damaligen Planungsstand, zugrunde. Die Simulation berücksichtigte die Energie
für Licht, Heizen, Kühlen sowie Luftbe- und –entfeuchtung für den
Neubau des Emil Schumacher Museums und das Foyer. Unberücksichtigt blieben
Wasser und Gas sowie die gesamte Energie für das Gebäude Museumsplatz 3
(Altes Landgericht) und das Osthaus Museum. Das gilt auch für die Vorlage
1163/2007. Die
aktuelle Kostenschätzung beinhaltet alle Energiearten sowie alle Gebäude und
berücksichtigt die Entwicklung der Energiepreise. Seit dem Jahr 2000 stiegen
die Bezugspreise für Gas um rd. 100 %, für Strom um rd. 12 % und für Wasser
um rd. 25 %. Maßgeblich
für einen Vergleich können nur die Verbrauchswerte sein, nicht aber die
Energiekosten. Für
das Jahr 2010 wurden die Stromkosten anhand der Verbrauchswerte der Monate
09/2009 bis 01/2010 geschätzt. Davon abgesetzt wurde die geschätzte Einspeisevergütung
für den durch die Photovoltaikanlage erzeugten Strom in Höhe von ca. 13.000
€ / Jahr. Die derzeitigen Stromverbrauchswerte liegen um ein Mehrfaches
über den 2002 getroffenen Annahmen. Sie sind nur bedingt aussagefähig, da sie
aus der Einregelungsphase der technischen Anlagen stammen und der Neubau noch
abtrocknen muss. Erst nach Abschluss dieser Phase ist feststellbar, ob die
installierten Anlagen die vertraglich geschuldeten Leistungen erfüllen.
Fachplaner und -firmen haben nach den bestehenden Verträgen für die
Einregelung der Anlagen 12 Monate Zeit. Dabei ist auch zu prüfen, inwieweit
das der Simulation zugrunde gelegte Nutzerverhalten (Öffnungszeiten,
Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, Beleuchtungszeiten und –stärke) den
tatsächlichen Gegebenheiten entspricht. Hier werden Abstimmungen mit den
Museumsleitungen zu Optimierungen führen (z. B. Anpassung der
Beleuchtungszeiten). Derzeit
werden mit dem eingesetzten Projektsteuerer und den beteiligten Fachplanern
Gespräche geführt, um weitere Erkenntnisse zu den vorhandenen Abweichungen zu
gewinnen und den Stromverbrauch zu optimieren. Hierbei werden alle
rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft, die aus den Verträgen resultierenden
Ansprüche der Stadt durchzusetzen. |
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|
Objektbetreuung
/ Wachdienst |
|
|||||||
|
Kosten |
Schätzung 2002 |
Ist-Kosten KEOM 2005 |
Schätzung 2007 |
Schätzung 2010 |
|
|||
|
zusätzliche bisherige |
40.000 € k. A. |
- 19.400 € |
42.000 € 19.400 € 61.400 € |
Wachd. 36.000 € Objektb.79.000
€ 115.000 € |
|
|||
|
Die
Schätzung der Kosten der Objektbetreuung für das Jahr 2010 (79.000 €)
basiert auf den hochgerechneten Ist-Werten der Monate 09/2009 bis 11/2009.
Ausgehend vom Bedarf der Museen stellt die GWH einen Objektbetreuer in
Vollzeit (170 Std. / Monat) und berechnet auf der Grundlage des Wirtschaftsplanes
einen Stundenverrechnungssatz von 38,70 €. In diesem Satz sind alle
Personal- und Sachkosten sowie die Kosten von Urlaubs- und
Krankheitsvertretungen enthalten. Seit
Mitte der 1990er Jahre wurden aus Konsolidierungsgründen bestimmte
hausmeisterliche Tätigkeiten von den Handwerkern des Osthaus Museums
erledigt, ohne dass die hierdurch entstandenen Kosten separat erfasst worden
wären. Neben diesen nicht mehr separat ausweisbaren Kosten entstanden für das
Gebäude Museumsplatz 3 im Jahr 2005 Objektbetreuungskosten in Höhe von 19.400
€. Die
Schätzung der Kosten des Wachdienstes (36.000 €) basiert auf den
Ist-Werten der Monate 09/2009 und 10/2009. Der Wachdienst schaltet die
Alarmanlage auf und kontrolliert die Räumlichkeiten in den Nachmittagsstunden
und an Wochenenden, wenn der Objektbetreuer nicht mehr vor Ort ist. |
|
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|
Aufsichtskräfte |
||||||||
|
Kosten |
Schätzung 2002 |
Ist-Kosten KEOM 2005 |
Schätzung 2007 |
Schätzung 2010 |
||||
|
zusätzliche bisherige |
85.000 € k. A. |
- 212.000 € |
80.000 € 212.000 € 292.000 € |
520.000 € (Privat. 270.000
€) |
||||
|
Die
2002 genannten Kosten bezogen sich auf 2,5 zusätzliche Aufsichtsstellen.
Diese Kosten sind nicht mit der Schätzung für 2010 vergleichbar, da hier der
Gesamtbetrag der Kosten genannt wird. Auch beinhalteten die Schätzungen keine
tarifbedingten Personalkostensteigerungen. Im
Kunstquartier ist die Besetzung folgender Aufsichtsdienste zur Abdeckung der
Öffnungszeiten (aufgrund des Vertrages mit der Emil Schumacher Stiftung vom
24.06.2005 mindestens 42 Std. / Woche) erforderlich: dienstags
– freitags: 2 Aufsichten Emil
Schumacher Museum 3
Aufsichten Osthaus Museum Wochenende:
2 Aufsichten Emil Schumacher Museum 2
Aufsichten im Foyer (11.00 - 15.00 Uhr) zur Kartenkontrolle 5
Aufsichten Osthaus Museum Der
Personalbedarf wird mit 12 Vollzeitstellen abgedeckt, die auch Urlaubs- und
Krankheitszeiten berücksichtigen. Neben den für das Emil Schumacher Museum
berücksichtigten zusätzlichen 2,5 Stellen wurde durch die räumliche
Erweiterung des Osthaus Museums, das neue Ausstellungskonzept und die
Einrichtung des Jungen Museums im Osthaus Museum weiteres Aufsichtspersonal
erforderlich. 2005
wurde der Aufsichtsdienst im Karl Ernst Osthaus Museum und im Hohenhof mit 9
Mitarbeitern sowie einem Pool geringfügig Beschäftigter wahrgenommen. Die
Kosten beliefen sich auf insgesamt rd. 297.000 €, wovon 212.000 €
auf das Karl Ernst Osthaus Museum und 85.000 € auf den Hohenhof
entfielen. Mit
Ratsbeschluss vom 06.03.2008 wurde die Verwaltung beauftragt, die notwendigen
Schritte zu einer sukzessiven Privatisierung des Aufsichts- und
Kassendienstes im Museumsquartier sowie im Garderobendienst des Theater
Hagen einzuleiten. In einer eigens
angefertigten „do or buy“-Analyse stellte sich heraus, dass die
sukzessive Privatisierung wesentliche monetäre Vorteile gegenüber der
Bewirtschaftung mit städtischem Personal besitzt. Die angestrebte und
kalkulierte Fremdvergabe wurde vor der Eröffnung des Museumsquartiers im
August 2009 von der Bezirksregierung mit der Begründung abgelehnt, dass durch
die anstehenden Sanierungsmaßnahmen genügend eigenes Personal zur Verfügung
steht, um diese Aufgabe zu bewältigen. Verwaltungsseitig wurde daraufhin
entschieden, den Aufsichtsdienst durch die GWH wahrzunehmen und einen
entsprechenden Auftrag zu erteilen. Der neugebildete Aufsichtsdienst besteht
aus Mitarbeitern, die aus dem Zentralen Personalpool, dem Garderobendienst
des Theaters sowie aus dem Reinigungsbereich der GWH stammen. Im Tarifbereich
des TVöD wäre nach vorsichtiger Schätzung bis 2014 eine maximale Ersparnis von
62.000 € erreichbar. Dies setzt allerdings voraus, dass sich alle
Aufsichtskräfte in der niedrigsten Entgeltgruppe / Stufe nach TVöD, der
Entgeltgruppe 3, befinden. Bei
Inanspruchnahme eines privaten Anbieters würden sich die Kosten – nach
Abbau des vorhandenen städtischen Personals – künftig auf rd. 270.000 € / Jahr
belaufen. |
||||||||
|
Einnahmen |
|
|
Ist-Einnahmen KEOM 2005 |
Schätzung 2010 |
|
30.412 € |
250.000 € |
|
2005
wurden aus Eintrittsgeldern, Verkaufserlösen (Kataloge, Schriften) und
Vermietungen museumseigener Räumlichkeiten Einnahmen in Höhe von 30.412
€ erzielt. Im Zeitraum 01.09.2009 bis 31.01.2010 beliefen sich die
Einnahmen aus Eintrittsgeldern, Verkaufserlösen und Vermietungen auf
138.583,50 €. 2010 werden
Einnahmen in Höhe von rd. 250.000 € erwartet. |
|
Die Kostenschätzung
2007 endet mit einer Summe von 871.457 €. Abzüglich des Betrages der
Ist-Einnahmen des Jahres 2005 in Höhe von 30.412 € (2007 wurden die
Einnahmen nicht geschätzt) ergibt sich ein Saldo von 841.045 €.
Die Schätzung 2010
ergibt eine Summe von 1.439.600 €. Abzüglich der geschätzten Einnahmen
von 250.000 € ergibt sich ein Saldo von 1.189.600 €. Bei Annahme
eines privatisierten Aufsichtsdienstes reduziert sich der Saldo um 250.000 €
auf dann 939.600 €.
Fazit
Gegenüber dem zuletzt
politisch diskutierten Stand der Schätzungen von 2007 (Vorlage 1163/2007)
ergeben sich Mehrkosten in Höhe von rd. 350.000 € p. a.. Die Verwaltung
wird alle Möglichkeiten der Kostenoptimierung ausschöpfen. Sollte der
Energieverbrauch auch nach 12 Monaten über den vertraglich geschuldeten Werten
liegen, werden notwendige juristische Schritte eingeleitet.

23.03.2010 - Stadtentwicklungsausschuss - geändert beschlossen
Beschluss:-
Der Stadtentwicklungsausschuss empfiehlt dem Rat
der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:
- Der Bericht der
Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
- Die
Verwaltung wird beauftragt, alle Möglichkeiten zur Optimierung der
Betriebskosten auszuschöpfen. Unter Einbeziehung der Fachplaner ist auf
die schnellstmögliche Einregelung der Gebäudetechnik hinzuwirken. Mit den
Nutzern sind alle möglichen Einsparpotentiale zu erschließen.
- Über
die Ergebnisse ist laufend zu berichten. Die Fachplaner werden zu einem Zwischenbericht für die nächste
Sitzung aufgefordert.
- Der
Beschluss ist sofort umzusetzen.
|
Abstimmungsergebnis: |
|
|
x |
Einstimmig beschlossen |
25.03.2010 - Rat der Stadt Hagen - geändert beschlossen
Beschluss:
- Der Bericht der
Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
- Die
Verwaltung wird beauftragt, alle Möglichkeiten zur Optimierung der
Betriebskosten auszuschöpfen. Unter Einbeziehung der Fachplaner ist auf
die schnellstmögliche Einregelung der Gebäudetechnik hinzuwirken. Mit den
Nutzern sind alle möglichen Einsparpotentiale zu erschließen.
- Über
die Ergebnisse ist laufend zu berichten. Die Fachplaner werden zu einem Zwischenbericht für die nächste
Sitzung aufgefordert.
- Der
Beschluss ist sofort umzusetzen.
|
Abstimmungsergebnis: |
|
|
|
|
|
X |
Einstimmig beschlossen |