Beschlussvorlage - 0099/2009

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Betriebsausschuss der GWH nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

 

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Sachverhalt

 

Kurzfassung:

entfällt

 

 

Begründung:

Arbeitsunfähigkeitsfälle und –tage werden in der Bundesrepublik Deutschland nach unterschiedlichen Methoden erfasst. Nach Aussage des Bundesministeriums für Gesundheit wird in der allgemeinen Diskussion am häufigsten mit dem Krankenstand argumentiert. Die Darstellung des stichtagsbezogenen Krankenstandes hat zudem den Vorteil, dass auf diese Weise die Schwankungen innerhalb eines Jahres erfasst werden können.

 

Hiervon zu unterscheiden ist die Krankenquote. Bei der Krankenquote wird für jeden Mitarbeiter die Anzahl der Krankentage zu der Anzahl der Arbeitstage in Relation gesetzt.

 

Zu beachten hierbei ist jedoch, dass bei der Erhebung des Krankenstandes durch das Bundesministerium für Gesundheit nur die Fälle erfasst sind, in denen eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung durch einen Arzt ausgestellt wurde. Dies ist jedoch nicht in allen Fällen von krankheitsbedingten Abwesenheitstagen erforderlich. Für die folgenden Daten der Gebäudewirtschaft wurde diese Einschränkung nicht vorgenommen, so dass sich die Anzahl der unten aufgeführten Arbeitsunfähigkeitsfälle zwangsläufig erhöht.

 

Der Krankenstand ist eine Stichtagserhebung, die zum jeden ersten eines Monats erfolgt. Aus den Stichtagswerten des Jahres wird als arithmetisches Mittel ein Jahresdurchschnitt errechnet.

 

Um durch eine Erhöhung der Anzahl der Stichtagswerte eine höhere Genauigkeit über den durchschnittlichen Krankenstand zu erzielen, werden bei der GWH zusätzlich die jeweils fünfzehnten eines Monats als zusätzliche Stichtage erfasst.

 

Handelt es sich bei den Stichtagen nicht um einen Arbeitstag, wird der Krankenstand des darauf folgenden Arbeitstages zu Grunde gelegt.

 

 

a) Mitarbeiter im „Bürobereich“

Für den Bereich der Beschäftigten der GWH, die der Zeiterfassung unterliegen, da sich ihr Arbeitsplatz im Bürogebäude in der Martin Luther Straße befindet, ergibt sich im Jahr 2008 ein durchschnittlicher Krankenstand von 5,3 % [2007 - 4,86 %].

 

Jan

02.

4,29%

 

Jul

02.

4,29%

 

15.

10,00%

 

 

16.

4,29%

Feb

01.

11,43%

 

Aug

01.

2,86%

 

15.

7,14%

 

 

15.

5,71%

Mrz

01.

5,71%

 

Sep

03.

5,71%

 

15.

5,71%

 

 

17.

2,86%

Apr

02.

5,71%

 

Okt

01.

5,71%

 

16.

5,71%

 

 

15.

5,71%

Mai

02.

4,29%

 

Nov

02.

2,86%

 

15.

1,43%

 

 

15.

2,86%

Jun

02.

4,29%

 

Dez

03.

4,29%

 

15.

7,14%

 

 

17.

7,14%

 

 

 

 

Durchschnitt

5,30%

 

 

 

b) Objektbetreuer/-in

Für den Bereich der Objektbetreuer (Schulhausmeister, Platz- und Hallenwarte, Hausmeister) ergibt sich im Jahr 2008 ein durchschnittlicher Krankenstand von 7,50 %. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Krankenstand somit um mehr als 1,5 % verringert [2007 - 9,06 %].

 

Jan

02.

6,29%

 

Jul

02.

5,76%

 

15.

12,59%

 

 

16.

5,04%

Feb

01.

8,39%

 

Aug

01.

5,11%

 

15.

6,99%

 

 

15.

5,76%

Mrz

01.

8,51%

 

Sep

03.

6,57%

 

15.

8,57%

 

 

17.

6,62%

Apr

02.

7,19%

 

Okt

01.

6,02%

 

16.

10,00%

 

 

15.

5,93%

Mai

02.

12,14%

 

Nov

02.

6,06%

 

15.

7,86%

 

 

15.

9,09%

Jun

02.

5,71%

 

Dez

03.

9,85%

 

15.

6,43%

 

 

17.

7,58%

 

 

 

 

 

 

7,50%

 

 

 

 

c) Reinigungskräfte

Für den Bereich der Reinigung ergibt sich im Jahr 2008 ein durchschnittlicher Krankenstand von 9,33 %. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Reduzierung um mehr als ein Prozent [2007 - 10,48 %]. Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf die Einführung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM).

 

Jan

02.

7,14%

 

Jul

02.

8,61%

 

15.

7,96%

 

 

16.

5,29%

Feb

01.

9,60%

 

Aug

01.

5,04%

 

15.

13,90%

 

 

15.

4,78%

Mrz

01.

9,97%

 

Sep

03.

10,14%

 

15.

8,15%

 

 

17.

6,74%

Apr

02.

8,45%

 

Okt

01.

9,09%

 

16.

14,75%

 

 

15.

8,24%

Mai

02.

9,86%

 

Nov

03.

9,94%

 

15.

9,04%

 

 

17.

15,38%

Jun

02.

8,29%

 

Dez

03.

10,54%

 

16.

11,63%

 

 

15.

11,36%

 

 

 

 

Durchschnitt

9,33%

 

 

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Beschlüsse

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17.02.2009 - Fachausschuss Gebäudewirtschaft