Beschlussvorlage - 0091/2009

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Vorlage der GWH wird zur Kenntnis genommen.

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Sachverhalt

Kurzfassung:

 

Auf Grundlage des Ratsbeschlusses 1026/2007 hat die GWH auftragsgemäß Grundla­gen geschaffen und Konsolidierungsmaßnahmen eingeleitet, um das geforderte Konso­lidierungspotential von rd. 1,8 Mio. Euro bis 2013 zu realisieren.

 

Die für 2008 geplanten Konsolidierungsmaßnahmen wurden konsequent umgesetzt. Die dadurch realisierten Potentiale liegen bei 1,091 Mio. €. Somit wurden 541.000 Euro mehr konsolidiert, als ursprünglich für 2008 geplant.

 

Alle Maßnahmen wurden sozialverträglich umgesetzt.

 

 

Begründung:

 

Die vom Rat der Stadt Hagen in seiner Sitzung im November 2007 beschlossenen wei­teren Konsolidierungspotentiale bis  2013 ergeben sich aus Teilpotentialen der einzel­nen Maßnahmen unter Berücksichtigung , dass sich Maßnahmen untereinander be­dingen und die Gesamteinsparpotentiale teilweise erst weit nach 2013 vollständig reali­siert werden können. Insofern ist das rechnerische Gesamtpotential  aller Maßnahmen höher, als es in die Konsolidierungsplanung bis 2013 aufgenommen werden konnte.

 

Die Einsparpote bei der GWH bezogen sich im Wesentlichen auf Maßnahmen zum op­timierten Personaleinsatz, insbesondere:

 

·        Gesteigerte Produktivität in der Gebäudereinigung durch Abschluss einer neuen Dienstvereinbarung

 

·        Neues Jahresarbeitszeitmodell für Reinigungskräfte, die in Gebäuden arbeiten, die eine nutzungsfreie Zeit (z.B. Schulferien) haben

 

·        Zielvereinbarung zum Leistungsentgelt für Reinigungskräfte

 

·        Senkung der Krankenquote bei Objektbetreuern um 1,5 % und Reinigungskräften um 1,15 % durch Einführung eines GWH-internen Betrieblichen Eingliederungs­managements

 

·        Vereinbarung einer Rufbereitschaftsregelung für den Winterdienst der Objektbe­treuer

 

·        Reduzierung der Überstunden bei den Objektbetreuern

 

·        Zusammenlegung von Hausmeistereien bei Personalwechsel

 

 

 

Die Umsetzung des Konsolidierungsbeschlusses kann an der Personalkostenent­wicklung der GWH abgelesen werden:

 

In 2007 hatte die GWH im Bereich Entgelt Personalkosten in Höhe von 15,717 Mio. Euro.

 

In 2008 lagen die Personalkosten im Entgeltbereich bei 15,661 Mio. Euro.

In dieser Summe sind allerdings die Tariferhöhungen für 2008 und die Konsolidierungs­erfolge für 2008 enthalten.

 

Ohne Tariferhöhungen (ca. 785.000 €) in 2008 und lägen die Personalkosten im Ent­geltbereich bei 14,876 Mio. Euro.

 

Die in 2008 realisierten Konsolidierungsbemühungen bei GWH haben also ein Personal­kostenpotential von 841.000 Euro.

 

Abbau Überstd.:                                 60.000 €

Senkung Krankenquote:                   50.000 €

Neue Dienstvereinbarung*: 731.000 €

 

Dazu kommt das Potential der bereits vorab auf Grundlage einer Absprache mit dem GPR angewendeten Winterdienstregelung, die die Personalkosten schon in 2007 um 250.000 Euro entlastet hat.

 

Daraus ergibt sich mit Stand 31.12. 2008 ein Konsolidierungspotential von 1,091 Mio. Euro. Somit hat GWH das für 2008 geforderte Realisierungspotential von 550.000 € nicht nur erreicht, sondern erheblich mehr konsolidiert, als ursprünglich für 2008 geplant.

 

Die Betriebsleitung geht davon aus, dass auch in 2009 die angestrebten Potentiale (1,05 Mio. €) erreicht werden, weil alle zugrundeliegenden Konsolidierungsmaßnahmen (Vereinbarung Winterdienst, veränderte Arbeitszeitmodelle, veränderte Betreuungsmo­delle usw.) nachhaltig angelegt sind und strukturell auch für die Folgejahre die Personal­kosten senken.

 

Da alle Maßnahmen sozialverträglich umgesetzt werden, steigt das vom Rat be­schlossene Konsolidierungspotential kontinuierlich, bis es in 2013 1,8 Mio. Euro erreicht hat.

 

Eine genaue Zuordnung der noch zu erzielenden Potentiale auf einzelne Maßnahmen und jeweilige Wirtschaftsjahre ist selbst als Prognose nur sehr eingeschränkt möglich. Dies hängt auch damit zusammen, dass externe Faktoren darauf Einfluss nehmen wer­den wie:

o                   Entwicklung der Betreuungsmodelle (Abbau Überstd.)

o                   Entwicklung der Fluktuationsraten (Abbau Überhänge Reinigung)

o                   Zukünftige Grippewellen (Senkung Krankenquote)

o                   Schulschließungen (Jahresarbeitszeitmodelle)

 

 

Die Betriebsleitung geht aber davon aus, dass die bis 2013 im Sparpaket 1 für GWH hinterlegten potentiale auch tatsächlich gehoben werden können. Sollten bei einzelnen Maßnahmen Umsetzungsprobleme entstehen, werden andere Maßnahmen ent­sprechend forciert, um das Gesamtziel wie geplant bis 2013 zu erreichen.

 

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Beschlüsse

Erweitern

17.02.2009 - Fachausschuss Gebäudewirtschaft

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19.05.2009 - Fachausschuss Gebäudewirtschaft - ungeändert beschlossen

Erweitern

25.06.2009 - Rat der Stadt Hagen - ungeändert beschlossen