Beschlussvorlage - 0839/2009
Grunddaten
- Betreff:
-
Konjunkturpaket II
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- VB5 Vorstandsbereich für Stadtentwicklung, Bauen und Sport
- Bearbeitung:
- Burkhard Schwemin
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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08.10.2009
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Beschlussvorschlag
Die noch zur Verfügung
stehenden Mittel des Konjunkturpaketes II werden wie folgt verwendet:
1.
Schwerpunkt
Bildungsinfrastruktur:
-
Es werden
Reservemittel für Kostenüberschreitungen in Höhe von 1.332.436 € vorgehalten.
-
Werden diese
Reservemittel nicht benötigt, werden wie in der Vorlage beschrieben 689.000
€ als Ersatz für Maßnahmen aus dem Bereich Schulinfrastruktur für die
Grundschule Kuhlerkamp und die Realschule Emst als Maßnahme bei der
Bezirksregierung Arnsberg angemeldet.
-
Der Fachbereich
Jugend und Soziales wird beauftragt, unverzüglich Planungen und
Kostenschätzungen zu Investitionsmaßnahmen in Einrichtungen der frühkindlichen
Infrastruktur zu erstellen, um weitere Maßnahmen für nicht benötigte
Reservemittel zu bilden.
2.
Schwerpunkt
Infrastruktur:
-
Es werden
Reservemittel für Kostenüberschreitungen in Höhe von 750.000 € vorgehalten.
-
Die Maßnahme
Kinderspielplatz Drostenhof in Höhe von 130.000 € wird bei der Bezirksregierung
Arnsberg als Maßnahme angemeldet.
-
Für die
Finanzierung der Feuerwache Dahl werden Mittel in Höhe von 1.613.289 €
bei der Bezirksregierung Arnsberg angemeldet. Die Restsumme wird aus Eigenmitteln
finanziert und soll ggfls. durch nichtbenötigte Restmittel reduziert werden.
Sachverhalt
Begründung
Am 14.05.2009 hat der Rat folgenden
Beschluss gefasst:
1.
Die Förderfähigkeit vorausgesetzt, werden die folgenden Maßnahmen
der BR Arnsberg zur Plausibilitätsprüfung vorgelegt:
1.1 Die förderfähigen
Maßnamen mit dem Investitionsschwerpunkt Bildungsinfrastruktur laut Anlage 2
der Vorlage im Volumen von 16.062.000 €.
1.2
Aus dem Investitionsschwerpunkt Infrastruktur die Maßnahmen im
Volumen von 6.129.000 €:
-
Neubau Tierheim, 1.500.000 €
-
Energetische Sanierung JZ Eilpe, 300.000 €, vorbehaltlich,
dass die brandschutztechnischen Voraussetzungen für den Ausbau des Obergeschosses
gewährleistet sind
-
Neubau Kinderspielplatz Dreieckstraße Altenhagen, 150.000 €
-
Barrierefreier Zugang Krematorium Delstern, 79.000 €
-
bei Änderung des Art. 104 b GG:
-
Erweiterung der Ischelandhalle 3.600.000 €
-
Sportplatz Garenfeld Umwandlung Asche in Kunstrasen , 500.000 €^
1.3
Nach der Entscheidung über die in Rede stehende Grundgesetzänderung
des Artikels 104 b ist über die Verwendung der Mittel aus dem
Investitionsschwerpunkt Infrastruktur in Höhe von rd. 2.971.000 € durch
die Verwaltung eine weitere Prioritätenliste vorzulegen.
2.
Die notwendigen Planungsaufträge werden in Auftrag gegeben. Bei
der Maßnahme Ischeland wird der Planungsauftrag zur Sanierung und Erweiterung
erteilt. Die Hagener Versorgungs- und Verkehrs GmbH (HVG) wird aufgefordert,
die vertraglich zugesicherten 170 Stellplätze in dem neuen Parkhaus
herzustellen (s. Vorlage Drucksachen-Nr.: 0253/2008 vom 12.03.2008).
3.
Die Verwaltung wird beauftragt, über die weitere Entwicklung
kontinuierlich zu berichten und damit auch eine Veränderung der Priorität darzustellen.
Die unter 1.1 und 1.2
beschlossenen Maßnahmen wurden im Juni 2009 bei der Bezirksregierung Arnsberg
als neue Maßnahmen des Konjunkturpaketes angemeldet und von dort in den Status
laufend gestellt (s. beigefügte Liste). Insgesamt handelt es sich aus dem
Investitionsschwerpunkt Bildungsinfrastruktur um ein Volumen von 16.062.000
€ von im Förderbescheid bewilligten 17.542.761 € und aus dem
Investitionsschwerpunkt Infrastruktur um ein Volumen von 6.129.000 € von
im Förderbescheid bewilligten 9.125.199 €.
Nach
erfolgter Änderung des Artikels 104b GG am 01.08.2009 sind nun auch Maßnahmen in
den Förderbereichen „Schulinfrastruktur“,
„Hochschulen“, und „kommunale oder gemeinnützige
Einrichtungen der Weiterbildung“ zulässig, die keine energetische
Sanierung realisieren. Unter den Förderschwerpunkt „sonstige
Infrastruktur“ lassen sich nun grundsätzlich sämtliche Investitionen
fassen, die zur Erfüllung einer öffentlichen Aufgabe dienen und nicht einem
anderen Förderbereich zuzuordnen sind oder unter einen speziellen Förderausschluss
des ZuInvG fallen.
Der Rat hat
in seiner Sitzung am 10.09.2009 beschlossen aus dem Förderbereich 1, Investitionen
mit dem Schwerpunkt Bildungsinfrastruktur, statt bisher 900.000 €, für
die Sanierung der Ischelandhalle 1.048.325 € bereitzustellen (Vorlage
0723/2009). Diese Erhöhung der Mittel wurde der Bezirksregierung Arnsberg am
14.09.2009 gemeldet und von dort auf laufende Maßnahmen gestellt.
Es stehen
somit nach derzeitiger Kostenschätzung der laufend gestellten Maßnahmen 1.332.436
€ als Reserve für Kostenüberschreitungen zur Verfügung. Dies entspricht
rd. 7,5% von 17.542.761 € der gesamten Investitionsmittel aus diesem
Bereich. Die Verwaltung schlägt vor, dass diese auch vorerst in Reserve bleiben
sollen. Nach derzeitigen Ausschreibungsergebnissen kann nicht gesichert
zugesagt werden, dass die kalkulierten Kosten je Maßnahme eingehalten werden
können. Es gibt Erkenntnisse, dass z.B. Zweitbietende über den Kostenanschlag
der Kostenkalkulation liegen.
Stellt sich
Anfang 2010 heraus, dass die benötigten Mittel ausreichen, sollten kurzfristig
Maßnahmen aus diesem Bereich benannt werden, die sofort vergabereif sind. Aus
dem Bereich Schulinfrastruktur können dann weitere Mittel für die
Fenstererneuerung der Grundschule Kuhlerkamp, 445.000 €, und den
Austausch der Alu-Fensteranlage in der Realschule Emst, 244.000 €,
bereitgestellt werden (siehe Beschluss der Bezirksvertretung Mitte vom
29.09.2009, Vorlage 0764/2009). Der Fachbereich Jugend und Soziales wird zudem
unverzüglich Planungen und Kostenschätzungen zu Investitionsmaßnahmen in
Einrichtungen der frühkindlichen Infrastruktur erstellen und die
Förderfähigkeit der Maßnahmen nach dem ZuInvG prüfen. Danach ist dem Rat eine
Prioritätenliste vorzulegen.
Aus dem
Förderbereich 2, Investitionen mit dem Schwerpunkt „sonstige
Infrastruktur“, hat der Rat in seiner Sitzung am 10.09.2009 beschlossen,
statt bisher 3.600.000 €, für den Ausbau der Ischelandhalle 4.102.910
€ bereitzustellen. Auch diese Erhöhung der Mittel wurde am 14.09.2009 der
Bezirksregierung Arnsberg gemeldet und von dort auf laufende Maßnahme gestellt.
Nach
derzeitiger Kostenschätzung stehen für den Förderbereich 2 somit Mittel in Höhe
von 2.493.289 € zur Verfügung. Es ist beabsichtigt, als Reserve für
Kostenüberschreitungen 750.000 € vorzuhalten. Dies entspricht rd. 8% von
9.125.199 € der gesamten Investitionsmittel aus diesem Bereich.
Gemäß
Beschlussfassung der Bezirksvertretung Hohenlimburg vom 26.08.2009, sind für
die Herrichtung des Kinderspielplatz Drostenhof 130.000 € der Mittel aus
diesem Investitionsschwerpunkt einzuplanen (Vorlage 070/2009).
Die
Verwaltung schlägt vor, für die Finanzierung der Feuerwache Dahl -
Investitionskosten rd. 2,85 Mio. € - die dann verbleibenden Mittel von
1.613.289 € bei der Bezirksregierung Arnsberg anzumelden. Die restlichen
rd. 1,25 Mio. € sollen aus Eigenmitteln der Stadt finanziert werden.
Stellt sich heraus, dass die benötigten Mittel des Förderbereiches 2 ausreichen,
sollen diese den Eigenanteil der Stadt an der Maßnahme reduzieren. Laut
Auskunft der Bezirksregierung vom 20.08.2009 ist es möglich,
1. Feuerwehrgerätehäuser
aus Mitteln des Konjunkturpaketes II zu fördern und
2. den über
die im Gesetz festgelegten 12,5% hinausgehenden Eigenanteil mit Eigenmitteln
der Kommune zu kombinieren.
Wichtig ist
hierbei, dass die Maßnahme innerhalb des Durchführungszeitraumes beendet wird
bzw. dass eigenständige Bauabschnitte entsprechend fertig gestellt werden. Die
Bezirksregierung Arnsberg hat mündlich zugesagt, dass Investitionsmittel aus
Eigenmitteln im HH 2010 für das Feuerwehrgerätehaus Dahl eingeplant werden können.
Anlagen
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(wie Dokument)
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