Beschlussvorlage - 0428/2009
Grunddaten
- Betreff:
-
Schulentwicklungsplanung 2009/2010 bis 2016/2017 für die Primarstufe und für die Sekundarstufen I und II der allgemeinbildenden Schulenhier: Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 13.11.2008 zur Vorlage 0772/2008
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB40 - Schule
- Bearbeitung:
- Manfred Speil
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Schulausschuss
|
Vorberatung
|
|
|
|
09.06.2009
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Haspe
|
Vorberatung
|
|
|
|
10.06.2009
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Hohenlimburg
|
Vorberatung
|
|
|
|
17.06.2009
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Hagen-Nord
|
Vorberatung
|
|
|
|
17.06.2009
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Rat der Stadt Hagen
|
Entscheidung
|
|
|
|
25.06.2009
|
Beschlussvorschlag
1.
Der Bericht
der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
2.
Der
Beschluss des Rates vom 13.11.2008 hinsichtlich des Grundschulverbundes
Berchum/Garenfeld mit dem einzügigen Teilstandort Reh wird aufgehoben.
3.
Die
Grundschule Reh wird beginnend mit dem Schuljahr 2009/2010 für zwei Schuljahre auslaufend
einzügig fortgeführt.
4.
Beginnend
mit dem Schuljahr 2011/2012 erfolgt die Errichtung der Grundschule Im Kley im
Verbund mit den Standorten Im Kley und Reh (Teilstandort).
Sachverhalt
Kurzfassung
Die Verwaltung berichtet
mit dieser Vorlage über die Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 13.11.2008 zur
Vorlage 0772/2008.Bezogen auf die einzelnen Stadtbezirke stellt sich die
Umsetzung wie folgt dar:
Ø
Eilpe/Dahl: Die Hauptschule Dahl wird zum kommenden Schuljahr
auslaufend geschlossen.
Ø
Hagen-Nord: Die bisherige Zügigkeit der Katholischen Grundschule
Goethe bleibt aufgrund eines neueren Ratsbeschlusses erhalten. Der Abbruch
eines Pavillons an der Förderschule Fritz-Reuter kann kurzfristig erfolgen. Der Abbruch der Pavillons an der
Grundschule Helfe und der zweite Pavillon an der Förderschule Fritz-Reuter ist
erst in den kommenden Jahren möglich.
Ø
Hohenlimburg: Der Grundschulverbund Berchum/Garenfeld mit dem
einzügigen Teilstandort Reh ist seitens der Bezirksregierung nicht
genehmigungsfähig. Der entsprechende Teil des Ratsbeschlusses vom 13.11.2008
muss aufgehoben werden. Als Alternative wird ein Grundschulverbund Im Kley mit
dem einzügigen Teilstandort Reh vorgeschlagen.
Ø
Haspe: Am Ennepeufer ist der Abbruch eines Pavillons möglich.
Der Abbruch des Pavillons an der Grundschule Hestert ist erst in den kommenden
Jahren möglich.
Begründung
Mit dem Beschluss des Rates
vom 26.03.2009 wurde die Verwaltung beauftragt, den Gremien zur nächsten
Sitzung des Rates eine Beschlussvorlage vorzulegen, die sowohl konkrete Angaben
zur geplanten Umsetzung des Ratsbeschlusses beinhaltet als auch die
wirtschaftlichen wie schulorganisatorischen Auswirkungen des Ratsbeschlusses
vom 13.11.2008 zur Vorlage 0772/2008 darstellt.
Vorab wird angemerkt, dass
bis auf den Teilbeschluss zur Schließung der Hauptschule Dahl die übrigen Teile
des Ratsbeschlusses vom 13.11.2008 nicht Gegenstand der Verwaltungsvorlage Nr.
0772/2008 waren, sondern aufgrund eines erst zur Ratssitzung eingebrachten
Initiativantrages einiger Fraktionen erfolgten. Entsprechend hatten die Schulen
auch keine Gelegenheit, sich vor der Ratsentscheidung zu den schulorganisatorischen
Vorschlägen gemäß § 76 Abs. 1 Nr. 1 des Schulgesetzes zu äußern. Gleiches gilt
für die Stellungnahmen der Unteren Schulaufsichtsbehörde. Beides wurde zwischenzeitlich
nachgeholt. Die nachfolgende Darstellung orientiert sich an dem Ratsbeschluss.
Stadtbezirk Eilpe/Dahl
Beschluss:
a) Die Hauptschule Dahl wird beginnend ab dem Schuljahr
2009/2010 auslaufend geschlossen.
b) Anschließend nutzt der Grundschulverbund (zuvor
Grundschule Dahl und Grundschule Rummenohl) das Gebäude der jetzigen
Hauptschule Dahl. Beide Grundschulgebäude werden aufgegeben.
Umsetzung der Beschlüsse / Information der
Verwaltung:
Die Verwaltung hat die
Maßnahmevorschläge bei der Bezirksregierung angemeldet, die Genehmigung zu den
schulorganisatorischen Maßnahmen wurde durch die Bezirksregierung im März 2009
erteilt.
Der
Beschluss zur Schließung der Hauptschule Dahl wurde somit umgesetzt.
Stadtbezirk Hagen-Nord
Beschluss:
Die Gemeinschaftsgrundschule
Vincke bleibt erhalten. Die katholische Grundschule Goethe und die
Gemeinschaftsgrundschule Helfe werden jeweils zweizügig (bisher dreizügig/zweieinhalbzügig)
fortgeführt. Die alten Pavillons der Grundschulen Goethe und Helfe werden
abgebrochen. Die Pavillons der Fritz-Reuter-Förderschule werden ebenfalls
abgebrochen.
Information der Verwaltung / Mögliche Umsetzung des
Beschlusses (Katholische Grundschule Goethe):
Pavillon (Angaben GWH)
|
Baujahr |
Größe in qm |
Anzahl Klassen |
Anteilige Betriebskosten (gesamt) |
Abbruch- kosten |
|
1989 |
394 |
4 |
24.645,80 € |
40.000,00 € |
·
Die
zwischenzeitlich vorliegenden Stellungnahmen der Grundschule Goethe und der
Unteren Schulaufsichtsbehörde sind als Anlagen 1 und 2 beigefügt.
·
Mit der
Umsetzung des Ratsbeschlusses einschließlich der Zügigkeitsreduzierung an der
Grundschule Helfe wird ab dem Schuljahr 2009/2010 auslaufend die Kapazität von
1,5 Zügen Schulraum im Stadtteil Hagen-Nord aufgegeben. Da bereits im Schuljahr
2007/08 ein Kapazitätsüberhang von gerundet 2 Zügen bestand, wäre die Schülerversorgung
weiterhin gegeben.
·
Im Hinblick auf
die Versorgung katholischer SchülerInnen ist zunächst festzustellen, dass die
Grundschule Goethe von bisher 3 Zügen (12 Klassen x 24 Plätze = 288 Plätze) auf
2 Züge (8 Klassen x 24 Plätze = 192 Plätze) zu reduzieren wäre. Im laufenden
Schuljahr wird die Grundschule Goethe von insgesamt 254 SchülerInnen besucht,
davon 183 katholische SchülerInnen. Somit sind bei einer Zügigkeitsreduzierung
auf 2 Züge ausreichend Plätze für zukünftige katholische Grundschüler vorhanden,
zumal weiter sinkende Schülerzahlen wahrscheinlich sind.
·
Die Grundschule
hat im laufenden Schuljahr 11 gebildete Klassen. Da die Zügigkeitsreduzierung
nur auslaufend erfolgen kann, wäre der Pavillon im Sommer 2011 freigestellt.
·
In der Sitzung
des Rates am 26.03.2009 wurde aufgrund eines erneuten Initiativantrages der
Ratsbeschluss vom 13.11.2008 bezogen auf die Zügigkeitsreduzierung, aufgehoben.
Durch
die geänderte Beschlussfassung bleibt der bisherige Zustand erhalten. Der Pavillon
wird nicht abgerissen.
Information der Verwaltung / Mögliche Umsetzung des
Beschlusses (Grundschule Helfe):
Pavillon (Angaben GWH)
|
Baujahr |
Größe in qm |
Anzahl Klassen |
Anteilige Betriebskosten (gesamt) |
Abbruch- kosten |
|
1968 |
92 |
2 |
5.460,40
€ |
12.000,00 € |
|
1974 |
213 |
2 |
11.285,35 |
26.000,00 € |
·
Die
zwischenzeitlich vorliegenden Stellungnahmen der Grundschule Helfe und der
Unteren Schulaufsichtsbehörde sind als Anlagen 3 und 4 beigefügt.
·
Hinsichtlich der
globalen Schülerversorgung im Stadtteil Hagen-Nord gelten die grundsätzlichen
Ausführungen zur Grundschule Goethe
·
Die Grundschule
hat im laufenden Schuljahr 10 gebildete Klassen. In den Jahrgangsstufen 1 und 2
ist sie jeweils dreizügig. Da die
Zügigkeitsreduzierung nur auslaufend erfolgen kann, wäre die Grundschule erst
im Sommer 2012 auf 2 Züge „geschrumpft“.
·
Folgender
Hinweis: Nach Aufgabe der Pavillons verbliebt der Grundschule die Kapazität von
8 Klassenräumen und 2 Mehrzweckräumen. Da die Betreuung „Schule von acht
bis eins“ (durchschnittlich. 50 Teilnehmer) bislang in den Pavillons
durchgeführt wird, müsste diese dann in die Mehrzweckräume verlagert werden,
die auch für Unterrichtsdifferenzierung weiter zur Verfügung stehen muss. Hier
käme es zu einer sehr intensiven Raumnutzung.
·
Die Verwaltung
hat die Maßnahme zwecks Genehmigung bei der Bezirksregierung angemeldet.
Der
Beschluss zur Begrenzung der Zügigkeit wird umgesetzt. Der Abriss der Pavillons
ist frühestens ab Sommer 2012 möglich.
Information der Verwaltung / Mögliche Umsetzung des
Beschlusses (Förderschule Fritz-Reuter):
Pavillon (Angaben GWH)
|
Baujahr |
Größe in qm |
Anzahl Klassen |
Anteilige Betriebskosten (gesamt) |
Abbruch- kosten |
|
1967 |
167 |
2 |
7.407,90 € |
21.000,00 € |
|
1979 |
178 |
2 |
7.270,20 € |
22.000,00 € |
·
Die
zwischenzeitlich vorliegende Stellungnahme der Förderschule Fritz-Reuter ist
als Anlage 5 beigefügt.
·
Die Förderschule
ist seit dem 01.02.2009 im Rahmen der Ganztagsoffensive Sekundarstufe I, mit
dem Programm „Geld oder Stelle“, gestartet. Auch hierfür werden
Ganztagsräume benötigt. Dazu werden Räume im Stammgebäude umgebaut. Damit sind
die räumlichen Möglichkeiten im Stammgebäude ausgeschöpft.
·
Ein Pavillon wird
als Gruppenräume für die Offene Ganztagsschule im Primarbereich genutzt. Eine
Verlagerung in das Stammgebäude ist nicht möglich.
·
Der zweite
Pavillon wird als Musikraum und zur weiteren Differenzierung genutzt. Das
Musterraumprogramm sieht für Förderschulen einen eigenständigen Musikraum nicht
vor. Der Differenzierungsunterricht kann durch Verdichtung in den Klassenräumen
abgedeckt werden.
Der
Abriss eines Pavillons kann kurzfristig erfolgen. Der Abriss des zweiten
Pavillons ist frühestens ab Sommer 2011 möglich, sofern die Schülerzahlen und
damit die Anzahl der gebildeten Klassen rückläufig sind.
Stadtbezirk Hohenlimburg
Beschluss:
Die Gemeinschaftsgrundschule
Reh wird beginnend ab dem Schuljahr 2009/2010 einzügig als Verbundschule mit
der Grundschule Berchum fortgeführt. Die alten Pavillons der Grundschule Reh
werden abgebrochen.
Information der Verwaltung / Mögliche Umsetzung des
Beschlusses:
Pavillon GS Reh (Angaben
GWH)
|
Baujahr |
Größe in qm |
Anzahl Klassen |
Anteilige Betriebskosten (gesamt) |
Abbruch- kosten |
|
1977 |
487 |
4 + 1 |
28.544,65 € |
60.000,00 € |
|
1980 |
176 |
Aula, Mehrzweckraum |
10.333,20 € |
22.000,00 € |
Pavillon GS Berchum /
Garenfeld (Angaben GWH)
|
Baujahr |
Größe in qm |
Anzahl Klassen |
Anteilige Betriebskosten (gesamt) |
Abbruch- kosten |
|
1973 |
176 |
2 |
20.747,20 € |
22.000,00 € |
·
Die
zwischenzeitlich vorliegenden Stellungnahmen Grundschule Berchum/Garenfeld und
der Grundschule Reh sowie der Unteren Schulaufsichtsbehörde sind als Anlagen
6, 7, 8 beigefügt.
·
Mit Umsetzung
des Ratsbeschlusses wird die Kapazität von einem Zug Schulraum im Stadtteil
Hohenlimburg aufgegeben. Hinsichtlich der Schülerversorgung ist dies
rechnerisch möglich, da bereits im Schuljahr 2007/2008 ein Kapazitätsüberhang
von gerundet einem Zug vorlag (Anlage 2 der Vorlage 0772/2008). Nach den
aktuellen Schülerzahlen der amtlichen Schulstatistik zum 15.10.2008 (insgesamt
1.113 SchülerInnen = Bedarf von 11,6 Zügen) hat sich der Überhang auf rund 1,4
Züge erhöht.
·
Nach
auslaufender Aufgabe von einem Zug an der Grundschule Reh (Abriss Pavillon mit
den Klassenräumen) verbleibt die räumliche Kapazität von einem Zug (4 Klassenräume)
am Standort Reh. Dazu gehört auch, dass der „Aula-Pavillon“
aufgrund der Vorgabe des sogenannten Musterraumprogramms als Mehrzweckraum
erhalten bleiben muss.
·
Die GS
Berchum/Garenfeld verfügt über 6 Klassenräume, sowie 1 Mehrzweckraum, daneben
noch die Räume der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich. Zwei Klassenräume
befinden sich in einem Pavillon (siehe dazu obige Angaben). Laut Musterraumprogramm
sind für eine 2-zügige Grundschule 8 Klassenräume und 2 Mehrzweckräume
vorgesehen.
·
Die Verwaltung
hat die Maßnahme zwecks Genehmigung bei der Bezirksregierung angemeldet. Da das
Musterraumprogramm aber nicht erfüllbar ist, kann mit einer Genehmigung nicht
gerechnet werden.
·
Die Grundschule
Reh wird im laufenden Schuljahr insgesamt zweizügig geführt. Nach auslaufendem
Abbau eines Zuges wäre der Pavillon im Sommer 2012 freigezogen.
Aufgrund der Tatsache, dass
der beschlossene Grundschulverbund Berchum/Garenfeld mit dem Teilstandort Reh
nicht realisiert werden kann, schlägt die Verwaltung vor, den Ratsbeschluss vom
13.11.2009 in diesem Punkt aufzuheben.
Die Verwaltung schlägt
alternativ vor, einen Grundschulverbund Im Kley mit dem Teilstandort Reh zu
bilden. In diesem Fall kann im Gegensatz zur Grundschule Berchum/Garenfeld am
Hauptstandort ein Schulbetrieb, hier dreizügig, nach Musterraumprogramm
dargestellt werden. Der Teilstandort Reh bleibt gleichwohl einzügig, so dass
der errechnete Kapazitätsüberhang von gegenwärtig einem Zug abgebaut werden
kann. Unter Berücksichtigung anstehender Pensionierungen der betroffenen
Schulleitungen hält es die Verwaltung für vertretbar, den dargestellten Vorschlag
in folgenden Schritten zu realisieren:
Ø Die Grundschule Reh wird
beginnend mit dem Schuljahr 2009/2010 für zwei Schuljahre auslaufend einzügig
fortgeführt.
Ø
Beginnend mit dem Schuljahr 2011/2012 erfolgt die Errichtung der Grundschule
Im Kley im Verbund mit den Standorten Im Kley und Reh (Teilstandort).
Die Stellungnahmen der
Grundschule Im Kley und der Grundschule Reh zu dem vorgenannten Vorschlag sind
als Anlagen 9 und 10 beigefügt. Aufgrund erster Gespräche mit der
Bezirksregierung geht die Verwaltung davon aus, dass dieser Vorschlag genehmigungsfähig
ist.
Eine
Umsetzung des ursprünglichen Beschlusses ist nicht möglich. Mit dem neuen Vorschlag
der Verwaltung gibt es eine vergleichbare Alternative.
Stadtbezirk Haspe
Beschluss:
Die
Gemeinschaftsgrundschule Spielbrink bleibt erhalten. Das Gebäude des Kindergartens
Quambusch wird aufgegeben. Der Kindergarten wird mit in die Gemeinschaftsgrundschule
Friedrich-Harkort verlagert.
Der
Pavillon am Ennepeufer –genutzt von der Hauptschule Heubing und dem
Christian-Rohlfs-Gymnasium- wird abgebrochen.
Der
Pavillon an der Gemeinschaftsgrundschule Hestert wird abgebrochen.
Information der Verwaltung / Mögliche Umsetzung des
Beschlusses (Kindergarten in die Grundschule Friedrich-Harkort):
Der Jugendhilfeausschuss hat
in seiner Sitzung am 27.01.2009 den Rat einstimmig aufgefordert, den gefassten
Beschluss zurückzunehmen. Seitens der Verwaltung wird derzeit eine umfassende Vorlage
zu diesem Thema erarbeitet, die voraussichtlich im Juni der Politik vorgestellt
wird.
Information der Verwaltung / Mögliche Umsetzung des
Beschlusses (Ennepeufer):
Pavillon (Angaben GWH)
|
Baujahr |
Größe in qm |
Anzahl Klassen |
Anteilige Betriebskosten (gesamt) |
Abbruch- kosten |
|
1968 |
162 |
2 |
10.863,40 € |
20.000,00 € |
|
1991 |
162 |
2 |
9.972,40 € |
17.000,00 € |
·
Die
zwischenzeitlich vorliegenden Stellungnahmen der Hauptschule Heubing und de
Gymnasiums Christian-Rohlfs sind als Anlagen 11 und 12 beigefügt.
·
Je ein Pavillon
wird von der Hauptschule Heubing und vom Christian-Rohlfs-Gymnasium genutzt.
·
Bei Abriss des
von der Hauptschule genutzten Pavillons verbleiben der Schule noch 12
Klassenräume. Da die Schule ab der 7. Jahrgangsstufe dringend auf Differenzierungsräume
angewiesen ist, werden prinzipiell entsprechende Raumkapazitäten benötigt.
Allerdings wird die Schule zum kommenden Schuljahr aufgrund der geringen
Schülerzahlen sehr wahrscheinlich nur eine Eingangsklasse bilden können. Ein
Raum des genutzten Pavillons ist das Schülercafé, was unter pädagogischen Gesichtspunkten
auf jeden Fall erhalten bleiben soll. Bei einer möglichen Verlagerung eines
bisherigen Sozialraums für die Reinigungskraft könnte dies aber auch im
Hauptgebäude ermöglicht werden. In diesem Fall könnte der Pavillon aufgegeben
werden.
·
Das Gymnasium
hat einen Anbau erhalten, damit wurde der Raumnot abgeholfen. Gleichwohl ist in
den letzten Jahren ein deutlicher Anstieg der Schülerzahl in der Sekundarstufe
II festzustellen. Bei Abriss des Pavillons könnten den bislang dort untergebrachten
Klassen keine adäquaten eigenen Klassenräume zur Verfügung gestellt werden. Es
müsste ein Prinzip der „Wanderklassen“ greifen, was jedoch unter bestimmten
Konstellationen zu einem „Raumkollaps“ führen könnte (siehe Stellungnahme
der Schule).
Der
Abriss eines Pavillons kann kurzfristig erfolgen. Hinsichtlich des zweiten
Pavillons müsste zumindest die Entwicklung der Schülerzahlen betrachtet werden
Information der Verwaltung / Mögliche Umsetzung des
Beschlusses (Grundschule Hestert):
Pavillon (Angaben GWH)
|
Baujahr |
Größe in qm |
Anzahl Klassen |
Anteilige Betriebskosten (gesamt) |
Abbruch- kosten |
|
1974 |
176 |
2 |
18.192,20 € |
22.000,00 € |
|
1997 |
217 |
2 (GS-Bereich) |
20.266,65 € |
|
· Die zwischenzeitlich vorliegende Stellungnahme der Grundschule Hestert ist als Anlage 13 beigefügt.
· Im Stadtbezirk Haspe gibt es insgesamt gesehen bereits im Schuljahr 2007/08 ein Kapazitätsüberhang von gerundet 2 Zügen. Bei Wegfall des Pavillons wäre daher die Schülerversorgung weiterhin gegeben.
·
Das
Musterraumprogramm sieht für eine zweizügige Grundschule 8 Klassenräume und 2
Mehrzweckräume vor. Tatsächlich verfügt das Hauptgebäude der Grundschule über 9
Räume bei 9 gebildeten Klassen. Die beiden Räume des Pavillons werden als
Mehrzweckräume genutzt.
·
Eine Reduzierung
der Klassenzahl auf 8 Klassen ist erst nach Auslaufen des dritten Zuges der 1.
Jahrgangsstufe möglich.
Der
Abriss der Pavillons ist frühestens ab Sommer 2012 möglich.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
162,8 kB
|
|||
|
2
|
(wie Dokument)
|
55,3 kB
|
|||
|
3
|
(wie Dokument)
|
90,4 kB
|
|||
|
4
|
(wie Dokument)
|
54,2 kB
|
|||
|
5
|
(wie Dokument)
|
98,3 kB
|
|||
|
6
|
(wie Dokument)
|
122,3 kB
|
|||
|
7
|
(wie Dokument)
|
84,2 kB
|
|||
|
8
|
(wie Dokument)
|
59,6 kB
|
|||
|
9
|
(wie Dokument)
|
195,3 kB
|
|||
|
10
|
(wie Dokument)
|
120,8 kB
|
|||
|
11
|
(wie Dokument)
|
71,9 kB
|
|||
|
12
|
(wie Dokument)
|
74,7 kB
|
|||
|
13
|
(wie Dokument)
|
122,3 kB
|

10.06.2009 - Bezirksvertretung Haspe - geändert beschlossen
Beschluss:
Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis
genommen.
Unter Hinweis auf die Verwaltungsvorlage zum
Tagesordnungspunkt 7.3 empfiehlt die Bezirksvertretung Haspe dem RAT der Stadt
Hagen den Abriss des Pavillons an der Hestert bis zum Schuljahresende 2012
auszusetzen.
Darüber hinaus empfiehlt die Bezirksvertretung
Haspe der Verwaltung, den Kiosk aus dem Pavillon an der Hauptschule Heubing
umgehend in die Hauptschule Heubing zu verlagern, damit dieser danach
abgerissen werden kann.
Der zweite Pavillon an der Hauptschule Heubing
bzw. am Christian-Rohlfs Gymnasium wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht
abgerissen.
|
Abstimmungsergebnis: |
|||
|
x |
Einstimmig beschlossen |
||
|
Dafür: |
13 |
|
|
|
Dagegen: |
0 |
|
|
|
Enthaltungen: |
0 |
|
|
17.06.2009 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - geändert beschlossen
Beschluss: (Änderungen in Klammern!)
Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
Der Beschluss des Rates vom 13.11.2008 hinsichtlich des
Grundschulverbundes Berchum/Garenfeld mit dem einzügigen Teilstandort Reh wird
aufgehoben.
(Die Grundschule Reh wird beginnend mit dem Schuljahr 2009/2010 einzügig
fortgeführt. Im Schuljahr 2010/2011 entscheiden die Anmeldezahlen über
die
Ein- oder Zweizügigkeit).
Beginnend mit dem Schuljahr 2011/2012 erfolgt die Errichtung der
Grundschule
Im Kley im Verbund mit den Standorten Im Kley und Reh (Teilstandort).
|
Abstimmungsergebnis: |
|
|
X |
Einstimmig beschlossen |