Beschlussvorlage - 0811/2009
Grunddaten
- Betreff:
-
Rahmenplanung für Westerbauer
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Marion Schwill-Höbig
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bezirksvertretung Haspe
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Vorberatung
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01.10.2009
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Erledigt
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Stadtentwicklungsausschuss
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Vorberatung
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06.10.2009
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Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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08.10.2009
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Sachverhalt
Kurzfassung
entfällt
Begründung
Rahmenplanung zur Entwicklung
Westerbauer
Städtebauliche Situation
Das Ortszentrum Westerbauer
wurde geprägt durch eine Gemengelage von kleinen und großen Gewerbebetrieben,
Geschosswohnungsbau, den Fluss Ennepe und die B7, die das Zentrum
durchschneidet.
Diese Situation hat sich
verändert. Das produzierende Gewerbe, das Jahrhunderte lang an der Ennepe
angesiedelt war und die Wasserkraft nutzte hat sich in südliche Richtung,
hinter die Enneper Straße, verlagert. Hier hat sich ein breites Band an
Gewerbebetrieben bis zur Bahnlinie angesiedelt.
Das den Verlauf der Ennepe
begleitende Band von Mischbauflächen, zwischen Ennepe und der Bebauung entlang
der Enneper Straße wird geprägt durch kleinteiliges nicht störendes Gewerbe,
Wohnen, Einzelhandel und Flächen für Gemeinbedarf. Durch die Schließung zweier
großer produzierender Betriebe in diesem Bereich tat sich für den Ortsteil
Westerbauer zum einen die Möglichkeit einer Neustruktuierung des Zentrums auf,
zum anderen konnte sich die Entflechtung von produzierendem Gewerbe und nicht
störendem Gewerbe, Wohnen, Einzelhandel und Flächen für Gemeinbedarf. festigen.
So wurde auf der einen
Fläche in zentraler Lage für den Stadtteil notwendiger Einzelhandel angesiedelt
Eine Entwicklung, die im Sinne der Ziele zur Zentrenstärkung positiv zu
bewerten ist.
Auch die zweite Brache die
Fläche der ehemaligen Firma Brandt soll nicht wieder mit produzierendem Gewerbe
belegt werden sondern einer Nutzung zugeführt werden die in die umliegenden
Mischbauflächen passt. Erschlossen werden kann diese Fläche sowohl über die
Nordstrasse, als auch über die Enneper Strasse (B7).
Eine weitere
Nutzungsänderung ist auf der gegenüber liegenden Straßenseite der Enneper
Strasse geplant.
Eine Erhöhung des
Verkehrsaufkommens durch neue Nutzungen der Flächen muss im einzelnen überprüft
werden. Die Enneper Strasse hat in diesem Bereich aber noch Kapazitäten offen.
Planungsrechtliche Situation
Die Bezirksregierung
Arnsberg hat die Änderung des Regionalplanes in der Stadt Hagen;
-
Änderung eines
Bereiches für gewerbliche und industrielle Nutzungen (GIB) in Allgemeinen Siedlungsbereich (ASB)
eingeleitet.
Zurzeit läuft dazu die
Beteiligung der Träger öffentlicher Belange.
Der FNP weißt diese Fläche
als Gewerbliche Baufläche aus. Die Ausweisung im FNP wird im Nachgang zu einem
rechtskräftigen Bebauungsplan geändert und angeglichen.
Für das Stadtteilzentrum
Westerbauer wurde 2003 der Bebauungsplan Nr. 4/03 (558) – Enneper Straße
– Bereich von der westlichen Stadtgrenze bis zur Martinstraße
eingeleitet.
Um für den Teilbereich des
Bebauungsplangebietes der ehemaligen Fabrik Gummi Becker zügiger Planungsrecht
zu schaffen wurde der Vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 4/04 (565) –
Enneper Straße „Gummi Becker“- eingeleitet und erlangte am
29.05.2006 Rechtskraft.
Ein weiterer
Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 5/07 (592) - Gartencenter Enneper Straße
131 - für die Fläche der ehemaligen Firma Schmidt wurde am 10.05.2007
eingeleitet. Die frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange wurde
durchgeführt.
Das Verfahren ruht, da
zurzeit kein Interesse des Investors besteht das Vorhaben zu verwirklichen.
Zielsetzung
Mit der Ansiedlung neuen
Einzelhandels auf der Gewerbebrache ehemals Gummi Becker wurde in der Umsetzung
der Neustruktuierung des Stadtteilcentums Westerbauer der erste Schritt
gemacht. Nun gilt es, auch die Flächen der ehemaligen Firma Brandt- und
Schmidtgeländes neuen Nutzungen zuzuführen.
Die Brache der ehemaligen
Firma Brandt gehört nicht mehr zum zentralen Versorgungsbereich des
Stadtteilzentrums von Westerbauer, somit ist auf dieser Fläche nur die
Ansiedlung von Fachmärkten mit nicht zentrenrelevantem Sortiment zulässig.
Unter Berücksichtigung der
gesamtstädtischen Entwicklungsziele, insbesondere in Bezug auf Erhalt und Lage
der gewerblichen Bauflächen in Hagen scheint an diesem Strandort die
Nachnutzung durch Einzelhandel vertretbar.
Das gleiche gilt für die
gegenüber liegende Fläche der ehemaligen Firma Schmitz. Für diese Fläche hatte
sich ein Fachmarkt interessiert, der aber zurzeit kein weiteres Interesse
zeigt, dieses Vorhaben zu realisieren.
Eine gute Erreichbarkeit für
überregionale Kunden ist aufgrund des Anschlusses Volmarstein zur A1
gewährleistet.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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795,1 kB
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