Beschlussvorlage - 0655/2009

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt den Bericht zur Förderung der Freien Kulturarbeit in Hagen 2008 zur Kenntnis.

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Sachverhalt

Begründung

 

1.      Vorbemerkung

 

Die Stadt Hagen fördert im 18. Jahr die Freie Kulturarbeit nach einem 1990 verabschiedeten Konzept zur Professionalisierung und Sicherung einer breit gefächerten freien Kulturlandschaft der Kommune. Modifiziert wurde das Konzept 1996 durch einen jeweils dreijährigen Budgetvertrag mit den vier Kulturzentren. 2001 wurde die zweite Verlängerung der Verträge vereinbart, die bis Ende 2004 gültig war. Es folgte eine dritte Verlängerung im Dezember 2004 mit erheblichen Kürzungen als Konsolidierungsbeitrag der Zentren.

 

Zwei  weitere einschneidende Konsolidierungspakete  wurden 2006 und 2007 mit den vier Kulturzentren im Rahmen der allgemeinen Konsolidierungsbemühungen erarbeitet mit der verwaltungsseitigen Zusicherung, die nunmehr erreichte Fördersumme bei der Ausfertigung von Folgeverträgen nicht weiter anzutasten!

 

Die Ende 2007 geschlossenen Budgetverträge laufen über einen Zeitraum von vier Jahren bis Dezember 2011. Die damit verbundene weitere Einsparung bei allen Kulturzentren tritt verzögert in 2009 in Kraft, um die Planungssicherheit der jeweiligen langfristig angelegten Kulturprogramme der vier Kulturzentren nicht zu gefährden. Somit dokumentiert der nachfolgende Bericht noch nicht die Realitäten angesichts weiterer Einsparungen der freien Kulturszene.

 

Im Anhang findet sich neben den Berichten der vier geförderten Kulturzentren und des Projektefonds auch der Jahresbericht des Schlosses Hohenlimburg, das seit 2006 mit einem Vier-Jahres-Vertrag städtischerseits gefördert wird. Der Vertrag läuft zum 31.03.2010 aus. Laut Ratsbeschluss vom 19.06.2008 zum 1. Sparpaket ist folgende Zuschussreduzierung für das Schloss Hohenlimburg vorgesehen:

 

            Ab 2010: Zuschussreduzierung um €   5.000,-- auf € 30.000,--

            ab 2011: Zuschussreduzierung um € 10.000,-- auf € 20.000,--

            ab 2012: Zuschussreduzierung um weitere € 10.000,-- auf jährlich € 10.000,--.

 

Umfang und Ergebnisse der Förderung der freien Kultur in Hagen werden im Folgenden kurz skizziert.

 

2.      Fördersituation

 

Seit Einführung der Budgetverträge wirtschaften die vier Kulturzentren jährlich mit einem vertraglich vereinbarten Etat, der gewisse Planungssicherheit für Personal- und Sachkostenbudgets bietet. Tariferhöhungen und Kostensteigerungen innerhalb des Budgetzeitraums sind seit 2005 nicht mehr berücksichtigt und sorgen für  jährlich sinkende Reallöhne in Höhe von 2,5 bis 3 %, die sich in den kommenden Jahren weiter fortschreiben.

Damit entfernt sich die städtische Förderung immer weiter von dem ursprünglichen Ziel, professionelle Arbeit und ihre angemessene Bezahlung in den Zentren zu gewährleisten.

 

 

Die Jahreszuschüsse im Einzelnen:

 

AllerWeltHaus                                  50.718,- €                            

Hasper Hammer                              75.960,- €                            

Pelmke Kulturzentrum                     71.929,- €                                        

Werkhof Hohenlimburg                   75.960,- €                                                    

 

Schloss Hohenlimburg                    35.000,- €

 

Der Fördertopf für Freie Kulturarbeit, der beim Kulturbüro angesiedelt worden ist, wurde im Zuge allgemeiner Haushaltseinsparungen um  20 %  gekürzt auf nunmehr 11.200,-  €.

 

Weitere Ausführungen dazu in der Anlage 1

 

 

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

 

x

Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen

 

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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25.08.2009 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss - ungeändert beschlossen