Beschlussvorlage - 0616/2004
Grunddaten
- Betreff:
-
Erweiterung eines Fachklassentraktes für das Christian-Rohlfs-Gymnasium- Bericht zum Stand der Planung
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB65 - Gebäudewirtschaft
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Fachausschuss Gebäudewirtschaft
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Vorberatung
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16.09.2004
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Erledigt
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Bezirksvertretung Haspe
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Entscheidung
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03.11.2004
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Erledigt
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Schulausschuss
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Anhörung
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25.11.2004
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Sachverhalt
BAUBESCHREIBUNG
ERWEITERUNG FACHKLASSENTRAKT CHRISTIAN-ROHLFS-GYMNASIUM
Der Rat der Stadt Hagen hat am 20.12.2001 (Vorlage-Nr. 400165/01 vom 09.10.2001) im Rahmen der Schulentwicklungsplanung 2005/2010 für den Bereich der Sekundarstufe I beschlossen:
(4) Für das
Christian-Rohlfs-Gymnasium sollen zusätzliche Unterrichtsräume geschaffen
werden.
Folgendes Raumprogramm soll
verwirklicht werden: Die dem Gymnasium fehlenden 2 Unterrichtsräume sowie die
fehlenden 6 Kursräume sollen gebaut werden.
Aus schulorganisatorischen Gründen müssen im Zusammenhang mit der Erweiterung im Bestand folgende Änderungen durchgeführt werden:
Einbau von Sanitätsraum und Beratungszimmer durch geringfügige Umbauten im Altbau und Ersatz der wegfallenden Vorbereitungsflächen für den Fachunterricht, soweit möglich.
Das vorgesehene Baugrundstück befindet sich am Ennepeufer auf der als Schulhof genutzten Fläche zwischen dem Fachklassentrakt des CRG und der GS Geweke. Seitens des Bauherren wurde gefordert, die Schulhoffläche für die GS Geweke auf jeden Fall zu erhalten und darüber hinaus die Gerüsttreppe am CRG durch einen dauerhaften 2. baulichen Rettungsweg zu ersetzen. Außerdem war die gesamte Maßnahme behindertengerecht zu planen.
Um den Schulhof der GS Geweke so weit wie möglich zu erhalten, wurde der Baukörper weitgehend aufgeständert, so dass sich für die GS Geweke eine überdachte Pausenfreifläche ergibt. Einzig der Eingang des Erweiterungsbaues mit dem Zugang zu Fluchttreppenhaus und Aufzug, sowie das behindertengerechte WC schieben sich im EG als Sockel unter den Baukörper.
In den drei Obergeschossen befindet sich - jeweils nach Süden zum Schulhof orientiert - die Erschließungsgänge. Acht Kurs- und Klassenräume sind einhüftig nach Norden orientiert. Die Klassenbereiche und die Treppe sind jeweils aus Gründen des Schallschutzes-, bzw. aus statischen Gründen massiv. In der Glasfuge zwischen Alt- und Neubau sind die Vorbereitungsflächen für den Fachunterricht untergebracht, die durch den Durchstich der Erschließung des Neubaues im Altbau entfallen. Am Ende des Flures befindet sich der Aufzug.
Durch die Ausbildung des Fluchttreppenhauses als massiven Stahlbetonkern kann der gesamte Rohbau in kostengünstiger Stahlbetonskelettkonstruktion ausgeführt werden. Durch die unmittelbare Nähe des Hammergrabens ist es erforderlich die Gründung auf Bohrpfählen auszuführen.
Die Außenwände werden nichttragend aufgemauert und mit Sichtmauerwerk verblendet. Die Auswahl der Verblender orientiert sich an den bestehenden, zum Teil baugeschichtlich wertvollen Altbauten. Die Erschließungsflure sind schulhofseitig verglast, um einerseits innen ein helles, freundliches Raumgefühl zu erzeugen und andererseits die Baukörper vom Schulhof her nicht zu massig erscheinen zu lassen.
Klassenbereich und Treppenhauskern erhalten gegenläufig geneigte, zinkblechgedeckte Pultdächer. Die Deckenkonstruktion, Porenbetonplatten auf Unterzügen, in F-90, ermöglicht, die großzügigen, kombinierbaren Klassenräume im obersten Geschoss bei Bedarf als Aula zu nutzen.
Die Heizungsanlage wird an das bestehende System im Altbau-Fachklassentrakt angeschlossen. Die Heizkörper werden jeweils unter den Fenstern angebracht .
Die Außenanlagen werden im Anschluss an die Hochbaumaßnahme - in Abstimmung mit den beteiligten Schulleitungen, insbesondere der GS Geweke - wieder hergestellt bzw. angepasst.
Für das Bauvorhaben müssen leider mehrere Bäume gefällt werden.
Das Forstamt bereitet eine entsprechende Vorlage an die BV Haspe vor. Grundsätzlich soll der Baumbestand - soweit möglich - erhalten bleiben.
Kenndaten
Fläche Baugrundstück 10.716,00 qm
Bebaute Grundfläche gesamt 2.952,00 qm
davon Grundfläche Neubau 286,73 qm
Bruttogrundfläche BGF Neubau 1.146,92 qm
Bruttorauminhalt BRI Neubau 4.164,59 cbm
Finanzierung
Im Wirtschaftsplan der GWH sind für die Gesamtmaßnahme 2,5 Mio. € vorgesehen, davon 150.000 € für 2004 und 2,35 Mio. € für 2005 ff.
Zeitlicher Ablauf
Voraussichtlicher Baubeginn März 2005, geplante Übergabe spätestens zum Schuljahresbeginn 2006/2007.
