Beschlussvorlage - 0092/2010
Grunddaten
- Betreff:
-
Wohnungsmarktbeobachtung hier: Wohnungsmarktbarometer
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 23 Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Stadtentwicklungsausschuss
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Entscheidung
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23.02.2010
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Beschlussvorschlag
Die Einschätzungen der Wohnungsmarktakteure, die im
als Anlage beigefügten Wohnungsmarktbarometer zusammengefasst sind, werden zur
Kenntnis genommen.
Als einen
weiteren Schritt der Wohnungsmarktbeobachtung erstellt die Verwaltung
bis zum 30.06.2010 einen
Wohnungsmarktbericht als Doppelausgabe 2009/2010.
Sachverhalt
Kurzfassung
Die
Verwaltung hat Persönlichkeiten aus der
Wohnungswirtschaft, Politik und Verwaltung um ihre Einschätzung zum
Wohnungsmarktgeschehen gebeten und die Ergebnisse im Wohnungsmarktbarometer
zusammengefasst.
Die
dargelegten Positionen sind ein nicht unbedeutender Faktor bei der
Wohnungsmarktbeobachtung.
Die
Befragten nehmen den Wohnungsmarkt als ausgewogen und tendenziell entspannt
wahr. Sie schätzen die Fördermöglichkeiten des Landes bzw. die Inanspruchnahme
von Mitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau als investitionsfördernd ein.
Die Leerstandssituation hingegen wird
von den Akteuren als Problem eingestuft.
Begründung
Einschätzung
der Wohnungsmarktsituation
Die
Stimmungslage auf dem Hagener Wohnungsmarkt lässt sich am deutlichsten durch
die mit dem Wohnungsmarktgeschehen befassten Akteure einschätzen.
Die
Verwaltung hat – wie in den Vorjahren auch - mit 101 Persönlichkeiten aus
der Wohnungswirtschaft, Politik und Verwaltung Kontakt aufgenommen, um deren
Einschätzung zu erfragen. Es konnte eine Rücklaufquote von 43 % erzielt werden.
Die
befragten Experten haben – entsprechend der von der Verwaltung verfolgten
Zielsetzung – ihre ganz persönliche Beurteilung der
Wohnungsmarktsituation abgegeben.
Die
Einschätzung der Befragten basiert in erster Linie auf den jeweiligen
beruflichen Erfahrungen und der persönlichen Betroffenheit.
Zielsetzung
der Befragung
Der
Wohnungsmarkt unterliegt, bedingt durch die Veränderungen in Wirtschaft und
Gesellschaft, einem ständigen Wandel. Verwaltung und Politik sind gehalten,
angemessen und zeitnah auf diese Veränderungen zu reagieren.
Diejenigen,
die mit dem Wohnungsmarktgeschehen mittelbar oder unmittelbar befasst sind,
haben oft ein sicheres Gespür für sich anbahnende Veränderungen, Trends und
Entwicklungen. Die durch die Befragung erzielten Aussagen lassen Rückschlüsse
auf die Handlungsabsichten und die Investitionsbereitschaft der Akteure zu.
Die
dargelegten Positionen sind für Politik und Verwaltung ein nicht unerheblicher
Faktor bei der Wohnungsmarktbeobachtung.
Ergebnisse der
Befragung
Der
Wohnungsmarkt wird als ausgewogen und tendenziell entspannt wahrgenommen.
Die
künftige Entwicklung wird so eingeschätzt, dass in allen Marktsegmenten
Ausgewogenheit bis hin zur Entspannung eintreten wird. Dementsprechend wird die
aktuelle und künftige Investitionsbereitschaft als eher gering beurteilt.
Jedoch stellen die steigenden Energiekosten
für die meisten der befragten Akteure eine Motivation dar, energetische Maßnahmen am Gebäudebestand
vorzunehmen. Die Fördermöglichkeiten des
Landes bzw. die Inanspruchnahme von Mitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau
werden als investitionsfördernd angesehen. Dies gilt auch für sonstige Maßnahmen
im Wohnungsbestand, z.B. die Reduzierung von Barrieren.
Energetisch
sanierter Wohnraum und seniorengerechte Wohnungen im mittleren Preisniveau
unterliegen nach Einschätzung der Befragten einer großen Nachfrage.
Impulse
für den Neubau von Eigenheimen werden in den derzeit günstigen Finanzierungskonditionen
und der Möglichkeit der öffentlichen Förderungen gesehen.
Probleme
erkannten die Teilnehmer der Befragung
vorrangig in der Leerstandssituation, den steigenden Nebenkosten und den
schwierigen Einkommensverhältnissen zahlreicher Mieter.
Weiteres Vorgehen
Dem
Wohnungsmarktbarometer wird in der ersten Jahreshälfte 2010 ein
Wohnungsmarktbericht als Doppelausgabe 2009/2010 folgen.
