Beschlussvorlage - 0091/2009
Grunddaten
- Betreff:
-
Zwischenbericht zur Realisierung weiterer Konsolidierungsmaßnahmen bei der GWH
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB65 - Gebäudewirtschaft
- Bearbeitung:
- Ellen Janssen
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Fachausschuss Gebäudewirtschaft
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Vorberatung
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17.02.2009
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19.05.2009
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Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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25.06.2009
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Sachverhalt
Kurzfassung:
Auf
Grundlage des Ratsbeschlusses 1026/2007 hat die GWH auftragsgemäß Grundlagen
geschaffen und Konsolidierungsmaßnahmen eingeleitet, um das geforderte Konsolidierungspotential
von rd. 1,8 Mio. Euro bis 2013 zu realisieren.
Die
für 2008 geplanten Konsolidierungsmaßnahmen wurden konsequent umgesetzt. Die
dadurch realisierten Potentiale liegen bei 1,091 Mio. €. Somit wurden
541.000 Euro mehr konsolidiert, als ursprünglich für 2008 geplant.
Alle
Maßnahmen wurden sozialverträglich umgesetzt.
Begründung:
Die vom Rat der Stadt
Hagen in seiner Sitzung im November 2007 beschlossenen weiteren
Konsolidierungspotentiale bis 2013
ergeben sich aus Teilpotentialen der einzelnen Maßnahmen unter
Berücksichtigung , dass sich Maßnahmen untereinander bedingen und die
Gesamteinsparpotentiale teilweise erst weit nach 2013 vollständig realisiert
werden können. Insofern ist das rechnerische Gesamtpotential aller Maßnahmen höher, als es in die
Konsolidierungsplanung bis 2013 aufgenommen werden konnte.
Die Einsparpote bei der
GWH bezogen sich im Wesentlichen auf Maßnahmen zum optimierten Personaleinsatz,
insbesondere:
·
Gesteigerte
Produktivität in der Gebäudereinigung durch Abschluss einer neuen
Dienstvereinbarung
·
Neues
Jahresarbeitszeitmodell für Reinigungskräfte, die in Gebäuden arbeiten, die
eine nutzungsfreie Zeit (z.B. Schulferien) haben
·
Zielvereinbarung
zum Leistungsentgelt für Reinigungskräfte
·
Senkung der
Krankenquote bei Objektbetreuern um 1,5 % und Reinigungskräften um 1,15 % durch
Einführung eines GWH-internen Betrieblichen Eingliederungsmanagements
·
Vereinbarung einer
Rufbereitschaftsregelung für den Winterdienst der Objektbetreuer
·
Reduzierung der
Überstunden bei den Objektbetreuern
·
Zusammenlegung
von Hausmeistereien bei Personalwechsel
Die Umsetzung des
Konsolidierungsbeschlusses kann an der Personalkostenentwicklung der GWH
abgelesen werden:
In 2007 hatte die GWH im
Bereich Entgelt Personalkosten in Höhe von 15,717 Mio. Euro.
In 2008 lagen die
Personalkosten im Entgeltbereich bei 15,661 Mio. Euro.
In dieser Summe sind
allerdings die Tariferhöhungen für 2008 und die Konsolidierungserfolge für
2008 enthalten.
Ohne Tariferhöhungen (ca.
785.000 €) in 2008 und lägen die Personalkosten im Entgeltbereich bei
14,876 Mio. Euro.
Die in 2008 realisierten
Konsolidierungsbemühungen bei GWH haben also ein Personalkostenpotential von
841.000 Euro.
Abbau Überstd.: 60.000 €
Senkung Krankenquote: 50.000 €
Neue Dienstvereinbarung*: 731.000 €
Dazu kommt das Potential
der bereits vorab auf Grundlage einer Absprache mit dem GPR angewendeten
Winterdienstregelung, die die Personalkosten schon in 2007 um 250.000 Euro
entlastet hat.
Daraus ergibt sich mit
Stand 31.12. 2008 ein Konsolidierungspotential von 1,091 Mio. Euro. Somit hat
GWH das für 2008 geforderte Realisierungspotential von 550.000 € nicht
nur erreicht, sondern erheblich mehr konsolidiert, als ursprünglich für 2008
geplant.
Die Betriebsleitung geht
davon aus, dass auch in 2009 die angestrebten Potentiale (1,05 Mio. €)
erreicht werden, weil alle zugrundeliegenden Konsolidierungsmaßnahmen
(Vereinbarung Winterdienst, veränderte Arbeitszeitmodelle, veränderte
Betreuungsmodelle usw.) nachhaltig angelegt sind und strukturell auch für die
Folgejahre die Personalkosten senken.
Da alle Maßnahmen
sozialverträglich umgesetzt werden, steigt das vom Rat beschlossene
Konsolidierungspotential kontinuierlich, bis es in 2013 1,8 Mio. Euro erreicht
hat.
Eine genaue Zuordnung
der noch zu erzielenden Potentiale auf einzelne Maßnahmen und jeweilige
Wirtschaftsjahre ist selbst als Prognose nur sehr eingeschränkt möglich. Dies
hängt auch damit zusammen, dass externe Faktoren darauf Einfluss nehmen werden
wie:
o
Entwicklung der
Betreuungsmodelle (Abbau Überstd.)
o
Entwicklung der
Fluktuationsraten (Abbau Überhänge Reinigung)
o
Zukünftige
Grippewellen (Senkung Krankenquote)
o
Schulschließungen
(Jahresarbeitszeitmodelle)
Die Betriebsleitung
geht aber davon aus, dass die bis 2013 im Sparpaket 1 für GWH hinterlegten
potentiale auch tatsächlich gehoben werden können. Sollten bei einzelnen
Maßnahmen Umsetzungsprobleme entstehen, werden andere Maßnahmen entsprechend
forciert, um das Gesamtziel wie geplant bis 2013 zu erreichen.
