Beschlussvorlage - 0594/2009

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Bezirksvertretung nimmt den Bericht zur „Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Hagen“ zur Kenntnis.

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

Im Berichtsjahr 2008 gab es an 22 Standorten offene Kinder – und Jugendangebote, davon an 12 Standorten durch Einrichtungen der freien Jugendhilfe. Des Weiteren das städtische Spielmobil und die Jugendkultureinrichtung „Kultopia“. Alle aufgeführten Einrichtungen und Angebote werden mit kommunalen Mitteln gefördert. Um den grundsätzlichen Entscheidungen des neuen Jugendförderplans und den daraus resultierenden Veränderungen in Bezug auf die inhaltliche und strukturelle Ausrichtung der einzelnen Jugendeinrichtungen und der geförderten Maßnahmen nicht vorzugreifen, wurde in diesem Jahr auf einen perspektivischen Ausblick aus Sicht der Jugendhilfeplanung am Ende jedes Kapitals (Stadtbezirks) verzichtet. Daher findet sich an genannter Stelle lediglich eine Reflektion in Bezug auf die Anregungen und Kritikpunkte aus dem Vorjahresbericht. Die im Anhang aufgeführten Sozialraumdaten orientieren sich erstmals an den 23 Sozialräumen. Nur in den Arbeitsfeldern der erzieherischen Hilfen und der Jugendgerichtshilfe war eine Umstellung noch nicht möglich.

 

 

Begründung

 

Im Berichtsjahr 2008 gab es an 22 Standorten offene Kinder – und Jugendangebote, davon an 12 Standorten durch Einrichtungen der freien Jugendhilfe. Des Weiteren das städtische Spielmobil und die Jugendkultureinrichtung „Kultopia“. Alle aufgeführten Einrichtungen und Angebote werden mit kommunalen Mitteln gefördert. Eine detaillierte Übersicht der kommunalen Förderung im Handlungsfeld der offenen Kinder - und Jugendarbeit ist im Anhang (Seite 181 f) nachzulesen.

 

Im letzten Bericht zur offenen Kinder –und Jugendarbeit wurden bereits Auswirkungen bei der Programmgestaltung der Jugendeinrichtungen durch die Einführung der offenen Ganztagsgrundschule erörtert. Weitere Veränderungen wird es durch die Ganztagsoffensive im Sek I- Bereich, bei dem das Programm „Geld oder Stelle“ die bisherige 13 plus –Betreuung ablöst, geben. Ab 01.02.2009 werden in Hagen 4 Hauptschulen, 5 Realschulen, 6 Gymnasien und 4 Förderschulen am diesem Programm teilnehmen.

 

Auf die Neuorientierung in der Bildungs- und Betreuungslandschaft und die sich dadurch verändernden Bedarfe der Zielgruppen in der offenen Kinder –und Jugendarbeit, wird der neue Jugendförderplan (2010 – 2014) Antworten geben.

 

Die Moderatorengruppe (Arbeitskreis der Einrichtungsleitungen der kommunalen und freien Träger von Jugendeinrichtungen in Hagen) hat sich in den letzten Monaten mehrmals zu Fachtagen und Workshops getroffen und unter dem besonderen Augenmerk der demografischen Entwicklung bezüglich der Zielgruppen in den Stadtteilen und den daraus resultierenden notwendigen Veränderungen bei den Öffnungszeiten der Jugendeinrichtungen insgesamt 7 Handlungsfelder identifiziert. Mit Priorität wurden hierbei die Handlungsfelder

 

Ø      Aufsuchende Arbeit, Cliquenarbeit, mobile Arbeit

 

Ø      Vernetzung offene Kinder –und Jugendarbeit – Erziehungshilfe

 

Ø      Gender

 

Ø      Partizipation von Kindern und Jugendlichen bei der Erstellung des Jugendförderplans in Bezug auf die offene Kinder –und Jugendarbeit

 

versehen.

Zu diesen Handlungsfeldern wurden kleine Arbeitsgruppen gebildet, die für die weiteren Beratungen in der Moderatorengruppe Definitionen, Bearbeitungswege und Ergebnisvorschläge vorbereitet haben. Als weitere Handlungsfelder, die aktuell noch zu bearbeiten sind, wurden festgelegt:

 

Ø      Einrichtungsübergreifende Projekte / Events – Ferienangebote

 

Ø      Jugendarbeit – Schule (OGGS, Geld statt Stelle)

 

Ø      Übergang Schule – Beruf

 

Um den grundsätzlichen Entscheidungen des neuen Jugendförderplans und den daraus resultierenden Veränderungen in Bezug auf die inhaltliche und strukturelle Ausrichtung der einzelnen Jugendeinrichtungen und der geförderten Maßnahmen nicht vorzugreifen, wurde in diesem Jahr auf einen perspektivischen Ausblick aus Sicht der Jugendhilfeplanung am Ende jedes Kapitals (Stadtbezirks) verzichtet. Daher findet sich an genannter Stelle lediglich eine Reflektion in Bezug auf die Anregungen und Kritikpunkte aus dem Vorjahresbericht.

 

Wie im letzten Jahr angeregt sind die Qualitätsberichte der Einrichtungen für die Veröffentlichung im Berichtsteil „Programmqualität“ gekürzt worden. Die detaillierten Ausführungen zu den zeitlich begrenzten Angeboten und Projekten sind zwar im Gesamtbericht entfallen, können aber jederzeit bei den Trägern bzw. im Fachbereich eingesehen werden.

 

Die im Anhang aufgeführten Sozialraumdaten orientieren sich erstmals an den 23 Sozialräumen. Nur in den Arbeitsfeldern der erzieherischen Hilfen und der Jugendgerichtshilfe war eine Umstellung noch nicht möglich.

 

Die Fortschreibung des Berichts zum Arbeitsfeld „Offene Kinder- und Jugendarbeit“ ist von der AG 1 nach § 78 SGB VIII am 25.06.2009 zustimmend zur Kenntnis genommen worden.

 

Wie in den vergangenen Jahren liegt jeder Bezirksvertretung nur der Teil des Berichts vor, welcher der jeweiligen Zuständigkeit entspricht.

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

 

X

Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen

 

Rechtscharakter

 

 

 

Auftragsangelegenheit

 

Fiskalische Bindung

 

Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung

 

Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonst.

 

Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung

 

Dienstvereinbarung mit dem GPR

 

Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe

 

Ohne Bindung

 

Vertragliche Bindung

 

 

 

1)  Gesamtkosten der Maßnahme/ Aufwand

0,00 €

a)  Zuschüsse Dritter

0,00 €

b)  Eigenfinanzierungsanteil

0,00 €

2)  Investive Maßnahmen           

 

     Die Finanzierung der Maßnahme ist gesichert/ soll gesichert werden durch

     Veranschlagung im investiven Teil des

 

     Teilfinanzplans

 

, Teilfinanzstelle

 

 

 

 

 

Jahr

lfd Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

 

 

Betrag

0,00 €

0,00 €

0,00 €

0,00 €

 

0,00 €

 

3)  Konsumtive Maßnahmen

 

    Die Finanzierung der Maßnahme ist beantragt zum/ vorgesehen im

Ergebnisplan

 

Produktgrp.

 

Aufwandsart

 

Produkt:

 

4)  Folgekosten

 

a) jährliche Kreditfinanzierungskosten für den Eigenfinanzierungsanteil

0,00€

    (nur bei investiven Maßnahmen)

 

b) Gebäudeunterhaltsaufwand je Jahr

0,00€

c) sonstige Betriebskosten je Jahr

0,00€

d) personelle Folgekosten je Jahr

0,00€

    Stellen-/Personalbedarf:

 

 

Anz.

Stelle(n) nach BVL-Gruppe

Bewertung

sind im Stellenplan

Jahr

einzurichten

 

Anz.

üpl. Bedarf(e) in BVL-Gruppe

Bewertung

sind befristet bis

Datum

anzuerkennen

e) Abschreibung je Jahr (nur bei investiven Maßnahmen)

0,00€

Zwischensumme

0,00€

abzüglich zusätzlicher Erlöse je Jahr

0,00€

Ergibt Nettofolgekosten im Jahr von insgesamt

0,00€

5)  Bilanzielle Auswirkungen (von der Kämmerei auszufüllen)

 

 

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Beschlüsse

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20.08.2009 - Bezirksvertretung Haspe - ungeändert beschlossen

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25.08.2009 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - ungeändert beschlossen

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26.08.2009 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - ungeändert beschlossen

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26.08.2009 - Bezirksvertretung Eilpe/Dahl - geändert beschlossen

Beschluss:

Die Bezirksvertretung nimmt den Bericht zur „Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Hagen“ zur Kenntnis.

 

Darüber hinaus bittet die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl die Verwaltung um Informationen darüber, welche anerkannten Träger der Jugendhilfe im Stadtgebiet ansässig und tätig sind.

Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 10

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

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02.09.2009 - Bezirksvertretung Hagen-Nord - ungeändert beschlossen